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2. Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement

 
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Fachpraktikum Automobilhersteller - Wirtschaftsingenieur << Zurück :: Weiter >> Steuerberatung Bewerbungsschreiben für Praktikumsstelle  
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 20:09    Titel: 2. Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement

Guten Abend,
ich würde gerne wissen ob die Bewerbung so in Ordnung ist. Ich habe das letzte Mal vor 3 Jahren eine Bewerbung geschrieben also schätze ich, dass ich etwas aus der Übung sein könnte... Smilie

Aus Vereinfachungsgründen habe ich mal Anschrift von mir und der Firma weggelassen, weil mir geht es in erster Linie um den Text.
Wenn es wichtig ist: die Bewerbung soll an ein führendes Automobilunternehmen Winken)

Mir persönlich gefällt der letzte Satz nicht so wirklich, aber ich wusste nicht wie ich das umschreiben sollte...weil ich mich noch in der Ausbildung befinde, möchte ich, dass mit der Bewerbung halt ein bisschen mehr vorsichtiger umgegangen wird.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kauffrau für Büromanagement für den Standort Braunschweig

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr aussagekräftiges Ausbildungsangebot auf Ihrer Homepage, den Beruf der Kauffrau für Büromanagement für das Jahr 2014 in Ihrem Unternehmen zu erlernen, veranlasst mich für diese Stelle zu bewerben.

Im Moment erlerne ich den Beruf der Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt XYXY, bei der ich 2011 eingetreten bin, sodass ich dies voraussichtlich Ende Mai bzw. Anfang Juni 2014 mit der Abschlussprüfung beenden werde. Ich habe während meiner Ausbildung gemerkt, dass mich kaufmännische Tätigkeiten sehr interessieren, allerdings wurden meine Erwartungen, wie eigenverantwortliches Handeln und der Einsatz vom sprachlichen Vermögen mit Kunden, sowie eine sichere Zukunft durch Übernahme nach der Ausbildung im Betrieb, nicht erfüllt.

In Ihrem weltweit erfolgreichen Unternehmen sehe ich die Gelegenheit Sie und Ihr Team durch meine sprachliche und organisatorische Kompetenz zu unterstützen. Meine sprachlichen Talente zeigen sich dadurch, dass meine Muttersprache türkisch ist und ich daneben deutsch und englisch fließend beherrsche, was ich Ihnen schon bald durch einen Cambridge Zertifikat nachweisen kann. Außerdem habe ich Grundkenntnisse in der spanischen sowie in der japanischen Sprache.

In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im deutsch-türkischen Kulturverein LARIFARI bin ich als Organisatorin für diverse Projekte und Veranstaltungen tätig, sodass Sie von mir durch eigenverantwortliches Handeln mit erfolgsversprechenden Arbeitsergebnissen auch in Stresssituationen oder bei höheren Erwartungen rechnen können.

Zudem habe ich in diversen Ämtern Kenntnisse im Sekretariatsbereich und der Kundenbetreuung entnommen, sodass die Umgangsformen mit verschiedenen Kunden zu meinen Stärken zählen.
Wie Sie sicherlich noch aus meinem Lebenslauf entnehmen können, bin ich des Weiteren Stellvertretende der Jugend-und Auszubildendenvertretung, für welches ich allerdings bei den diesjährigen Wahlen für die Neubesetzung des Vorstandes kandidiere.

Sie sehen, dass neben meinen bereits genannten Stärken persönliches Engagement aber auch, aufgrund meiner zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten, Team- und Motivationsfähigkeit sowie zuverlässiges Arbeiten zu zählen und freue mich, wenn ich diese in Ihr führendes Automobilunternehmen einsetzen dürfte.

Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, würde ich mich über ein Vorstellungsgespräch freuen. Da ich mich allerdings noch in meiner Ausbildung befinde, wäre es wünschenswert wenn meine Bewerbung diskret behandelt würde.

