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Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten - Anschreiben

 
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Mademoiselle



Anmeldungsdatum: 07.12.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07.12.2013, 14:08    Titel: Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten - Anschreiben

Hallöchen Ihr Lieben!
Ich bin gestern auf das Forum gestoßen und nach einigen Threads lesen bin ich der Ansicht, dass mir hier geholfen werden kann.
Ich möchte mich um eine Ausbildungsstelle zur MFA in einigen Praxen im Umkreis bewerben, nur fehlt mir irgendwie das "WIE", besonders bei dem Anschreiben. Ich würde gern das wichtigste kurz und knackig niederschreiben - aber gar nicht so einfach die richtige Formulierung zu finden! Da ich auch schon etwas älter bin (22) und viel passiert ist (2 Ausbildungen abgebrochen, die erste wegen Umzug in ein anderes Bundesland, die zweite wegen einer Langzeittherapie) weiß ich gar nicht so recht was Wichtig ist und was nur "bla bla". Mein Lebenslauf ist auch recht Lückenhaft, es gibt nur wenige Zeugnisse und Belege. (Mittelschulabschlusszeugnis (guter Realschulabschluss),1x Abgangszeugnis der 1.abgebrochenen Ausbildung (Umzug), davon noch 3 Praktika Einschätzungen (1x Altenpflege, 1x integrativ Kita, 1x städtische Kita = alles ging 5 Wochen), Abgangszeugnis der 2. abgebrochenen Ausbildung (Therapie))
Mit dem Anschreiben was ich Euch gleich vorlegen werde, hatte ich gehofft das Ganze ein bisschen umgehen zu können und die Fakten wie die Therapie, Arbeitslosigkeit und den Umzug nur Stichpunktartig im Lebenslauf zu notieren.
Mein Umfeld meint jedoch, ich solle ehrlich im Anschreiben darauf Bezug nehmen.
Mir raucht der Kopf und ich weiß nicht was Richtig und was Falsch ist.
Vielleicht kann mir ja wer Tipps und Ratschläge zur formulierung und allgemein geben?
Achja, seit August diesen Jahres mache ich ein Freiwilliges soziales Jahr an einer Förderschule für Kinder mit geistiger Behinderung - da wird es also auch nochmal ein Arbeitszeugnis geben, wenn ich damit fertig bin.
Und: MFA ist nicht der einzige Beruf, der mich interessiert. Ich habe mir noch weitere Branchen ausgesucht, bei denen ich mich bewerben werde (Kinderpfleger, Fachabitur Gesundheit u Soziales, Pharma, ...)

Hier mal mein bisheriges Anschreiben:


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Internetseite der Agentur für Arbeit habe ich erfahren, dass Sie einen Ausbildungsplatz zur Medizinischen Fachangestellten in XXX anbieten.
Da mich diese Branche sehr anspricht und ich meine mitgebrachten Vorkenntnisse
einbringen und erweitern möchte, bewerbe ich mich hiermit.

Derzeit absolviere ich ein Freiwilliges soziales Jahr an einer Förderschule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten bietet mir die ideale Möglichkeit mein ausgeprägtes Interesse an Medizin, Verwaltungs- und Abrechnungsaufgaben mit meiner Neigung zum helfenden Umgang mit Menschen zu verbinden. Für die Ordnung und die Organisation in der Praxis zuständig zu sein, genauso wie die Betreuung und Beratung der Patienten interessieren mich sehr. Ich nehme neue Herausforderungen an und bin motiviert mir neues Wissen anzueignen.

Ich stehe Ihnen gern in einem Praktikum zur Verfügung, damit Sie sich selbst von meiner Person überzeugen können. Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

XXX




So far,
Mademoiselle
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12163

BeitragVerfasst am: 07.12.2013, 14:33    Titel: Re: Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten - Anschrei

Bonjour Mademoiselle... Winken

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Ich bin gestern auf das Forum gestoßen und nach einigen Threads lesen bin ich der Ansicht, dass mir hier geholfen werden kann.


Das wäre durchaus möglich... vor allem angesichts der Tatsache, dass Du gleich Hintergrundinformationen lieferst. Und wo wir gerade dabei sind: Verrätst Du uns noch, was Deine beiden ersten Ausbildungen waren und wie lange Du sie jeweils geführt hast... und wie lange Du durch Deine Therapie komplett ausser Gefecht warst?

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Ich würde gern das wichtigste kurz und knackig niederschreiben - aber gar nicht so einfach die richtige Formulierung zu finden!


Mit dem Wunsch nach "kurzer Knackigkeit" würde ich mich im ersten Moment noch nicht zusätzlich unter Druck setzen. Das ist eher ein Anspruch für Leute, bei denen schon von den Fundamentaldaten her alles sonnenklar ist.

