Bewerbung als Berufseinsteiger formulieren - Tipps?

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blutix
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Bewerbung als Berufseinsteiger formulieren - Tipps?

Beitrag von blutix » 26.09.2010, 18:10

Hallo zusammen,

ich bräuchte einen Ratschlag von Euch. Das wäre sehr sehr hilfreich.

Vorgeschichte:
Habe 2007 mein Abitur in Freiburg i.Brsg. gemacht, im Anschluss den Zivildienst und befinde mich nun im 3.Lehrjahr (Industriekaufmann) und werde im Januar 2011 dann ausgelernt sein. ( 2.LJ Ø 1,7 ) . Nebenbei mach ich auch schon den Betriebswirt auf der VWA (Seit Anfang September 2010 )
In dem Unternehmen in dem ich noch lerne, wollen mich wohl im Vertriebsinnendienst ubernehmen ,jedoch mit 0 Chancen auf einen Aufstieg ... fühle mich auch dort ein bisschen überflüssig, da ich doch nicht viel zu tun haben. Sie wollen mich denk ich aber aus sozialen Gründen nicht "kündigen" , da ich gute Noten schreiben und der Betrieb auch mit mir vollkommen zufrieden ist.

So nun würde ich mich gerne auf eine andere Stelle bewerben, möchte aber nicht "ohne etwas" darstehen ,wenn ich nichts passendes finde.
Problem: Ich bin in dem Unternehmen der erste kfm. Lehrling seit Langem, und müsste jetzt nach einem Ausbildungszeugnis nachfragen.
Was soll ich dann sagen? Ich möchte mich auf eine andere Stelle demnächst bewerben ?
Befinde mich da irgendwie in einer Zwickmühle :-D
Wie bekomme ich das unter einen Hut? Einerseits ,die Sicherheit einen Job zu haben, jedoch mit der Chance mich auf eine andere Stelle zu bewerben ?!

Könntet ihr mir einen Rat geben? Das wäre spitze.

Mit freundlichen Grüßen

blutix

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 27.09.2010, 13:58

Am Ende der Ausbildung bekommst Du doch ohnehin ein Zeugnis. Wenn es bislang keinen echten Leidensdruck gibt (so verstehe ich Deine Erläuterung zumindest), wäre es doch das Naheliegendste, dieses Zeugnis einfach abzuwarten... und Dich DANN damit im plausibelsten Moment der Welt woanders zu bewerben. Und wenn Dein bisheriger Arbeitgeber Dich ohnehin nur aus "sozialen" Gründen weiter beschäftigen würde (d. h. keinen echten BEDARF an Deiner Arbeit hat), ist m. E. auch nicht anzunehmen, dass es dann besonders böses Blut gibt...

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Bewerben als Berufseinsteiger

Beitrag von jackhightech » 01.12.2012, 14:18

Hallo,

meine Bewerbungszeit lässt nicht mehr allzu lange auf sich warten und ich wälze schon das Internet nach Informationen und Bewerbungstipps. Wobei ich mich allerdings sehr schwer tue, ist meine persönlichen Qualifikationen auf ein solches Jobprofil anzupassen. Warum? Nun, das, was man an der Uni so tut, unterscheidet sich doch merklich von der Arbeitswelt. Ich habe Informatik studiert und wenn ich Glück habe, kann ich die gewünschte Programmiersprache, ansonsten sehe ich mich noch 5-10 Unterpunkten gegenüber, mit denen man im Studium nun mal keinen großen Kontakt hat.

Scheint ja halb so wild zu sein, ist als Studienabgänger nun mal so. Mir hat auf einer Jobmesse ein Personaler zu dem Thema auch schon mal gesagt, dass es (für seine konkrete Ausschreibung) schon reichen würde, wenn man mal programmiert hat.
Schön und gut, die Bewerbungsunterlagen wollen aber trotzdem geschrieben sein und irgendwie muss man ja Bezug nehmen auf das, was da verlangt wird.
Wie mache ich das aber, wenn ich weder Berufserfahrung, Auslandssemester oder Praktika vorweisen kann und meine Erfahrungen sich auf Forschungssoftware und -technologien beziehen, die mit den Anforderungen nicht viel zu tun haben.

