Abschluss Bewerbungsschreiben - Schlussformulierung

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Susu
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Abschluss beim Bewerbungsschreiben?

Beitrag von Susu » 07.06.2007, 15:58

Hallo,

weiss jemand, wie ich ein Bewerbungsschreiben abschliessen kann,
wenn ich die Unterlagen erst mit zum Vorstellungsgespräch nehme?
Also es war nicht der übliche Weg, erst Bewerbung und dann Einladung
zum Gespräch, ich wurde nach dem ersten Telefonkontakt gleich zum
Gespräch gebeten, obwohl ich noch keine Unterlagen abgegeben hatte

Ich kann ja nicht schreiben "Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben,
freue ich mich auf ein persönliches Gespräch" oder so, denn ich gehe ja
schon zu dem Gespräch!!!

Ach man, ich weiss garnichts, ich bin sooo aufgeregt!!!

Gruß
Susu

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 08.06.2007, 15:06

FRAGEN hatte hier bei der Einleitung und Abschluss nach telefonischen Kontakt eine gute Idee.

Zur Formulierung von Schlusssätzen findest du hier noch Ideen: http://www.bewerbung-forum.de/schlusssa ... rbung.html

derWolf
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Beitrag von derWolf » 08.06.2007, 15:16

Hallo Susu,

...ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum du deiner Bewerbungsmappe überhaupt noch ein Anschreiben beifügen möchtest... wurde das ausdrücklich von dir verlangt?


Wolf

jaipur
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Abschluss Bewerbungsschreiben - Schlussformulierung

Beitrag von jaipur » 09.06.2007, 19:34

hallo zusammen,

ich bräuchte wohl mal hilfe bei der schlussformulierung meiner bewerbung. ein paar details: ich studiere zur zeit informations- und kommunikationstechnik, anfang 2008 kann ich mit meiner diplom arbeit beginnen.

ich habe bereits mit dem chef der firma (über dreißig ingenieure) telefonisch gesprochen - kontakt durch onkel. diese firma ist in der automatisierungsindustrie tätig. und ich habe bereits für zwei monate in einem anderen betrieb in der automatisierung gearbeitet. direkt danach musste ich ins praxissemester, dort habe ich gemacht: schaltplan / platinendesign / software.

jetzt möchte ich gerne schreiben das durch die zwei monate mein interesse geweckt worden ist und ich jetzt in diesem neuen betrieb gerne arbeiten möchte und auch dort meine diplomarbeit machen möchte und dann auch später dort anfangen möchte.... hilfe!

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FRAGEN
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Re: Schlussformulierung für Bewerbungsschreiben

Beitrag von FRAGEN » 09.06.2007, 20:11

Hallo Jaipur!

Was verstehst Du denn unter einer "Schlussformulierung"?
jaipur hat geschrieben:jetzt möchte ich gerne schreiben das durch die zwei monate mein interesse geweckt worden ist und ich jetzt in diesem neuen betrieb gerne arbeiten möchte und auch dort meine diplomarbeit machen möchte und dann auch später dort anfangen möchte.
Klingt für mich nach einem kompletten Bewerbungstext... ;-)

jaipur
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Beitrag von jaipur » 09.06.2007, 20:30

hallo,

vielen dank für die schnelle antwort! hast schon recht, daher veröffentliche ich mal das ganze anschreiben:
Bewerbung um eine Festanstellung als angehender Dipl.-Ing. (FH)

Zur Zeit studiere ich Informations- und Kommunikationstechnik an der Fachhochschule ORT am Standort ORT. [...]
jetzt wo du es sagst muss ich dir schon recht geben! den anfang und du beschreibung von meinem studium finde ich ok - oder?!? aber der rest gefällt mir ganz und garnicht und vor allen dingen ist es ja nicht mal fertig!

also das durch die --- --- --- bindestriche --- --- --- markierte, da habe ich noch so meine probleme... gute texte ohne zusammenhang kopiert!

