Betreff der Bewerbung formulieren

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
killerente_
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Betreff der Bewerbung formulieren

Beitrag von killerente_ » 26.01.2009, 22:04

Hi
also ich hab mal 2 fragen zu dem anfang meiner bewerbung
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik
zum 01.09.2009
so schreibe ich halt das Anliegen oder wie man das nennt, was nach dem Adresse kommt :oops:
ich weiß zwar das es zwar verkehrt ist, oder noicht mehr aktuell aber ich weiß nicht wie es besser ist :oops: :lol:

und dann



hab ich halt das hier stehen
Sehr geehrte Herr XXXXXX,


hiermit bewerbe ich mich in Ihrem Unternehmen als Elektroniker für Betriebstechnik.
das ist wieder so ein langweiliger satz -.-
soll ich da auch einbringe, das ich das stellen angebot auf der arbeitsgentur seite gefunden hab aber kann man das direckt weglassen :?:



ich freue mich schon auf antworten von euch :D

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vanissi
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Beitrag von vanissi » 26.01.2009, 22:09

tja der satz ist ehrl. boring.

also ruf lieber an um nen ansprechpartner zu haben oder mach dich über die website schlau. dann findest du bessere worte.

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magrab
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Beitrag von magrab » 26.01.2009, 22:47

hiermit bewerbe ich mich.... geht leider gar nicht. Alles ist besser wie dieser standartsatz

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ARTNFS
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Beitrag von ARTNFS » 26.01.2009, 23:14

"Alles?!? Wie wär's mit ein paar Beispielen... :roll: Ihr Besserwisser!" :twisted:

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drusilla
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Re: Anfangszeile Frage

Beitrag von drusilla » 27.01.2009, 09:30

killerente_ hat geschrieben:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik
zum 01.09.2009
das ist gut so
killerente_ hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr XXXXXX,

hiermit bewerbe ich mich in Ihrem Unternehmen als Elektroniker für Betriebstechnik.
eher weglassen. um vorschläge zu bringen, WIE du einsteigen könntest, bräuchten wir aber das gesamte anschreiben.

Schnee-Wittchen
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Beitrag von Schnee-Wittchen » 27.01.2009, 09:39

killerente_ hat Folgendes geschrieben:


Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik zum 01.09.2009
ab 01.09.2009 - damit vermeidest du zweimal "zum"

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magrab
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Beitrag von magrab » 27.01.2009, 11:40

Ein persönliches Telefongespräch kann in der Einleitung erwähnt werden, z.B.
Ich würde sie aber komplett weglassen, und sofort mit deinem stärksten Argument beginnen.

killerente_
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Beitrag von killerente_ » 27.01.2009, 15:28

also so hab ich kompellt angefangen
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik
ab 01.09.2009


Sehr geehrter Herr UllXXX,


hiermit bewerbe ich mich in Ihrem Unternehmen als Elektroniker für Betriebstechnik.


Für den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik habe ich mich entschieden, da ich Interesse an Elektrotechnik und an prüfenden und kontrollierenden Tätigkeiten habe.
Zu meinen Stärken zähle ich handwerkliches

aber wie kann ich in der kopfzeile da oben bezug auf den fundort der ausbildungstelle machen?
also das ich das auf der seite vom arbeitsamt gesehen habe?

ging das net irgendwie so
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Betriebstechnik ab 01.09.2009 - Ihre Stellenausschreibung.....


kann ich denn anfagnssat

Sehzr geehrter Herr XXXX,

heute erhalten sie meine Bewerbungsunterlagen, da sie ein der größten Ausbildungsbetrieben ist den es in der Region gibt und sie für ihre guten Auszubildenden bekannt sind


ps: sastz in 1 min geschrieben will nur wissen ob das die richtige Richtung ist die ich da probier!

Schnee-Wittchen
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Beitrag von Schnee-Wittchen » 27.01.2009, 16:05

Zitat:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik
ab 01.09.2009


Sehr geehrter Herr UllXXX,


hiermit bewerbe ich mich in Ihrem Unternehmen als Elektroniker für Betriebstechnik.


Für den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik habe ich mich entschieden, da ich Interesse an Elektrotechnik und an prüfenden und kontrollierenden Tätigkeiten habe.
Zu meinen Stärken zähle ich handwerkliches
In deinem Text wiederholst du allein dreimal die Berufsbezeichnung, wobei der Satz nach der Anrede auch noch inhaltlich falsch ist, da du erst mal eine Ausbildung in diesem Beruf machen willst.