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FRAGEN
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Re: Bewerben als Berufseinsteiger

Beitrag von FRAGEN » 01.12.2012, 20:18

jackhightech hat geschrieben:irgendwie muss man ja Bezug nehmen auf das, was da verlangt wird.
Das ist ganz sicher nicht verkehrt... ;-)

Aber glücklicherweise kann solch ein "Bezug" ja viele Gesichter haben. Das "Abarbeiten" einer Anforderungsliste kann natürlich nur dann der richtige Weg sein, wenn man diese Liste weitestgehend erfüllt... und selbst dann wird das Ergebnis nicht automatisch begeistern... weil ihm vermutlich jegliche Überraschung fehlen wird. Die halte ich übrigens für einen entscheidenden Aspekt - dem Leser immer irgendetwas zu bieten, womit er NICHT gerechnet hat... etwas, das ihn zum Nachdenken bringt, zum Lächeln... oder einem ganz persönlichen Gefühl einer gewissen Verbundenheit vorab...

Wenn dagegen von Anfang an klar ist, dass der Versuch solch einer "Abarbeitung" nur die Lücken betonen kann, ist m. E. völlig klar, dass man dies gar nicht erst versuchen sollte. In solch einem Fall würde ich mich ganz bewusst möglichst weit vom Ausschreibungstext lösen - und eher so etwas wie ein atmosphärisches Gesamtbild von mir als Person in Verbindung mit einer bestimmten Aufgabe heraufbeschwören... einfach unabhängig von vom Inserat erläutern, wie und warum ich diesen Job mit genau meinen Voraussetzungen prima machen würde... ;-)
jackhightech hat geschrieben:Wie mache ich das aber, wenn ich weder Berufserfahrung, Auslandssemester oder Praktika vorweisen kann
OK, fehlende Berufserfahrung kann (speziell bei Führungspositionen) definitiv ein nicht diskussionsfähiges Auslesekriterium sein. Bei Auslandssemestern oder bestimmten Praktika sehe ich das nicht. Über so etwas würde ich einfach stillschweigend hinweg gehen... ;-)

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Re: Bewerben als Berufseinsteiger

Beitrag von jackhightech » 01.12.2012, 23:17

Danke für die Antwort, das hilft mir schon mal weiter.
FRAGEN hat geschrieben:einfach unabhängig von vom Inserat erläutern, wie und warum ich diesen Job mit genau meinen Voraussetzungen prima machen würde... ;-)
Das ist allerdings auch nicht immer ganz einfach. Ich habe mich nämlich schon oft gefragt, welcher Job sich hinter so einer Ausschreibung verbergen mag, weil es manchmal total schwammig und ungenau formuliert ist.
In einem Berufsberatungsseminar hat man uns sogar gesagt, dass diese Ausschreibungen oft nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt werden bzw. dann anhand der Bewerberqualifikation entschieden wird, wie genau der Job später aussieht.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 02.12.2012, 10:05

Käme Dir das nicht sehr entgegen? Ich meine... in solch einem Fall wäre der konkrete Inseratstext doch als NOCH weniger verbindlich anzusehen, oder? Dann könntest Du bei Licht betrachtet mit Deinem Schreiben noch Einfluss auf den Zuschnitt der zu vergebenden Stelle nehmen. Diese Chance würde ich mir in Deiner Situation unter keinen Umständen entgehen lassen! Einfach DEIN ganz persönliches Angebot möglichst überzeugend in den Raum stellen... und dann mal gucken, was passiert... ;-)

Die Kunst (und etwas Glück) dabei ist natürlich die Unterscheidung zwischen "verhandelbaren" und "unverhandelbaren" Inseratsbestandteilen. Einfach knochentrocken am Thema vorbei zu reden, hat natürlich keinen Sinn. Es ist aber durchaus möglich, dass die tatsächlich zu erledigende Arbeit hinter dem Inserat von Leuten mit unterschiedlichen Qualifikationsprofilen (ggf. auch auf unterschiedliche Art oder mit unterschiedlichen Schwerpunkten) wunderbar erledigt werden kann... und Du eine Art ins Spiel bringen könntest, die von der Gegenseite so bislang noch niemand auf der Rechnung hatte...

