Artikel Bewerbung
Bewerbungsschreiben
Bewerbungslexikon
Ausbildung Berufe
Bewerbungsforum
Forum rund um die richtige Bewerbung.
 


 RSS-FeedRSS-Feed   FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Absage trotz Schwerbehinderung bei gleicher Qualifikation

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Bewerbungsforum Foren-Übersicht -> Absagen und Bewerbungserfahrungen
Mehrmaliges Nachfragen beim Unternehmen nach Bewerbung? << Zurück :: Weiter >> Jobangebot absagen - Formulierung?  
Autor Nachricht
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 29.03.2017, 10:49    Titel: Absage trotz Schwerbehinderung bei gleicher Qualifikation

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zum Thema Schwerbehinderung, einfach weil es mich interessiert.

Ich habe mich bei einem Unternehmen beworben und hatte ein aus meiner Sicht sehr gutes erstes Vorstellungsgespräch, lediglich bei den Gehaltsvorstellungen lag ich wohl etwas zu hoch, ich habe aber Verhandlungsbereitschft signalisiert. In diesem Gespräch habe ich auch auf meine Schwerbehinderung hingewiesen (nicht nur in einem Nebensatz, es ist also nicht "untergegangen"), in der Bewerbung hatte ich dies nicht erwähnt.

Ich wurde dann zum zweiten Gespräch eingeladen, wo weder das Gehalt noch die Schwerbehinderung nochmals thematisiert wurden.

Nun habe ich telefonisch eine Absage erhalten. Es hieß es war eine sehr knappe Entscheidung, es hätte nichts gegen mich gesprochen, die andere Person habe einen sehr ähnlichen Lebenslauf, sie hätten nunmal eine Entscheidung treffen müssen.

Nun frage ich mich, wenn doch die andere Person einen ähnlichen (also scheinbar vergleichbaren) Lebenslauf hat, hätte ich dann aufgrund meiner Schwerbehinderung nicht bevorzugt eingestellt werden müssen? Und hätte aufgrund meiner Aussage im ersten Gespräch nicht beim zweiten Gespräch die Schwerbehindertenvertretung dabei sein müssen.

Es handelte sich übrigens um einen Konzern mit tausenden Mitarbeitern.

Viele Grüße,

Phillin
Nach oben
Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



Nach oben
TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10730

BeitragVerfasst am: 29.03.2017, 11:39    Titel:

Bei einer Behörde hätte man dich, bei absolut gleichen Leistungen bevorzugt einstellen müssen, insofern die Behinderung dich nicht hindert, die Arbeit gleichermaßen gut zu leisten. Der Privatwirtschaft kann man das schwerlich vorschreiben.
Nach oben
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 29.03.2017, 14:02    Titel:

Vielen Dank für die schnelle Information. Ich habe mir schon gedacht, dass dies hauptsächlich für den ÖD gilt.

Wobei auch dort ja fraglich ist, was "absolut gleiche Leistungen" sind. Niemand hat einen gleichen Lebenslauf, mit identischer Abschlussnote usw. Letztendlich bleibt dort doch immer Spielraum die Einstellung eines Schwerbehinderten zu umgehen oder sehe ich das falsch?

Ich frage mich langsam, ob ich meine Schwerbehinderung lieber verschweigen sollte (wobei die Nachteilsausgleiche für mich recht wichtig wären und ich diese so natürlich nicht erhalten würde). Die "VG-Quote" ist bei mir sehr gut, ich erhalte verhältnismäßig viele Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, letztendlich bin ich aber immer nur "Nummer 2". Ich kenne das so nicht, denn bislang habe ich nach jedem VG in meinem Leben eine Jobzusage erhalten. Mein Auftreten kann also nicht gänzlich verkehrt sein. Die einzigen Unterschiede zu früher sind meine Schwerbehinderung sowie die Tatsache, dass ich Mutter bin. Hurra!
Nach oben
Zerschmetterling
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 334
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 29.03.2017, 18:53    Titel:

Hallo,

eventuell liegt es ja dann eher daran, dass Du Mutter bist...? Nicht, dass es nicht auch besch... wäre, deswegen als Bewerber abgelehnt zu werden.