Mit freundlichen Grüßen

Mrs. Blackwhite
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Bewerber






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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10748

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 20:53    Titel: Re: 2. Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement

Mrs.BlackWhite hat Folgendes geschrieben:

Ihr aussagekräftiges Ausbildungsangebot auf Ihrer Homepage, den Beruf der Kauffrau für Büromanagement für das Jahr 2014 in Ihrem Unternehmen zu erlernen, veranlasst mich für diese Stelle zu bewerben.

Ist der Satz sinnvoll? Ich glaube nicht.
Zitat:

Im Moment erlerne ich den Beruf der Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt XYXY, bei der ich 2011 eingetreten bin, sodass ich dies voraussichtlich Ende Mai bzw. Anfang Juni 2014 mit der Abschlussprüfung beenden werde.

Und hier fragt sich die Personalabteilung, warum du dich auf einen Ausbildungsplatz bewirbst und wird das als VErsehen werten.

Zitat:
Ich habe während meiner Ausbildung gemerkt, dass mich kaufmännische Tätigkeiten sehr interessieren, allerdings wurden meine Erwartungen, wie eigenverantwortliches Handeln und der Einsatz vom sprachlichen Vermögen mit Kunden, sowie eine sichere Zukunft durch Übernahme nach der Ausbildung im Betrieb, nicht erfüllt.

Mir ist nicht ganz klar, wie der ersten Teil des Satzes und der zweite (ab allerdings) zusammenhängen. Was man never ever machen sollte, ist den Noch- oder Altarbeitgeber zu kritisieren. Was der erfüllt oder nicht erfüllt, ist also egal.
Zitat:

was ich Ihnen schon bald durch einen Cambridge Zertifikat nachweisen kann.

- ein
Zitat:
Außerdem habe ich Grundkenntnisse in der spanischen sowie in der japanischen Sprache.

Respekt!

Zitat:
In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im deutsch-türkischen Kulturverein LARIFARI bin ich als Organisatorin für diverse Projekte und Veranstaltungen tätig, sodass Sie von mir durch eigenverantwortliches Handeln mit erfolgsversprechenden Arbeitsergebnissen auch in Stresssituationen oder bei höheren Erwartungen rechnen können.

Auch hier wieder: der erste Teil des Satzes (Engagement, sehr gut) und der zweite Teil des Satzes passen nicht wirklich zueinander. Vielleicht, wenn man das "von mir" durch ein "bei mir" ersetzt?
Zitat:

Wie Sie sicherlich noch aus meinem Lebenslauf entnehmen können,

Weißt du noch nicht genau, wie dein Lebenslauf aussieht? Winken

In dem nächsten Absatz stimmt auch noch einiges nicht. [/quote]
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 21:27    Titel:

Gut, dann lasse ich in der Korrektur mit der Übernahme weg (hätte ich mir eigentlich denken können, dass das nicht gut. ankommt...)

Der Halbsatz nach "...allerdings", insbesondere das mit dem Einsatz der Sprachen, sollte eigentlich betonen, warum ich den Wunsch habe, mich ausgerechnet zur Kauffrau für Büromanagement in diesem Unternehmen ausbilden zu lassen... das kam vielleicht ziemlich scharf kritisierend an meinem jetzigen Arbeitgeber an, aber das sollte eigentlich zeigen, das dieser Arbeitgeber, an den die Bewerbung gehen soll, weltweit tätig ist - also global, international, weltweit eben... und ich (neben vielen anderen Gründen) deswegen an dieser Ausbildung interessiert bin

Ich wusste nicht, wie ich das umschreiben sollte, ohne gleich allzu kritisierend zu meinem jetzigen Arbeitgeber zu wirken, geschweige denn arrogant zu wirken; denn das wäre jetzt meine nächste Frage: ich habe mir meine Bewerbung ziemlich oft durchgelesen, und finde, dadurch, dass ich so viele Stärken von mir beschrieben klingt das leicht erheblich bis arrogant/selbstüberzeugt. Kann das sein, oder bin ich zu selbstkritisch? Andererseits finde ich meine Stärken nicht zu verstecken, denn die machen mich ja letztendlich aus…
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10748