Setzt von Deiner Seite natürlich eine besonders tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema voraus...

SB92
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Berufseinsteiger mit Lücke im Lebenslauf.

Beitrag von SB92 » 15.03.2013, 15:43

Hallo,

ich habe meine Ausbildung im Januar 2013 zum Groß und Außenhandelskaufmann erfolgreich abgeschlossen und konnte aber leider nicht übernommen werden von meinem damaligen Betrieb.
Natürlich hab ich mich sofort auf Jobsuche begeben aber leider ist bist heute nichts bei rumgekommen außer nen Berg an absagen laut der Betriebe mangels Berufserfahrung.
Nun gut, das Problem besteht nun darin, das ich jetzt bei aktuellen Bewerbungen ja nun meine fast 2-monatige Arbeitssuche vermerken muss.
Ich habe nur echt keine Ahnung wo, geschweige den wie ich das am geschicktesten im Lebenslauf darstellen soll.
Während der Zeit selber habe ich nichts weiteres gemacht außer mich beworben. Das heißt ich kann dort nicht irgendwelche Fortbildungen oder sontoges reinschreiben.
Ich hoffe ihr könnt mir Ideen bzw Anregungen geben, wo im Lebenslauf bzw. wie ich das nun am besten lösen kann.

Vielen Dank schnonmal.

Ps: Mein Layout des Lebenslauf.


http://www.bewerbung-forum.de/forum/leb ... 54509.html

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 18.03.2013, 07:39

Hallo SB92,

wenn Du das Layout des Lebenslaufes nicht verändert hast und das Anschreiben die gleiche Qualität aufweist, dann liegen die Absagen nicht in der fehlenden Berufserfahrung, sondern in der fehlenden Aussagekraft der Bewerbung begründet. Denn bei einem Bewerber, der die Ausbildun gerade erfolgreich beendet hat, kann man kaum eine Berufserfahrung erwarten, wobei der Bewerber ja strenggenommen diese bereits währnd der Ausbildung erlangt hat. Und da ja andere in Deiner Position gleichwohl erfolgreich sind mit ihren Bewerbungen wird deutlich, wo die Ursachen für den Misserfolg liegen.

Optimiere Deine Bewerbung und Du wirst eine Position bekommen.

Im Übrigen ist eine zwei bis dreimontige "Arbeitslosigkeit" nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses nichts ungewöhnliches. Personalverantwortliche gehen davon aus, dass man als Bewerber nicht sofort etwas Neues findet und diesen Zeitraum für die Suche benötigt.

Viele Grüße aus Duisburg

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 24.11.2013, 10:45

Glück im Unglück ist dabei ja, dass die Enden von Job und Studium praktisch deckungsgleich sind. D. h. Du kannst den Job komplett unter den Tisch fallen lassen, ohne eine Lücke im Lebenslauf zu erzeugen. Ich denke, ich würde das auch machen... da eine Kündigung in der Probezeit nach einem 500km-Umzug noch viel schwieriger zu erklären ist als sonst. Du stellst Dich nach abgeschlossenem Masterstudium einfach als "Berufseinsteiger" vor.

Wenn Du nicht vollkommen auf die Erwähnung des letzten Jobs verzichten willst, lässt diese sich bei Zustimmung des Arbeitgebers vielleicht (auch im Zeugnis) noch zur harmlosen "Werkstudenten"-Tätigkeit downgraden... wobei sich jetzt in diesem speziellen Fall (wieder 500 km zurück) vielleicht die Frage nach der Glaubwürdigkeit stellt...

matth.w
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Beitrag von matth.w » 24.11.2013, 12:35

Vielen Dank. Die Idee, die Zeit als Werkstudententätigkeit (oder besser Praktikum?, da ich während dieser Zeit nur noch eine Prüfung sowie die Masterarbeit verfasst habe) zu verkaufen, gefällt mir gut. Müsste ich erfragen, ob mein Chef bzw. das Unternehmen dazu bereit wäre. Eine Erklärung wäre insofern schwierig, da ich hier mit festem Wohnsitz gemeldet bin: Und das für ein halbjähriges Praktikum? Evtl. als WG-Bewohner?