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Beitrag von FRAGEN » 10.06.2007, 11:36

jaipur hat geschrieben:und vor allen dingen ist es ja nicht mal fertig!
Und dann weiss man noch nicht einmal, welche Teile bereits fertig sind... Ist der Teil
jaipur hat geschrieben:Eine Woche Italien, eine Woche Holland. Geschwindigkeitsregelung von zwei Laufbändern.
in dieser Form z. B. ernst gemeint? Ich verstehe schon die grundsätzliche Bewerbungssituation nicht so ganz: Du bewirbst Dich während des Studiums um eine sofortige (!) "Festanstellung"? In Deiner Eingangsfrage klang das anders:
jaipur hat geschrieben: jetzt möchte ich gerne schreiben das durch die zwei monate mein interesse geweckt worden ist und ich jetzt in diesem neuen betrieb gerne arbeiten möchte und auch dort meine diplomarbeit machen möchte und dann auch später dort anfangen möchte....
Detail am Rande: Waren es jetzt Wochen oder Monate (s. o.)?
jaipur hat geschrieben: Weiterhin bin ich in der Lage, Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu ihrer Lösung beizutragen. Dabei helfen mir meine Teamfähigkeit und meine Kommunikationsbereitschaft.
Eigentümliche Verbindung... Analyse durch Sozialkompetenz?
jaipur hat geschrieben:Die bei Ihnen angebotene Position bietet ideale Voraussetzungen, um meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Welche Voraussetzungen welcher Position für Leistungsfähigkeit in welcher Hinsicht?

Die Beschreibung des Studiums ist allerdings wirklich gut! ;-)

jaipur
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Beitrag von jaipur » 10.06.2007, 14:25

dieser teil ist noch nicht fertig:
--- --- ---

Erste Erfahrungen in der Automatisierungstechnik konnte ich bereits in der Zeit Mai und Juni 2006 während meiner Beschäftigung in der Firma FIRMA GmbH & Co. KG sammeln. Eine Woche Italien, eine Woche Holland. Geschwindigkeitsregelung von zwei Laufbändern.

Während des Studiums konnte ich meine erlernten Fähigkeiten in einem Auslandspraxissemester vom TAG. MONAT JAHR bis zum TAG. MONAT JAHR bei der Firma FIRMA in AUSLAND weiter ausbauen. Weiterhin bin ich in der Lage, Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu ihrer Lösung beizutragen. Dabei helfen mir meine Teamfähigkeit und meine Kommunikationsbereitschaft.

Die bei Ihnen angebotene Position bietet ideale Voraussetzungen, um meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Eintritt in Ihrer Firma könnte sofort erfolgen.

--- --- ---
er besteht mehr oder weniger aus zusammen gesetzen sätzen.

am telefon sagte der chef das ich zuerst, wenn sein meister eine(n) gebrauchen könnte, in der werkstatt anfangen könnte. dann sehen wir mal weiter! weil ja auch zur diplomarbeit noch zeit genug ist - anfang 2008. ich muss nur noch zwei prüfungen schreiben - ende september und ende januar. daher habe ich schon zeit viel zeit über und kann tagsüber arbeiten und abends lernen...

...zurück zu meiner bewerbung: den jetzt von mir oben zitierten teil möchte ich gerne "schön" verpacken und auch erwähnen das ich ja mein diplom noch nicht habe und mich in dem betrieb perfekt darauf vorbereiten kann + spätere einstellung.

...zu den wochen und monaten: eine woche ausland braucht schon seine vorbereitung und dann für mich auch vorher noch die einarbeitung in das neue team hier zu hause in der brd. der einsatz vor ort, also im ausland, ist ja im besten fall nur die inbetriebnahme.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 10.06.2007, 15:17

Hallo Jaipur!

Allmählich beginne ich, zu verstehen... Wenn es meine Bewerbung wäre, würde ich schauen, dass alles, was irgendwie mit der Studienabschluss- Diplomvorbereitung- und Berufseinstiegssituation zu tun hat, nach Abschluss des ersten Abschnitts erklärt wäre... noch vor den Studieninhalten...

