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Abschnitt für Erklärung wieso Ausbildung + Studium abgebr.

 
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Bevorstehende Operation in Vorstellungsgespräch erwähnen? << Zurück :: Weiter >> Bewerbung nach Studienabbruch  
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BfmV_04



Anmeldungsdatum: 15.10.2014
Beiträge: 8
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 14:09    Titel: Abschnitt für Erklärung wieso Ausbildung + Studium abgebr.

Hey Leute.

Ich brauch mal dringend eure Hilfe.

Ich hab nach meinem Abitur

1. Lehramt - Mathematik / Physik studiert - abgebrochen nach 1 Sem. und
2. Ausbildung bei Polizei abgebrochen

leider war beides nicht das richtige für mich.

Nach der Polizei bin ich direkt zur Deutschen Post in's Büro als Zeitarbeiter um Geld zu verdienen. Dort bin ich heute noch und mach das bis zu meiner nächsten Ausbildung.


Das Problem ist jetzt nur wie erklär ich den Firmen das, ohne das der Gedanke bei den Chefs aufkommt, dass ich die Ausbildung wieder abbrechen könnte.
Ich werde mich nun als Versicherungskaufmann/ Bürokaufmann/ Gesundheitskaufmann bewerben.
Darauf bin ich eigentlich gekommen, weil ich mit der Tätigkeit bei der Post zufrieden bin (Anträge bearbeiten usw)

Die Bewerbungen stehen schon - jedoch fehlt mir nur der "Einleitungsabschnitt" wo ich mich sozusagen erkläre, sodass nichts im Raum stehen bleibt.


Was haltet ihr davon:


Werte Frau ....,

Hiermit bewerbe ich mich ... bla bla

Nach meinem erfolgreich abgeschlossenem Abitur 2012 traf ich leider zwei Fehlentscheidungen, indem ich ein Studium und eine Polizeiausbildung begann. Gleich im Anschluss begann ich als Aushilfskraft bei der Deutschen Post, bis zum heutigen Tage, zu arbeiten. Schnell entschied ich mich aufgrund dessen eine kaufmännische Ausbildung zu beginnen und bin
mir nun sicher, dass ich ... (weiß was ich will? da weiß ich leider nicht wie ichs schreibe.. )


So ungefähr. Ist jetzt nur ein schnell entworfenes Beispiel. Ich weiß nicht ob der Text zu lang ist, bzw. ob das generell so richtig gestaltet ist..

Ich wäre 1000Fach dankbar über jeden Tipp, Verbesserungen und Vorschläge, da ich das gern heute noch abschicken würde Smilie


Liebe Grüße
Matthias
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 22:01    Titel:

Hallo,

mache dir mal nicht so den Kopf, was die Chefs denken könnten. Du schreibst deine Bewerbung schließlich nicht für alle Chefs, sondern für denjenigen, der genau so einen jungen Menschen mit deinem Werdegang gebrauchen kann.

Du solltest sowieso erst mal deine Eignung für den neuen Beruf darstellen. Das sollte ganz ohne Erklärung der Vergangenheit möglich sein. Konzentriere dich auf deine Stärken, Fähigkeiten und Erfahrungen.

Mal ganz nebenbei: Ausbildungen wie Geomatiker, Werkstoffprüfer oder Physiklaborant oder ähnliches sind nichts für dich? Weil Mathematik/ Physik studiert man ja auch nicht aus einer Laune heraus.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 22:15    Titel:

Romanum hat Folgendes geschrieben:
Weil Mathematik/ Physik studiert man ja auch nicht aus einer Laune heraus.


Das war auch mein erster Gedanke. Und interessanterweise gilt das ja auch für Deinen zweiten Anlauf als Polizist. Das sind zwei Schienen, die zwar sehr unterschiedlich sind... aber beide eine besondere Entschiedenheit an sich haben... zwei klare Traumberufe für sehr charakterfeste und in ihrem Interesse sehr fokussierte Menschen. Mich würde zunächst einmal interessieren, was Dich jeweils zu der Entscheidung gebracht hat... und auch, weshalb dann beides doch nicht "das Richtige für Dich war" (< äusserst lapidare Formulierung in diesem Zusammenhang).

Der dritte interessante Punkt ist für mich, dass ausgerechnet die Berufsrichtung, von dem Du nun plötzlich so dermassen überzeugt bist, eigentlich NICHT in diese Kategorie gehört. Nach zwei klaren Liebhaber-Anläufen nun der Inbegriff der glanzlosen Vernunftlösung... der "Job ohne Eigenschaften"... zumindest im Vergleich zu den vorangegangenen. Das soll nun keinen der genannten Berufe an sich auf- oder abwerten. Ich bin mir nur nicht sicher, wie gut die ganze Sache überlegt ist...
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BfmV_04



Anmeldungsdatum: 15.10.2014
Beiträge: 8
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 22.04.2015, 22:50    Titel: Oh man oh man,

ich habe gerade wirklich 30 Minuten einen ellenlangen Text mit dem Handy geschrieben um dann nicht zu lesen "Nachricht wurde abgeschickt" sondern
"Bitte loggen sie sich ein" .. Danach war ein wundervolles leeres Textfenster was mich richtig glücklich gemacht hat.