Ungern würde ich komplett auf die Tätigkeit verzichten, da es sich um einen Topp-AG handelt, der weltweit bekannt und angesehen ist, und daher gut im Lebenslauf aussieht (insofern ich nicht in der Probezeit gekündigt worden wäre). Würde ich es ganz weglassen, würde man sich außerdem fragen, warum ich in XXX wohne, obwohl ich in 500 km Entfernung studiert habe und auch dort in der Region arbeiten möchte. Weglassen würde wohl noch mehr Fragen aufwerfen. Es ist ziemlich tricky...

Kann jemand ein Feedback zum Anschreiben geben?

matth.w
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Beitrag von matth.w » 24.11.2013, 15:20

Ich habe mir noch einmal Gedanken gemacht über verschiedene Szenarien:

Szenario 1
Komplett weglassen:
Problem: Wohnsitz in 500 km Entfernung
Mögliche Lösung: Adresse meiner Eltern angeben dürfte die Lösung sein. Post an mich würde ankommen, und den offiziellen Wohnsitz wird wohl keine Firma nachprüfen? (Sei denn, sie fordern bspw. ein Führungszeugnis, wo meine Adresse erscheint...)

Szenario 2
Tätigkeit als Praktikum ausgeben:
Problem 1: "Praktikum" würde zwei Monate über mein Studienende hinaus gehen. Das würde sicher Fragen aufwerfen, warum ich nicht direkt eine Festanstellung gesucht habe oder warum ich nach dem Praktikum nicht in diesem Unternehmen geblieben bin. Da ließe sich aber eine gute Erklärung finden.
Problem 2: Das "Praktikum" würde erst am 31.12. enden, ein Zeugnis soll ich aber schon in den nächsten Tagen erhalten. Sicher auch mit entsprechenden Datum. Ein Zeugnis erhält man jedoch frühestens am letzten Arbeitstag.

Szenario 3
Tätigkeit belassen, wie es war:
Problem: Chancen auf einen neuen Job sinken drastisch, nehme ich an. Andererseits handelte es sich um einen Topp-AG.

Außerdem:
Bei meinen erneuten Bewerbungsschreiben würde ich gern auf Unternehmen zugehen, bei denen ich mich bereits vor einem halben Jahr (als Berufseinsteiger) beworben hatte. Hier würde es sicher Fragen aufwerfen, wenn ich mich ein halbes Jahr später wieder als Berufseinsteiger bewerbe (und in der Zwischenzeit nur ein Praktikum gemacht habe)?

Die Situation ist wirklich zum Verzweifeln...

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 25.11.2013, 00:21

Hast du denn schon ein Arbeitszeugnis bzw. eine Stellungnahme, warum du gekündigt wurdest (du musst beides hier nicht offen legen) mit dem du arbeiten kannst? Die müssen ja nicht negativ sein (jetzt mal abgesehen davon, dass Arbeitszeugnisse "wohlwollend formuliert" sein müssen).

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Beitrag von matth.w » 25.11.2013, 00:45

TheGuide hat geschrieben:Hast du denn schon ein Arbeitszeugnis bzw. eine Stellungnahme, warum du gekündigt wurdest (du musst beides hier nicht offen legen) mit dem du arbeiten kannst? Die müssen ja nicht negativ sein (jetzt mal abgesehen davon, dass Arbeitszeugnisse "wohlwollend formuliert" sein müssen).
Ein Zeugnis habe ich noch nicht. Laut Ex-Chef stellt er mir ein gutes aus. Er hatte am Ende ausdrücklich meine genaue Arbeitsweise gelobt, ich aber aufgrund meiner (zu) zurückhaltenden Persönlichkeit nicht für den Job geeignet bin. Es gab laut ihm keinen direkten Auslöser für die Kündigung. Aus meiner Sicht hat es vor allem auf persönlicher Ebene nicht gepasst zwischen ihm und mir.
Heute habe ich ihm eine E-Mail geschrieben, ob er die Tätigkeit als Praktikum/Wertkstudententätigkeit angeben kann. Ich erwarte die Antwort im Laufe des Montags. Danach kann ich es entweder als Praktikum verkaufen (wäre wohl am besten), oder ich habe die Wahl es wegzulassen (nicht so schön) oder als "so wie es ist" anzunehmen (kritisch für weiteren Werdegang/Bewerbungen).