Abschliessend zu den Wochen/Monaten: Ich meinte nicht, dass die scheinbar "kurzen" Auslandsaufenthalte nicht erwähnenswert wären! Es war nur so, dass Du von "zwei Monaten" sprachst... und dann ohne weitere Erklärung von "eine Woche hier, eine Woche dort"... was man spontan für einen Flüchtigkeits-/Schlampigkeitsfehler hält. Wenn Du z. B. schriebst, dass Deine zweimonatige Tätigkeit auch zwei komplette Inbetriebnahmen von jeweils einer Woche Deuer in unterschiedlichen Ländern beinhaltete, wäre alles klar... ;-)

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Beitrag von jaipur » 10.06.2007, 16:07

yeah! jetzt beginnen wir uns zu verstehen und deine jetzigen antworten haben mir richtig gut gefallen!
Allmählich beginne ich, zu verstehen... Wenn es meine Bewerbung wäre, würde ich schauen, dass alles, was irgendwie mit der Studienabschluss- Diplomvorbereitung- und Berufseinstiegssituation zu tun hat, nach Abschluss des ersten Abschnitts erklärt wäre... noch vor den Studieninhalten...
das ist echt gut! wir daber nicht so einfach zu formulieren sein, soll/muss ja auch überzeugend sein!

Abschliessend zu den Wochen/Monaten: Ich meinte nicht, dass die scheinbar "kurzen" Auslandsaufenthalte nicht erwähnenswert wären! Es war nur so, dass Du von "zwei Monaten" sprachst... und dann ohne weitere Erklärung von "eine Woche hier, eine Woche dort"... was man spontan für einen Flüchtigkeits-/Schlampigkeitsfehler hält. Wenn Du z. B. schriebst, dass Deine zweimonatige Tätigkeit auch zwei komplette Inbetriebnahmen von jeweils einer Woche Deuer in unterschiedlichen Ländern beinhaltete, wäre alles klar..
bin ich gerade dabei, ich weiß aber noch nicht in welcher reihenfolge: also zuerst bei wem ich gearbeitet habe und was ich dort gemacht habe. oder was ich wo gemacht habe?!? ....oder voll egal?!?

jaipur
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Beitrag von jaipur » 10.06.2007, 23:08

mein aktueller stand:
Bewerbung um eine Festanstellung als angehender Dipl.-Ing. (FH)

Sehr geehrter Herr Nachname,

wie in unserem Gespräch vom TT. MONAT 2007 besprochen, sende ich Ihnen anbei meine Bewerbungsunterlagen.

Zur Zeit studiere ich Informations- und Kommunikationstechnik an der Fachhochschule STADT am Standort STADT. Voraussichtlich werde ich im Frühjahr 2008 mein Studium mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (FH) beenden.

Im Studium liegen meine Schwerpunkte, neben dem Datenbankdesign und der Programmierung grafischer Benutzeroberflächen, in der Schaltungstechnik und in der Entwicklung von Mikroprozessor- und Mikrocontrollerschaltungen. Hierzu gehören neben dem Schaltplanentwurf und dem Platinendesign auch die Programmierung und Inbetriebnahme.

Während des Studiums konnte ich meine erlernten Fähigkeiten in einem Auslandspraxissemester vom 10. Juli 2006 bis zum 23. Januar 2007 bei der Firma FIRMA in AUSLAND weiter ausbauen. Meine Aufgabe war es dort eine Kommunikationsplattform zwischen den seriellen Schnittstellen RS232, RS485 und dem Universal Serial Bus (USB) zu entwerfen. Dabei helfen mir meine Teamfähigkeit und meine Kommunikationsbereitschaft. Weiterhin bin ich in der Lage, Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu ihrer Lösung beizutragen.

Erste Erfahrungen in der Automatisierungstechnik sammelte ich in der Zeit Mai und Juni 2006 bei der Firma FIRMA GmbH & Co. KG. Zu meiner Aufgabe gehörte die Programmierung einer Geschwindigkeitsregelung zweier Transportbänder mit anschließender Inbetriebnahme im Ausland mit der der Soft-SPS FIRMA PRODUKT.

