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Fitnessfachwirt - Fitnesskaufmann

Das Berufsbild des Fitnessfachwirtes vereint Elemente trainingspraktischer Art mit Aufgaben aus Management und Marketing. Der Fortbildungsabschluss den Fitnessfachwirte erworben haben, ist die erste staatlich anerkannte Weiterbildung in der Fitness- und Freizeitbranche. Ziel einer solchen zusätzlichen Ausbildung ist ein Einsatz als Bereichs- oder gar Leiter eines Fitnessunternehmens.


Die Teilnahme an einem Lehrgang für zukünftige Fitnessfachwirte erfordert entweder eine vorhandene beendete kaufmännische oder verwaltende Ausbildung, einen Hochschulabschluss als Sportlehrer und jeweils zwei Jahre praktischer Erfahrung auf dem Gebiet Fitness und Freizeit. Diese Weiterbildung steht jedoch auch ausgebildeten Masseuren, Physiotherapeuten und Gymnastiklehrern offen, die bereits drei Jahre in einem Fitnessberuf arbeiten. Interessenten ohne entsprechende Ausbildung müssten bereits sechs Jahre Berufspraxis vorweisen können. Der Abschluss der Fitnessfachwirte fungiert auch als Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang - Betriebswirt IHK.

Eine Anstellung können Fitnessfachwirte nicht nur in Fitnessstudios finden, sondern auch in Hotels, die über eine Fitnessabteilung verfügen. Einsatzmöglichkeiten gibt es außerdem in Rehabilitationszentren und Sportvereinen.

Die Tätigkeit der Fitnessfachwirte erstreckt sich im Rahmen des trainingspraktischen Bereichs auf alle Felder die ein Fitnesstrainer ebenfalls erfüllt. Dazu gehören Fitness- und Ernährungsberatung ebenso wie die Erstellung von Kursprogrammen und die praktische Unterstützung bei der Benutzung von Trainingsgeräten. Dazu benötigen Fitnessfachwirte Kenntnisse in Anatomie und Physiologie. Außerdem sind sie geschult in Fragen der Trainingslehre und Sportmedizin.

Daneben haben Fitnessfachwirte die Aufgabe, sich in einem solchen Unternehmen mit dem Management und dem Marketing intensiv zu befassen. Aufgrund umfassender Kenntnisse auf betriebs- und volkswirtschaftlichem Gebiet kennen sie sich sowohl mit dem Rechnungswesen als auch mit Controlling und rechtlichen Sachverhalten aus. Im täglichen Geschäft übernehmen sie die Koordination von Arbeitsabläufen, sie müssen die Preise und Kosten kalkulieren, und auch das Personal- und Qualitätsmanagement untersteht den Fitnessfachwirten. Zu den Tätigkeiten im Bereich Marketing gehören sicherlich Fragen der allgemeinen Vermarktung von Sport- und Freizeitangeboten, von der Werbung bis hin zu Konzeptionen in Bezug auf die Kundenbindung.

Zu seinen persönlichen Fähigkeiten sollte ein Fitnessfachwirt, ein grundlegendes Interesse an wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen zählen. Technisches Verständnis wird nicht nur in der Arbeit mit Fitnessgeräten nötig sein sondern auch im täglichen Umgang mit Computern und dementsprechender Datenverarbeitung. Körperliche Fitness und Spaß an Sport-, Fitness-, und Freizeitgestaltung müssen unbedingt vorhanden sein, um diese Weiterbildung erfolgreich abschließen zu können. Wissen im Bereich des menschlichen Körpers und seiner Funktionsweise sind für die Trainings- und Ernährungsberatung von Bedeutung.

Um diese Kenntnisse optimal umsetzen zu können, sollte der Teilnehmer einer solchen Fortbildungsveranstaltung in jedem Falle über ein gewisses Maß an kommunikativen Fähigkeiten verfügen. Fitnessfachwirte müssen sich schließlich mit Kunden und Geschäftspartnern auseinandersetzen.

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