Ich fang also nochmal an. Ich hoffe ich bekomme noch alles zusammen^^
Erstmal vielen dank für die ersten Antworten


Also:
Zu Anfang muss ich sagen. Ich weiß nicht viel über die Berufe die du nanntest, deswegen kann ich wenig dazu sagen. Geomatiker klingt jedoch recht interessant, wobei ich mir Physiklaborant eher weniger vorstellen kann.

Du sagtest die Einleitung weg lassen? Ja naja das Ding ist ich war vor einigen Wochen bei einer Tante vom Arbeitsamt. Diese meinte ich solle doch bitte eine kleine Erklärung in jedem Anschreiben geben wieso ich mir jetzt sicher bin genau die Ausbildung zu machen, für die ich mich bewerbe.
Ich weiß nun auch nicht.




Wieso hab ich abgebrochen.. also ich fang mal an.

In der Schule habe ich 3 Fächer gern gemacht.
Mathematik, Physik und Sport, wobei ich in Physik eher mittelmäßig gut war. Es hat mich aber brennend interessiert.
Daraufhin entstand die Idee für ein Studium. Ich hatte vorher schon die Vermutung das ein Studium die falsche Entscheidung ist aber ich wollte es auf jeden fall versuchen.
Um ehrlich zu sein war es mir dann tatsächlich zu Anspruchsvoll und ich habe nach dem ersten Semester abgebrochen.

Der Polizeiwunsch stand schon länger. Ich habe mich riesig gefreut angenommen geworden zu sein. Jedoch wurde mir nach und nach klar, dass ich nicht mein komplettes Leben damit verbringen will der "Arsch" zu sein. Ich vertiefe das jetzt mal nicht, das würde zu lang dauern.
Die Entscheidung war zwar keine Leichte aber sie war gut überlegt.

Danach bin ich zur Post.
Dort bearbeite ich bis heute am PC Anträge, Versicherungsscheine, KFZ-Sachen usw.. Es ist natürlich lange nicht so interessant wie mein vorheriger Beruf aber ich finde es dennoch gut.
Diesen Bereich wollte ich mit Kundenkontakt verbinden und bin nun auf die Kaufmännische Schiene gestoßen.

Was meint ihr dazu?
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BfmV_04



Anmeldungsdatum: 15.10.2014
Beiträge: 8
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 25.04.2015, 08:11    Titel:

hm
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12168

BeitragVerfasst am: 25.04.2015, 13:16    Titel: Re: Oh man oh man,

BfmV_04 hat Folgendes geschrieben:
iDu sagtest die Einleitung weg lassen? Ja naja das Ding ist ich war vor einigen Wochen bei einer Tante vom Arbeitsamt. Diese meinte ich solle doch bitte eine kleine Erklärung in jedem Anschreiben geben wieso ich mir jetzt sicher bin genau die Ausbildung zu machen, für die ich mich bewerbe.


Da hat die Tante auch recht. Das hast Du aber gerade NICHT getan. Du hast KEINEN plausiblen Grund dafür geliefert, dass dieser Beruf Dir stärker liegt als die vorherigen... und nach Deinem letzten Posting würde ich auch vermuten, dass das nicht ganz einfach wird... Winken

BfmV_04 hat Folgendes geschrieben:
In der Schule habe ich 3 Fächer gern gemacht. Mathematik, Physik und Sport, wobei ich in Physik eher mittelmäßig gut war. Es hat mich aber brennend interessiert.


Das ist doch schonmal was. Und wenn das Studium zu anspruchsvoll war, fände ich Romanums Gedanken an physikaffine Ausbildungsberufe zumindest sehr bedenkenswert...

BfmV_04 hat Folgendes geschrieben:
Der Polizeiwunsch stand schon länger. Ich habe mich riesig gefreut angenommen geworden zu sein. Jedoch wurde mir nach und nach klar, dass ich nicht mein komplettes Leben damit verbringen will der "Arsch" zu sein.


Hmmmm... wenn man den "Arsch"-Aspekt für einen Moment mal aussen vor lässt: Was waren denn die Gründe für die ursprüngliche Faszination? Was wären die Interessen und/oder Fähigkeiten, die dahinter standen?

BfmV_04 hat Folgendes geschrieben:
Danach bin ich zur Post. Dort bearbeite ich bis heute am PC Anträge, Versicherungsscheine, KFZ-Sachen usw.. Es ist natürlich lange nicht so interessant wie mein vorheriger Beruf


... aber dafür auch nicht so anspruchsvoll und frei von Pöbelei. Meinst Du nicht, dass das über die Jahrzehnte etwas wenig sein könnte? Ich würde nach diesen kurzen Andeutungen Deinerseits auf jeden Fall noch einmal einen Schritt zurück gehen und bei den expliziten POSITIV-Motivationen meiner Erstentscheidungen ansetzen... und dann die Alternativen checken, welche die negativen Randerscheinungen von Physikstudium bzw. Polizistendasein nicht aufweisen...
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