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Ausbildung Bauwerksabdichter & Bauwerksabdichterin

Die Langlebigkeit von Bauwerken hängt maßgeblich von dessen fachgerechtem Schutz vor Nässe und Feuchtigkeit ab. Um dies zu gewährleisten, werden beim Bau bzw. der Errichtung von Gebäuden Bauwerksabdichter tätig. Zu beachten ist, dass ein Bauwerksabdichter nicht, wie es oft angenommen wird, auch für Wärme- und Kälteschutz zuständig ist. Die Ausbildung zum Bauwerksabdichter bzw. zur Bauwerksabdichterin dauert insgesamt 3 Jahre und findet vor allem in Baubetrieben statt.

Schwerpunkte bei der Arbeit als Bauwerksabdichter bzw. Bauwerksabdichterin

Je nach Zweck des Baus, der Bauweise und des verwendeten Baustoffs muss der Bauwerksabdichter entscheiden, welches Vorgehen angemessen und welche Dichtmaterialien sinnvoll und erforderlich sind, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Auch weil diese Arbeiten Garantieleistungen sind, trägt der Bauwerksabdichter ein hohes Maß an Verantwortung. Denn Probleme, die bei nichtfachgerechter Ausführung in Form von eventuellen Wasserschäden auftreten könnten, beeinträchtigen in erster Linie den Nutzer des Gebäudes und fallen letztlich auf die ausführende Baufirma zurück.

Abdichtungsarbeiten kommen an einem Gebäude außen in Frage, um es gegen Regenwasser sowie Grundwasser, also auch gegen aufsteigende Nässe zu schützen, was Terrassen und Balkone einbezieht. Aber auch Innenarbeiten fallen zum Beispiel in Kellerräumen und Bädern oder anderen Feucht- bzw. Nassräumen an.

Unter Berücksichtigung, ob Nässegefahr durch drückendes oder nichtdrückendes Wasser besteht, entscheidet der Fachmann, ob er Dichtmittel auf Bitumenbasis verwendet oder vielleicht eine mineralische Dichtschlämme nutzt, um das Bauwerk in den erforderlichen Abschnitten mit einem Anstrich zu versehen. Zudem ist darüber zu entscheiden, ob reguläre Arbeiten ausreichen oder bauspezifisch zusätzliche Abdichtungen vorgenommen werden sollten.

Weiterführend beschäftigt sich der Bauwerksabdichter mit der Gestaltung von Flachdächern, die sehr sorgfältig bearbeitet werden müssen, um das Durchdringen des Daches von Regen- oder Schmelzwasser ausschließen zu können. In den letzten Jahren wird immer häufiger das Belegen eines Flachdaches mit Rollrasen gewünscht. In so einem Fall sind wiederum Dichtmittel aufzubringen, die eine Schädigung des Daches durch Wurzelbildung verhindern und erst danach kann der Bauwerksabdichter den Rasen fachgerecht verlegen.

Auf Großbaustellen, wie zum Beispiel bei Tunnelbauwerken, bei der Errichtung von Kaufhäusern oder beim Bau von Eigenheimen sind die nötigen Dichtarbeiten jeweils unter Berücksichtigung der gleichen Aspekte vorzunehmen. Wobei auf kleineren Baustellen teilweise nur ein Mitarbeiter seines Faches benötigt wird, der dann eigenständig arbeitet, macht sich bei größeren Bauvorhaben dann doch eher Gruppenarbeit erforderlich. Dies setzt dann natürlich voraus, dass absolute Teamfähigkeit gegeben ist.

Allgemeines Anforderungsprofil als Bauwerksabdichter

Mit Dichtmaterialien und Baustoffen muss sich der Handwerker ebenso auskennen, wie mit physikalischen Veränderungen, die zwangsläufig unter bestimmten Voraussetzungen am Bau eintreten können. Von großer Bedeutung ist aber auch technisches Verständnis, um korrekt mit der in diesem Beruf erforderlichen Technik umgehen zu können. So wird ein Bauwerksabdichter immer wieder für präzises Ausführen seiner Arbeit auch einen Gas- oder Schweißbrenner nutzen. In diesem Beruf sind neben umfangreichen fachlichen Kenntnissen auch Gewissenhaftigkeit und vorausschauendes Denken ein absolutes Muss. Außerdem ist körperliche Belastbarkeit und eine gute Fitness Grundvoraussetzung, um diese Arbeit auf verschiedenen Baustellen bei jedem Wetter ausführen zu können.

Weiterbildung als Bauwerksabdichter

Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Bauwerksabdichter bzw. zur Bauwerksabdichterin muss nicht das Ende der Bildungsbemühungen sein; zumal eine konsequente Weiter- und Fortbildung die Arbeitsmarktchancen erhöht. So können sich berufserfahrene Bauwerksabdichter zum Meister bzw. zur Meisterin für Wärme-, Kälte und Schallschutzisolierung weiterbilden oder sogar ein Fachhochschulstudium aufnehmen.

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