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Beitrag von matth.w » 05.12.2013, 13:09

Leider habe ich bisher keine neue Info bzgl. meines alten Arbeitgebers. Das soll nun aber nicht weiter von Relevanz sein. Seit letzter Woche bin ich dabei, Bewerbungen abzuschicken, und die missglückte Tätigkeit im Lebenslauf wegzulassen. Studienende des zweiten Masters ist zwar 10/2013 (erster Master: 06/2013) und wir haben mittlerweile 12/2013, aber ich halte das noch für akzeptabel. Was meint ihr?

Ich würde mich über ein Feedback zu meinem Anschreiben freuen:

Gelöscht.
Zuletzt geändert von matth.w am 10.12.2013, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 05.12.2013, 14:35

matth.w hat geschrieben:Leider habe ich bisher keine neue Info bzgl. meines alten Arbeitgebers. Das soll nun aber nicht weiter von Relevanz sein. Seit letzter Woche bin ich dabei, Bewerbungen abzuschicken, und die missglückte Tätigkeit im Lebenslauf wegzulassen. Studienende des zweiten Masters ist zwar 10/2013 (erster Master: 06/2013) und wir haben mittlerweile 12/2013, aber ich halte das noch für akzeptabel. Was meint ihr?
Auch der Master im Juni wäre noch akzeptabel. Und wenn du nichts bekommst, belegst du halt im kommenden Semester einen Sprachkurs, die sind auch immer gut.
in Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie einen Arbeitsbereich, der mich in höchstem Maße interessiert und auch meinen Fähigkeiten und Neigungen voll entspricht.
Neigungen ist eine Wiederholung von Interesse. Im Prinzip erscheint mir dieser Satz aber insgesamt als recht unsubstantiell.

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Beitrag von matth.w » 05.12.2013, 14:48

Danke. Sprachkurs wäre noch eine Möglichkeit.
TheGuide hat geschrieben:
matth.w hat geschrieben: in Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie einen Arbeitsbereich, der mich in höchstem Maße interessiert und auch meinen Fähigkeiten und Neigungen voll entspricht.
Neigungen ist eine Wiederholung von Interesse. Im Prinzip erscheint mir dieser Satz aber insgesamt als recht unsubstantiell.
Ich fand den Satz als Einstieg gut. Hast du eine andere Idee/Variante als Einstieg?

Ist der Rest des Anschreibens ok?

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Beitrag von TheGuide » 05.12.2013, 16:41

Du sagt in dem Satz im Prinzip ja nichts, was irgendwie belegbar ist.

Du könntest mit deinem Doppelmaster einsteigen, dann direkt daran die Berufserfahrungen anschließen und den Teil mit dem Auslandssemester und den Englischkenntnissen zu einem späteren Zeitpunkt einbauen. Es würde ich auch ggf. gut machen, wenn du schriebest, was du im Auslandssemester gemacht hast - wenn es nicht gerade nur Party war - und wie das deine Studien um Dinge ergänzt haben könnte, die du in Dtld. so nicht gelernt hättest.

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Beitrag von matth.w » 05.12.2013, 19:27

TheGuide hat geschrieben:Du sagt in dem Satz im Prinzip ja nichts, was irgendwie belegbar ist.

Du könntest mit deinem Doppelmaster einsteigen, dann direkt daran die Berufserfahrungen anschließen und den Teil mit dem Auslandssemester und den Englischkenntnissen zu einem späteren Zeitpunkt einbauen. Es würde ich auch ggf. gut machen, wenn du schriebest, was du im Auslandssemester gemacht hast - wenn es nicht gerade nur Party war - und wie das deine Studien um Dinge ergänzt haben könnte, die du in Dtld. so nicht gelernt hättest.
Danke. Ich habe es etwas abgeändert/umstrukturiert. Zum Auslandssemester habe ich nichts weiteres gehaltvolles.

