Anschreiben Kaufmann Versicherungen und Finanzen

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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satoshi5123
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Anschreiben Kaufmann Versicherungen und Finanzen

Beitrag von satoshi5123 » 20.03.2017, 18:33

Nabend,

Ich stocke aktuell bei meinem Anschreiben, weiß ehrlich gesagt gar nicht wie ich beginnen soll.

Habe bis zum 4. Semester studiert und dann aber aufgehört, weil ich 2 Prüfungen endgültig nicht bestanden habe.
Das Studium an sich war aber sowieso nichts im nachhinein, weil ich eher der praktische Typ bin, alleine Theorie bringt mir nichts.

Ich habe auch schon hier im Forum andere Anschreiben betrachtet bzw. Ansätze gelesen, aber irgendwie bringt es mich trotzdem nicht weiter.

Im 1. Absatz schreibt man doch normalerweise , was man gerade macht bzw. gemacht hat, aber bei mir war es halt das Studium, mit schlechtem Ende und ich habe keine Ahnung was ich da schreiben soll.

Kann mir da evt. jemand weiterhelfen bis jetzt habe ich soviel :D :

Sehr geehrte....,

hiermit bewerbe ich mich bei der Firma.... für eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.

So und jetzt keine Ahnung mehr, wie ich weiter verfahren soll.
Vielleicht kann mir jemand einen Denkanstoß verpassen, wäre sehr nett.

Ich hoffe auf Antworten =)

Grüße,
Satoshi

Romanum
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Beitrag von Romanum » 20.03.2017, 20:07

satoshi5123 hat geschrieben:Im 1. Absatz schreibt man doch normalerweise , was man gerade macht bzw. gemacht hat, aber bei mir war es halt das Studium, mit schlechtem Ende und ich habe keine Ahnung was ich da schreiben soll.

Nein, schreibt man nicht.

Bei der Gestaltung deines Anschreibens solltest du gedanklich deinen Studienabbruch ignorieren, als wenn es ihn nicht gegeben hat. Es geht im Anschreiben nur um die Darstellung der fachlichen Eignung für die gewünschte Ausbildung.

Was qualifiziert dich, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen zu sein?

Lies dich auch mal in andere Bewerbungen ein, und beachte die Hinweise und die Verbesserungen, dann kannst du schon viel lernen:

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... 50477.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/kau ... t8439.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ans ... 37364.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ver ... 30834.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ver ... 35554.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ac- ... 57372.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... 59237.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... 25002.html

http://www.bewerbung-forum.de/versicher ... fmann.html



satoshi5123
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Beitrag von satoshi5123 » 20.03.2017, 21:51

OK, habe jetzt mal grob was geschrieben, aber noch lückenhaft, zum unternehmen selber fehlt noch was und auch meine Motivation mich gerade dort zu bewerben.

Aber jetzt mal grob:

Sehr geehrte X,
hiermit bewerbe ich mich bei der Firma X für eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.

Die wirtschaftlichen und betrieblichen Abläufe eines Unternehmens, lernte ich bereits während meinem Praktikum bei der X kennen. Außerdem bekam ich durch das Studium die theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge vermittelt.

Durch das Studium habe ich erfahren, dass ich zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen auch die praktische Anwendung brauche, diese erhoffe ich bei der X zu erhalten.

Durch meine langjährige Mitgliedschaft im Verein X, bei welchem ich unter anderem Kapitän war, lernte ich kommunikativ und im Team erfolgreich zu sein. Die Fähigkeiten offen, respektvoll und tolerant auf Menschen zuzugehen, wurden ebenfalls gestärkt.

ALso wie gesagt sehr löchrig, mir fehlt einfach der Absatz nach dem ersten Satz und auch paar andere dinge, aber prinzipiell, was denkt ihr bis dahin?

Ich find auch irgendwie den ersten Satz langweilig und nichtssagend, hätte da gerne was pfiffigeres

Achso zu dem Praktikum, das war ein einjähriges bei einem Unternehmen.

In meinem Studium hatte ich auch Business English und hab B2 oder wie es heißt gemacht, würdet ihr das im Anschreiben erwähnen?
Zuletzt geändert von satoshi5123 am 20.03.2017, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von satoshi5123 » 20.03.2017, 22:45

Habe jetzt noch als letzten Absatz:

Von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erhoffe ich mir nicht nur die Arbeit in einem professionellen und angenehmen Arbeitsklima, sondern auch optimale Betreuung, Einblicke in viele verschiedene Aufgabenbereiche und die Möglichkeit der Weiterentwicklung.