Wortwiederholungen sind zu vermeiden, was man schon in der Schule lernt (Aufsätze usw.).

Zitat:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik ab 01.09.2009 - Ihre Stellenausschreibung.....
Bei einer Ausbildungsbewerbung heißt es zum. Sonst ist es in Ordnung.
heute erhalten sie meine Bewerbungsunterlagen,
Sie halten deine Unterlagen in den Händen... Also ist es doch logisch. Der Rest des Satzes ist auch ziemlich allgemein.

Bessser ist es, wenn du mit den stärksten Argumenten beginnst - Erfahrungen aus dem absolvierten Praktikum, was bringst du für die Ausbildung mit usw. Wichtig die Aussagen mit konkreten Beispielen belegen.

Das Anschreiben dient als Argumentation für den AG, es muss allein für sich überzeugend wirken. Da bleibt eigentlich kein Platz für Geschwafel.

LG

killerente_
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Beitrag von killerente_ » 27.01.2009, 17:06

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik ab 01.09.2009 - Ihre Stellenausschreibung auf der Seite der Arbeitsagentur
oder wie drück ich es aus wenn ich deren stellenanzeige auf der Arbeitsagentur gefunden hab





kann ich einfach nach dem Teil mit dem hiermit bwerbe ich mich...... weglassen?

Sehr geehrte Herr Ullrich,


für die Ausbildung zum Elektronikers für Betriebstechnik habe ich mich entschieden, da ich Interesse an Elektrotechnik und an prüfenden und kontrollierenden
weil dann fang ich ja direckt mit der Argumetation an und ich habe die wiederholung nicht mehr?
[/quote]

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magrab
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Beitrag von magrab » 27.01.2009, 17:14

Ja! Der Personaler sieht doch, dass du dich bewirbst, sonst hätte er nicht deine Unterlagen in den Händen.
Trotzdem würde ich auch nicht mit der Motivation, d.h. warum du einen derartigen Ausbildungsplatz haben willst, anfangen.
Das stärkste Argument, warum du genau der richtige für den Job bist, der muss an den Anfang.

chriggl
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Beitrag von chriggl » 27.01.2009, 19:10

ich schreib immer als einleitung, wie ich überhaupt die stelle gefunden habe

Sher geehrte/r Herr/Frau BlaBlubbinger,

auf meiner Suche nach einem Arbeits-/Ausbildungsplatz in (Heft/Zeitung/Rindernet what ever), vom T/M/ ggf. Jahr (wegen jahreswechsel, weiss ja nich wie alt das schon ist) entdeckte ich ihr angebot / wurde ich auf ihr angebot bla bla aufmerksam, weckte ihr bla bla mein interesse

:wink:

killerente_
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Beitrag von killerente_ » 27.01.2009, 20:03

killerente_ hat geschrieben:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik ab 01.09.2009 - Ihre Stellenausschreibung auf der Seite der Arbeitsagentur
oder wie drück ich es aus wenn ich deren stellenanzeige auf der Arbeitsagentur gefunden hab



danke @all für eure tolle hilfe
jetzt hab ich nur noch dort oben einen kleinen formulier fehler wie ich finde :roll:
weil das hört sich komisch an mit der Arbeitsagentur :roll:

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magrab
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Beitrag von magrab » 27.01.2009, 20:08

Ihre Anzeige auf www.blabliblu.de. Solte sollte es in der Betreffzeile stehen.
Man kann natürlich damit anfangen, wo man das Inserat gefunden hat. Nur
1. weiß dass das Unternehmen auch und
2. macht es dich ja nicht wirklich interessant, wenn du in der Lage bist eine Internetseite zu besuchen.

chriggl
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Beitrag von chriggl » 27.01.2009, 21:34

es hiess bei mir immer, ich solle das schreiben, wie ich den weg zur stelle gefunden hab. :-P

killerente_
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Beitrag von killerente_ » 27.01.2009, 21:43

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik
- Ihre Stellenausschreibung auf www.Arbeitsagentur.de



Sehr geehrter Herr Schieben,


für die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik habe ich mich entschieden, da ich Interesse an Elektrotechnik und an prüfenden und kontrollierenden Tätigkeiten habe.
Zu meinen Stärken zähle ich handwerkliches Geschick sowie Zuverlässigkeit.
Des Weiteren bin ich teamfähig und arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen. Dies stell ich regelmäßig in der Schule bei Gruppenarbeiten unter Beweis.
Die mir aufgetragenen Aufgaben erledige ich schnell und mit größter Sorgfalt.

