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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 17:44    Titel:

tanda hat Folgendes geschrieben:


Der Wert eines Bewerbers entspricht nicht immer dem erzielbaren Marktpreis. Trotz angeblichem Fachkräftemangel sind die Gehälter auch bei Konzernen tiefer im Keller als ich dachte. Traurig


Zu Satz 1: das kommt drauf an, wie man "Wert" definiert. Als "Wert" im Sinne von dem, was man in Euro und Cent auf dem Arbeitsmarkt wert ist, das ist einfach zu beantworten: soviel, wie jemand anders bereit ist, für dich zu bezahlen. Nicht mehr und nicht weniger.
Das hat natürlich mit dem menschlichen Wert nichts zu tun, auch nicht damit, wie lange jemand studiert hat, wie mühselig es war, an die Kenntnisse zu kommen. Wer bereit ist, alten Omas Heizdecken zu verticken, verdient richtig Geld. Jemand, der lange und aufwändig beispielsweise Tiermedizin studiert hat, verdient aller Wahrscheinlichkeit nach einen Appel und ein Ei.

Es nutzt einem nichts, wenn man sich im stillen Kämmerlein einen angeblichen Wert zusammen denkt, wenn man niemanden findet, der auf Dauer bereit ist, diesen Betrag auch zu bezahlen.

Zum zweiten Satz: bist du denn so eine Fachkraft, bei denen es überhaupt einen Mangel gibt? Ich kenne viele Berufe, für die man Fachkräfte braucht, an denen gar kein Mangel herrscht, im Gegenteil.
Und dass bei Konzernen immer gerne von außen gedacht wird, dass man da ja sooo toll verdienen würde: das ist häufig dann der Fall, wenn man schon lange da ist. Aber da sehr viele da hin wollen, weil sie immer denken, es sei da so viel besser als bei kleineren Firmen, brauchen die doch gar nicht so hohe Gehälter zu bezahlen. Man kann sowohl in Konzernen als auch in kleineren Firmen gut verdienen.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 233
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 17:52    Titel:

BlackDiamond hat Folgendes geschrieben:
Zum zweiten Satz: bist du denn so eine Fachkraft, bei denen es überhaupt einen Mangel gibt? Ich kenne viele Berufe, für die man Fachkräfte braucht, an denen gar kein Mangel herrscht, im Gegenteil.
Und dass bei Konzernen immer gerne von außen gedacht wird, dass man da ja sooo toll verdienen würde: das ist häufig dann der Fall, wenn man schon lange da ist. Aber da sehr viele da hin wollen, weil sie immer denken, es sei da so viel besser als bei kleineren Firmen, brauchen die doch gar nicht so hohe Gehälter zu bezahlen. Man kann sowohl in Konzernen als auch in kleineren Firmen gut verdienen.


Nein, ich übe keinen Beruf aus, in dem großer Fachkräftemangel herrscht, denn ich bin weder Erzieherin noch in der Altenpflege tätig. Aber in den Medien ist eben so oft vom "Fachkräftemangel" zu lesen, so dass man auf die Idee kommen könnte, es gäbe ihn wirklich. Wenn man sich selbst gerade bewirbt, weiß man natürlich, dass das wahrscheinlich nur für sehr wenige Berufe stimmt.

Bei meiner letzten Stelle in einem Großunternehmen hatte ich von Anfang an am Gehalt nichts zu meckern.
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cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 19:51    Titel:

Der Fachkräftemangel ist so eine Sache und wird oft missverstanden. Es herrscht tatsächlich ein Mangel, allerdings an geeigneten Fachkräften. Heißt nicht jeder mit einem Maschinenbauabschluss ist automatisch eine gefragte Größe auf dem Arbeitsmarkt, denn zur geeigneten Fachkraft zählt noch ein bissel mehr.
Und ob die Gehälter im Keller sind, ist immer Ermessensspielraum.
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 233
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 20:01    Titel:

cre hat Folgendes geschrieben:
Und ob die Gehälter im Keller sind, ist immer Ermessensspielraum.


Das hängt sicherlich vom Beruf ab. Bei meinem habe ich schon den Eindruck, dass die Gehälter ziemlich im Keller sind - besonders wenn man bedenkt, dass ich davon im Rhein-Main-Gebiet leben muss.

Von Unternehmen in München und Umgebung weiß ich, dass diese Probleme haben, ihre Stellen zu besetzen, weil sie nicht so viel mehr bezahlen, dass man sich die Miete in dieser Region leisten kann.