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Gelöscht
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Ich finde es besser als zuvor. Was sagt ihr?
Zuletzt geändert von matth.w am 10.12.2013, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von TheGuide » 06.12.2013, 09:54

matth.w hat geschrieben:Ich finde es besser als zuvor. Was sagt ihr?
Ich auch.

Stephan271094
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Bewerbung als Neueinsteiger

Beitrag von Stephan271094 » 21.07.2014, 19:09

hallo,

bin momentan noch in der Ausbildung zum KFZ Mechatroniker, die ich im Februar 2015 abschließen werde. Leider ist es so, das mir der Beruf nicht gerade viel Spaß macht und ich gerne den Berufszweig wechseln würde. Durch unter anderem meine Schulnoten kam mir hervor, das mir ein rein elektrischer Beruf wohl besser zu Gesicht stände und ich mich hier gerne bewerben möchte. (Noten in Steuer und Regelsysteme + Elektrische Systeme 1 und in Montagetechnik und Kraftübertragung 3), zudem ist mein großer Bruder Elektroniker und bastelt oft mit mir zuhause an verschiedenen Objekten rum.

Nun stell ich mir die Frage, wie ich das in einem Bewerbungsschreiben unterbringen soll. Ich kann ja schlecht schreiben, das ich mich als gelernter KFZ Mechatroniker als Elektroniker in ihrem Betrieb bewerbe. Ich wollte eigentlich nicht noch einen weiteren Beruf erlernen, sehe einer verkürzten Ausbildung über2-2,5 Jahre auch nichts schlimmeres entgegen. Problem hierbei wäre nur, dass ich im Februar auslerne und die Auszubildenden im September anfangen zu lernen, demnach wäre ich knapp ein halbes Jahr arbeitslos, was ich natürlich vermeiden möchte.

Hoffentlich versteht Jemand mein Anliegen und kann mir in der Sache weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen Stephan

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Beitrag von TheGuide » 25.07.2014, 10:48

Stell einfach mal ein Anschreiben ein, dann lässt es sich leichter darüber reden.

Chainsaw
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Beitrag von Chainsaw » 25.07.2014, 12:30

Ahoi,

besteht vielleicht erstmal die Möglichkeit, nach Deinem Abschluss in Deinem erlernten Beruf etwas zu arbeiten? Wenn es nur zum Überbrücken der sechs Monate ist, sollte das doch für Dich okay sein, oder?

Vielleicht kommt für Dich aber auch eine betriebliche Umschulung als zweite Ausbildung infrage? Ich weiß ja nicht, wie flexibel Du hinsichtlich Deines Wohn-/Arbeitsortes bist...
Ansonsten hast Du vielleicht in einzelnen Betrieben oder in manchen Regionen Glück und kannst auch mit Deiner Ausbildung in einem anderen Beruf arbeiten. Deine Begeisterung für die Elektronik und dein (auch privat angeeignetes) Fachwissen sollten ein Argument in Deiner Bewerbung sein.

Oder besteht die Möglichkeit, dass Du Dich dann berufsbegleitend als KfZ-Mechatroniker weiter qualifizieren kannst? Nur weil Deine Ausbildung im Februar abgeschlossen ist, heißt das ja nicht, dass dann nichts mehr kommen kann.

Viele Grüße

Chainsaw

scpia
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Bewerbung für Berufseinstieg nach dem Studium - Meinungen?

Beitrag von scpia » 11.12.2015, 16:03

Hallo,
ich schreibe heute meine erste Bewerbung für den Berufseinstieg nach dem Studium.. Über Vorschläge und Kritik würde ich mich sehr freuen, da ich mir noch ziemlich unsicher bin!
_____________________________________________________

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Studienabsolventin im Fach XXX mit dem Schwerpunkt „XXX“ bringe ich alle erforderlichen theoretischen Kenntnisse für die Aufgaben einer XXX mit.
Dies möchte ich nun zum Berufseinstieg in ein regionales, stetig wachsendes und innovatives Unternehmen wie der XXX GmbH nutzen. Aufgrund eines hohen persönlichen Bezugs zu Ihren Produkten – unter anderem dem XXX – würde ich mich besonders freuen Ihr Team unterstützen zu dürfen.

