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Bestattungsfachkraft Bewerbung Muster um Ausbildungsplatz

 
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Zollfachmann Bewerbung zur Ausbildung als Zollfachmann << Zurück :: Weiter >> Bewerbung um ein Praktikum mit Projekt- und Bachelorarbeit  
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Zweitausend-Dreizehn



Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 14:09    Titel: Bestattungsfachkraft Bewerbung Muster um Ausbildungsplatz

Guten Tag, liebe Forumsmitglieder!

Wie ich in meinem Vorstellungspost bereits erwähnt habe, habe ich in diesem Jahr meine Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration abgeschlossen und durfte in der Zeit feststellen, dass der Beruf absolut nix für mich ist. Beendet habe ich die Ausbildung eigentlich nur, damit ich mich nicht als Abbrecher bekennen muss.

Ich möchte mich für eine Ausbildung als Bestattungsfachkraft bewerben. Was dieser Beruf bedeutet und worauf es dabei ankommt, ist mir durchaus bewusst, und ich bin der Meinung, dafür gut geeignet zu sein. Allerdings finde ich ebenfalls, dass mein Anschreiben nicht so super ist, und ich würde gerne ein paar Meinungen dazu haben. Die Ausbildungsstellen sind recht rar und ich kann es mir nicht wirklich leisten, einen schlechten Ersteindruck zu machen.

Die Addressfelder habe ich hier weggelassen, ich denke nicht, dass es notwendig ist, diese hier hinzuzufügen, zumal dort sowieso keine richtigen Daten drinstehen.

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Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Bestattungsfachkraft
Ihre Ausschreibung auf xyz.de



Sehr geehrter Herr/Frau xxx,

schon seit langer Zeit war es mein Wunsch, in einem Bestattungsunternehmen zu arbeiten. Da mir in meinem aktuellen Berufsfeld handwerkliche Tätigkeiten und der persönliche Umgang mit anderen Menschen fehlen, möchte ich mich beruflich neu orientieren. Mit dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration möchte ich nun die Chance ergreifen, den Beruf der Bestattungsfachkraft zu erlernen.

Ich bin eine zuvorkommende und ausgeglichene Person, die den Umgang mit ihren Mitmenschen sehr schätzt. Ein rücksichtvolles, ruhiges Wesen und Feinfühligkeit zeichnen mich aus - ich kann mich gut in die Position meines Gegenübers hineinversetzen. Auch Kreativität, die mir in diesem Berufsfeld für die Organisation und Gestaltung von Trauerfeiern als sehr wichtig erscheint, können Sie bei mir durch Erfahrungen im Bereich der Innenraumgestaltung und -dekoration voraussetzen. Meine guten Menschenkenntnisse und Flexibilität im Umgang mit Kunden konnte ich im Berufsalltag immer wieder durch die leicht verständliche Erklärung komplexer Sachverhalte unter Beweis stellen. Mich in neue Arbeitsfelder und Themen einzuarbeiten sehe ich als eine Herausforderung an, an der ich persönlich wachsen kann.

Ich habe neben meiner Ausbildung zur Fachinformatikerin Systemintegration auch die Fachhochschulreife in der Fachrichtung IT-Systeme erlangt. In meinem Ausbildungsbetrieb eignete ich mir IT-bezogenes und kaufmännisches Wissen sowie Erfahrungen im Umgang mit Geschäftskunden an. Des Weiteren verfüge ich über sichere Kenntnisse der englischen Sprache und besitze einen Führerschein der Klasse B. Ich bin selbstverständlich zum Umzug bereit.

Ein persönliches Gespräch gibt mir die Gelegenheit, Sie davon zu überzeugen, dass Sie in mir eine lernwillige, engagierte und teamfähige Auszubildende finden. Gerne stelle ich mich für ein Praktikum zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)



Anlagen:
Bewerbungsmappe

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Ich bin mir über den Abschnitt mit der Kreativität nicht sicher. Mir wurde von einer anderen Person empfohlen, ihn komplett zu entfernen, ich bin jedoch der Meinung, dass diese Eigenschaft durchaus fachbezogen und einer der wenigen potentiellen Pluspunkte ist.

Außerdem weiß ich nicht genau, ob ich wirklich begründen soll/muss, warum ich mein Berufsfeld komplett wechseln möchte, und ob die angegebene Begründung überhaupt etwas taugt.