Die bei Ihnen angebotene Position bietet ideale Voraussetzungen, um meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. DIPLOMARBEIT. Der Eintritt in Ihrer Firma könnte sofort erfolgen. Bitte um Vorstellungsgespräch. Keine Gehaltsvorstellung!


Mit freundlichen Grüßen

VORNAME NACHNAME

frage muss das da rein bzw gehört das dahin??? oder sollte ich das ganz einfach heraus lassen???
Dabei helfen mir meine Teamfähigkeit und meine Kommunikationsbereitschaft. Weiterhin bin ich in der Lage, Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu ihrer Lösung beizutragen.
aber der letzte absatz (diplom, vorstellungsgespräch) ist immer noch mist :(

und wie gefällt dir (euch) denn jetzt der rest?!?

Kathrin
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Beitrag von Kathrin » 11.06.2007, 00:57

Bitte um Vorstellungsgespräch. Keine Gehaltsvorstellung!
Das geht gar nicht. Ich habe mich beim lesen fast etwas erschrocken, denn es klingt sehr abrubt, etwas unhöflich. Du solltest ganze Sätze schreiben, also dass Du Dich über ein persönliches Gespräch freust. Mit der Gehaltsvorstellung würde ich ganz weg lassen. Kann man im Gespräch klären. Gucke mal hier nach Formulierungen: http://www.bewerbung-forum.de/schlusssa ... rbung.html

jaipur
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Beitrag von jaipur » 11.06.2007, 11:22

der letzte satz steht auch "nur so" da herum, ist leider noch nicht richtig ausformuliert. aber das sind sachen die dort hingehören (vorstellungsgespräch) bzw. nicht erwähnt werden sollen (gehaltsvorstellungen)... UND außerdem möchte ich dort noch gerne meine anstehende diplomarbeit erwähnen... weiß nur leider nicht wie!


update zu den letzten absätzen:
[HIER GEFÄLLT MIR DER LETZTE SATZ NICHT SO ZU 100 PROZENT
Erste Erfahrungen in der Automatisierungstechnik sammelte ich in der Zeit Mai und Juni 2006 bei der Firma FIRMA GmbH & Co. KG. Zu meiner Aufgabe gehörte die Programmierung einer Geschwindigkeitsregelung zweier Transportbänder mit anschließender Inbetriebnahme im Ausland mit der der Soft-SPS FIRMA PRODUKT. Dabei wurde mein Wunsch noch bestärkt mich in der Steuerungs- und Regelungstechnik zu spezialisieren.

[DIESER ABSATZ IST LEIDER NOCH UNFERTIG]
Schnelle Aufgabenerfassung durch meine Teamfähigkeit und meine Kommunikationsbereitschaft. Weiterhin bin ich in der Lage, Problemstellungen zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu ihrer Lösung beizutragen. Um meine Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

[DIESER(AB)SATZ MÜSSTE EIGENTLICH OK SEIN]
Ich hoffe Ihr Interesse geweckt zu haben und freue mich über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch.

Mit freundlichen Grüßen
VORNAME NACHNAME

Susu
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Beitrag von Susu » 14.06.2007, 15:52

Hallo Wolf,

nein im Nachhinein hast du Recht, das hätte ich weglassen können.
Hatte es nun doch beigelegt und geschrieben "ich freue mich auf unser
Gespräch".

Naja, ist jetzt gelaufen, hab eine Absage bekommen, da meine Gehalts-
vorstellungen zu hoch sind und ich "überqualifiziert" für den Job bin !???
Schade, hätte mir gefallen! :?

