Antwort auf die Frage wo sehen sie sich in 5 Jahren?

Fragen zum Vorstellungsgespräch: Welche Kleidung ist am besten? Welche Vorbereitung ist nötig? Welche Fangfragen werden gestellt? Wie bekomme ich meine Aufregung in Griff?
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Susu
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Antwort auf die Frage wo sehen sie sich in 5 Jahren?

Beitrag von Susu » 05.09.2007, 15:18

Hallo,

ich hab mir mal die typischen Fragen aus dem Internet gezogen, die so bei einem Vorstellungsgespräch gestellt werden, zu den meisten habe ich ja eine Antwort, bloss zu diesen zwei nicht:

1. wo sehen sie sich in 5 Jahren? - oder meine Ziele??
- also ganz ehrlich, ich bewerbe mich da für eine Stelle als Sachbearbeiterin, was soll ich da gross sagen?? "ich möchte in 5 Jahren Abteilungsleiterin sein??" Tut mir leid, doch dazu fällt mir nix ein, was sich gut anhört und auch realistisch ist!

2. was meine wichtigsten Erfolge sind?
- das ich meine Kaufmannsprüfung bestanden habe? man, ich hab beruflich noch nicht "die super Erfolge" gehabt!

Manche Fragen find ich einfach doof!!!

Gruß,
Susu

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Marlenchen
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Re: Antwort auf die Frage wo sehen sie sich in 5 Jahren?

Beitrag von Marlenchen » 05.09.2007, 20:57

Ob du Fragen in deinem Bereich überhaupt gestellt werden? Ich denke, die Fragen sind typisch für Führungskräfte.
1. wo sehen sie sich in 5 Jahren? - oder meine Ziele??
Vielleicht so, dass du dich als Mitarbeiterin siehst, die immer Neues lernen und stetig einen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten will. :?
2. was meine wichtigsten Erfolge sind?
- das ich meine Kaufmannsprüfung bestanden habe?


Z.B. oder auch kleine Sachen, an die man sonst so gar nicht denkt; z.B. wenn etwas unter Zeitdruck fertig werden musste, was du dann auch geschafft hast, mit einem Lob vom Chef.

Oder schnippisch antworten: Mein größter Erfolg ist die Einladung zu diesem Vorstellungsgespräch.

Oder allgemeiner: Beruflichen Erfolg habe ich immer dann, wenn die Vorgesetzten mit meiner Arbeit zufrieden sind.

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 05.09.2007, 22:01

"Ich rechne da nicht in Jahren. Es geht mir um die Vorwärtsbewegung selbst. Mein persönliches und berufliches Weiterkommen, das mich darin bestätigt, dass ich meine Sache gut mache. Ich würde mich freuen, in 5 Jahren weitere Verantwortungsbereiche übernommen zu haben, vielleicht mein besonderes Interesse im Bereich Y noch stärker einbringen zu können. Konkrete Positionsvorstellungen habe ich da nicht."

kowalski
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Karierreziele / Eintrittstermin

Beitrag von kowalski » 02.07.2008, 12:24

Einer der Klassiker unter den Fragen für's VG. Und ich war am Montag nicht darauf vorbereitet...... Bild

Die mehr oder weniger genaue Wortwahl war: "Herr Kowalski, ich gebe Ihnen jetzt 10 - 15 Sekunden Zeit. Nennen Sie mir bitte 3 Karriereziele für die nächsten 5 bis 6 Jahre." Bis auf "langfristige Perspektive" ist mir nix gescheites eingefallen. Was wäre Euch in den Sinn gekommen?

---

Andere Sollbruchstelle (?): Will den Job wechseln und habe eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende. Die schlauen Ratgeber in meinem Regal sind leider wenig hilfreich.

Mein nächste Kündigungstermin ist der 31.12. Eintrittstermin also der 1.1.2008. Das wäre sicherlich die schlechteste Antwort gewesen.