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 21.03.2017, 00:22

satoshi5123 hat geschrieben: hiermit bewerbe ich mich bei der Firma X für eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.
Das gehört in den Betreff, streichen!
Die wirtschaftlichen und betrieblichen Abläufe eines Unternehmens, lernte ich bereits während meinem Praktikum bei der X kennen. Außerdem bekam ich durch das Studium die theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge vermittelt.
Das Komma ist falsch. Etwas vermittelt zu bekommen, ist keine Leistung.

Durch das Studium habe ich erfahren, dass ich zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen auch die praktische Anwendung brauche, diese erhoffe ich bei der X zu erhalten.
Auch kein Grund, dich einzustellen.
Durch meine langjährige Mitgliedschaft im Verein X, bei welchem ich unter anderem Kapitän war, lernte ich kommunikativ und im Team erfolgreich zu sein.
Während meiner langjährigen Zeit als Mannschaftskapitän gelang es mir...
Die Fähigkeiten offen, respektvoll und tolerant auf Menschen zuzugehen, wurden ebenfalls gestärkt.
Kein Passiv, Aktiv!

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Beitrag von satoshi5123 » 21.03.2017, 13:37

Hey Erstmal Danke euch beiden für die Hilfe!

Würdest du den Satz mit dem praktischen ganz rauslassen?

Wie kann ich es denn so formulieren, dass es als Leistung rüberkommt?

Was meinst du mit nicht passiv?

Fragen über fragen :lol:

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Beitrag von TheGuide » 21.03.2017, 14:40

Du weißt was ein Passiv ist und ein Aktiv?

Mir wurde X beigebracht = passiv
Ich lernte/erwarb mir X = aktiv

Die Frage, ob du den einen Satz weglassen sollst, ist falsch gestellt. Du solltest dir klarmachen, warum du etwas ins Anschreiben aufnimmst. Das ist kein Selbstzweck, sondern es geht um die richtige Argumentation. Frag dich immer, wieso du mit dem Sachverhalt X den Arbeitgeber überzeugen können solltest, dich einzustellen.

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Beitrag von satoshi5123 » 21.03.2017, 15:45

Ja ich weiß es, war mir nur in dem Zusammenhang nicht ganz schlüssig.

Naja das mit dem praktischen, weil ich eben dort meine Stärke sehe, die praktische Ausführung, etwas anpacken.

Was hältst du von meinem letzten Absatz?

Werde das ganze mal überarbeiten, danke dir für die Hilfe.
Hat mich echt schon weitergebracht =)

Edit: Ach so, wie findest du die Passage mit dem Praktikum?

satoshi5123
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Beitrag von satoshi5123 » 21.03.2017, 16:47

So überarbeitetes Anschreiben:

Sehr X,

mit Begeisterung habe ich bei einem Gespräch, mit einem ehemaligen Auszubildenden und jetzigen Mitarbeiter Ihrer Firma in X, erfahren wie gut Sie sich um ihre Auszubildenden und Mitarbeiter kümmern, dies hat mich bestärkt mich bei Ihnen zu bewerben.

Die wirtschaftlichen und betrieblichen Abläufe eines Unternehmens lernte ich bereits während meinem Praktikum bei der X kennen. Dies hat mir auch aufgezeigt, dass ich mich in einem guten Büroklima sehr wohl fühle und mich schnell auf unterschiedliche Aufgaben und Menschen einstellen kann.
Des Weiteren erlernte ich einige theoretische Grundlagen und Zusammenhänge während meinem Studium. Durch das Studium habe ich auch in Erfahrung bringen können, dass ich erfolgreicher bin, wenn ich zusätzlich zu der theoretischen Auseinandersetzung diese auch sofort praktisch umsetzen kann.

Während meiner langjährigen Zeit als Mannschaftskapitän, bei der X, gelang es mir meine Kommunikation zu verbessern und im Team erfolgreich zu sein. Außerdem erlernte ich offen, respektvoll und tolerant auf andere Menschen zuzugehen.

Von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erhoffe ich mir nicht nur die Arbeit in einem professionellen und angenehmen Arbeitsklima, sondern auch optimale Betreuung, Einblicke in viele verschiedene Aufgabenbereiche und die Möglichkeit der Weiterentwicklung.