VG Zerschmetterling
Nach oben
cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 262

BeitragVerfasst am: 29.03.2017, 18:57    Titel:

Die Sache ist etwas komplizierter, man darf dich nicht ablehnen aufgrund deiner Behinderung. Aber das heißt nicht, dass man dich einstellen muss. Könntest du beweisen, dass man dich nur aufgrund deiner Behinderung abgelehnt hat, könntest du gerichtlich wegen Diskriminierung vorgehen. Aber das ist quasi unmöglich, wenn dir der Personaler nicht gerade ein Schreiben schickt mit "Ich will sie nicht, weil sie schwerbehindert sind."
Nach oben
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 30.03.2017, 07:39    Titel:

Zerschmetterling hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

eventuell liegt es ja dann eher daran, dass Du Mutter bist...? Nicht, dass es nicht auch besch... wäre, deswegen als Bewerber abgelehnt zu werden.

VG Zerschmetterling


Ja, ich denke einer der beiden Gründe wird es sein. Da frage ich mich nur, ob ich warten muss, bis ich Glück habe und auf jemanden treffe, dem das egal ist, oder ob ich irgendwie anders damit umgehen sollte?!
Nach oben
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 30.03.2017, 07:46    Titel:

cre hat Folgendes geschrieben:
Die Sache ist etwas komplizierter, man darf dich nicht ablehnen aufgrund deiner Behinderung. Aber das heißt nicht, dass man dich einstellen muss. Könntest du beweisen, dass man dich nur aufgrund deiner Behinderung abgelehnt hat, könntest du gerichtlich wegen Diskriminierung vorgehen. Aber das ist quasi unmöglich, wenn dir der Personaler nicht gerade ein Schreiben schickt mit "Ich will sie nicht, weil sie schwerbehindert sind."


Genau das ist es ja, worüber ich mir gerade Gedanken mache. Ich strebe nicht vor gerichtlich gegen diese (oder die bisherigen) Entscheidung(en) anzugehen...ich bin mir sicher, dass ich auch anderweitig etwas Passendes bekommen werde (Fragt sich nur wann...). Aber ich finde dieses Thema sehr undurchsichtig und habe das Gefühl, dass Schwerbehinderte eigentlich nicht wirklich etwas tun kann. Da gibt es zwar teilweise entsprechende Vorschriften und Gesetze, aber letztendlich helfen die doch auch nicht weiter, wenn man keine Beweise für die Diskriminierung hat. Vermuten kann man aber viel, aber das wird vor Gericht wohl kaum weiterhelfen Mit den Augen rollen Letztendlich können sich die Entscheider als irgendwas aus den Fingern saugen (denn wie gesagt, kein Lebenslauf ist gleich und man findet sicher auch immer irgendwelche Unterschiede in der Qualifikation, die ein Arbeitgeber vorschieben kann).

Was zeigt denn die Erfahrung? Scheuen AG i.d.R. davor Schwerbehinderte einzustellen? Oder ist das größere Problem das Dasein als Mutter?

Ich muss dazu sagen, dass man mir meine Schwerbehinderung nicht einsieht und sie mich auch nicht bei der Arbeit einschränkt. Ich brauche keine Hilfen, habe nicht mehr Fehltage als andere usw. Ganz im Gegenteil, aufgrund der Erkrankung habe ich gelernt z.B. besonders effizient zu arbeiten Mit den Augen rollen Aber trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass AG große Vorbehalte haben.
Nach oben
TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10730

BeitragVerfasst am: 30.03.2017, 09:40    Titel:

Da du nach dem Erstgespräch, in dem du deinen Worten nach deutlich auf deine Behinderung aufmerksam gemacht hast, noch zu einem Zweitgespräch eingeladen wurdest, hat die Bevorzugung eines Konkurrennten wohl eher nichts mit deiner Behinderung (oder deinem Muttersein) zu tun. Dass man trotz Vorstellungsgespräch(en) am Ende die Stelle nicht bekommt, ist eine Erfahrung, die wohl die meisten Arbeitnehmer mal machen und je nach Branche auch wiederholt. Es ist ganz sicher so, dass Behinderte auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger verdeckt diskriminiert werden, aber ich habe nicht den Eindruck, dass dir das in dem vorliegenden Fall passiert ist. Im Übrigen: Wenn deine Behinderung weder auffällt noch dich bei der Arbeit hindert, warum erwähnst du sie dann? Solange dich niemand fragt "haben Sie eine Behinderung?" (was nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt zulässig ist) und du dir sicher bist, dass diese dich nicht in der Arbeit einschränkt, hast du doch überhaupt keinen Druck, etwas in dieser Richtung preiszugeben.
Nach oben
Zerschmetterling
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 334
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 30.03.2017, 19:01    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Da du nach dem Erstgespräch, in dem du deinen Worten nach deutlich auf deine Behinderung aufmerksam gemacht hast, noch zu einem Zweitgespräch eingeladen wurdest, hat die Bevorzugung eines Konkurrennten wohl eher nichts mit deiner Behinderung (oder deinem Muttersein) zu tun. Dass man trotz Vorstellungsgespräch(en) am Ende die Stelle nicht bekommt, ist eine Erfahrung, die wohl die meisten Arbeitnehmer mal machen und je nach Branche auch wiederholt. Es ist ganz sicher so, dass Behinderte auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger verdeckt diskriminiert werden, aber ich habe nicht den Eindruck, dass dir das in dem vorliegenden Fall passiert ist. Im Übrigen: Wenn deine Behinderung weder auffällt noch dich bei der Arbeit hindert, warum erwähnst du sie dann? Solange dich niemand fragt "haben Sie eine Behinderung?" (was nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt zulässig ist) und du dir sicher bist, dass diese dich nicht in der Arbeit einschränkt, hast du doch überhaupt keinen Druck, etwas in dieser Richtung preiszugeben.