Ich habew mir überlegt, dass es nicht schaden kann, ein Minimum an Loyalität meinem jetzigen Arbeitgeber gegenüber zu zeigen und habe vorgeschlagen, meine jetzigen Vorgesetzten um einen Aufhebungsvertag zum 31.10. zu bitten. Was meint Ihr dazu?

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Knightley
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Re: Karierreziele / Eintrittstermin

Beitrag von Knightley » 02.07.2008, 18:23

Die mehr oder weniger genaue Wortwahl war: "Herr Kowalski, ich gebe Ihnen jetzt 10 - 15 Sekunden Zeit. Nennen Sie mir bitte 3 Karriereziele für die nächsten 5 bis 6 Jahre." Bis auf "langfristige Perspektive" ist mir nix gescheites eingefallen. Was wäre Euch in den Sinn gekommen?
Auch nach längerer Überlegung fällt mir nichts gescheites ein.

Man muss die Intention der Frage analysieren; worum geht es dem Unternehmen. Vermutung: Zielstrebigkeit und Loyalität (längerfristige Beschäftigung). Außerdem kommt es darauf an, ob es im Aufgabenbereich tatsächlich Aufstiegspositionen mit einem höheren Verantwortungsbereich gibt. Dann ist es sicherlich nicht verkehrt, die nächste Stufe als persönliches Ziel auszugeben.

Aber man könnte auch zusätzlich sagen: "Mit meinem Wissen aus ... zu besseren Produkten bzw. zu den Unternehmenszielen (Kundenzufriedenheit) in Abteilung X beitragen."

Oder diese Antwort ist auch nicht verkehrt.
Ich habew mir überlegt, dass es nicht schaden kann, ein Minimum an Loyalität meinem jetzigen Arbeitgeber gegenüber zu zeigen und habe vorgeschlagen, meine jetzigen Vorgesetzten um einen Aufhebungsvertag zum 31.10. zu bitten. Was meint Ihr dazu?
Finde ich gut. Sollte nicht problematisch werden. Außerdem zeigt es auch, dass du im alten Unternehmen nicht so leicht entbehrlich bist und deine Arbeit noch gut zum Abschluss bringen willst.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 04.07.2008, 23:30

Das ist tatsächlich eine selten linke Frage... eine von denen, wo es genau auf das "richtige" Mass ankommt. Sagst Du zu "wenig", bist Du bequem, sagst Du zu "viel", wirst Du mittelfristig schwierig... ;-)

Eine ganz banale Intention: Die Leute auf der anderen Seite des Tisches lesen ja genauso ihre Ratgeber wie die auf der "hiesigen"... und werden in der Mehrzahl auch von derselben Sehnsucht nach einfachen Rezepten angetrieben werden. Will sagen: Genauso, wie sich die Bewerber das Gehirn zermartern, was "man" wohl auf bestimmte Fragen antworten kann, werden DIE wissen wollen, was "man" die Bewerber alles fragen soll... ;-)

Weitere banale Intention: "Unlösbare" Aufgabe als Stress-Test... ;-)

Als aus sich selbst heraus sinnvolle Interpretation fällt mir nur Knightleys ein: Man möchte die Wahrscheinlichkeit prüfen, wie lange mit Deiner motivierten Mitarbeit zu rechnen ist respektive welcher Anteil Deiner Wünsche sich unter Idealbedingungen in diesem Unternehmen verwirklichen liesse... mit der (internen) Folgefrage, ob sich die Investition in Deine Einarbeitung lohnt... ;-)

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planlos81
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Beitrag von planlos81 » 05.07.2008, 15:51

Ja aber ist die Frage
a) schwer
b) unüblich?