Im Oktober 2015 habe ich alle für meinen Hochschulabschluss benötigten Prüfungen absolviert. Im Moment steht somit lediglich die Bewertung meiner Bachelorarbeit aus, deren Thema XXX ist.

Als Praktikantin im XXX habe ich bereits erste praktische Kenntnisse in der Rechnungslegung kleiner und mittelständischer Unternehmen gesammelt. Schwerpunkte meiner Tätigkeiten waren das Kontieren von Buchungsvorfällen und das Erstellen von Jahresabschlüssen.

Als Aushilfe im Service des XXX zeichne ich mich durch einen freundlichen Umgang mit Kunden und Kollegen, gleichzeitig aber auch durch hohe Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Selbständigkeit aus.

Aufbauend auf erste fundierte Theorie- und Praxiserfahrungen ist es nun mein Ziel, eine Anstellung bei Ihnen als Abrundung meines Studiums und zum Berufseinstieg zu nutzen.

Gerne möchte ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen und würde mich sehr über eine Einladung zu einem Gespräch freuen.


Mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Bewerbung für Berufseinstieg nach dem Studium - Meinunge

Beitrag von TheGuide » 11.12.2015, 18:09

scpia hat geschrieben: als Studienabsolventin im Fach XXX mit dem Schwerpunkt „XXX“ bringe ich alle erforderlichen theoretischen Kenntnisse für die Aufgaben einer XXX mit.
Unbelegte Behauptung.
Dies möchte ich nun zum Berufseinstieg in ein regionales, stetig wachsendes und innovatives Unternehmen wie der XXX GmbH nutzen.
Lobhudelei des Unternehmens.
Aufgrund eines hohen persönlichen Bezugs zu Ihren Produkten – unter anderem dem XXX – würde ich mich besonders freuen Ihr Team unterstützen zu dürfen.
Wieso hast du den persönlichen Bezug? Sonst bleibst du auf der Ebene der Behauptung.
Im Oktober 2015 habe ich alle für meinen Hochschulabschluss benötigten Prüfungen absolviert._Im Moment steht somit lediglich die Bewertung meiner Bachelorarbeit aus, deren Thema XXX ist.
Das brauchst du im Anschreiben nicht auszuführen. Das Anschreiben dient der Argumentation.
Schwerpunkte meiner Tätigkeiten waren das Kontieren von Buchungsvorfällen und das _Erstellen von Jahresabschlüssen.
Du solltest noch mehr daran arbeiten, die stellenrelevanten Kenntnisse herauszustellen und die weniger stellenrelevanten Kenntnisse womöglich ganz herauszulassen, dafür vielleicht aber persönliche Stärken einzubringen. Dein Anschreiben wirkt auf mich etwas unpersönlich, was aber möglicherweise nur an den Anonymisierungen liegt.
Anstelle der substantivierten Verben, die grammatikalisch alle korrekt sind, würde ich die eigentlichen Substantive verwenden. Aber das ist eine Geschmacksfrage.

isotykep
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Tipps zum Formulieren der Einleitung (Berufseinsteiger, Ing)

Beitrag von isotykep » 07.03.2017, 02:57

Hallo,

ich hab vor ca. 4 Monaten mein Masterstudium im Bereich Maschinenbau abgeschlossen. Ich möchte mich nun ab heute auf die Jobsuche konzentrieren und fleißig Bewerbung schreiben (fällt mir in der Regel auch nicht schwer).

Woran es bei mir gerade hapert ist die Formulierung der Einleitung. Da ich Berufseinsteiger bin, hab ich keine Idee wie man dort eine eine entsprechend attraktive Formulierung nutzt. Standardfloskeln möchte in vermeiden.

Habt ihr Tipps, Empfehlungen oder Ideen, womit man ein Anschreiben als Berufseinsteiger beginnen könnte? Ihr würdet mir einen rieeeeesen gefallen tun, wenn ihr euer Wissen mit mir teilt :)

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