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Fortbildung Steuerrecht

Das Berufsbild des Steuerberaters gehört zu den so genannten "Freien", da es keiner Gewerbeordnung unterliegt. Steuerberater informieren und unterstützen ihre Kunden in steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen.


Im Gegensatz zu anderen freiberuflichen Tätigkeiten unterliegt die Ausübung dieses Berufs bestimmten Vorraussetzungen. Die Tätigkeiten und Zulassungsbeschränkungen sind im Steuerberatungsgesetz und verschiedenen Durchführungsverordnungen festgelegt. Der Berufsstand ist in Kammern organisiert.

Um diese Tätigkeit ausüben zu können, muss zuerst ein wirtschaftswissenschaftlicher oder juristischer Hoch- bzw. Fachhochschulabschluss vorliegen. In Abhängigkeit von der Regelstudienzeit, ist des Weiteren eine zwei- bis dreijährige Berufspraxis nachzuweisen. Der andere Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung und mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Steuerrecht. Dabei handelt es sich regelmäßig um Steuerfachangestellte. Die praktische Zeit verkürzt sich um drei Jahre, falls bereits eine Prüfung zum Bilanzbuchhalter oder zum Steuerfachwirt erfolgte. Das gleich gilt für Finanzbeamte im gehobenen Dienst.

Die für alle notwenige Steuerberaterprüfung erfolgt durch die Finanzministerien der Länder, meist aber durch die Oberfinanzdirektionen. Die Prüfung selbst besteht aus drei Klausuren und einem mündlichen Teil. Im Anschluss an die bestandene Prüfung, kann die Kammer einen Steuerberater zulassen. Dann kann er eine Tätigkeit als Steuerberater in verschiedenen Formen aufnehmen. Ansonsten kommt auch die Anstellung in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frage. Bestellte Steuerberater dürfen in Deutschland jedoch nicht in einem Unternehmen angestellt werden, ohne den Titel zurückzugeben.

Die besondere Verantwortung von Steuerberatern liegt in den detaillierten Kenntnissen der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des jeweiligen Mandanten begründet.

Die Arbeit eines Steuerberaters umfasst neben der Erstellung der Buchhaltung und von Jahresabschlüssen für Unternehmen auch Steuererklärungen. Sodann beurteilen sie die ausgestellten Steuerbescheide und helfen wenn nötig bei Auseinandersetzungen mit Finanzämtern und -gerichten. Steuerberater sind Vertreter in finanzgerichtlichen Prozessen. Sie können Existenzgründer beraten und informieren. Sie helfen bei der Vermögensplanung und unterstützen ihre Kunden bei Bankangelegenheiten im privaten und geschäftlichen Bereich.

Außerdem haben Steuerberater die Möglichkeit, eine Aufsichtsratstätigkeit auszuüben. Im Rahmen von Insolvenz- und Nachlassverwaltungen übernehmen sie Aufgaben treuhänderischer, pflegerischer und vormundschaftlicher Art. Oftmals sind sie im Bereich der Unternehmensberatung zu finden.

Zu den persönlichen Voraussetzungen für den Beruf des Steuerberaters gehören immer ausreichende mathematische Fähigkeiten, sowie großes Interesse an betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen. Die vorausschauende Kundenberatung unter Beachtung aktueller politischer und rechtlicher Neuerungen erfordert ein großes Maß an Kreativität und Fantasie.

Entsprechende kommunikative Fähigkeiten sind sowohl im Umgang mit dem Kunden als auch im Rahmen der Rechtsvertretung in allen anderen Institutionen eine grundlegende Vorraussetzung. Ehrgeiz sollte der Persönlichkeit ebenfalls zu Eigen sein, um die lange Ausbildungszeit und die umfangreichen Prüfungen zu bewältigen.


 
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