Anschreiben Praxisphase + Bachelorarbeit Maschinenbau

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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maschi123
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Anschreiben Praxisphase + Bachelorarbeit Maschinenbau

Beitrag von maschi123 » 06.03.2017, 16:01

Hallo!

Da ich relativ wenig Erfahrung rund um das Thema Bewerbung besitze, hoffe ich auf Unterstützung bei der Formulierung meines Anschreibens:

"
Bewerbung um ein 3-monatiges Praktikum zur Absolvierung der Praxisphase mit anschließender Bachelorarbeit

Sehr geehrte Frau XXX,

mein Maschinenbaustudium (B.Eng) an der XXX geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Deswegen ist es an der Zeit, den nächsten elementaren Grundstein für meine berufliche Zukunft zu legen. Der lang anhaltende Unternehmenserfolg, das hohe Qualitätsbewusstsein und Know-How der XXX bestärken meinen Wunsch, die finale Phase meines Studiums in Ihrem Unternehmen absolvieren zu wollen.

Durch meine Beschäftigung in der Produktion (Hintergrundinfos stehen im CV) und dem damit verbundenen Kontakt mit komplexen Maschinen und Anlagen wurde mir sehr früh klar, dass ich einmal maßgeblichen Anteil an der Gestaltung einer industriellen Produktion haben möchte. Im Laufe meines Studiums habe ich dabei ein besonderes Interesse für das Aufgabenfeld des Betriebsingenieurs sowie, hervorgerufen durch meine Vertiefung „XXX“, für den Bereich des Produktionsingenieurs entwickelt. Durch diese Wahl konnte ich mir zudem umfangreiche Kenntnisse im Bereich Lean Production aneignen. (müssen diese Kenntnisse hier konkretisiert werden? ich glaube allerdings, dass ich dann Probleme mit der Gesamtlänge bekomme oder?)

Erste wertvolle Einblicke in die Betriebsmittelerstellung konnte ich bereits während meines Auslandssemesters erlangen. Hier führte ich ein Studienprojekt in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Automobilzulieferer XXX durch. Das Ziel dieses Projektes bestand darin, gemeinsam mit einem weiteren Kommilitonen (oder lieber "gemeinsam im Team"), ein Konzept für die Weiterentwicklung einer Werkzeugmaschine für die Produktion zu erstellen und diese anschließend konstruktiv auszulegen. Das Projektziel konnte dabei mit Erfolg erreicht und die Rüstzeit um mehr 65 % reduziert werden.

Durch mein ständiges Streben nach Verbesserung und Fortschritt, den gesammelten Erfahrungen in der Produktion, durch diverse Projekte im Studium und während meinem Auslandsaufenthalt, bezüglich Teamarbeit, Konfliktmanagement und Diskussionskultur, erfülle ich die wesentlichen Voraussetzungen, um meinen Beitrag zu einem international agierenden Unternehmen leisten zu können.

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, freue ich mich sehr auf ein persönliches Gespräch und stehe Ihnen für einen Eintritt ab April jederzeit zur Verfügung. "


So, ich hoffe dann einfach mal auf umfangreichen und hilfreichen Input von eurer Seite.

Danke im Voraus!

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TheGuide
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Re: Anschreiben Praxisphase + Bachelorarbeit Maschinenbau

Beitrag von TheGuide » 06.03.2017, 16:59

maschi123 hat geschrieben:Bewerbung um ein 3-monatiges Praktikum zur Absolvierung der Praxisphase mit anschließender Bachelorarbeit
dreimonatiges
Zahlen bis 12, am besten aber bis 20 unbedingt ausschreiben. Sonst wirkst du faul!
Der lang anhaltende Unternehmenserfolg, das hohe Qualitätsbewusstsein und Know-How der XXX bestärken meinen Wunsch, die finale Phase meines Studiums in Ihrem Unternehmen absolvieren zu wollen.
Schleimerei! Du sollst DICH bewerben, nicht deinen Adressaten unterstellen, dass sie Argumentation nicht von Honig-ums-Maul schmieren unterscheiden können.
Die Frage ist doch, warum du Maschbauer werden möchtest, warum du das Studium mal angefangen hast und wieso die Arbeit dieser Firma hier ganz konkret das nächste Puzzleteil darstellt.