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Mit dem Anschreiben was ich Euch gleich vorlegen werde, hatte ich gehofft das Ganze ein bisschen umgehen zu können und die Fakten wie die Therapie, Arbeitslosigkeit und den Umzug nur Stichpunktartig im Lebenslauf zu notieren.


Das kann grundsätzlich funktionieren... hätte dann aber zur Konsequenz, dass Du mit Blick auf das angestrebte Berufsbild umso mehr liefern musst. Es muss Dir dann quasi gelingen, den Leser so mit Deiner jobbezogenen Vorab-Auseinandersetzung in den Bann zu schlagen, dass er gar nicht mehr an das "Übliche" denkt... Winken

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Mein Umfeld meint jedoch, ich solle ehrlich im Anschreiben darauf Bezug nehmen.


Das wären an sich ja zwei paar Schuhe: Ohne Ehrlichkeit geht es natürlich nie... aber die Frage, worauf man nun auf ehrliche Art Bezug nimmt, ist ja eine ganz andere. ALLES kann man ja schon allein aus Platzgründen nicht anbringen...

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mir noch weitere Branchen ausgesucht, bei denen ich mich bewerben werde (Kinderpfleger, Fachabitur Gesundheit u Soziales, Pharma, ...)


Wo Du das extra so betonst: Bei der "Kinderpflegerin" könntest Du mit Deinen Erfahrungen aus Praktika und sozialem Jahr natürlich ganz anders abräumen. Da fiele es Dir vermutlich wirklich leicht, Dich in o. g. Sinne komplett auf das Berufsbild zu konzentrieren... ganz sicher sehr viel leichter als bei der MFA. Spräche irgendetwas dagegen?

"Fachabitur" klingt ganz spontan ebenfalls gut... als Grundlage und Chancen-Verbesserung für alles Weitere. Würdest Du Dir das zutrauen?
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Mademoiselle



Anmeldungsdatum: 07.12.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07.12.2013, 16:17    Titel:

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!
Ich notiere hier mal eben kurz meine bisherige Karriere:
-Meine mittlere Reife (Realschulabschluss) erhielt ich im Juli 2008
-Ende August 2008 begann ich sofort mit einer schulischen Ausbildung zur Sozialassistentin/Sozialhelferin an einer Berufsfachschule für Sozialwesen, welche ich bis Februar 2010 absolvierte, dann jedoch wegen der Therapie abbrechen musste. Die Langzeittherapie begann im Februar 2010 und endete Ende Juli 2010. Danach kam sofort der Umzug in das andere Bundesland (mein Vater wurde aus beruflichen Gründen dahin versetzt. Da ich kein eigenes Einkommen hatte und nach der Therapie sowieso einen Neuanfang starten wollte, kam mir das ganz gelegen und ich zog mit um.) Im neuen Bundesland angekommen, fand ich schwer Anschluss an Irgendwas. Keine Ausbildung, nur Minijobs, von denen es keinerlei Zeugnisse oder Belege gibt. Außer von einer EQ (Einstiegsqualifizierung) von August 2010 bis November 2010 im Bereich Mediendesign - Digital und Print.
- Von Dezember 2010 bis September 2012 war ich dauerhaft Arbeits- und Ausbildungssuchend und hab mich mit Babysitten und Putzen über Wasser gehalten. Rückblickend ist das die schlimmste Zeit überhaupt gewesen... Ich wusste einfach NICHTS mit mir anzufangen...
- Ab August 2012 bis Mai 2013 absolvierte ich dann die nächste Ausbildung - Kinderpflegerin. Allerdings begann ich im Februar 2013 die nächste Therapie. Die vielen Fehlzeiten in der Schule und im Betrieb, die nicht eingehaltene Schweigepflicht meiner Vertrauenslehrerin sowie kein vorhandenes Verständnis für meine Situation führten dann zur fristlosen Kündigung des Ausbildungsvertrags.
- Die Therapie ging bis Juni 2013. Zwischendurch fand ich keinen Anschluss an neue Ausbildungen.
-August 2013 begann ich dann mit dem freiwilligen sozialen Jahr in dem ich mich jetzt noch befinde.

Das alles wieder aufzuwühlen ist mir grad recht schwer gefallen, muss ich zugeben. Bin da sehr selbstkritisch und meine "Latte" für Alles liegt immer sehr weit oben... vielleicht auch ZU weit oben.