BeitragVerfasst am: 26.10.2013, 13:07    Titel:

Mrs.BlackWhite hat Folgendes geschrieben:
ich habe mir meine Bewerbung ziemlich oft durchgelesen, und finde, dadurch, dass ich so viele Stärken von mir beschrieben klingt das leicht erheblich bis arrogant/selbstüberzeugt. Kann das sein, oder bin ich zu selbstkritisch? Andererseits finde ich meine Stärken nicht zu verstecken, denn die machen mich ja letztendlich aus…


Nein, überheblich oder arrogant wirkst du nicht. Das hätte ich dir gesagt.
Woran du einfach noch arbeiten musst, das ist die Logik. Die Ursache-Wirkungs-Ketten, die du vorstellst sind nämlich de facto keine solchen Ursache-Wirkungs-Ketten.

Viel Erfolg

The Guide
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 26.10.2013, 13:17    Titel:

Mrs.BlackWhite hat Folgendes geschrieben:
Ich wusste nicht, wie ich das umschreiben sollte, ohne gleich allzu kritisierend zu meinem jetzigen Arbeitgeber zu wirken


Deine Formulierung ("dies und jenes wurde durch den Betrieb nicht erfüllt") hat tatsächlich etwas unangenehm Arrogantes an sich... so als wäre es die Aufgabe eines Betriebs, all seinen Auszubildenden sämtliche unausgesprochenen Wünsche an den Augen abzulesen... vor allem angesichts der Tatsache, dass der Fehler (wenn man von einem solchen reden wollte) ja bei Dir selbst lag: Der gesunde Menschenverstand sagt einem ja von vornherein, dass die Verwaltung einer deutschen Stadt niemals so "international" agieren kann wie ein weltweit tätiger Konzern. Wenn das Ausleben Deines sprachlichen und interkulturellen Interesses entscheidend für Dich ist, war die Stadt ja von Anfang an die falsche Adresse, weil sie diese Ansprüche ganz offensichtlich niemals im Leben hätte "erfüllen" können.

Andererseits macht es Dir die Erklärung für die Zukunft aber sehr leicht, weil Du überhaupt niemanden "schlechtmachen" musst: Du kannst Dich doch komplett auf das Thema "Internationalität" konzentrieren... was selbst die beste Verwaltung aller Zeiten naturgemäss nicht bieten kann. So gesehen ist Deine kleine Kurskorrektur hier eigentlich äusserst nachvollziehbar... um nicht zu sagen: Zwingend. Ich an Deiner Stelle würde den Fehler geradeaus auf meine Kappe nehmen... so nach dem Motto "eigentlich hätte mir klar sein können, dass ich mit meiner Interessenlage falsch dort war"... aber man ist halt jung und tastet sich Schritt für Schritt an seine Natur und Perspektive heran... nichts Schlimmes, würde ich sagen...

Mrs.BlackWhite hat Folgendes geschrieben:
ich habe mir meine Bewerbung ziemlich oft durchgelesen, und finde, dadurch, dass ich so viele Stärken von mir beschrieben klingt das leicht erheblich bis arrogant/selbstüberzeugt. Kann das sein, oder bin ich zu selbstkritisch? Andererseits finde ich meine Stärken nicht zu verstecken, denn die machen mich ja letztendlich aus…