Durch meine Beschäftigung in der Produktion (Hintergrundinfos stehen im CV) und dem damit verbundenen Kontakt mit komplexen Maschinen und Anlagen wurde mir sehr früh klar, dass ich einmal maßgeblichen Anteil an der Gestaltung einer industriellen Produktion haben möchte.
Was genau heißt "sehr früh"?
Kontakt mit Maschinen? Kontakt ist für mich etwas zwischenmenschliches...
Im Rahmen meiner Beschäftigung ...erkannte ich...
Durch diese Wahl konnte ich mir zudem umfangreiche Kenntnisse im Bereich Lean Production aneignen. (müssen diese Kenntnisse hier konkretisiert werden? ich glaube allerdings, dass ich dann Probleme mit der Gesamtlänge bekomme oder?)
In diesem Zusammenhang eignete ich mir...
Erste wertvolle Einblicke in die Betriebsmittelerstellung konnte ich bereits während meines Auslandssemesters erlangen.
Das Projektziel konnte dabei mit Erfolg erreicht und die Rüstzeit um mehr 65 % reduziert werden.
In diesem Satz tauchst du nicht auf!
Durch mein ständiges Streben nach Verbesserung und Fortschritt, den gesammelten Erfahrungen in der Produktion, durch diverse Projekte im Studium und während meinem Auslandsaufenthalt, bezüglich Teamarbeit, Konfliktmanagement und Diskussionskultur, erfülle ich die wesentlichen Voraussetzungen, um meinen Beitrag zu einem international agierenden Unternehmen leisten zu können.
...zu leisten.
Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben,

Zweifel daran?

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 11:59

Danke für die Rückmeldung!

Zu der Einleitung:

Ja, das mit der Schleimerei habe ich mir schon irgendwie gedacht, allerdings weiß ich nicht, was ich da sonst schreiben soll. Meine Motivation bzw. der Auslöser für den Gedanken Maschinenbau beschreibe ich ja im ersten Satz des zweiten Absatzes oder sollte ich lieber diesen ersten Satz mit in die Einleitung nehmen?

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 12:44

Ich habe die Einleitung jetzt nochmal überarbeitet und etwas "mutiger" gestaltet. Könnte man das so oder so ähnlich schreiben. Das "muss" in Verbindung mit den Qualitätsanforderungen habe ich daher gewählt, weil es sich hier um die Pharma-Branche handelt und es sich daher ja schon um einen sehr sensiblen Bereich handelt.

"
Sehr geehrte Frau XXX,

im Rahmen meiner Beschäftigung in der Produktion erkannte ich, dass ich einmal maßgeblichen Anteil an der Gestaltung einer industriellen Produktion haben möchte. Deshalb fasste ich den Entschluss, Maschinenbau zu studieren. Die Tatsache, dass Ihr Unternehmen sehr hohe Anforderungen an die Qualität der Prozesse und Fertigungsmittel stellen muss, lassen für mich den Schluss zu, dass ich hier die optimalen Randbedingungen für eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung auf ein hohes Niveau vorfinde."

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 07.03.2017, 12:57

Mir fehlen in Deiner Einleitung ein paar gute Argumente für den AG Dich einzustellen.
„Sehr geehrte ...,

als Student der xyz Fachrichtung bringe ich für ein Praktikum bei Ihnen nicht nur A, sondern auch b mit. “

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 07.03.2017, 12:58

maschi123 hat geschrieben:im Rahmen meiner Beschäftigung in der Produktion erkannte ich, dass ich einmal maßgeblichen Anteil an der Gestaltung einer industriellen Produktion haben möchte. Deshalb fasste ich den Entschluss, Maschinenbau zu studieren.
Was für eine Beschäftigung in der Produktion? Was hat man sich darunter vorzustellen? Wie hat dich das dazu geführt, Maschbau zu studieren?
Die Tatsache, dass Ihr Unternehmen sehr hohe Anforderungen an die Qualität der Prozesse und Fertigungsmittel stellen muss, lassen für mich den Schluss zu, dass ich hier die optimalen Randbedingungen für eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung auf ein hohes Niveau vorfinde."
Immer noch Schleimerei. Außerdem Spekulation. Mit "optimale Randbedingungen" sind wohl Rahmenbedingungen gemeint?