Im Moment besuche ich die 10. Klasse der Ludwig Simon Realschule in Trier, die ich im Juli 2009 mit dem erweiterten Sekundarabschluss I absolviere.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.



Mit freundlichen Grüßen
so hier ist mal die ganze bewerbung zu meinem 2 wahl beruf
wär net wenn ihr mir da auch noch etwas helfen könntetn
ist das einigermaßen gut argumentiert warum ich den job bekommen soll? weil ich hab da kein praktikum gemacht. :cry:

nyven
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Die Betreffzeile als Dilemma

Beitrag von nyven » 03.09.2010, 23:00

Hallo liebe Leute,

ich habe wie in meinem Titel ein "kleines" Dilemma.

Man liest sehr häufig dass die Betreffzeile klar und deutlich zu erkennen sein sollte.
Sprich: "Bewerbung als/um/... eine Stelle(fiktiv) - ausgeschrieben auf der Internetseite der Arbeitsagentur"

So... nun gibt es zahlreiche kreative Berufe, die es wünschen schon kreativ auf ersten Blick zu sein und diese Betreffzeile ist alles andere als kreativ!
Selbstverstänldich sollte ein Schreiben direkt mit dem Vermerk "wofür" es ist auffallen, doch wie gesagt - die Kreativität bleibt dabei auf dem Weg.

Nun habe ich weiter recherchiert und in einem Buch gefunden was ich wollte und zwar Mut zum kreativen Dasein in einer Bewerbung.
In diesem Buch wird geschrieben, dass man sich von allen Standards lösen soll und auch den Betreff anders formulieren sollte.
Wie mein Beispiel nun zeigt:

"Um meinen Traum zu verwirklichen,

sehr geehrte Frau xxxxxx,


schreibe ich Ihnen, mit dem Anliegen einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter bei Ihnen zu finden."

Sprich der Betreff wird in mehreren Zeilen aufgeteilt.
Einleitung: Einen Einleitungssatz
Anrede: hier "sehr geehrte Frau"
Haupt/Schlussteil: hier der eigentliche Betreff.

Nun bin ich mir nicht klar,
ob der eigentliche Betreff auch Fett geschrieben werden sollte oder
ob der Einleitungssatz nicht Fett sein sollte,
ob das überhaupt wünschenswert ist und
gibt es, falls diese Formulierung richtig ist, noch andere Sätze die man in dieser Art verwenden könnte?

Ich hab mir noch ein paar aufgeschrieben aber dazu später - ich würde erstmal gerne wissen was Eure Meinung nun hierzu ist.

Lieben Gruß,

Nyven

sa0202
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Beitrag von sa0202 » 03.09.2010, 23:31

Ich find sowas gut.
Aber liegt natürlich immer in den Augen des Betrachters.
Bei ner Bewerbung für nen kreativen Beruf sollte sowas aber "leichter" ankommen, wie für -beispielsweise- Bankkauffrau!
Ich hätte die "Betreffszeile" also bei dir das mit Traum verwirklichen schon hervorgehoben, ob fett, größer, andere Farbe usw. musst du selber wissen. Sollte ja auch zum Rest deiner Bewerbung passen.
Was ich für Sätze kenn, sind eher für den Friseurberuf: Bei Ihnen schneide ich gut ab, für jedes haarige Problem die Lösung, zum Haare raufen... sowas halt:)

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 04.09.2010, 08:27

Ich finde es auch gut, dass man die Art des Betreffs an Stil und Interessenlage des Empfängers anpasst. Es ist auch sicher möglich, an dieser Stelle Kreativität zu zeigen. Noch wichtiger erscheint mir allerdings, das, was man tut (was auch immer es ist) über die gesamte Bewerbung hinweg durchzuhalten.

In Deinem Beispiel verlässt Dich die Kreativität ja schon innerhalb des ersten Satzes! Guck mal, was da OHNE die Zeilenumbrüche steht, nyven:

"Um meinen Traum zu verwirklichen, sehr geehrte Frau xxxxxx, schreibe ich Ihnen, mit dem Anliegen einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter bei Ihnen zu finden."

