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Arbeitszeugnis als Werkstudent - versteckte Codes?

 
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Englisches Arbeitszeugnis, Frage nach Bewertung << Zurück :: Weiter >> Zwischenzeugnis - Formulierung "gut"  
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Tshaka



Anmeldungsdatum: 26.10.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26.10.2017, 22:51    Titel: Arbeitszeugnis als Werkstudent - versteckte Codes?

Hallo zusammen,

ich bin während meines Studiums jeweils zwei Werkstudententätigkeiten nachgegangen (jeweils ca. fast und einmal mehr als ein Jahr). Die erste Tätigkeit war in einer Performance Marketing Agentur, hier habe ich u.a. für Kunden wie Bonprix und About You im Bereich SEA und Display Marketing mitgearbeitet. Das Zeugnis war durchgehend eine glatte 1 (,,Lern- und Arbeitsweise war stets ausgezeichnet" , ,,die Arbeitsqualität lag immer stets über den Anforderungen" ,,erledigte stets die Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit" )

Nun bekam ich aber von der letzten Tätigkeit (in einem größeren E-Commerce Unternehmen im Bereich TV- und Display Marketing (Facebook) ) mit dem Zeugnis einen Dämpfer verpasst, der mich auch auf menschlicher Ebene sehr stark getroffen hat.
Kurze Info vorweg: meine studentische Hilfstätigkeit war bis zum Ende eines jeden Monats befristet in dem mein Studium endete.

Hier fiel mir besonders auf, dass hier stand "Das Arbeitsverhältnis endet auf Wunsch von Herrn XY zum 15. September 2017", obwohl das Beschäftigungsverhältnis bis zum 30. ging und befristet auslief. Ich hatte eigtl. in Rücksprache mit meiner Vorgesetzten gesagt, dass ich Ende des letzten Monats gerne zwei Wochen für die Vorbereitung auf mein Kolloquium nutzen wollen würde, ich erhielt hier auch erst 2 Wochen vorher mein Gutachten meiner Bachelorarbeit.
Wurde mir das quer genommen zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses in den Urlaub zu gehen?? Auf jeden Fall wirkte das hier wie ein "negatives Zeichen". Auch habe ich ja nicht gekündigt, das Arbeitsverhältnis endete fristgerecht.

Auch stand die Leistungsbeurteilung nur bei einem "erledigte die Arbeit zu unserer vollen Zufriedenheit" (was einem befriedigend gleichkommen müsste).


Auf Nachfrage, in welchen Punkten mein Fachwissen (das ich aus meiner vorherigen Tätigkeit mit einbrachte (Excel/Pivot/Formeln, Marketing Tools etc) und auch neue Praktikanten einarbeitete etc) dann nur "befriedigend" sei (hinsichtlich meiner Werkstudentenposition).

Kam die Antwort, dass meine Vorgesetzte mich durchgehend mit "gut" bewertet hätte (die abschließende Formulierung spricht für mich etwas anderes). Sie (Personalerin) würde die Zeugnisse nicht schreiben, nur meinen Bereich betreuen und für sie wäre die Formulierung ein "gut". Spätestens ab diesen Punkt war mir klar: diese Frau hält mich scheinbar für naiv/dumm (bzw. muss sie aus ihrer Position heraus wohl so antworten).


Jetzt hatte sie einige Stellen wie folgt"korrigiert" :

ARBEITSZEUGNIS:



Allerdings sollte die Abschlussformel bei einem befristeten Verhältnis in diesem Falle nicht anders lauten (ich habe ja nicht gekündigt), wenn ja wie am besten? (und vorher stand da wie gesagt "zum 15.") Und ist "alltäglichen Arbeitsanfall stets gut gewachsen" nicht eine Abwertung in der Zeugnissprache? (da ,,alltäglich = nichts besonderes ?)
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir da helfen könntet, ob hier einige negative Dinge "versteckt" sind. Und fehlt nicht noch ein Abschnitt zur Leistungsbereitschaft?

Sorry für den vielen Text, mich hat das alles (vorne herum auf naiv freundlich Getue und hintenrum mir eins reinwürgen zu wollen) doch menschlich zutiefst enttäuscht. Man kann gerne auf kommunikative Art und Weise auf mich zukommen, wenn man unzufrieden ist. Ich habe auch nach den ersten Monaten nach Feedback gefragt "Man sei sehr zufrieden, als auch die anderen Abteilungschefs". Aber so kann die Arbeitswelt wohl stellenweise sein...

Ich muss mich derzeit eigtl. weiterbewerben, aber ich habe bisher das noch viel schlechtere/und falsche Zeugnis ("kündigt auf eigenen Wunsch zum 15." / ,,erledigte die Arbeit zu unserer vollen Zufriedenheit") . Mir kann das neue Zeugnis auch erst in knapp 2-3 Wochen zugesandt werden. Begründung: Der betreffende Marketing Chief Manager ist derzeit für 3 Wochen im Urlaub.. Traurig (Kann natürlich auch wieder eine Gängelei sein)
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10223

BeitragVerfasst am: 27.10.2017, 00:47    Titel:

Was fehlt, ist das Verhältnis zum Vorgesetzen (zumindest überliest man die leicht, weil da Mitarbeiter aller Hierarchiebenen steht, was Vorgsetzte mit enschließt) und das Datum der Ausstellung des Zeugnisses sollte mit dem Datum des letzten (offiziellen) Arbeitstages übereinstimmen.
Ansonsten: volle Zufriedenheit entspricht einem gut, vollste einem sehr gut. Eigentlich ist vollste ein im Deutschen unmögliches Wort, so wie schwangerste oder töteste, hat sich aber in der Zeugnissprache eingebürgert. Alltäglich ist ungewöhnlich aber kein negativer Code. Du hast ein Zeugnis, das zwischen 1 und 2 steht. Kein Grund zur Beanstandung oder menschl. enttäuscht zu sein. Wenn du meinst, dass ein Sachverhalt fehlt, bitte um Nachtragung und um Korrektur des Datums.
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Tshaka



Anmeldungsdatum: 26.10.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27.10.2017, 09:16    Titel:

Wie gesagt in der -ursprünglichen- Version stand in der Abschlussformer "endet auf eigenem Wunsch zum 15. September" und "setzte sein Fachwissen ein" (nicht fundiert oder dergleichen).

Und ,,erledigte seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit". Was in der Zeugnissprache soweit ich weiß einem "befriedigend" gleichkommt. (stehts zur vollen Zufriedenheit = 2)
Sie aber am Telefon meinte (sie schreibt die Zeugnisse nicht) und für sie das ein "gut" bedeute.

Da war es für mich offensichtlich, dass da nicht "ganz ehrlich" agiert wird. Ich meinte zu ihr dann entsprechend, wenn alles von meiner Vorgesetzten mit "gut" bewertet wurde würde diese Formulierung dem eher nicht entsprechen.


Und wie gesagt, das Beschäftigungsverhältnis war bis zum 30. September befristet, weil mein Studium dort auch endete und somit auch eine Anstellung als Werkstudent.

Müsste die Formulierung da nicht anders lauten als "endet auf eigenem Wunsch"? (Hat gekündigt)?
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