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Beitrag von TheGuide » 22.03.2017, 14:17

satoshi5123 hat geschrieben:mit Begeisterung habe ich bei einem Gespräch, mit einem ehemaligen Auszubildenden und jetzigen Mitarbeiter Ihrer Firma in X, erfahren wie gut Sie sich um ihre Auszubildenden und Mitarbeiter kümmern, dies hat mich bestärkt mich bei Ihnen zu bewerben.
Das sind keine EInstellungsgründe, kannst du streichen.
Die wirtschaftlichen und betrieblichen Abläufe eines Unternehmens lernte ich bereits während meinem Praktikum MEINES PRAKTIKUMS bei der X kennen.
Dies hat mir auch aufgezeigt, dass ich mich in einem guten Büroklima sehr wohl fühle und mich schnell auf unterschiedliche Aufgaben und Menschen einstellen kann.
Keine Modalverben(!!!!) und immer(!!!) mit dir als Agens!!!
Des Weiteren erlernte ich einige theoretische Grundlagen und Zusammenhänge während meinem Studium MEINES STUDIUMS.
...während meines Studiums. Durch das Studium...
Durch das Studium habe ich auch in Erfahrung bringen können, dass ich erfolgreicher bin, wenn ich zusätzlich zu der theoretischen Auseinandersetzung diese auch sofort praktisch umsetzen kann.
Die Auseinandersetzung kannst du umsetzen?

Während meiner langjährigen Zeit als Mannschaftskapitän, bei der X, gelang
Kommata streichen!
Von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erhoffe ich mir nicht nur die Arbeit in einem professionellen und angenehmen Arbeitsklima, sondern auch optimale Betreuung, Einblicke in viele verschiedene Aufgabenbereiche und die Möglichkeit der Weiterentwicklung.

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Beitrag von satoshi5123 » 22.03.2017, 22:04

zeigt der erste absatz nicht, dass ich mich mit dem unternehmen auseinander gesetzt hab und das ist doch eigentlich nicht schlecht oder?
habe zumindest wo gelesen, sowas sei ganz gut im anschreiben

Ne kann ich nicht umsetzten, zumindest nicht viel, aber sage ich in dem satz doch auch nicht oder? will damit nur sagen, dass ich leistungsfähiger bin wenn ich die praxis noch habe

k werde den rest mal abändern, danke soweit :D

Achso den letzten Absatz findest du so gut?

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Beitrag von TheGuide » 22.03.2017, 23:27

satoshi5123 hat geschrieben:zeigt der erste absatz nicht, dass ich mich mit dem unternehmen auseinander gesetzt hab und das ist doch eigentlich nicht schlecht oder?
habe zumindest wo gelesen, sowas sei ganz gut im anschreiben
Ja, eine echte Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, insofern sie nciht erzwungen wirkt, ist gut. Aber Schleimerei und Dinge, die nicht wirklich einzigartig sind, sind nie gut.
Dein EInstieg ist beliebig und zeigt gerade keine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Unternehmen..
Ne kann ich nicht umsetzten, zumindest nicht viel, aber sage ich in dem satz doch auch nicht oder? will damit nur sagen, dass ich leistungsfähiger bin wenn ich die praxis noch habe
Du hast meine Anmerkung offenbar nicht verstanden: Der Satz ergibt keinen Sinn! Eine Auseinandersetzung kann man nicht umsetzen. Genau das schreibst du aber, dass du eine Auseinandersetzung mit dem Thema X umsetzen wolltest. Das funktioniert einfach nicht.
Achso den letzten Absatz findest du so gut?
Rote Markierungen bedeuten fast immer: streichen! Und es gibt eine rote Markierung im letzten Absatz.

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Beitrag von satoshi5123 » 29.03.2017, 22:32

hey also jetzt sieht es so aus:

