Start Bewerbung schreiben
          Artikelübersicht
          Forum
          Anschreiben
          Lebenslauf
          Bewerbungsfoto
          Arbeitszeugnis
          Einstellungstest
          Vorstellungsgespräch
          Weiterbildung
          Musterbewerbungen
          Bewerbungslexikon
          Ausbildungsberufe
          Stellenangebote
          Links
          Impressum
 
 

Ausbildung Hebamme

Hebammen gibt es eigentlich schon seit Menschengedenken. Der Beruf entwickelte sich aus der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung heraus, die sich Frauen während ihrer Niederkunft untereinander zukommen ließen. Heute betreuen Hebammen werdende Mütter während der Schwangerschaft, bei der Geburt und in der Zeit danach. Sie stehen dabei den Frauen beratend, begleitend und aktiv während der Geburt zur Seite.


Die Schwangerschaftsvorsorge schließt eine persönliche Beratung bei Hausbesuchen, in der Praxis oder telefonisch mit ein. Dabei geht es beispielsweise um die Notwendigkeit und Einhaltung von ärztlichen Vorsorgeterminen, um eine gesunde Ernährungsweise, auch müssen zeitige Vorbereitungen für das Kind getroffen werden u.v.m. Hebammen behandeln leichte Schwangerschaftsbeschwerden wie z. B. Rückenschmerzen oder Übelkeit mit Hilfe von so genannter Sanfter Medizin, da Medikamente weitestgehend vermieden werden sollen.

Sie führen Untersuchungen durch, d.h. sie messen den Blutdruck, untersuchen Urinproben, kontrollieren die Gebärmutter auf ihre Größe hin und stellen eventuelle Wehentätigkeiten fest. Hebammen lokalisieren die Lage des Kindes und horchen die Herztöne des Kindes ab. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist die Durchführung von Schwangerschaftskursen. Hierbei werden die Schwangeren und ihre Partner mit Entspannungsübungen vertraut gemacht und auf die richtige Atmung während der Geburt vorbereitet. Ein paar gymnastische Übungen sollen zur Erleichterung der letzten Wochen während der Schwangerschaft beitragen. Die Geburt selber leiten sie in eigener Verantwortung. Hebammen beobachten genau den Geburtsvorgang und dokumentieren ihn. Erst wenn Komplikationen auftreten, wird der Arzt hinzugezogen. Hebammen überwachen die Zeit der Nachgeburt sowie die Rückbildungsphase der Gebärmutter.

Sie übernehmen die erste Grundversorgung des Neugeborenen, kümmern sich um die Mutter und geben Tipps beispielsweise für das richtige Stillen. In den ersten 10 Tagen nach der Geburt haben alle Wöchnerinnen einen Anspruch auf die tägliche Fürsorge durch Hebammen. In dieser Zeit untersuchen sie Mutter und Kind und geben praktische Tipps und Hinweise und versuchen, eventuell auftretende Probleme zu lösen. So weiß sie Hilfe bei Verhärtung der Brust oder bei Wundsein und Entzündungen der Brustwarzen u.v.m. Sie regen die Wöchnerinnen zur richtigen Rückbildungsgymnastik an und beraten sie in puncto sachgemäßer Ernährung und Pflege des Säuglings. Beim Kind können ebenfalls Probleme wie Blähungen oder Unverträglichkeiten auftreten. Die erfahrenen Hebammen stehen auch hier mit Rat und Tat zur Seite. Auch bei Fehlgeburten, Totgeburten oder späten Schwangerschaftsabbrüchen helfen Hebammen der Wöchnerin und betreuen sie.

Der Arbeitsplatz ist in der Regel der Kreissaal einer Klinik. Die Schwangerenambulanz, die Schwangeren-, Wochen- und Neugeborenenstationen benötigen genauso das Wissen und die Erfahrung dieser Fachkräfte. Wenn sich die Hebammen für die Freiberuflichkeit entscheiden, betreuen sie die Geburt oft zu Hause, in einer hebammengeleiteten oder ärztlich geleiteten Einrichtung wie Geburtshäuser oder sie arbeiten als Beleghebammen in Krankenhäusern. Der Vorteil der Selbständigkeit liegt darin, dass man eine werdende Mutter von Anfang an begleiten, und somit der Ablauf der gesamten Vorgänge in einer Hand bleiben kann.


 
Viele Hunderte Beispiele für Anschreiben und Lebenslauf im großen Bewerbungsforum – so schreiben Sie eine individuelle und überzeugende Bewerbung.