Als Anmerkung zu meiner ersten Ausbildung muss ich vielleicht noch sagen: Ich stand kurz vor dem Abschluss, hatte ja die zwei Jahre Sozialhelfer/-assisten schon knapp hinter mir, konnte es aber wegen dem Umzug wirklich nicht beenden. Im neuen Bundesland hab ich dann auch versucht an Schulen das gleiche weiterzumachen, was leider nicht funktionierte, da der Inhalt, Aufbau und die Struktur der Ausbildung in Sachsen (Heimat) eine andere ist, als die in NRW (jetziger Wohnort).

Anmerkung zu meiner zweiten Ausbildung (Kinderpflege):
Ich wurde wegen meiner Vorkenntnisse sofort in die Oberstufe versetzt, sprich ich begann mit dem zweiten Jahr der Ausbildung, hatte also eigentlich nur 9 Monate bis zur Prüfung. Wäre das Unverständnis und meine zweite Therapie nicht gewesen, hätte ich diese also beenden können. Problem auch hierbei ist das Abgangszeugnis... Fachpraxis Sozialpädagogik -mangelhaft- erscheint mir keinesfalls förderlich oder nennenswert, was meinen weiteren Werdegang in dem Bereich angeht. Ich glaube die Schulen die das sehen, werden direkt NEIN sagen.

So! Natürlich strebe ich trotz der schlechten schriftlichen Bewertungen schon irgendwie einen sozialen Beruf an. Ich weiß sehr genau das ich gut mit Menschen, besonders mit Kindern umgehen kann, mir die Arbeit viel Freude bereitet und ich mich auch noch in 30 Jahren in dem Bereich sehe.
Mein Problem: eine weitere schulische Ausbildung wären 2 (oder auch 3) Jahre ohne Einkommen. Natürlich kann ich Schüler-Bafög beantragen, nur ist mein Wissensstand derzeit so, dass man in seinem Berufswerdegang nur 3 mal Schülerbafög im selben Bereich (in meinem Falle ist es 'Gesundheit und Soziales') bekommen kann. Vielleicht bin ich da auch falsch informiert und jemand hier weiß es besser? Das Internet spuckt nur wirres, unverständliches Dokumenten-Deutsch aus...
Eine duale Ausbildung, die im Normalfall dann 3 Jahre dauert, würde vergütet werden und jedes Jahr erhöht (was mir natürlich besser passt, da ich eine Wohnung (Wohnen bei den Eltern ist nicht möglich, da deren Wohnung zu klein ist und ich kein Platz hätte), Fahrtticket und Lebensmittel zu bezahlen habe.)
Also auf deine Frage bezogen was gegen eine schulische Ausbildung spricht: Geld. Ansonsten rein gar nichts. Die Ausbildung zur Kinderpflegerin würde ich sicher mit bravour bestehen, keine Frage.
Jedoch wären die schulichen Ausbildungen die für mich in Frage kämen dann auch nur Assistenz Berufe. Heißt, ich müsste mich dann NOCHMAL hinsetzen, noch 3 Jahre, um einen vollen Beruf zu erlernen. (Beispiel: Kinderpflegerin ist die Vorraussetzung für die Erzieherausbildung/Heilerzieherausbildung)
Wenn ich mein Fachabitur machen würde, wär es das gleiche. 2-3 Jahre kein Einkommen und wenn ich das verhaue, steh ich wieder mit NICHTS da und hab wieder 2-3 Jahre verloren. Auf deine Frage, ob ich mir das überhaupt zutraue kann ich nur schwer Antworten... bin eigentlich kein Theoretiker. Ich arbeite lieber, praktisch, sitze ungern 8 Stunden auf nem' Stuhl...

Klingt alles sehr wählerisch - was ich eigentlich gar nicht sein darf, oder?
Mir läuft doch irgendwie die Zeit davon.
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FRAGEN
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 22.07.2006
Beiträge: 12163

BeitragVerfasst am: 07.12.2013, 18:23    Titel:

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Das alles wieder aufzuwühlen ist mir grad recht schwer gefallen, muss ich zugeben.


Das kann ich mir vorstellen... und eigentlich will ich da ja gar nicht weiter herum bohren. Nur um die Sachlage wirklich zu verstehen: Deine zweite Erläuterung jetzt gerade hörte sich so an, als seien eigentlich BEIDE bisherigen Ausbildungen (mit Abstand von einigen Jahren) therapiebedingt abgebrochen worden. Vermute ich es richtig, dass es sich um Therapien derselben Krankheit handelt... und dass die möglicherweise auch wiederkommen könnte? Gibt es Dinge, die bzgl. Berufswahl und -leben aus Sicht dieser Krankheit betrachtet werden könnten oder sollten?

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Problem auch hierbei ist das Abgangszeugnis... Fachpraxis Sozialpädagogik -mangelhaft- erscheint mir keinesfalls förderlich oder nennenswert, was meinen weiteren Werdegang in dem Bereich angeht.