Jeder sollte doch wissen, was er in 3-10 Jahren erreicht haben möchte. Man lebt doch nicht in den Tag hinein. Also ich wurd auch desöfteren gefragt, wo ich in 5 und in 10 Jahren stehen möchte. Und da ich weiß was ich in 5 bzw. 10 Jahren machen möchte, ist die Frage doch auch gar nicht so schwer. Wieso braucht man auf jede mögliche Frage eine (vorgefertigte) "TOP-Antwort"? Bewerbungsgespräche bestehen doch nicht aus vorgefertigten Frage-Antwort-Spielchen, sondern aus dem GESPRÄCH. Wenn mich jemand was fragt, dann antworte ich ihm. Erst so kommt doch ein Gespräch zustande.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 06.07.2008, 10:37

planlos81 hat geschrieben:Bewerbungsgespräche bestehen doch nicht aus vorgefertigten Frage-Antwort-Spielchen, sondern aus dem GESPRÄCH.
Ich glaube, das ist DER Punkt überhaupt... und letztlich auch der wesentliche Ansatz, wenn es um schwierigere Fragen geht... speziell solche, wo schon in der Interpretation der Fragestellung Berge von Antworten liegen (können). Gar nicht erst versuchen, ein (evtl. absichtlich) extrem offen gehaltenes Thema mit einem knackigen Statement abschliessend zu beantworten... sondern sich gemeinsam mit dem Gegenüber in eine beiderseits sinnvolle Richtung vorzutasten.

kowalski
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Beitrag von kowalski » 06.07.2008, 15:08

Ein Beispiel, um deutlich zu machen, warum es vielleicht doch Sinn macht, sich im Vorfeld eines Gespräches auf "Standardfragen" vorzubereiten:

Kleines Unternehmen, 17 Mitarbeiter, Bewerbung als Laborleiter:

"Herr Kowalski, was möchten Sie dennn noch erreichen in den nächsten 5 - 6 Jahren?"

"Ach, wissen Sie Herr XY / Frau YZ, ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, in 5 bis 6 Jahren eine Position mit mehr Verantwortung zu übernehmen."


Hmm, das wäre dann die Stelle des Geschäftsführers. Das käme wohl nicht so gut an.

---

Worauf ich hinaus will: Das Vorstellungsgespräch läuft ja nicht unter Rubrik "Small Talk"; es geht bei den Karrierezielen auch nicht um private Ziele, über die man plaudern kann. Ich denke mal, es geht vor allem um die Frage "Warum hat der sich hier bei uns beworben?", "Welche erfüllbaren / nicht erfüllbaren Erwartungen hat der Bewerber?". Und darauf spontan, aus dem Stehgreif zu antworten, fällt mir persönlich nicht so leicht. Sich mögliche Antworten zu überlegen, die zu der ausgeschriebenen Stelle, zur Firma usw. passen - das hätte mir im konkerten Fall bestimmt geholfen.

P.S.: Es geht mir gar nicht darum, mit vorgefertigten, auswendig gelernten Antworten meine "Schlagfertigkeit" zu beweisen, ich möchte nur vorbereitet sein auf das, was da an Fragen kommen könnte.
Zuletzt geändert von kowalski am 07.07.2008, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 07.07.2008, 04:15

Also, spontan wäre mir eingentlich nur eine Standardantwort eingefallen, so in etwa, in solider Umgebung, vorzugsweise in Ihrem Unternehmen.

Aber wer weis schon heute, was in fünf oder sechs Jahren ist. Möglicherweise wechsel ich nach zwei, drei Jahren den Arbeitgeber wieder.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 07.07.2008, 12:38

Die nächsten 5 bis 6 Jahre finde ich sowieso als sehr langen Zeitraum an. In dieser Zeit kann viel passieren.

Und man könnte auch mit einer entsprechenden Gegenfrage reagieren: "Herr Gesprächspartner, was will das Unternehmen in den nächsten 5 - 6 Jahren erreichen?"

kowalski
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Beitrag von kowalski » 07.07.2008, 18:26

Habe heute mal die folgende Variante ausprobiert (nicht wörtlich, aber sinngemäß):

"Herr Kowalski, was möchten Sie denn in den nächsten 5 - 6 Jahren beruflich noch erreichen?"