Was führt dich als Maschbauer in die Pharmabranche? Sicher, auch in der Pharmaindustrie werden Maschinen benötigt, die gebaut, implementiert, programmiert und bedient werden müssen nd da finden natürlich auch Maschbauer ihren Platz, sicher. Aber ich glaube nicht, das viele Maschbauer, wenn man sie fragt, wo sie denn später wahrscheinlich arbeiten werden, als erstes "Pharmaindustrie" rufen. Irgendwie musst du ja darauf kommen und das bleibt völlig unklar (also bitte jetzt nicht der Versuchung erliegen und nacherzählen, wie du das Pharmaunternehmen gefunden hast, sondern bitte argumentieren, warum du in die Pharmabranche möchtest).

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 13:19

katerfreitag hat geschrieben:Mir fehlen in Deiner Einleitung ein paar gute Argumente für den AG Dich einzustellen.
„Sehr geehrte ...,

als Student der xyz Fachrichtung bringe ich für ein Praktikum bei Ihnen nicht nur A, sondern auch b mit. “
Ok, sind das aber dann nicht wieder nur Floskeln, mit denen sich wohl (fast) jeder anpreist?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 07.03.2017, 13:21

Es kommt ja auf dich an, womit du die Platzhalter A und B von Katerfreitag ausfüllst.

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 13:51

TheGuide hat geschrieben:
maschi123 hat geschrieben:im Rahmen meiner Beschäftigung in der Produktion erkannte ich, dass ich einmal maßgeblichen Anteil an der Gestaltung einer industriellen Produktion haben möchte. Deshalb fasste ich den Entschluss, Maschinenbau zu studieren.
Was für eine Beschäftigung in der Produktion? Was hat man sich darunter vorzustellen? Wie hat dich das dazu geführt, Maschbau zu studieren?
Die Tatsache, dass Ihr Unternehmen sehr hohe Anforderungen an die Qualität der Prozesse und Fertigungsmittel stellen muss, lassen für mich den Schluss zu, dass ich hier die optimalen Randbedingungen für eine fachliche und persönliche Weiterentwicklung auf ein hohes Niveau vorfinde."
Immer noch Schleimerei. Außerdem Spekulation. Mit "optimale Randbedingungen" sind wohl Rahmenbedingungen gemeint?

Was führt dich als Maschbauer in die Pharmabranche? Sicher, auch in der Pharmaindustrie werden Maschinen benötigt, die gebaut, implementiert, programmiert und bedient werden müssen nd da finden natürlich auch Maschbauer ihren Platz, sicher. Aber ich glaube nicht, das viele Maschbauer, wenn man sie fragt, wo sie denn später wahrscheinlich arbeiten werden, als erstes "Pharmaindustrie" rufen. Irgendwie musst du ja darauf kommen und das bleibt völlig unklar (also bitte jetzt nicht der Versuchung erliegen und nacherzählen, wie du das Pharmaunternehmen gefunden hast, sondern bitte argumentieren, warum du in die Pharmabranche möchtest).
Zu der Beschäftigung in der Produktion:

Ich habe längere Zeit bei einem Zulieferer in der Produktion als Maschinen- und Anlagenführer gearbeitet. Die Arbeit mit diesen Maschinen war dann der Auslöser für mein Maschinenbaustudium, weil ich unbedingt an der Planung, Gestaltung und Inbetriebnahme komplexer Maschinen mitwirken wollte.

Warum die Branche?

Naja, ich finde die Branche an sich eben interessant, gerade weil es dort i.d.R. sehr hohe Anforderungen an die Qualität im Bezug auf Maschinen und Prozesse gibt. Das bedeutet für mich als Jung-Ingenieur, dass sehr viel Know-how im Unternehmen stecken muss, andernfalls könnte man die Anforderungen der Qualitätsnormen gar nicht erfüllen. Trotzdem kann ich das als Außenstehender ja auch nicht sehr viel genauer beurteilen, da ich bis jetzt weder in der Pharmabranche noch im Unternehmen selbst beschäftigt war.

Warum gerade dieses Unternehmen?

Ich kenne einige dort beschäftigte Mitarbeiter, wenn auch in anderen Bereichen, und die sind rundum zufrieden was das Gesamtpaket angeht (Arbeitsbedingungen, Förderung, Sozialleistungen). Außerdem befindet sich das Unternehmen für mich in sehr guter Reichweite. Des Weiteren ist es ziemlich gesund, um es mal so auszudrücken, was natürlich auch ein wichtiger Faktor ist. Ich denke allerdings nicht, dass so etwas unbedingt in die Bewerbung gehört.