So wahnsinnig viele Stärken nennst Du ja gar nicht... und im Grunde wäre beinahe DAS mein Kritikpunkt. Du konzentrierst Dich momentan komplett auf Dein interkulturelles "Extra". Der Schwerpunkt an dieser Stelle ist auch sicher gut, weil es das ist, was Dich von grossen Teilen der Konkurrenz unterscheiden dürfte. Aber: Das geht bei Dir so weit, dass Du die eigentliche (kaufmännische?) Tätigkeit fast komplett aussen vor lässt... so, als hättest Du aus Deiner laufenden Ausbildung überhaupt nichts mitgenommen. Du erwähnst halt irgendwo das Wort "kaufmännisch", füllst das aber in keiner Form mit Leben. Vergleich das mal mit Deinen Aussagen zu der (im Anforderungsprofil gar nicht auftauchenden) Sprachbegabung! Du solltest im Prinzip ja einen doppelten Vorteil haben: Erst einmal durch die fachlichen Vorkenntnisse - und ZUSÄTZLICH durch Deine internationale Interessenlage. Für mich schreit das nach so einer Art "2-Säulen-Strategie".

Und damit sind wir jetzt bei meiner (erst einmal) letzten Frage: Bist Du sicher, dass gerade DIESE Zweitausbildung jetzt die Richtige für Dich ist? Anders gefragt: Ist das ein derart internationaler Job... oder könnte es diesbezüglich noch bessere geben? Damit zusammenhängend die Frage, ob der fachliche Fortschritt dieser Ausbildung gegenüber Deiner jetzigen tatsächlich noch einmal 3 volle Jahre rechtfertigt. Vielleicht solltest Du Dich überhaupt nicht auf diese Anzeige bewerben, sondern Dich mit Deinen Kenntnissen und Interessen ganz ergebnisoffen an die Personalabteilung wenden. Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der die volle Palette der Tätigkeitsfelder in diesem Konzern kennt, auf Varianten käme, die Dir oder mir niemals im Leben einfallen würden...
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10748

BeitragVerfasst am: 26.10.2013, 13:34    Titel:

Denkst du @Fragen, in die Richtung Fremdsprachenkorrespondenz?
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 26.10.2013, 13:45    Titel:

Das Wort ging mir tatsächlich durch den Kopf... wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich mich in diesen Berufsgruppen nicht so gut auskenne...
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 27.10.2013, 13:46    Titel:

Dass die Verwaltung heute und auch in den nächsten 2 Jahren nicht den internationalen Durchbruch erlangen wird, war mich auch schon zu dem Zeitpunkt klar, als ich meine Bewerbung zu meiner jetzigen Ausbildung verfasst habe - deswegen war diese Ausbildung auch "nur" eine Zweitwahl ("nur" weil ich froh bin heutzutage überhaupt einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben..)

Natürlich, der Punkt mit dem Sprachlich begabt sein und internationales Interesse usw. gefällt mir ja schon und habe es ja auch ausführlicher beschrieben, aber es gibt auch andere Aspekte vom Berufsbild die mir gefallen, wie z.b. Aufgaben im Sekretariatsbereich. Ich gebe es zu,, ich hatte mal nur kurz genannt, dass ich dort Kenntnisse gesammelt habe, bin aber nicht näher drauf eingegangen, weil ich Angst hatte, die Bewerbung wird ansonsten zu lang und die Personaler haben "kein Bock" sich das durchzulesen... aber ich glaub ich werde dann doch näher auf diesen Punkt eingehen. Dankeschön Smilie
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 27.10.2013, 13:56    Titel:

Zudem: ja, ich bin mir sicher warum ich diesen Beruf erlernen möchte und keine Fremdsprachenkorrespondentin sein will. Dass ich wohl oder übel nochmal 3 Jahren über mich ergehen lassen muss, weiß ich; aber vielleicht kann ich wegen meiner Vorkenntnisse die Zeit verkürzen, obwohl meine Hoffnung nicht sehr wirklich hoch ist, weil das eine Verwaltung im kommunalen Bereich ist und das andere ja eher Wirtschaft… das war ja auch meine Erstwahl, allerdings hatte das damals eben nicht geklappt
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 28.10.2013, 13:44    Titel:

Ich habe nun mein Anschreiben geändert.
Ist es besser oder schlechter geworden? Smilie
Auf jeden Fall ist es länger, aber ich wollte eben nicht, dass man mich als eine abstempelt die sich NUR wegen dem internationalen Vorteil bewirbt...