Susu

Giraffe
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Abschluss bei einer Bewerbung

Beitrag von Giraffe » 21.06.2007, 14:25

Hallo.
Vielleicht kann mir ja jemand hier helfen.
Also:
Ich bewerbe mich um eine stelle bei der ich mich selbständig machen muß.
Ein Bewerbungsgespräch bei dieser Firma findet am 25.06.2007 statt, bei dem ich eine Bewerbermappe vorlegen werde. Jetzt habe ich die Bewerbung schon recht gut geschrieben, mir fällt nur kein Abschlußsatz nicht ein, da ich ja schon bei einem Vorstellungsgespräch bin. Also sowas wie:
"Zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen."
kann ich da ja schlecht reinschreiben. Was würdet ihr so schreiben?
Das Forum hat mir schon richtig gute tips gegeben. Wäre schön, wenn jetzt auch. :roll:

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 21.06.2007, 14:28

Hier gibt es schon einen Tipp für den Abschluss einer Bewerbung. Vielleicht hilft das schon weiter. Und hier findest du auch noch Tipps für den Schlusssatz einer Bewerbung.

Giraffe
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Beitrag von Giraffe » 21.06.2007, 17:20

Dankeschön.
Habe schon soviel gesucht, aber der Threat ist mir nicht aufgefallen.
Passt perfekt. Danke. :D

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Beitrag von Knightley » 21.06.2007, 17:33

Dann mal viel Erfolg... :)

TineTine
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Formulierung Abschlußformel

Beitrag von TineTine » 25.07.2010, 01:21

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage... Ich bastel an einer BW und hatte mit dem Menschen, der die BW dann auch bekommt einen sehr netten Email Austausch (ich wollte etwas zu der Stelle wissen und habe ihn telefonisch nicht erreicht und er hat meinem AB erzählt, dass es einfach schlauer sei, ihm ne Mail zu schicken, weil er eh nur unterwegs wäre... das als Hintergrund..)

Der Anfang der Mails ist immer "Sehr geehrte......", aber der Schlußsatz ist immer "Herzliche Grüße"..... Wie gesagt, habe mehrere Mails von ihm....

Jetzt sitze ich an der BW und frage mich, WAS schreibe ich nun untendrunter?? Würdet ihr hier auch einfach ein "Herzliche Grüße.." schreiben..... Habe ich mich bisher noch nie getraut, aber in diesem Fall?!
Oder ist das total doof??

Was meint ihr denn so dazu?!

Danke für eure Meinungen &
einen allseits herzlichen Gruß,
die TineTine

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 25.07.2010, 07:26

Eins vorab: Ein Meister der Briefform im technischen Sinne bin ich nicht... und ich persönlich mache mir für mich auch keinerlei Gedanken um so etwas. Von daher ist alles, was jetzt kommt ein reines Live-Sinnieren über Deine Frage... ;-)

Zunächst einmal fällt mir auf, dass SEINE Kombination von Ein- und Ausstieg etwas unorthodox ist. Das "Sehr geehrte..." ginge klassischerweise "mit freundlichen Grüßen" einher; zu "Herzliche Grüße" hätte eher ein "Liebe Frau...." gehört. Er wollte vermutlich nett sein (was aus Deiner Sicht natürlich ein positives Zeichen ist!) und es dabei nicht unangebracht übertreiben. Und genau das willst Du jetzt auch... ;-)

M. E. gibt es mehrere "sichere" Lösungen: Die erste bestünde darin - genau wie er - einfach konsequent bei den Formulierungen zu bleiben, die Du bisher benutzt hast. Die haben Dir ja ganz offensichtlich nicht geschadet. Die zweite sichere Nummer (die möglicherweise auf dasselbe Ergebnis hinausläuft) wäre "mit freundlichen Grüßen"... in Deinem Fall einfach als Beherrschung der beruflichen "Standards". Schliesslich wäre professionelle Geschäftskorrespondenz ja eine Deiner wesentlichen Aufgaben. Drittens könnte er Dir wohl kaum böse sein, wenn Du seine Formulierung übernimmst... ;-)