Ich meine, was soll ich hier denn groß argumetieren, dass ich Medikamente und deren Herstellung wichtig finde? Klar, Medikamente sind für uns alle denke ich von wichtiger Bedeutung, falls man in irgendeiner Situation auf sie angewiesen ist, aber das ist doch auch irgendwie selbstverständlich.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 07.03.2017, 13:56

Vielleicht gibt es besondere Herausforderungen für die Maschinen in der Pharmaindustrie? Ich denke da in Richtung Hygiene, Kreuzkontamination, Luftabschluss... Du kennst Dich da besser aus. Könnte das für Dich besonders reizvoll sein?

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 14:11

katerfreitag hat geschrieben:Vielleicht gibt es besondere Herausforderungen für die Maschinen in der Pharmaindustrie? Ich denke da in Richtung Hygiene, Kreuzkontamination, Luftabschluss... Du kennst Dich da besser aus. Könnte das für Dich besonders reizvoll sein?
Richtig, genau diese hohen Anforderungen an die Qualität machen den Reiz ja für mich aus. Mein Problem ist, das so zu formulieren, dass es sich nicht nach "Schleimerei" anhört.

Vielleicht könnte ich dann so etwas schreiben:

Als Maschinenbaustudent mit der Vertiefung X & Y (einer meiner Schwerpunkte ist Qualitätsmanagement) bringe ich ein hohes Qualitätsbewusstsein sowie ... (hier dann eben noch eine Eigenschaft)

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 07.03.2017, 14:24

Je konkreter Du die Anforderungen benennst, umso weniger wirkt es wie Geschleime und umso eher denkt der Leser an gründliche Recherche deinerseits.

maschi123
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Beitrag von maschi123 » 07.03.2017, 15:27

Was haltet ihr hiervon:

Sehr geehrte Frau XXX,

als Maschinenbaustudent mit den Vertiefungen X und Y bringe ich vertiefte Fachkenntnisse im Bereich Konstruktion sowie ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein mit. Gerade die hohen Qualitätsanforderungen an Maschine und Prozess im Zusammenhang mit der Medikamentenherstellung üben dabei einen besonders großen Reiz auf mich aus. Aus diesem Grund möchte ich einen weiteren Grundstein für meine berufliche Zukunft bei XWZ legen.

Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass das Schreiben weniger Sätze so kompliziert sein kann. :D

proto258
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Bachelorarbeit Bewerbungsschreiben Maschinenbau-Studium

Beitrag von proto258 » 14.08.2017, 09:34

Guten Morgen Community,

anbei mal mein Anschreiben für die Suche nach einer Stelle für meine Bachelorarbeit. Ist die so in Ordunung? Gibt es Verbesserungsvorschläge?

Edit: Ich fange ab nächste Woche eine Weiterbildung zum Schweißfachingenieur an. Sollte das auch mit in ein solches Anschreiben?

--------------------------------------------------

Bewerbung um eine Bachelorarbeit ab 20.11.2017



Sehr geehrte Damen und Herren,

als Student des Studiengangs Maschinenbau an der Hochschule Schmalkalden, welches ich vorrausichtlich im März 2018 abschließen werde, möchte ich nun mein mir angeeignetes theoretisches Fachwissen im Rahmen der Erstellung einer 12-wöchigen Bachelorarbeit in Ihrem Unternehmen erfolgreich anwenden.

Während meiner bisherigen Studienzeit, der Ausbildung zum Industriemechaniker und dem 12-wöchigen Ingenieurspraktikum konnte ich bereits einige Einblicke und Erfahrungen in der Werkstoffverarbeitung
und -prüfung, im Bereich Messtechnik und innerhalb der Konstruktion sammeln und lernte zudem selbstständiges, flexibles und verantwortungsbewusstes Arbeiten.

Meine Ziele für dieses Praktikum sind, die bisher erlernten theoretischen und praxisorientierten Kenntnisse in ihr Unternehmen einzubringen und sinnvoll anzuwenden sowie durch die praktische und ingenieurnahe Mitarbeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Sie gewinnen einen ehrgeizigen, flexiblen und hoch motivierten Mitarbeiter dazu, der stets die Bereitschaft mit sich bringt, sich schnell und zuverlässig in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten.
Sehr gerne möchte ich mich in Ihr Unternehmen einbringen und Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Person überzeugen.