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kauffrau für Büromanagement für den Standort Braunschweig

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr aussagekräftiges Ausbildungsangebot auf Ihrer Homepage für einen Ausbildungsplatz zur
Kauffrau für Büromanagement für das Jahr 2014 in Ihrem Unternehmen, veranlasst mich für diese Stelle zu bewerben.

Im Moment erlerne ich den Beruf der Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt XYXY, bei der ich 2011 eingetreten bin, sodass ich dies voraussichtlich Ende Mai bzw. Anfang Juni 2014 mit der Abschlussprüfung beenden werde. Anschließend möchte ich meinen Interessen nachgehen und daher von der kommunalen Verwaltung in der Wirtschaft tätig sein. (in die Wirtschaft gehen klingt total umgangssprachlich, daher lieber nicht…)

Während meiner Ausbildung habe ich durch den Einsatz in diversen kundenorientierten Ämtern, wie zum Beispiel im Bürgerbüro, Kindergarten und Jugendverwaltung und dem Standesamt, Kenntnisse im Bereich der Kundenbetreuung entnommen, sodass die Umgangsformen mit verschiedenen und auch mit ausländischen Kunden zu meinen Stärken zählen.
Außerdem konnte ich aufgrund der Zeit im Amt für Tourismus Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von unterschiedlichen städtischen Projekten und Veranstaltungen wie „COME INTO THE MIDDLE“ oder das jährliche „BIERFESTIVAL“ sowie die Weihnachtsfeier, sammeln.

In der Abteilung für Zentrale Dienste, zu dem auch die Personalabteilung gehört, lernte ich viele wesentliche Punkte zur Beschaffung von Sach- und Dienstleistungen aber auch relevante Punkte zur Einstellung und Kündigung von Beschäftigten und diversem Personal kennen. (diverses Personal = Auszubildende, Praktikanten, etc.)

Durch Einsatz in der Kämmerei und in der Stadtkasse sowie durch die weitere Schulbildung im Rahmen der Ausbildung, biete ich Ihnen die Kompetenz Wertströme zu erfassen und sinnvoll zu analysieren. (also in Rechnungswesen)
Genaue Aufgabenbereiche entnehmen Sie bitte aus dem entsprechenden Beurteilungsbogen. (ist die Formulierung so in Ordnung? Oder doch lieber „…können Sie…entnehmen..“)

In Anbetracht des Blockunterrichts, dass ich im Rahmen der Ausbildung sowohl in der Berufsbildenden Schule in HAHAHA als auch im Niedersächsischen Studieninstitut in HOHOHO absolviere, biete ich Ihnen ebenso die Erfahrungen und Kenntnisse in Privatrecht, in der Rechtsanwendung und anderen relevanten Fächern wie beispielsweise Umgang mit Kunden oder Personalsachbearbeitung.

In Ihrem weltweit erfolgreichen Unternehmen sehe ich die Gelegenheit Sie und Ihr Team durch meine sprachliche und organisatorische Kompetenz zu unterstützen. Meine sprachlichen Talente zeigen sich dadurch, dass meine Muttersprache türkisch ist und ich daneben deutsch und englisch fließend beherrsche, was ich Ihnen schon bald durch einen Cambridge Zertifikat nachweisen kann. Außerdem habe ich Grundkenntnisse in der spanischen sowie in der japanischen Sprache.

In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im deutsch-türkischen Kulturverein LARIFARI bin ich als Organisatorin für diverse Projekte und Veranstaltungen tätig, sodass Sie bei mir durch eigenverantwortliches Handeln mit erfolgsversprechenden Arbeitsergebnissen auch in Stresssituationen oder bei höheren Erwartungen rechnen können.

