Arbeitszeugnis Rechtsanwaltsfachangestellte

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
Antworten
miriam_1990
Beiträge: 18
Registriert: 16.11.2011, 11:37

Arbeitszeugnis Rechtsanwaltsfachangestellte

Beitrag von miriam_1990 » 15.01.2014, 11:18

Hallo liebe alle,

bitte lest euch mein Arbeitszeugnis durch..ich bekomme ständig Absagen und möchte gerne wissen, ob es nicht vielleicht am Arbeitszeugnis liegt.

Frau xy, geboren am, ist am xy als Auszubildende in mein Notariat eingetreten.

Frau xy ist während der Dauer ihrer Lehrzeit im Notariat mit allen anfallenden Arbeiten betraut worden. Sie ist im allgemeinen Bürobetrieb beschäftigt worden, hat dabei EDV-Arbeiten erledigt, das Telefon bedient, die Mandantschaft am Empfang betreut, AKken vorgelegt, Fristen erledigt, den Postversandt durchgeführt etc.

Mit zunehmender Dauer der Ausbildung sind Frau xy auch umfangreichere und selbstständigere Arbeiten übertragen worden.

Sie hat Beglaubigungsvermerke, insbesondere auch Massenbeglaubigungen und Urkundenausfertigungen bzw. beglaubigte Abschriften hergestellt und auch Schreibarbeiten größeren Umfanges nach Diktat erledigt. Ferner ist sie mit dem Kostenwesen, mit Grundbucheinsichten und der Durchführung von beurkundeten Vorgängen vertraut gemacht worden. Nach entsprechender Einarbeitung hat sie ab Mitte ihres zweiten Lehrjahres auch Teile der in unserem Hause anfallenden Urkundsausfertigung weitgehend selbständig bearbeitet. Hierbei hat sie durch Anfertigung der entsprechenden Schreiben die Mitteilungspflichten des Notars bearbeitet und Korrespondenz mit den Vertragsparteien geführt.

Neben Ihrer betrieblichen Ausbildung nahm Frau xy regelmäßig am Berufsschulunterricht teil.

Frau xy hat während ihrer Ausbildungszeit stets gute Arbeit geleistet und sich voll für die ihr übertragenden Arbeiten eingesetzt. Auf ihre Auffassungsgabe und ihr fachliches Wissen konnte Frau xy bei der praktischen Umsetzung der ihr gestellten Aufgaben kontinuierlich bauen. Die ihr übertragenden Aufgaben hat Frau xy stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Frau xy ist stets pünktlich und zuverlässig und hat sich sehr gut in den Bürobetrieb eingeordnet. Im Umgang mit ihren Vorgesetzten und Kollegen zeigt sie sich durchweg freundlich und korrekt, hilfsbereit und anpassungsfähig; sie wird als Kollegin allseits geschätzt.

Für ihren beruflichen sowie privaten Lebensweg wünschen wir Frau xy alles Gute.

dicker Zeh
Bewerbungshelfer
Beiträge: 810
Registriert: 18.01.2014, 20:00

Beitrag von dicker Zeh » 20.01.2014, 18:28

ist eine gute zwei.
wenn du nur absagen bekommst liegt es vielleicht an deinen bewerbungsunterlagen. das zeugnis jedenfalls ist gut.
was evtl. noch fehlt ist der grund des ausscheidens. hast du gekündigt ?

miriam_1990
Beiträge: 18
Registriert: 16.11.2011, 11:37

Beitrag von miriam_1990 » 22.01.2014, 16:51

Vielen Dank. Ich habe nicht gekündigt, es wurden nach dem Abschluss meiner Ausbildung keine Fachkräfte gesucht, da ein Notar sowieso zeitnah sein Amt aufgrund Altersgrenze niederlegen musste.

miriam_1990
Beiträge: 18
Registriert: 16.11.2011, 11:37

Beitrag von miriam_1990 » 22.01.2014, 17:00

Ich habe da ansonsten noch ein Arbeitszeugnis:

Frau xy, geboren am xy in xx, war in der Zeit vom xx.xx.xxxx bis xx.xx.xxx in unserer Sozietät als Rechtsanwaltsfachangestellte beschäftigt.

Frau xy hat sowohl mein xxxxrechtlich ausgerichtetes Dezernat als auch das Referat eines im xxxRecht tätigen Accociates betreut. Der Arbeitsbereich von Frau xy umfasste die Erledigung der üblicherweise in einem xxxrechtlich orientierten Anwaltssekretariat anfallenden Aufgaben. Dazu zählen insbesondere der telefonische Kontakt zu Mandanten, Gegnern und Gerichten sowie die Erledigung von Korrespondenz jeglicher Art.

Zu dem Aufgabenbereich von Frau xy gehörten die Aktenanlage und Aktenordnung, die Überwachung von dezernatseigenen Fristen und Terminen sowie die Planung von Reisen und die Organisation von Besprechungsterminen. Hinzu kam das Erstellen von Kostenrechnungen nach RVG und Zeitaufwand sowie das Erstellen und Überprüfen von Kostenfestsetzungsanträgen.

Frau xy hat die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Aufgrund ihres freundliches, zurückhaltenden Wesens war Frau xy bei den Partnern und Mitarbeitern gleichermaßen anerkannt und beliebt. Ihre Führung war stets einwandfrei. Mandanten begegnete sie jederzeit freundlich und zuvorkommend.

Das Anstellungsverhältnis endete auf Wunsch von Frau xy zum xx.xx.xxxx. Wir wünschen Frau xy für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute!

dicker Zeh
Bewerbungshelfer
Beiträge: 810
Registriert: 18.01.2014, 20:00

Beitrag von dicker Zeh » 24.01.2014, 18:13

Hallo Miriam,
stets zu unserer vollen zufriedenheit = note zwei

... bei den Partnern und mitarbeitern ... =Note gut

Schlussformel: besser wäre noch ein hinweis " wir danken für ihre Mitarbeit" aber ist so auch o.k.

Im gesamten würde ich auf eine schwache zwei gehen.
Die Beurteilung ist insgesamt etwas kurz (nicht die Noten !!) Die schreiben nicht das du angebote zur weiterbildung genutzt hast oder das du auch starkem arbeitsanfall jederzeit gewachsen warst. Oder : Dank ihrer fachlichen kompetemz ....

Das schwächt halt wieder die zwei.

Antworten