Mit freundlichen Grüßen

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Re: Bachelorarbeit Bewerbungsschreiben Maschinenbau-Studium

Beitrag von TheGuide » 14.08.2017, 10:38

proto258 hat geschrieben: als Student des Studiengangs Maschinenbau an der Hochschule Schmalkalden, welches ich vorrausichtlich im März 2018 abschließen werde, möchte ich nun mein mir angeeignetes theoretisches Fachwissen im Rahmen der Erstellung einer 12-wöchigen Bachelorarbeit in Ihrem Unternehmen erfolgreich anwenden.
welches würde sich auf Studium beziehen, du schreibst aber Studiengang
zwölfwöchigen

Leider erfährt man noch nichts über deine Vertiefungen oder in welche Richtung dein Praktikum/deine B.A.-Arbeit gehen soll. Da sind nur Formalia, der Inhalt fehlt gewissermaßen.
Während meiner bisherigen Studienzeit, der Ausbildung zum Industriemechaniker und dem 12-wöchigen Ingenieurspraktikum konnte ich bereits einige Einblicke und Erfahrungen in der Werkstoffverarbeitung
und -prüfung, im Bereich Messtechnik und innerhalb der Konstruktion sammeln und lernte zudem selbstständiges, flexibles und verantwortungsbewusstes Arbeiten.
Der erste Satzteil ist viel zu lang. Und statt
ich konnte sammeln...
schreib
ich sammelte...
Meine Ziele für dieses Praktikum sind, die bisher erlernten theoretischen und praxisorientierten Kenntnisse in ihr Unternehmen einzubringen und sinnvoll anzuwenden sowie durch die praktische und ingenieurnahe Mitarbeit WEITERE wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Sehr gerne möchte ich mich in Ihr Unternehmen einbringen
Warum?

proto258
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Beitrag von proto258 » 14.08.2017, 10:59

Erst einmal Danke für die Anwort.

Hätten Sie/hättest Du eventuell Ideen wie ich meine gewünschte Richtung (Konstruktion, Qualitätsmanagment oder Schweißtechnik) in den Text integrieren könnte?
Muss ich dafür auch Gründe angeben, warum genau diese Ausrichtungen oder reicht es, wenn ich einfach etwas wie das hier schreibe?
"Meine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich der Konstruktion, des Qualitätsmanagmentes oder der Schweißtechnik".

-----------------------------

"Warum?"
Eine wirklich gute Frage. In meiner Gegend gibt es nicht viele große Betriebe und in einer größeren Entfernung kann ich mich aufgrund meiner finanziellen Situation nicht bewerben.
Hast du vll. auch da eine Idee?

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Beitrag von TheGuide » 14.08.2017, 13:10

proto258 hat geschrieben:"Warum?"
Eine wirklich gute Frage.
Die Frage bleibt implizit gestellt. Daher solltest du sie auch nur implizit beantworten.

Versuch doch, deinen Adressaten umfassend und zügig ins Bild zu setzen:

Warum möchtest du ein Praktikum machen? Dass es sich dabei um ein Pflichtpraktikum für die B.A.-Arbeit handelt, spielt dabei keine Rolle, schließlich hast du dir dein Studium und innerhalb deines Studiums deine Vertiefungen selber ausgesucht, das Praktikum ergibt sich als logische Folge daraus, also, warum willst du das machen?
Welche Vorkennntnisse hast du? Wann/wo/wie erworben?
Welches sind deine persönlichen, bei der Arbeit hilfreichen Charaktereigenschaften?

kamue
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Registriert: 08.04.2019, 19:15

Praktikum mit Abschlussarbeit Maschinenbau

Beitrag von kamue » 08.04.2019, 19:23

Hallo zusammen,

da ich schon lange keine Bewerbung mehr geschrieben habe und auch nicht sonderlich begabt im Schreiben dieser bin, bitte ich euch um eure Hilfe.
Bei dem angefügten Bewerbungsschreiben handelt es sich um eine Bewerbung für die sogenannte Berufspraktische Phase, an die die Bachelorarbeit anschließt.
Ich habe mich bemüht viele Tipps zu befolgen und eine möglichst individuelle Bewerbung zu verfassen. Über Rückmeldungen und Kritik wäre ich sehr dankbar!