Wie Sie sicherlich noch aus meinem Lebenslauf entnehmen können, bin ich des Weiteren Stellvertretende der Jugend-und Auszubildendenvertretung, für welches ich allerdings bei den diesjährigen Wahlen für die Neubesetzung des Vorstandes kandidiere.

Sie sehen, dass neben meinen bereits genannten Stärken persönliches Engagement aber auch, aufgrund meiner zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten, Team- und Motivationsfähigkeit sowie zuverlässiges Arbeiten zu zählen und freue mich, wenn ich diese in Ihr führendes Automobilunternehmen einsetzen dürfte.

Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, würde ich mich über ein Vorstellungsgespräch freuen. Da ich mich allerdings noch in meiner Ausbildung befinde, wäre es wünschenswert wenn meine Bewerbung diskret behandelt würde.

Mit freundlichen Grüßen
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KillrAngel
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 2485

BeitragVerfasst am: 28.10.2013, 20:09    Titel:

Das Anschreiben ist ziemlich lang. Du solltest schneller auf den Punkt kommen. Zumal es schade ist, dass du sofort nach deiner abgeschlossenen Ausbildung eine andere beginnen willst. Du weißt, das sowas nicht finanziert wird, außer vielleicht mit Wohngeld?! Aber deine Entscheidung.

Versuch deine Kenntnisse direkt auf die Stelle zu fokussieren. Du bringst sehr viel, aber ist das auch so wichtig? Es wäre sinnvoller die Aufgabenbereiche mehr zusammenzufassen und nicht jeden einen eigenen Absatz zu geben. Ganz ehrlich (und nicht böse gemeint), niemand hat Lust das alles zu lesen. Versuch zudem die Dinge, die dir wichtig sind und die deine Eignung am besten beschreiben, ganz oben zu erwähnen und dann "schwächer" zu werden.

Nicht erwähnenswert finde ich: Jugend-und Auszubildendenvertretung, Privatrecht und Personalsachbearbeitung (in dem gleichen Absatz, letzteres hast du auch schon vorher bestätigt) Deine Vereinstätigkeit bestätigt im Endeffekt auch nochmal dein Organisationsvermögen, was du relativ am Anfang schon erwähnt hast.
Achso, unbedingt den Konjunktiv vermeiden! Dazu zählen: würde, könnte, wäre usw. Es soll zwar höflich sein, wirkt aber gleichzeitig auch unsicher.
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Mrs.BlackWhite



Anmeldungsdatum: 22.10.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 29.10.2013, 07:26    Titel:

Ja, das mit Konjunktiven habe ich auch schon in der Schule gelernt. Es ist zwar richtig dass das nicht nur höflich sondern leider auch unsicher wirkt, aber in diesem Falle habe ich wirklich drauf geachtet, dass das nicht so "rüber"kommt - denn ich kann doch meine Anschreiben nicht im Apell verfassen wie: "Laden Sie mich zum Gespräch ein." Dann denkt der andere sich auch "Mach mal halblang...."
Wenn ich sagen würde "Laden Sie mich bitte ein...." klingt das total anflehend, so nach dem Motto: " Mach erst Männchen...!"

Danke für den Tipp, aber ich glaube ich werde meine Konjunktive behalten Smilie

Wenn ich das mit der JAV rauslasse und es nur bei dem Lebenslauf erwähne, habe ich Angst, dass das nur überflogen wird und man das gar nicht näher beachtet; ich kenn das, war ja auch während meiner Ausbildung beim Personalamt und das springt einem wirklich nichts ins Auge und droht daher bei so vielen Bewerbungen unterzugehen. Zumal die Anzahl der Bewerber bei der Stadt sicherlich nicht so hoch sind wie in der Wirtschaft bei einem führenden Automobilkonzern, ergo besteht dort dann noch eine höhere Gefahr überflogen zu werden, wenn man nicht auf Anhieb positiv ins Auge sticht...

Das mit der doppelten Personalsachbearbeitung kann ich rausnehmen. Hast Recht, eins genügt Smilie
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