Die Frage ist, ob es noch etwas Besseres gibt... einen Zwischenweg, der - gerade als weibliche Bewerberin gegenüber männlichem Vorgesetzten - weder unbeirrbar spröde noch allzu "ranschmeissend" klingt. Hierzu fielen mir spontan zwei Möglichkeiten ein: Die erste wäre eine dezent personalisierte Erweiterung der "Classic"-Variante... so á la "Mit freundlichen Grüssen aus dem sonnigen Dingens". Die zweite wäre quasi das Gegenteil... eine minimal runtergefahrene Fassung seiner Formulierung... so á la "Auch von mir herzliche Grüße"... ;-)

Eigentlich doch ein ganz nettes Thema, wenn man einmal drüber nachdenkt. Ich könnte aber schwören, dass es hier Berge von Kauffrauen gibt, die - im Gegensatz zu mir - diese atmosphärischen Belange geradezu als Kunstform zelebrieren... ;-)

TineTine
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Beitrag von TineTine » 25.07.2010, 12:07

hmmm, da muss ich nochmal drüber nachdenken... und es wahrscheinlich sowieso von dem Bewerbungsanschreiben abhängig machen... Da bastel ich ja grad ganz wild dran rum und experimentiere noch ein wenig mit eigentlichen Schreibstil....

Aber mir ist grad eingefallen, dass noch ein weitere Variante möglich ist.... Die Email, in der ich "Herzliche Grüße" schreibe..... Und dann das eigentliche Anschreiben (mache ich bei EmailBW immer einen Scan wo auch meine Unterschrift drauf ist und schicke es als PDF mit..)... Dann habe ich sowohl den freundlich herzlichen Ton, der vorher eh schon in den Emails vorhanden war und dann auch natürlich noch den, der für die Anschreiben eigentlich eher üblich ist und signalisiert, dass ich bei aller Freundlichkeit die Professionalität nicht vergesse...

Mich würde aber trotzdem ehrlich interessieren, wie sich Andere in der Situation verhalten würden.... :?: :?:

recruiter77
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Beitrag von recruiter77 » 25.07.2010, 13:37

Kommt doch drauf an was es für ein Unternehmen bzw. Job ist. Wenn es sich um ein Tattoo-Studio handelt kommt was anderes in Frage als bei einer Rechtsanwaltskanzlei. :)

TineTine
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Beitrag von TineTine » 25.07.2010, 20:49

recruiter77 hat geschrieben:Kommt doch drauf an was es für ein Unternehmen bzw. Job ist. Wenn es sich um ein Tattoo-Studio handelt kommt was anderes in Frage als bei einer Rechtsanwaltskanzlei. :)
Kaufmännischer Bereich, aber nicht in einem Tattoostudio... (ob die wohl auch ne Sekretärin brauchen könnten???... hmmm, da mache ich mir mal Gedanken drüber.. ;-)) Und es gab halt den freundlichen und sehr netten Tonfall in der Emailkonversation vorab.... Das ist ja das, was mich so verunsichert......
Aber ich schaue einfach mal, wie meine Bewerbung dann letztendlich aussehen wird... Der Schluss muss dann eben passen....

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Beitrag von FRAGEN » 26.07.2010, 14:47

Aaaaaalso... wenn es tatsächlich KEIN Tattoo-Studio ist, finde ich Deine Idee (mit "persönlicher" Übergabe eines "geschäftlichen" Schriftstücks) schon ziemlich brilliant! Zumindest besser als alles, was ich vorher so geschrieben hatte... ;-)

Frnzsk
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Abschlusssatz Bewerbung?

Beitrag von Frnzsk » 16.10.2011, 22:31

Hallo :)
Vorhin habe ich einen Beitrag eröffnet zum Thema: Einleitungssatz.

Nun ist mir aber der Schlusssatz in den Kopf gekommen und ich bin etwas hin und hergerissen.

Hier im Forum steht, dass man Konjuktive wie würde z.B. weglassen soll und mein Bewerbungscoach hat mir meine Bewerbung verbessert, gar komplett umgeändert und der letzte Satz lautet: Über ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Hause würde ich mich sehr freuen.

Mein vorheriger Satz war: Für ein persönliches Vorstellungsgespräch stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung.

Was soll ich nun nehmen? Wie lauten eure Schlusssätze?

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