Die wirtschaftlichen Zusammenhänge und betrieblichen Abläufe eines Unternehmens lernte ich bereits während meines Praktikums bei der x kennen. Dies hat mir gezeigt, dass ich mich in einem guten Büroklima sehr wohl fühle und mich schnell auf unterschiedliche Aufgaben und Menschen einstelle.
In meinem Studium erlernte ich einige theoretische Grundlagen und Zusammenhänge, beispielsweise Kosten -und Leistungsrechnung und Volkswirtschaftslehre, welche mir während der Ausbildung helfen. Die Erfahrungen im Studium zeigten, dass ich erfolgreicher bin , wenn ich das theoretisch Erlernte sofort praktisch umsetze.
Während meiner langjährigen Zeit als Mannschaftskapitän bei der x gelang es mir meine Kommunikation zu verbessern und im Team erfolgreich zu sein. Außerdem erlernte ich offen, respektvoll und tolerant auf andere Menschen zuzugehen.
Von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erhoffe ich mir die Arbeit in einem professionellen und angenehmen Arbeitsklima. Außerdem eine optimale Betreuung, Einblicke in viele verschiedene Aufgabenbereiche und die Möglichkeit der Weiterentwicklung.
Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich daher außerordentlich freuen.
Mit freundlichen Grüßen

wie gesagt erster absatz ist komplett raus

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Beitrag von satoshi5123 » 30.03.2017, 19:17

Habe jetzt mal einen etwas anderen Ansatz für den 1. Absatz:

Sie haben eine interessante Stelle ausgeschrieben und es wäre eine tolle Herausforderung für mich in Ihrem Unternehmen meine Ausbildung zu beginnen. Mit meiner Akribie für neue Aufgaben und Lernbereitschaft passe ich gut in das Ausbildungsprogramm Ihres Unternehmens. Das Gespräch mit einem Mitarbeiter hat mir zusätzlich gezeigt, dass Ihr Unternehmen die richtige Wahl ist.

Zu Selbstbewusst oder schleimig? Kompletter Mist :D?
Bin mir nicht so sicher, was haltet ihr allgemein von dem Beginn mit "Sie"?

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Beitrag von TheGuide » 30.03.2017, 22:55

satoshi5123 hat geschrieben:Sie haben eine interessante Stelle ausgeschrieben
a) die wissen, dass sie ausgeschrieben haben
b) wenn's nicht interessant wäre, könntest du dir die Bewerbung sparen
c) das grenzt schon an Schleimerei.
Die Frage ist doch, warum du diesen bestimmten Posten interessant findest.
und es wäre eine tolle Herausforderung für mich in Ihrem Unternehmen meine Ausbildung zu beginnen.
Warum?
Mit meiner Akribie für neue Aufgaben
"Akribie für neue Aufgaben" ist eine seltsame Formulierung,
Das Gespräch mit einem Mitarbeiter hat mir zusätzlich gezeigt, dass Ihr Unternehmen die richtige Wahl ist.
Inwiefern?
was haltet ihr allgemein von dem Beginn mit "Sie"?
In DEINER Bewerbung geht es um DICH, DEINE Motivation und DEINE Kenntnisse.

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Beitrag von satoshi5123 » 30.03.2017, 23:19

ich will da hin, weil es ein gutes unternehmen ist, es hat gute strukturen, eine wirklich gute betreuung und ich in viele verschiedene bereiche der versicherung hineinschauen könnte (lebens,hausrat etc.), um dann zu entscheiden, welcher bereich mir am meisten spaß macht.
das ist an sich interessant und auch eine herausforderung, wie ich finde.
außerdem ist der job zukunftsorientiert und hat viele weiterbildungsmöglichkeiten.

das gespräch mit einem mitarbeiter hatte ich mal in einer früheren version drinn, mit begründung =)

findest du ich kann das so sagen, natürlich aufpoliert fürs anschreiben?

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Beitrag von TheGuide » 31.03.2017, 08:13

Was du anführst sind doch alles keine Gründe, warum man sich für eine Arbeit begeistert. Die Frage ist doch, warum du in zehn, fünfzehn Jahren noch Versicherungskaufmann sein möchtest. Was genau begeistert dich an diesem Beruf? Was würdest du deiner Oma erzählen, warum du dich für die Ausbildung zum Finanzkaufmann entschieden hast? Was deinem besten Freund, der nur den Kopf darüber schütteln kann, dass du in ein so dröges Geschäft einsteigen möchtest?