Das klingt ja selbst für Beamtenverhältnisse schon altmodisch... ;-)

Das heisst nichts gegen die Kreativität... aber viel gegen das Vorgehen "nach Rezept". BTW enthält diese Einleitung keinerlei Information. Du verlässt Dich wirklich zu 100% auf die ungewöhnliche Umbruchsstruktur. Um es einmal ganz böse zu sagen: Das ist eigentlich nichts anderes, als eine originell gesetzte und pathetisch formulierte Variante genau DER Einleitung, von der die ganze Welt geschlossen abrät: "Hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz als Mediengestalter."... ;-)

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Beitrag von nyven » 04.09.2010, 15:21

tja, wenn man das so betrachtet ist das richtig :D

das problem ist, wenn ich "frei schnauze" und kreativ schreiben würde - wäre das dann auch noch ok?
Man will ja schließlich einen guten Ersten Eindruck hinterlassen.

Und irgendwie muss man ja sein Anliegen ausdrücken können - mit dem Satz "Suche nach ausbildungsstelle als/um/für ??" ist es dirket und ohne großen blabla geschrieben.

was mir gerade dazu eingefallen ist:

"Meine Kreativität und mein Interesse

sehr geehrte Frau xxx,

an dem Beruf des Mediengestalters sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Ihrem Unternehmen."

irgendwie hört sich das ziemlich kitschig und komisch an - aber kreativ ;D aber dennoch ist der Satz "nach Rezept" drin, wenn auch anders mitgeteilt.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 04.09.2010, 17:44

nyven hat geschrieben:das problem ist, wenn ich "frei schnauze" und kreativ schreiben würde - wäre das dann auch noch ok?
Kommt drauf an, wie frei die Schnauze ist... ;-)
nyven hat geschrieben:"Meine Kreativität und mein Interesse

sehr geehrte Frau xxx,

an dem Beruf des Mediengestalters sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Ihrem Unternehmen."
Das ist auf jeden Fall schon einmal insofern besser, als es sich um eine adäquatere Sprache handelt und immerhin eine kleine Aussage ("Kreativität") zu Dir darin enthalten ist. Für mein Empfinden liegt die "sehr geehrte Frau" allerdings falsch im Redefluss. Wenn man es sich gesprochen vorstellt, fände ich es von den resultierenden Sinnabschnitten so korrekter:
nyven hat geschrieben:"Meine Kreativität und mein Interesse an dem Beruf des Mediengestalters

sehr geehrte Frau xxx,

sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Ihrem Unternehmen."
nyven hat geschrieben:"irgendwie hört sich das ziemlich kitschig und komisch an
Naja... Rom ist ja nicht an einem Tag erbaut worden. Du hast Dir viel vorgenommen (was ich im Grundsatz auch gut finde)... und das dauert halt länger als 08/15. Das war noch niemals anders. Was mich allerdings interessieren würde: Wie ginge es nach diesem Auftakt denn weiter?

Ich frage das nur deshalb weil viele Bewerber (Stichwort "Rezept", mal wieder) ein kreatives Feuerwerk am Anfang und Schluss abbrennen... und sich dazwischen ziemlich lustlos durchwurschteln. Wie sieht das bei Dir aus? Hast Du den Atem, das Energielevel des Einstiegs über die volle Distanz durchzuhalten?

leRouge
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Beitrag von leRouge » 04.09.2010, 19:01

Was die Frage nach dem Maß der zu verwendenden Kreativität angeht stellt sich für mich zunächst ie Frage wer oder was Frau xxxxxx denn eigentlich ist, Art-Direktorin oder HR-Managerin?

Aber auch unabhängig davon sollte der Betreff-Vermerk unverwechselbar auf dein eigentliches Anliegen hinweisen, insbesondere wenn du dich per E-Mail bewirbst.

nyven
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Beitrag von nyven » 05.09.2010, 01:43

also ich habe keine Ahnung welche Stellung diese Person in dem Betrieb hat. Wobei das auch nicht allzu von Belang ist, wenn ich es per E-Mail schicke - Per Brief jedoch könnte man (oder wäre von Vorteil - denke ich) wenn man dann
"Creative Director
Frau xxxxx
Straße
etc..."
schreiben würde. Aber per E-Mail denke ich nicht, dass ich etwas in dieser Art einfügen werde - außerdem soll die Bewerbung auch "locker" bleiben (das Locker soll meine Persönlichkeit ein wenig wiederspiegeln).

So... ja ich weiß das ich mir da einiges vorgenommen habe. Ist auch nicht einfach dem wohl besten Unternehmen in der Region zu schreiben :)
Das Unternehmen gibt auf ihrer Webseite keine hohen Ansprüche preis aber dennoch denke ich, dass sie darauf wert legen, denn sie sind nicht umsonst das wohl meist erwähnteste Unternehmen in meiner Umgebung.