"Ich möchte, dass meine Vorgesetzten auch in 5 - 6 noch mit meiner Leistung zufrieden sind. Zurzeit liegt mein Priiorität darin, einen neuen Job zu finden, der meinen Qualifikationen und meinen Erwartungen entspricht."

"Können Sie sich denn vorstellen, später auch Führungsaufgaben wahrzunehmen"

"Ja, auf jeden Fall. In meiner jetzigen Position übe ich ja bereits Leitungsfunktionen aus"

[.....]


Scheint bei meinen heutigen Gesprächspartnern so in dieser Form akzeptabel gewesen zu sein. Auch wenn ich eigentlich gar nicht auf die Frage eingegangen bin. :)

Nidhoeggr
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Wo sehen sie sich in 5 Jahren...

Beitrag von Nidhoeggr » 03.12.2008, 13:16

Hey,

mit dieser Frage bin ich immer wieder überfordert. Ich weiss einfach nicht was der Betrieb da hören will.
Was soll ich da sagen? Ich habe bisj etzt immer gesagt dass ich eine abgeschlossene Ausbildung erreicht haben will und nun erfolgreich in einem Unternehmen arbeite. Soetwas in der Art.

Könnt ihr mir Vorschläge geben wie ich diese Frage am geschicktesten meister?

Alecchboy
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Beitrag von Alecchboy » 03.12.2008, 13:45

Bsp.:

"natuerlich hoffe ich nach der ausbildung weiterhin in ihrem unternehmen zu arbeiten. ich kann mir auch gut ein fern-/teilzeit studium neben dem beruf vorstellen (zB als ...). wichtig ist mir, dass ich eine fuehrende postition einnehmen werde. gerne als teil eines teams. ich denke eine fuehrende position bringt viel verantwortung mit, die ich gerne bereit bin zu uebernehmen, da es einen immer wieder vor neue herausforderungen stellt, die es zu loesen gilt. somit waechst man an seinen aufgaben und die arbeit bleibt spannend."


worauf du achten solltest:

- suggerieren, dass man in dem unternehmen alt werden will
- sich FUER weiterbildungen aussprechen
- ungefaehr beschreiben welche werte einem wichtig sind, wie man sich den perfekten job in 5 jahren vorstellt (verantwortung, viel kontakt zu mitarbeitern und kunden etc etc.)


viel erfolg :)

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Ranseier74
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Beitrag von Ranseier74 » 16.12.2008, 15:17

Das mit den Fort- und Weiterbildungen hatte ich auch genannt (ich habe mich bereits zum Industriefachwirt weitergebildet gehabt und hatte seinerzeit im Gespräch erwähnt, mich zum Betriebswirt weiterbilden zu wollen,), geholfen hat es nichts.

Für mich wieder ein klares Signal, dass Unternehmen nicht an Bewerbern interessiert sind, die sich fortbilden wollen und sich dafür den Arsch aufreißen.
(sofern die Bewerber nicht über ein Studium verfügen und mindestens einen Doktortitel haben).

Hab ein Haufen Geld zum Fenster rausgeschmissen, denn meine Fortbildung hat mich ca. 4.000 Euro gekostet, alles selbst bezahlt, und gebracht hat's nix. Wirklich schade.

Es kann sein, dass die "Gegenseite" - sprich, der/die Personalreferenten / Entscheidungsträger des dies durchaus anders sieht, allerdings hat bisher noch keiner gesagt "den nehmen wir, der hat's gut drauf, der hat sich fortgebildet und wird dies auch weiter machen, hat sehr gute Zeugnisse, und er ist kurzfristig verfügbar". Sollte mich jemand vom Gegenteil überzeugen können, bitte mit Taten, nicht mit Worten. Danke.

nadiii
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Zukunftsfrage im Vorstellungsgespräch