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Beitrag von satoshi5123 » 02.04.2017, 18:31

TheGuide hat geschrieben:Was du anführst sind doch alles keine Gründe, warum man sich für eine Arbeit begeistert. Die Frage ist doch, warum du in zehn, fünfzehn Jahren noch Versicherungskaufmann sein möchtest. Was genau begeistert dich an diesem Beruf? Was würdest du deiner Oma erzählen, warum du dich für die Ausbildung zum Finanzkaufmann entschieden hast? Was deinem besten Freund, der nur den Kopf darüber schütteln kann, dass du in ein so dröges Geschäft einsteigen möchtest?
wieso ich find es schon gut , dass es eben nicht nur diesen eine abteilung gibt sondern viele verschiedene, die alle anders sind, den bereich zu finden den einem am meisten spaß macht , der dich begeistert, das gibt es nicht überall, da macht man oft das selbe.
außerdem ist der job durch verschiedene kundenkontakte oder vermittler immer abwechslungsreich, es entstehen immer neue sachverhalte, es wird nicht eintönig, wie man immer denkt, wenn man als erstes daran denkt.
das finde ich schon spannend, kunden helfen und sich immer auf neue sachverhalte einstellen zu müssen. dann mit dem gefühl, hey dem konnte ich helfen sein auto wird repariert etc., nach hause zu gehen ist doch super.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 03.04.2017, 11:32

Naja, die Berufsbezeichnung beginnt mit dem Wort "Kaufmann" - findest Du, dass der kaufmännische Aspekt in Deinem Anschreiben den nötigen Platz und die angemessene Wertschätzung erhält?

satoshi5123
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Beitrag von satoshi5123 » 05.04.2017, 16:32

katerfreitag hat geschrieben:Naja, die Berufsbezeichnung beginnt mit dem Wort "Kaufmann" - findest Du, dass der kaufmännische Aspekt in Deinem Anschreiben den nötigen Platz und die angemessene Wertschätzung erhält?
Jetzt wo du mich darauf hinweist, denke ich er kommt wirklich zu kurz im Anschreiben, wie könnte ich den kaufmännischen Aspekt einbauen?
Hast du da evt. einen Vorschlag?

Grüße

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 06.04.2017, 08:02

Was verbindet Du mit kaufmännischer Arbeit? Inwieweit hast Du damit Erfahrung? Was gefällt Dir daran?

yungpep
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Registriert: 16.03.2019, 16:58

Anschreiben Ausbildung als Versicherungskauffrau

Beitrag von yungpep » 16.03.2019, 17:07

Hey Leute, bin grade mit meinem Anschreiben fertig geworden.
wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, dann her damit.
würde mich über ein Feedback freuen :D







Bewerbung für eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen


Sehr geehrter Herr XXX,


derzeit studiere ich Volkswirtschaftslehre an der XXX im 2.Semester, sodass ich bereits über Vorkenntnisse in Statistik und Finanzmathematik verfüge. Da meine Stärken aber mehr in der Praxis liegen, möchte ich nun eine Ausbildung absolvieren.
Aufgrund meines großen Interesses in der Beratung und Betreuung der Kunden, entschied ich mich für die Ausbildung des Kaufmanns für Versicherungen und Finanzen.

Meine Stärken liegen im selbstständigen Arbeiten, in der Belastbarkeit und Flexibilität, weshalb ich mich sehr darauf freue fundierte kaufmännische Kenntnisse, kombiniert mit einer Kundenbetreuung in die Tat umzusetzen. Ich habe bereits erste Erfahrungen im Umgang mit Kunden gemacht, da ich des Öfteren in dem Kiosk meines Vaters aushalf. Des Weiteren besitze ich die Fähigkeit, mein Wissen klar und verständlich an Andere weiterzugeben, da ich während meiner Schulzeit Nachhilfe an jüngere Schüler erteilt habe. Auch neues Fachwissen eigne ich mir aufgrund meiner Wissbegierde und meiner Leistungsbereitschaft kontinuierlich an.


Gern stelle ich mich Ihnen persönlich vor und freue mich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.


Mit freundlichen Grüßen

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Re: Anschreiben Ausbildung als Versicherungskauffrau

Beitrag von TheGuide » 16.03.2019, 20:46

yungpep hat geschrieben:Da meine Stärken aber mehr in der Praxis liegen, möchte ich nun eine Ausbildung absolvieren.
Die durchgenudelte Entschuldigung aller Studienabbrecher. Das hat vielleicht 1995 gezogen. Jetzt haber wir 2019 und Personaler lesen das jede Woche sieben Mal.
Aufgrund meines großen Interesses in der Beratung und Betreuung der Kunden,
Interesse an!
entschied ich mich für die Ausbildung des Kaufmanns für Versicherungen und Finanzen.
Ja, du bewirbst dich ja für eine solche Stelle, die Entscheidung dafür ist damit hinreichend deutlich. Da muss sich dich mehr herausholen lassen.
Laut Überschrift willst du Kauffrau werden. Hier plötzlich Kaufmann. Also is5 auch eine Geschlechtsumwandlung geplant?