Ich hoffe um eine baldige Rückmeldung.
Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Sandra

Edit: Formatfehler bereinigt und leicht umformuliert.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10977

BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 16:33    Titel:

Ich tue jetzt mal etwas, worum du uns nicht gebeten hast: Hast du dir das mit dem Beruf gut überlegt?
Ich meine, du musst einerseits psychologisches Feingefühl und Unternehmergeist übereinbringen, andererseits inner- oder außerbetrieblich mit Zimmerleuten fertig werden und Leichen waschen, schminken und ankleiden für die Bestattung oder Verbrennung. Ist es das was du willst?
Wenn ja, dann finde ich deine Bewerbung schon ganz gelungen. Motivation und Stärken bringst du arbeitsplatzbezogen gut "rüber".

Hat "die andere Person" begründet, warum du den Punkt mit der Kreativität entfernen sollst?
Was ich mich viel eher frage ist, warum du deine Englischkenntnisse so betonst? Die Frage entfällt, wenn sie in der Stellenausschreibung eingefordert werden. Du kannst das natürlich trotzdem drin lassen.
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Zweitausend-Dreizehn



Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 09.10.2013, 20:16    Titel:

Hallo, TheGuide!

Vielen Dank für deine Antwort. Zu der Frage, ob ich mir mit dem Beruf sicher bin: Vielleicht nicht zu 100%, aber wann ist man das schon?
Ich weiß durchaus, was in diesem Feld auf mich zukommen würde, ich habe lange darüber nachgedacht. Ich bin seit Jahren mehr oder weniger Hobbypsychologe und komme mit Menschen gut klar, und während ich mich gut in die Lage anderer versetzen kann, bewahre ich generell einen kühlen Kopf und kann mich emotional von anderen abgrenzen, wenn es notwendig ist. Der Umgang mit Leichen ist natürlich so eine Sache, aber es sind erstens schließlich auch nur Menschen, die eben etwas kühler sind und sich nicht mehr bewegen, und zweitens soll man sich laut den Aussagen anderer relativ schnell an solch ungewöhnliche Situationen anpassen können.

Die Englischkenntnisse wurden in der Tat nicht in der Ausschreibung eingefordert. Dann werde ich das wohl besser rausnehmen, zumal es sowieso im Lebenslauf hinterlegt ist.

Zu der Kreativität: Die Person in Frage ist der Meinung, dass es einfach nicht berufsbezogen ist und grob gesagt im Zusammenhang mit 'toten Leuten' nix in der Bewerbung zu suchen hätte. Beispielsweise im BerufeNet wird Kreativität auch in keinem Abschnitt direkt erwähnt. Ich bin wegen dieser Sache komplett verunsichert.
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10977

BeitragVerfasst am: 10.10.2013, 09:07    Titel:

Zweitausend-Dreizehn hat Folgendes geschrieben:
Zu der Kreativität: Die Person in Frage ist der Meinung, dass es einfach nicht berufsbezogen ist und grob gesagt im Zusammenhang mit 'toten Leuten' nix in der Bewerbung zu suchen hätte. Beispielsweise im BerufeNet wird Kreativität auch in keinem Abschnitt direkt erwähnt. Ich bin wegen dieser Sache komplett verunsichert.


Naja, auch der Verkaufsraum in einem Bestattungsunternehmen muss ansprechend gestaltet sein und in der Kirche oder Trauerhalle wird zwar sicherlich ein Florist mit dem Bestattungsunternehmen zusammen arbeiten, aber auch hier kann es m.E. nicht schaden, wenn man als Bestatter mitreden kann. Also ich halte gestalterische Kreativität - solange du nicht auf die Idee kommst, einem Verstorbenen eine rote Clownsnase aufzusetzen oder ein Iro zu rasieren - für eine durchaus dem Beruf angemessene Eigenschaft. Vor allem gehst du ja nicht bloß mit den Toten um sondern auch mit den Hinterbliebenen.
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Zweitausend-Dreizehn



Anmeldungsdatum: 09.10.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10.10.2013, 10:14    Titel:

Hallo, TheGuide!

Ich bin der selben Meinung, genau das hatte ich mit diesem Abschnitt beabsichtigt. Ich brauche jeden positiven Eindruck, den ich irgendwie machen kann, und ich finde, dass dieser Abschnitt schon durchaus passend ist.

Vielen Dank für die Unterstützung. Ich hoffe, dass ich meine Bewerbung bald absenden kann, ich brauche nun eigentlich nur noch ein professionelles Bewerbungsfoto für mein Deckblatt.
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