Befoerderung

Auch im Berufsleben steht man immer wieder vor Herausforderungen und Problemen. Die könnt ihr hier diskutieren.
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Leitzhan
Beiträge: 1
Registriert: 31.08.2018, 15:43

Befoerderung

Beitrag von Leitzhan » 31.08.2018, 15:46

Hallo zusammen,

mein Arbeitgeber bietet mir nach ca. 1 Jahr Betriebszugehörigkeit eine Beförderung an.
Dabei steht mir zukünftig ein Firmenwagen inkl. privater Nutzung sowie eine Gehaltserhöhung zu.
Ein Angebot hierzu liegt mir bereits vor.
Ich habe bei Eintritt in das Unternehmen keine Verhandlungen über das Gehalt geführt und es akzeptiert. Ich muss dazu sagen, dass ich bei Eintritt in das Unternehmen erst wenige Monate Berufserfahrung hatte und somit Berufseinsteiger bin/war.
Die angebotene Gehaltserhöhung zum Grundgehalt liegt bei ca. 13% für die neue Position.
Auf dieses Grundgehalt wird durchschnittlich eine Provision von 53% gerechnet. Das sind Erfahrungswerte aus den letzten 12 Monaten.

Nun ist es allerdings so, dass durch die Versteuerung des Firmenwagens Netto weniger übrig bleibt als vorher. Ich spare mir natürlich auch Spritkosten Versicherung etc, allerdings bleibt effektiv Netto ca. 150€ mehr übrig als vorher.

Frage: Habe ich nach Vorlage des ersten Angebotes grundsätzlich noch Verhandlungsspielraum? Was meint ihr?
Hintergrund ist, dass ich meine Verhandlungsposition auch für die nächsten Verhandlungen stärken will.
Also das, was ich bei Einstieg in das Unternehmen verpasst habe.
Ich arbeite zudem in einem internationalen Konzern der Finanzdienstleistung mit über 1.900 Mitarbeitern.
Um Netto das gleiche raus zu haben, habe ich an eine Erhöhung des Grundgehaltes von 25% gedacht.
Natürlich will ich es jetzt geschickt angehen und würde eine Erhöhung von 30% nennen, da diese ja wahrscheinlich noch runtergehandelt wird.
Findet ihr dies bei einer Beförderung angemessen mit zusätzlichen Sachbezug eines Firmenwagens?

Danke für eure Meinungen.

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