Das klingt in der Tat nicht gut. Wie sehen die beiden Abgangszeugnisse im Ganzen denn aus? Schlägt sich in beiden bereits die bestehende bzw. sich entwickelnde Krankheit nieder?

Und um mal zu etwas ganz Anderem (und hoffendlich Positiven) zu kommen: Erzähl doch mal etwas von Deinem sozialen Jahr!

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
Klingt alles sehr wählerisch - was ich eigentlich gar nicht sein darf, oder?
Mir läuft doch irgendwie die Zeit davon.


Wählerisch eigentlich nicht... eher verunsichert... was Dir in dieser Gesamtsituation wohl auch niemand verdenken kann. Jetzt ist erst einmal Nervenstärke gefragt... um Dich von der weglaufenden Zeit nicht zu irgendwelchen halbgaren Schnellschüssen drängen zu lassen. Je weniger Zeit man hat, desto genauer muss man über deren Nutzung nachdenken...
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10403

BeitragVerfasst am: 08.12.2013, 20:58    Titel:

Hallo Madmoiselle,

erst mal herzlichen Dank für deine Offenheit, das war sicher nicht einfach. Vor allem dein zweiter Beitrag macht aber deutlich, dass du im Prinzip eine ganz gute Selbstkenntnis hast und auch (wenigstens ungefähr) weißt, was du willst. Das sollte auch in deinem Anschreiben durchscheinen, dass du weißt was du willst und was du zu erreichen imstande bist.
Deshalb konzentriere ich mich jetzt mal nur auf deinen Entwurf:

Mademoiselle hat Folgendes geschrieben:
auf der Internetseite der Agentur für Arbeit habe ich erfahren, dass Sie einen Ausbildungsplatz zur Medizinischen Fachangestellten in XXX anbieten.


Dieser Absatz ist für den Arbeitgeber uninteressant. Idealerweise stehen diese Infos im Betreff, z.B. so, der Zeilenumbruch ist Absicht:

Bewerbung zur Auszubildenden (Medizinische Fachangestellte)
Gesehen auf jobboerse.arbeitsagentur.de


Damit hast du diesen Teil abgedeckt und brauchst im Anschreiben nicht wieder darauf zurückkommen. Man kann so etwas schreiben, um ein wenig Text auf das Papier zu bekommen und sich so den Einstieg ins Schreiben der Bewerbung erleichtern, aber am Ende streicht man es idealerweise als überflüssig wieder weg.
Stattdessen schaust du dir die Anforderungen aus der Stellenanzeige an und gehst darauf ein.

Zitat:
Da mich diese Branche sehr anspricht und ich meine mitgebrachten Vorkenntnisse
einbringen und erweitern möchte, bewerbe ich mich hiermit.

Im Prinzip gilt für diesen Satz dasselbe wie oben. Ich zitiere ihn aber deshalb separat, um dich darauf aufmerksam zu machen, dass eine Aussage wie "die Branche spricht mich an" leider nur eine Behauptung ist. Sie verrät aber nicht, ob du dich mit der Branche auch tatsächlich auseinandergesetzt hast. Im Prinzip könnte so ein Satz in jeder Bewerbung um einen Ausbildungsplatz stehen und das macht ihn beliebig.

Zitat:
Derzeit absolviere ich ein Freiwilliges soziales Jahr an einer Förderschule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten bietet mir die ideale Möglichkeit mein ausgeprägtes Interesse an Medizin, Verwaltungs- und Abrechnungsaufgaben mit meiner Neigung zum helfenden Umgang mit Menschen zu verbinden. Für die Ordnung und die Organisation in der Praxis zuständig zu sein, genauso wie die Betreuung und Beratung der Patienten interessieren mich sehr. Ich nehme neue Herausforderungen an und bin motiviert mir neues Wissen anzueignen.

Diesen Teil hier finde ich wesentlich aussagekräftiger als den obigen. Ich habe leider nicht genug Kenntnisse von der Branche, daher erlaube mir die Nachfrage, ob das FSJ (du solltest sozial hier groß schreiben, wie du es ja auch mit freiwillig machst) wirklich in deine Argumentation passt.
Was mich immer irritiert - aber das kannst du als bei mir liegenden Fehler ansehen, als meine mangelnde Vorstellungskraft - das ist, wenn Leute Interesse an Verwaltungs- und Abrechnungsaufgaben behaupten. Sicher, das muss gemacht werden, und rein logisch müssen sich Menschen dafür interessieren, wie sonst bringen sie ihre Motivation dafür auf(?) - jedoch habe ich da große Probleme mir das vorzustellen. Das sollte natürlich einem Personaler nicht unbedingt so gehen, aber überzeugender wäre es, wenn du begründen würdest, warum dich das interessiert.
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