Beitrag von nadiii » 05.11.2009, 11:13

Hallo :)
Ich wurd schon öfters in Vorstellungsgesprächen gefragt wie ich mir meine Zukunft vorstell, oder wie ich mein leben in 5/ 10 Jahren sehe.
Naja, wenn ich ehrlich bin hab ich keine Ahnung, ich will halt mal eine Ausbildung machen - und dann werd ich schon sehn. Weil ich ja auch nicht weiß wie die Situation ist.
Aber so kann ich das ja nicht sagen. Ich muss ja fast was Aufstiegswünschen sagen, oder? aber ich will auch nicht übertreiben.
Was sag ich das am besten?

schonmal danke fürs helfen
nadi :)

(ach ja: ich bewerbe mich im um eine Außbildung hauptsächlich als Speditions- oder Außenhandelskauffrau)

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 06.11.2009, 13:19

Müssen muss man gar nichts. Und wenn jeder Bewerber von irgendwelchen Aufstiegswünschen redet, dann langweilt sich der Gesprächspartner auch. Es ist nicht falsch, wenn man sagt, man möchte erst mal eine Ausbildung gut absolvieren und sich das Rüstzeug für das Berufsleben aneignen.

sebcoe
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Beitrag von sebcoe » 06.11.2009, 15:37

abgedroschen aber bei personalern nicht unbeliebt: die maslowsche Bedürfnispyramide

streben nach selbstverwirklichung, spaß an der arbeit, in der tätigkeit aufgehen, horizont erweitern bla bla etc.pp :o

normal, dass einem an einer perspektive gelegen ist, in Deinem Beruf sind kommunikative Fähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen bestimmt nicht ganz unwichtig...
Zuletzt geändert von sebcoe am 09.11.2009, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.

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aimless
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Beitrag von aimless » 07.11.2009, 13:41

wie wärs mit
"in einer Position mit Verantwortung (in ihrem betrieb)"

damit signalisierst du, dass der betrieb dich nicht nur ausbilden soll, sondern das du auch deine zukunft in ihm siehst. Als was kannst du natürlich nicht wissen, daher die alles oder auch nichts bedeutende floskel "position mit verantwortung"

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Internetlady
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Beitrag von Internetlady » 08.11.2009, 18:02

Also ich sage gerne wenn ich gefragt werde wo ich mich in 10 Jahren sehe:
In einer 4 Zimmer Wohnung…

Dann schauen sie meisten ganz verdutzt und dann sage ich immer ich wohne jetzt ein einer drei Zimmer Wohnung und man will es ja auch mal zu was bringen…

:roll: :P

Lassknakken
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Registriert: 14.08.2009, 15:03

Beitrag von Lassknakken » 09.11.2009, 13:26

Internetlady hat geschrieben:Also ich sage gerne wenn ich gefragt werde wo ich mich in 10 Jahren sehe:
In einer 4 Zimmer Wohnung…

Dann schauen sie meisten ganz verdutzt und dann sage ich immer ich wohne jetzt ein einer drei Zimmer Wohnung und man will es ja auch mal zu was bringen…

:roll: :P
:lol: Gefällt mir.

Zum Thema: Wäre es 'schlecht' zu sagen, dass man erstmal die Ausbildung bestmöglich abschließen möchte und sich während der Ausbildung seinen Interessen nach plant weiterzubilden?
Keine Ahnung, wie man das nun korrekt formuliert, da ich weiss, was ich machen will.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 18.05.2016, 17:29

Die "richtige" Antwort ist immer diejenige, die auch den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Man muss sich im Allgemeinen nichts aus den Fingern saugen, wenn man einen "normalen" Job ausführt. Eine bodenständige Antwort reicht sicherlich aus: man will einfach einen sicheren Job ausüben, der nicht nur dem Lebensunterhalt dient, sondern auch den eigenen Fähigkeiten sowie Kenntnissen entspricht und dementsprechend Erfüllung bringt.