Ich frage natürlich nicht ernsthaft, sondern um dich darauf aufmerksam zu machen, dass ein Leser unterstellen wird, dass du beim zusammenkoppelten von Textversatzstücken einfach nicht aufgepasst hast.

Meine Stärken liegen im selbstständigen Arbeiten, in der Belastbarkeit und Flexibilität, weshalb ich mich sehr darauf freue fundierte kaufmännische Kenntnisse, kombiniert mit einer Kundenbetreuung in die Tat umzusetzen
Belastbarkeit: du brichst gerade ein Studium ab. Das kann also nach hinten losgehen.
Fundierte Kenntnisse: hast du die oder hoffst du, die zu erhalten?
Ich habe bereits erste Erfahrungen im Umgang mit Kunden gemacht, da ich des Öfteren in dem Kiosk meines Vaters aushalf.

...im Kiosk...

Des Weiteren besitze ich die Fähigkeit, mein Wissen klar und verständlich an Andere weiterzugeben, da ich während meiner Schulzeit Nachhilfe an jüngere Schüler erteilt habe. Auch neues Fachwissen eigne ich mir aufgrund meiner Wissbegierde und meiner Leistungsbereitschaft kontinuierlich an.

yungpep
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Registriert: 16.03.2019, 16:58

Beitrag von yungpep » 16.03.2019, 22:07

sooo .. hab das ganze jetzt etwas überarbeitet.
Ich weiss nur nicht wie ich das mit dem Studienabbruch sonst begründen soll, denn genau der Praxisbezug hat mir während des Studiums gefehlt.


Bewerbung für eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen


Sehr geehrter Herr XXX,


derzeit studiere ich Volkswirtschaftslehre an der XXX im 2.Semester, sodass ich bereits über Vorkenntnisse in Statistik und Finanzmathematik verfüge. Da meine Stärken aber mehr in der Praxis liegen, möchte ich nun eine Ausbildung absolvieren.
Aufgrund meines großen Interesses an der Beratung und Betreuung der Kunden, entschied ich mich für die Ausbildung der Kauffrau für Versicherungen und Finanzen.

Meine Stärken liegen vor allem im selbstständigen Arbeiten, in der Organisation und Flexibilität. Des Weiteren besitze ich die Fähigkeit, mein Wissen klar und verständlich an Andere weiterzugeben, da ich während meiner Schulzeit Nachhilfe an jüngere Schüler erteilt habe. Auch neues Fachwissen eigne ich mir aufgrund meiner Neugierde und meiner Leistungsbereitschaft kontinuierlich an.

Mein Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen hat sich schon während meiner Schulzeit gezeigt. Sowohl in Sozialwissenschaften als auch in Mathematik konnte ich stets mit guten Leistungen überzeugen.

Gern stelle ich mich Ihnen persönlich vor und freue mich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.


Mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 17.03.2019, 04:11

yungpep hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr XXX,


derzeit studiere ich Volkswirtschaftslehre an der XXX im 2.Semester, so_dass ich bereits...
Aufgrund meines großen Interesses an der Beratung und Betreuung der Kunden, entschied ich mich für die Ausbildung der Kauffrau für Versicherungen und Finanzen.
Das Komma ist falsch, dass du dich für den Beruf entschieden hast, ist der Tatsache zu entnehmen, dass du dir die Mühe machst, eine Bewerbung zu schreiben.
Ist die Finanz- und Versicherungskauffrau der einzige Beruf, wo man Kunden beraten kann?
Meine Stärken liegen vor allem im selbstständigen Arbeiten, in der Organisation und Flexibilität. Des Weiteren besitze ich die Fähigkeit, mein Wissen klar und verständlich an Andere weiterzugeben, da ich während meiner Schulzeit Nachhilfe an jüngere Schüler erteilt habe. Auch neues Fachwissen eigne ich mir aufgrund meiner Neugierde und meiner Leistungsbereitschaft kontinuierlich an.
Mein Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen hat sich schon während meiner Schulzeit gezeigt. Sowohl in Sozialwissenschaften als auch in Mathematik konnte ich stets mit guten Leistungen überzeugen.
...überzeugte ich...

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