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Fragen - Vorstellungsgespräch

Wer eine neue Arbeitsstelle sucht, muss selbstverständlich einen ausführlichen Lebenslauf einreichen. Die besonders relevanten Fragen auf Seiten des Unternehmens werden aber meist erst während des Vorstellungsgesprächs gestellt. Es gilt hier, locker und unverkrampft alle Fragen zu parieren, ganz gleich, ob man sich in Verlegenheit gebracht fühlt.


Der potentielle neue Arbeitgeber darf Fragen zu allen Bereichen stellen, die wichtig sind für die Entscheidung, den Bewerber einzustellen. Derartige Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Wird bei solchen Fragen geschwindelt und fliegt der Betrug später auf, so ist dies ein Kündigungsgrund.

Erlaubte Fragen - Schwindeln verboten:
  • Beruflicher Werdegang mit Angabe der früheren Arbeitgeber
  • Zeugnis- und Prüfungsnoten
  • Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit Schwerbehinderten
  • Wehr- und Zivildienstzeiten
  • Lohnpfändungen (nicht aber frühere Pfändungen)
  • Gesundheitszustand, soweit er für den angestrebten Arbeitsplatz von Bedeutung ist (zum Beispiel die Frage nach Rückenproblemen bei einem Bauarbeiter oder Allergien in einem chemischen Betrieb)
  • Wettbewerbsverbote aus einem früheren Arbeitsverhältnis
  • Vorstrafen, soweit sie für den angestrebten Arbeitsplatz von Bedeutung sind (zum Beispiel Verkehrsdelikte bei Kraftfahrern)
Es gibt aber auch Bereiche, die zur Privatsphäre gehören und den Arbeitgeber nichts angehen. Werden trotzdem Fragen zu den unten aufgeführten Themen gestellt, kann man die Antwort verweigern. Besser und Erfolg versprechender ist aber meistens, die Unwahrheit zu sagen, weil bei einer verweigerten Aussage sofort Misstrauen herrscht. Manchmal bringt ein entschiedener, aber höflicher Hinweis schnell Klärung. Etwa folgender Art: "Ich freue mich ja über Ihr Interesse an meinen privaten Angelegenheiten, denke aber nicht, dass diese für die Stelle von Bedeutung sein können."

Unzulässige Fragen - Schwindeln möglich:
  • Heiratsabsichten
  • Schwangerschaft (Ausnahme: Die Schwangerschaft würde die Ausübung des Berufes auch vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Mutterschutz verhindern, zum Beispiel bei einem Fotomodell.)
  • Kinderwunsch
  • Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft (Ausnahme: Der zukünftige Arbeitgeber ist eine Kirche oder eine kirchliche Einrichtung.)
  • Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft
  • Vermögen und Besitz (Ausnahme: Es geht um Positionen, die mit besonderer Verantwortung verbunden sind, etwa Prokurist.)
  • Parteizugehörigkeit (Ausnahme: Der zukünftige Arbeitgeber ist eine Partei oder ein Zeitungsverlag.)
Weitere Informationen


 
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