Nunja und zu dem Punkt ob ich noch eine Folge auf diesen Anfang habe - nein ;P ich habe mich erstmal darauf konzentriert den Anfang zu finden und ich denke mit diesem Satz und dess Aufbau habe ich eine gute Grundlage um meinen eigentlich Text zu schreiben.
Ich werde darauf achten müssen, dass ich den Text so lang wie nötig und so kurz wie möglich schreiben werde. Da klemmt nämlich noch eine große Sache bei mir. Das wäre aber auch dann ein neues Thread wert "Das Anschreiben als Dilemma" sozusagen :) Weil, was ist wichtig?, was muss erwähnt werden? Da habe ich eine zu große Anhäufung von Problemen, die mir im Weg stehen.
Die Rechtschreibung, Grammatik, Kommasetzung, etc etc werde ich auf jeden Fall von meinen Freunden korrigieren lassen. Beide studieren Deutsch und sind daher mit ihrem Wissen gebildeter als ich.

Kurzer Einfall:

"Meine Kreativität und mein Engagement den Beruf des Mediengestalters zu erlernen,

sehr geehrte Frau xxx

suchen einen Ausbildungsplatz in Ihrem Unternehmen."

Engagement fand ich besser als Interesse.

Edit: An FRAGEN: ich wollte Ihnen/Dir (ich weiß nicht welches ich nehmen soll - Das ist immer so unpersönlich das Internet ;D Ich bleibe vorerst bei Sie ;) ) eine PN schicken, doch das wurde mir verwehrt. Ich würde Ihnen nämlich gerne ein paar Fragen stellen, die nicht unbedingt zu diesem Thema Belang haben und den Rahmen des Threads sprengen würden.
Sollte dies möglich sein, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Einen schönen Abend noch und gute Nacht - an alle :)

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 05.09.2010, 08:38

Du kannst mich zwar (wie jeder hier) duzen... aber behalt die Höflichkeit auch im Internet ruhig mal im Hinterkopf... vor allem, wenn Du drauf und dran bist, Mails an potentielle Vorgesetzte zu verschicken... ;-)

Die Grundbestandteile eines Anschreibens findest Du hier:

http://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html

Wenn ich Dir dazu noch einen Tip geben darf: Du solltest Dich da m. E. nicht von Satz zu Satz hangeln... sondern vom Grossen ins Kleine vorgehen: Erst überlegen, was man insgesamt sagen will (> was die "Story" sein soll)... dann schauen, wie man diese Inhalte sortiert, dann diese Inhalte auf Sätze aufteilen... und dann nach konkreten Formulierungen suchen!

Wenn Du dagegen versuchst, der Reihe nach irgendwelche perfekten Einzelsätze zu finden, ist die Gefahr relativ gross, den roten Faden zu verlieren... vor allem dann, wenn Dir die Übung in diesem nicht ganz einfachen Thema fehlt...

Falls Du Deinen Therad "Das Anschreiben als Dilemma" startest, solltest Du unbedingt darauf achten, dass Du im ersten Posting Deine Situation für alle eventuellen Helfer haargenau erklärst... auch und gerade, was eventuelle Probleme angeht. Wer auch nur halbwegs erfolgversprechend über passende Formulierungen nachdenken soll, muss die Besonderheiten Deiner Situation kennen! Was man ebenfalls kennen muss, ist Deine Redeweise. Von daher: Unbedingt schon im Eingangsposting eine Startversion präsentieren... und diese dann im Begleittext erläutern. Gut ist es auch immer zu wissen, mit was für einer Art von Unternehmen man es zu tun hat...

Die Hinweise von Le Rouge zum "Betreff-Dilemma" hast Du m. E. falsch verstanden... aber da wird der sicher noch etwas zu sagen... ;-)

*Anthony*
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Problem mit Betreff

Beitrag von *Anthony* » 14.09.2010, 11:33

Hallo,

ich möchte demnächst ein paar Initiativbewerbungen versenden. Da ich mich für meherere Bereiche interessieren, würde ich den Betreff gerne so schreiben:

Initiativbewerbung für die Gebiete Sachberarbeitung, Assistenz und Controlling am Standort x in Teil- oder Vollzeit

Leider passt dieser aber nicht in eine Zeile. Gibt es irgendeinen Trick oder kann ich den Standort auch in eine zweite Betreffzeile schreiben?

Vielen Dank.

Antworten