Wahrscheinlich erwähnt sie es eben deswegen, weil es dadurch auch mal Vorteile bei der Einstellung geben kann (z. B. wie weiter oben erwähnt im ÖD). Wir hatten vor kurzem eine Teilzeit-Stelle ausgeschrieben. In so einigen Anschreiben wurde eine Schwerbehinderung erwähnt und dass der Arbeitgeber bei Einstellung Zuschüsse erhalten könne (inwiefern diese Zuschüsse die Regel sind, weiß ich nicht, kann aber für AG unter Umständen ja auch interessant sein).

VG Zerschmetterling
Nach oben
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 31.03.2017, 11:58    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Da du nach dem Erstgespräch, in dem du deinen Worten nach deutlich auf deine Behinderung aufmerksam gemacht hast, noch zu einem Zweitgespräch eingeladen wurdest, hat die Bevorzugung eines Konkurrennten wohl eher nichts mit deiner Behinderung (oder deinem Muttersein) zu tun. Dass man trotz Vorstellungsgespräch(en) am Ende die Stelle nicht bekommt, ist eine Erfahrung, die wohl die meisten Arbeitnehmer mal machen und je nach Branche auch wiederholt. Es ist ganz sicher so, dass Behinderte auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger verdeckt diskriminiert werden, aber ich habe nicht den Eindruck, dass dir das in dem vorliegenden Fall passiert ist. Im Übrigen: Wenn deine Behinderung weder auffällt noch dich bei der Arbeit hindert, warum erwähnst du sie dann? Solange dich niemand fragt "haben Sie eine Behinderung?" (was nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt zulässig ist) und du dir sicher bist, dass diese dich nicht in der Arbeit einschränkt, hast du doch überhaupt keinen Druck, etwas in dieser Richtung preiszugeben.


Da ich zum Zweitgespräch eingeladen wurde, ist sicher weder die Schwerbehinderung, noch das Mutter-Sein ein generelles Ausschlusskriterium gewesen. Das heißt aber nicht, dass es nicht zu einem Kriterium geworden ist als der Arbeitgeber festgestellt hat, dass die andere Bewerberin und ich persönlich und von der Qualifikation gleichauf sind. Klar...wenn man da zwei Menschen vor sich hat, die beide gleich gut geeignet sind, hat der mit "Einschränkungen" natürlich die schlechteren Karten.

Ich will aber auch gar nicht unterstellen, dass das in dem vorliegenden Fall tatsächlich so gewesen ist. Es war nur der Fall, der in mir ausgelöst hat mir mehr Gedanken über das Thema zu machen, denn ich war bei dem ganzen Bewerbungsprozess derzeit schon häufig nur "Nummer 2" und nun war es an der Zeit mir mal Gedanken darüber zu machen warum.

Warum ich die Behinderung überhaupt offenlege? Nun, erstens wurde ich nun schon häufiger z.B. in Form von Personalfragebögen danach gefragt. Ob ich bei solch einer Frage wahrheitsgemäß antworten muss (wenn meine Behinderung für die Tätigkeit nicht relevant ist) ist scheinbar noch nicht hinreichend geklärt bzw. an anderer Stelle lese ich, dass ein so zustandegekommener Arbeitsvertrag wegen arglistiger Täuschung angefechtet werden kann, so zumindest mein Wissensstand dazu. Ich würde mich also auf dünnem Eis bewegen, wenn ich bei dieser Frage nicht wahrheitsgemäß antworte und die Schwerbehinderung später "ans Licht kommt". Zweitens werden Schwerbehinderten nun mal auch Nachteilsausgleiche gewährt, wovon einer (mehr Urlaubstage) für mich auch sehr hilfreich wäre, so dass ich ihn gerne in Anspruch nehmen würde. Und drittens "muss" ich mit meiner Erkrankung am Arbeitsplatz offen umgehen, denn man sieht mir die Behinderung zwar nicht offensichtlich an, aber in akuten Fällen zeige ich möglicherweise Verhaltensweisen, die sonst falsch interpretiert würden (da habe ich mich oben vielleicht etwas blöd ausgedrückt). Es ist für mich also sinnvoll, dass mein Arbeitgeber und meine Kollegen zumindest von der Erkrankung wissen (auch wenn sie natürlich nicht unbedingt wissen müssen, dass ich deswegen auch schwerbehindert bin).