Zuletzt bearbeitet von tanda am 01.01.2017, 15:26, insgesamt einmal bearbeitet
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 14:37    Titel:

tanda hat Folgendes geschrieben:


Nein, ich übe keinen Beruf aus, in dem großer Fachkräftemangel herrscht, denn ich bin weder Erzieherin noch in der Altenpflege tätig. Aber in den Medien ist eben so oft vom "Fachkräftemangel" zu lesen, so dass man auf die Idee kommen könnte, es gäbe ihn wirklich. Wenn man sich selbst gerade bewirbt, weiß man natürlich, dass das wahrscheinlich nur für sehr wenige Berufe stimmt.

Es gibt ihn ja auch und nicht nur in den Pflegeberufen, da haben die Medien doch auch recht. Nur dass halt nicht jede Fachkraft automatisch zu den Branchen zählt, in denen Mangel herrscht, weiß man doch in der Regel auch, oder nicht?

tanda hat Folgendes geschrieben:
cre hat Folgendes geschrieben:
Und ob die Gehälter im Keller sind, ist immer Ermessensspielraum.


Das hängt sicherlich vom Beruf ab. Bei meinem habe ich schon den Eindruck, dass die Gehälter ziemlich im Keller sind - besonders wenn man bedenkt, dass ich davon im Rhein-ain-Gebiet leben muss.

Von Unternehmen in München und Umgebung weiß ich, dass diese Probleme haben, ihre Stellen zu besetzen, weil sie nicht so viel mehr bezahlen, dass man sich die Miete in dieser Region leisten kann.


Beim Ausdruck "Gehälter im Keller" denke ich, dass es generell mal besser war (als sie im Erdgeschoss waren) und sie nun abgerutscht sind, auch wieder generell. Hast du den Eindruck wirklich oder gibts einfach eine Lücke zwischen deiner Erwartungshaltung und den marktüblichen Gehältern? Viele denken auch, weil sie schon mal einen Job hatten, in dem sie Gehalt XY verdient haben, wären sie das jetzt "wert" und hätten ein Anrecht darauf. Das hört sich ein wenig danach an, wenn du sagst, dass du in Großunternehmen X mal ein gutes, deiner Vorstellung angemessenes Gehalt hattest. Die Annahme stimmt aber nicht, man oder die eigene Arbeitskraft ist das wert, was jemand bezahlen will und das richtet sich, jedenfalls in der freien Wirtschaft, nach Angebot und Nachfrage.

Was München betrifft: das Einstellen von Bewerbern, die erst noch umziehen müssen, ist auch nicht so unproblematisch, viele AG machen das generell ungern wegen der damit verbundenen Verantwortung und des höheren Schwierigkeitsgrades. Und die Standardjobs kann man auch in München gut besetzen. Alles, was Büro und Teilzeit ist, ist sogar ganz leicht zu besetzen. Schwierig ist es in den Jobs, in denen eh schon Fachkräftemangel herrscht und bei denen auch nicht sehr viel mehr bezahlt werden kann, siehe Pflege und Erzieher.

Du hast jetzt einen Job, der befristet ist, oder? Gibts eine Chance auf Weiterbeschäftigung oder willst du das gar nicht?
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 233
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 15:25    Titel:

BlackDiamond hat Folgendes geschrieben:
Du hast jetzt einen Job, der befristet ist, oder? Gibts eine Chance auf Weiterbeschäftigung oder willst du das gar nicht?


Ja, mein Arbeitsvertrag wurde zum dritten Mal verlängert und wird im Spätsommer enden, weil dann die zwei Jahre ausgeschöpft sind. Auf dieser Stelle werden die Leute immer nur befristet eingestellt. Daher ist die Fluktuation auch relativ hoch, weil die Leute sich rechtzeitig wegbewerben und kündigen, wenn sie eine feste Stelle gefunden haben.
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Holger Ahrens



Anmeldungsdatum: 15.04.2017
Beiträge: 2
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15.04.2017, 23:43    Titel: Status?

Wie ist es inzwischen gelaufen @tanda?

IMO kann ein persönlicher Kontakt in interessante Unternehmen nie schaden. Wichtig ist, dabei Kontext mitzugeben, wenn man sich über XING oder LinkedIn meldet.
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tanda
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 06.03.2013
Beiträge: 233
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet / Südhessen, bei Darmstadt

BeitragVerfasst am: 15.04.2017, 23:52    Titel: Re: Status?

Holger Ahrens hat Folgendes geschrieben:
Wie ist es inzwischen gelaufen @tanda?

IMO kann ein persönlicher Kontakt in interessante Unternehmen nie schaden. Wichtig ist, dabei Kontext mitzugeben, wenn man sich über XING oder LinkedIn meldet.


Ich hatte mich bei XING beim Fachvorgesetzten gemeldet und auch geschrieben, dass ich nach wie vor Interesse an der Stelle habe. Er hat sich bei mir bedankt und gemeint, dass er sich melden werde, wenn eine passende Position zu besetzen wäre. Viel Hoffnung, dass sich daraus noch etwas ergibt, mache ich mir aber nicht.
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