SenchuTen
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Registriert: 10.06.2016, 00:05

Beitrag von SenchuTen » 10.06.2016, 00:08

So eine Frage solltest du immer ehrlich beantworten. Hast du Ziele? Falls ja, welche? Z.B. willst du eine Reise gemacht haben? Einen Bildungsurlaub für 3 Wochen in Japan? Dich niederlassen und ein Haus bauen? Sei ehrlich und verbiege dich nicht. Besser kannst du dich nicht präsentieren.

BRALZ
Beiträge: 3
Registriert: 06.02.2019, 20:27

Wo sehen Sie sich in x Jahren? beantworten

Beitrag von BRALZ » 17.02.2019, 01:36

Hallo zusammen,

ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Es handelt sich um eine Junior-Stelle. Der Begriff "Junior" im Zusammenhang mit der Frage "Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?" macht mir Kopfschmerzen.

Junior-Stelle bedeutet für mich:
- Vorbereitung für die entsprechende Nicht-Junior-Stelle (evtl. Senior)
- weniger Verantwortung
- keine Berufserfahrung (hab ich als Absolvent auch nicht)

Ziele des Arbeitgebers mit der obigen Frage:
- Motivation des Arbeitsnehmers (Warum ich diesen Job als wichtig für meine Karriere sehe)
- Ob der Arbeitnehmer die Position längerfristig besetzen will / Ob der Arbeitgeber die Position bald neu besetzen muss
- Wie sehr sich der Arbeitnehmer mit der Stelle beschäftigt hat

Ich denke es ist falsch die Motivation zu haben in fünf Jahren immer noch die Junior-Stelle zu besetzen. Schlussendlich wird in der Stellenausschreibung die Wahl einer Spezialisierungsrichtung genannt. Die Benutzung der Wörter "entsprechende Senior-Stelle" bzw. "Nicht-Junior-Stelle" sehe ich auch als negativ an. Die Senior lässt sich denk ich gut durch "mehr Verantwortung" umschreiben.

Eine Antwort könnte so sein:
Nach den ersten Projekten werde ich Einblicke in die verschiedenen Spezialisierungen haben. Wahrscheinlich werde ich in einem oder zwei Bereichen fachlich stärker sein und somit werden mir diese Spezialisierungen am meisten gefallen, wobei ich bei der Wahl auch den Bedarf des Unternehmens berücksichtige. Anschließend folgt die Lernphase und die Verfestigung des erworbenen Wissens. Insbesondere gefällt mir, dass ich anhand der Höhe der Verantwortung gleichzeitig ein Feedback bzgl. meiner Entwicklung erhalte. Mein Ziel ist es, dass meine Aufgaben langfristig deutlich mehr Verantwortung erfordern.

Ist die Antwort gut?
Sehe ich das richtig?
Verbesserungsvorschläge?

Viele Grüße
Bralz

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TheGuide
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Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 17.02.2019, 19:43

BRALZ hat geschrieben: Ich denke es ist falsch die Motivation zu haben in fünf Jahren immer noch die Junior-Stelle zu besetzen.
Natürlich. Die Junior-Stelle ist im Grunde eine Art postgradualer Ausbildung. Es ist nur natürlich, dass du nicht dauerhaft "Junior" bist.

Eine Antwort könnte so sein:
Nach den ersten Projekten werde ich Einblicke in die verschiedenen Spezialisierungen haben. Wahrscheinlich werde ich in einem oder zwei Bereichen fachlich stärker sein und somit werden mir diese Spezialisierungen am meisten gefallen, wobei ich bei der Wahl auch den Bedarf des Unternehmens berücksichtige. Anschließend folgt die Lernphase und die Verfestigung des erworbenen Wissens. Insbesondere gefällt mir, dass ich anhand der Höhe der Verantwortung gleichzeitig ein Feedback bzgl. meiner Entwicklung erhalte. Mein Ziel ist es, dass meine Aufgaben langfristig deutlich mehr Verantwortung erfordern.
Die Frage danach, wo du dich in fünf Jahren siehst, ist die Frage danach, ob du eine Vorstellung von deiner Karriere hast, ob du einen Plan hast, ob du ehrgeizig bist (aber nicht übertreiben).

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