Zuletzt bearbeitet von Phillin am 31.03.2017, 12:08, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Phillin



Anmeldungsdatum: 29.03.2017
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 31.03.2017, 12:04    Titel:

Zerschmetterling hat Folgendes geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Da du nach dem Erstgespräch, in dem du deinen Worten nach deutlich auf deine Behinderung aufmerksam gemacht hast, noch zu einem Zweitgespräch eingeladen wurdest, hat die Bevorzugung eines Konkurrennten wohl eher nichts mit deiner Behinderung (oder deinem Muttersein) zu tun. Dass man trotz Vorstellungsgespräch(en) am Ende die Stelle nicht bekommt, ist eine Erfahrung, die wohl die meisten Arbeitnehmer mal machen und je nach Branche auch wiederholt. Es ist ganz sicher so, dass Behinderte auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger verdeckt diskriminiert werden, aber ich habe nicht den Eindruck, dass dir das in dem vorliegenden Fall passiert ist. Im Übrigen: Wenn deine Behinderung weder auffällt noch dich bei der Arbeit hindert, warum erwähnst du sie dann? Solange dich niemand fragt "haben Sie eine Behinderung?" (was nur in absoluten Ausnahmefällen überhaupt zulässig ist) und du dir sicher bist, dass diese dich nicht in der Arbeit einschränkt, hast du doch überhaupt keinen Druck, etwas in dieser Richtung preiszugeben.


Wahrscheinlich erwähnt sie es eben deswegen, weil es dadurch auch mal Vorteile bei der Einstellung geben kann (z. B. wie weiter oben erwähnt im ÖD). Wir hatten vor kurzem eine Teilzeit-Stelle ausgeschrieben. In so einigen Anschreiben wurde eine Schwerbehinderung erwähnt und dass der Arbeitgeber bei Einstellung Zuschüsse erhalten könne (inwiefern diese Zuschüsse die Regel sind, weiß ich nicht, kann aber für AG unter Umständen ja auch interessant sein).

VG Zerschmetterling


Auch das ist ein Grund, warum ich es manchmal erwähne. Wenn ich mich auf Stellen im ÖD bewerbe (oder bei Unternehmen, die explizit in ihrer Stellenanzeige darauf hinweisen, dass sie Bewerbungen von Schwerbehinderten begrüßen) , dann erwähne ich die Behinderung direkt im Anschreiben. Ist das nicht der Fall, erwähne ich es meist kurz im Gespräch.
Nach oben
cre
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.06.2016
Beiträge: 262

BeitragVerfasst am: 04.04.2017, 18:52    Titel:

Phillin hat Folgendes geschrieben:

Ich muss dazu sagen, dass man mir meine Schwerbehinderung nicht einsieht und sie mich auch nicht bei der Arbeit einschränkt. Ich brauche keine Hilfen, habe nicht mehr Fehltage als andere usw. Ganz im Gegenteil, aufgrund der Erkrankung habe ich gelernt z.B. besonders effizient zu arbeiten Mit den Augen rollen Aber trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass AG große Vorbehalte haben.


Das Problem für viele AG ist sicherlich nicht deine Leistungsfähigkeit die evtl. eingeschränkt wäre. Das Problem ist, dass er dich nicht wieder von der Backe kriegt. Nach der Probezeit bist du so gut wie unkündbar, selbst wenn du beschließt nur noch mit halber Backe zu arbeiten. Damit will ich nicht sagen dass es so wird, aber niemand kann dir in den Kopf gucken. Ich persönlich würde das also nicht unbedingt erwähnen, wenn es eigentlich kein Einfluss auf deine Arbeit hat. Der ÖD natürlich ausgenommen.
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Bewerbungsforum Foren-Übersicht -> Absagen und Bewerbungserfahrungen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2008 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de - Impressum