_____

Sehr geehrter Herr XY,

„Schur“ sage ich Ihnen als echter Siegerländer und Maschinenbaustudent.
Als Student der Fachrichtung „Allgemeiner Maschinenbau“ bringe ich für ein Praktikum und die anschließende Bachelorthesis nicht nur ein hohes Maß an Motivation und Engagement, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Fachwissen, vor allem im Bereich Konstruktion, mit.
Die Planung, Gestaltung und Inbetriebnahme komplexer Maschinen hat mich seit jeher fasziniert und war ein ausschlaggebender Punkt bei der Wahl meines Studienganges. Dabei haben mich besonders die hohen Anforderungen an die Qualität und Präzession von Konstruktionen begeistert.
Durch meine absolvierten Praktika und nebenberufliche Tätigkeiten in vielschichtigen Bereichen der Maschinenbauindustrie konnte ich meine fachlichen Kenntnisse gezielt einsetzten und in vielerlei Hinsicht verbessern. Dabei habe ich besonders den Bereich der Konstruktion mit verschiedenen CAD-Programmen (Solidworks, AutoCAD, CATIA V5) kennen und lieben gelernt. Ein zusätzlich absolvierter Kurs mit dem Programm CATIA V5 hat diese Neigung noch bestätigt.
Daher hat mich Ihre Stellenausschreibung zur Konstruktion eines Prüfstandes besonders angesprochen.
Neben meinen fachlichen Kenntnissen bin ich durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in einem hiesigen Sportverein bestens in der Lage verantwortungsvolle Aufgaben eigenständig zu übernehmen, zu planen und durchzuführen. Bei der Durchführung arbeite ich stets gewissenhaft und gerne im Team.

Was macht mich aus?
Ich bin eine spezielle Mischung aus Kontaktfreudigkeit, Kreativität, Selbstbewusstsein und Gewissenhaftigkeit.

Was biete ich Ihnen?
Ich bin fachlich kompetent, belastbar, ehrgeizig und erledige meine Arbeiten mit dem nötigen Biss. Und ja, ich bin ein Teamplayer!

Klingt interessant?
Über eine Rückmeldung Ihrerseits und die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

______

Vielen Dank und liebe Grüße
Katha :)

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TheGuide
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Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Praktikum mit Abschlussarbeit Maschinenbau

Beitrag von TheGuide » 08.04.2019, 20:11

kamue hat geschrieben: „Schur“ sage ich Ihnen als echter Siegerländer
Ich verstehe das nicht. Versteht dein Adressat das?
und Maschinenbaustudent.
Als Student der Fachrichtung „Allgemeiner Maschinenbau“ bringe ich für ein Praktikum und die anschließende Bachelorthesis nicht nur ein hohes Maß an Motivation und Engagement, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Fachwissen, vor allem im Bereich Konstruktion, mit.
Pseudologik und Wiederholung.
Die Planung, Gestaltung und Inbetriebnahme komplexer Maschinen hat mich seit jeher fasziniert
Das ist keine Leistung. Was verbrigt sich hinter "seit jeher"?
Dabei haben mich besonders die hohen Anforderungen an die Qualität und Präzession von Konstruktionen begeistert.
wie oben: begeistert zu werden ist keine Leistung. Stell dich aktiv dar.
Durch meine absolvierten Praktika und nebenberufliche Tätigkeiten in vielschichtigen Bereichen der Maschinenbauindustrie konnte ich meine fachlichen Kenntnisse gezielt einsetzten und in vielerlei Hinsicht verbessern.
Was verbrigt sich hinter vielschichtig?
Daher hat mich Ihre Stellenausschreibung zur Konstruktion eines Prüfstandes besonders angesprochen.
Kannste streichen.
Neben meinen fachlichen Kenntnissen bin ich durch meine ehrenamtliche Tätigkeit in einem hiesigen Sportverein bestens in der Lage verantwortungsvolle Aufgaben eigenständig zu übernehmen, zu planen und durchzuführen. Bei der Durchführung arbeite ich stets gewissenhaft und gerne im Team.
Ich bin in der Lage = ich kann, Modalverben solltest du aber streichen.
Was macht mich aus?
Die rhetorischen Fragen sind reine Platzfüller. Streichen.

Durch in Zukunft nur noch mit Verben der Bewegung, Wiederholungen vermeiden, Modalverben vermeiden. Von dir selbst im aktiv schreiben. Was hat das Unternehmen davon, dich als Bachelorandin einzustellen?

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