Angebotssachbearbeiter Arbeitszeugnis - kurzer Kommentar

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
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Feivel82
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Angebotssachbearbeiter Arbeitszeugnis - kurzer Kommentar

Beitrag von Feivel82 » 12.11.2013, 07:56

Hallo zusammen,

ich hab nun mein erstes Arbeitszeugnis - ein Zwischenzeugnis in der Hand. Hab über die Bewertungskriterien auch schon einiges Nachgelesen, aber die Formulierunen passen ja auch nie 1:1 zusammen. Desswegen wären mir "Fremdmeinungen" auch sehr wichtig, weil vielleicht sehe ich das doch etwas subjektiv...

Besten Dank für jedwedes Feedback!
Herr XXX, geboren am xxx, ist seit dem xx.xx.2008 als Angebotssachbearbeiter in der Abteilung XXX in unserem Unternehmen, tätig. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen konnten wir ihm zum 01.06.2013 die Funktion des Angebotsverantwortlichen übertragen.
Sein aufgabengebiet als Angebotssachbearbeiter umfasste im Wesentlichen folgende Tätigkeiten:

- Ermittlung von Kosten und Aufwand bei der Angebotsbearbeitung
- Anfrage von Material und Dienstleistungen für die Angebotserstellung
- Prüfung von Angeboten und angebotsvergleiche durchführen
- Mitwirkung bei der Prüfung der Ausschreibungsunterlagen auf Vollständigkeit und Erfüllbarkeit
- Mitwirkung bei der Festlegung von kaufmännischen Randbedingungen für Angebote
- Mitwirkung bei der Erstellung der Angebotsunterlagen
- Vorbereitung von und Mitwirkung bei technischen und kaufmännischen Vergabeverhandlungen.

Herr XXX überzeugte uns durch sein sehr gutes Fachwissen, das er zudem sehr sicher und gekonnt in der Praxis einsetzt. Besonders hervorzuheben ist, dass Herr Reimann an einem berufsbegleitenden Masterstudiengang zur Qualifikation des Master’s of Science (Energy and Transport Management) teilnimmt.

Zum Nutzen des Unternehmens erweitert und aktualisiert er immer mit großem Gewinn seine umfassenden Fachkenntnisse durch regelmäßige Teilnahem an Weiterbildungsveranstaltungen.

Seine sehr schnelle Auffassungsgabe ermöglicht es Herrn XXX, auch schwierige Situationen sofort zu überblicken und dabei stets das Wesentliche zu erkennen. Hervorzuhaben ist seine sehr gut entwickelte Fähigkeit stets konzeptionell und konstruktiv zu arbeiten sowie seine präzise Urteilsfähigkeit.

Herr XXX ergreift von sich aus die Initiative und setzt sich mit großer Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen und unsere Kunden ein. Auch in Stresssituationen behält er die Übersicht, handelt überlegt und bewältigt alle Aufgaben in guter Weise. Stets arbeitet er sehr umsichtig gewissenhaft und genau.

Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen seinen Arbeitsstil aus. In allen Situationen erzielt Herr XXX gute Arbeitsergebnisse.

Herr XXX erfüllt unsere hohen Erwartungen stets und in bester Weise.
Das Verhalten von Herrn XXX ist vorbildlich. Bei Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist er sehr geschätzt.

Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn XXX erstellt. Wir danken ihm für seine stets guten Leistungen und freuen uns auf eine weitere angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Speziell der Teil hier:
Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen seinen Arbeitsstil aus. In allen Situationen erzielt Herr XXX gute Arbeitsergebnisse.
sind "nur" gute Ergebnisse nicht maximal eine 3?
Der Rest denk ich ist schon okay.

Chrissilly
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Beitrag von Chrissilly » 12.11.2013, 08:26

Hallo Feivel82,

Nein, das ist eine 2, denn die Formulierung lautet "In allen Situationen erzielt Herr XXX gute Arbeitsergebnisse" und "in allen Situationen" ist ein Synonym von stets, also stets gut = 2.

VG
Chrissilly

Feivel82
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Beitrag von Feivel82 » 13.11.2013, 15:00

Dann werf ich noch 1-2 Fragen auf...

ist aus dem Zeugnis erkennbar warum ich es angefordert habe, oder könnte man da falsche Schlüsse ziehen?
Grund war die im ersten Absatz erwähnte Beförferung zum Angebotsverantwortlichen, daher für den ersten Abschnitt - Angebotserstellung ein Zwischenzeugnis (nur haben die dafür 6 Monate benötigt).
Ab dem Absatz "Zum Nutzen des Unternehmens erweitert...."
erfolgt eine Aneinanderreihung von Standardfloskel, auf eine eindeutige, vollständige und für jedermann erkennbare bzw. verständliche allg. Leistungsbeurteilung wurde leider verzichtet.
könnt ihr der Kritik was abgewinnen? Ich wüsste jetzt nicht so genau wie eine eindeutige vollständige und für jedermann erkennbare und verständliche Leistungsbeurteilung genau aussehen soll.
Besten Dank

Chrissilly
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Beitrag von Chrissilly » 14.11.2013, 12:45

Hallo Feivel82,

Zwischenzeugnisse werden eigentlich immer nur auf Wunsch des Arbeitnehmers erstellt und die Formulierung sowie der Kontext (neues Aufgabengebiet) ist absolut üblich und muss eigentlich auch nicht weiter erläutert werden.

VG
Chrissilly

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