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Bewerbung AUS dem Ausland

 
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 18:56    Titel: Bewerbung AUS dem Ausland

Ich lebe und arbeite, seit meinem Studienabschluss in Deutschland, nun seit knapp 10 Jahren im Europaeischen Ausland. Suche nun seit 2 Jahren in Deutschland eine Stelle, intensiv beworben v.a. im letzten Jahr. Das groesste Problem ist aber, dass ich einfach keine Einladungen zum Bewerbungsgespraech bekomme, nicht einmal wenn die Stelle nahezu 100%ig auf mein Erfahrungsprofil passt, sehr gutes Englisch oder internationale Projekterfahrung gewuenscht wird, etc. Und da man in dieser Phase der Bewerbung natuerlich wenig bis gar kein konkretes Feedback bekommt, faellt es mir schwer die Gruende einzuschaetzen und das Ganze wird immer frustrierender und ist ja auch sehr zeitintensiv.

Stellen die auf meinen Erfahrungshintergrund passen sind haeufig als "Referent" oder auch "Projektmanager/-koordinator", ggf. auch "Wissenschaftlicher Mitarbeiter", bei Verbaenden, Vereinen, Stiftungen, etc, im Bereich Umwelt, Energie oder Stadt- und Raumplanung. Die kommunale Verwaltung faellt aufgrund meines FH Abschlusses gehaltmaessig fuer mich weitgehend aus, bei Stellen auf Regierungsebene ist dieser meist sowieso ein Ausschlusskriterium bei einer Bewerbung, Berufserfahrung irrelevant. Grundsaetzlich bin ich auch an der Privatwirtschaft interessiert, sehe da aber weit weniger haeufig passende Stellen (oft geht es zu sehr in den Bereich PR, was ich zwar als Teilbereich mit Machen kann, mir aber als Hauptaufgabe weniger liegt).

Ich habe inzwischen mehrfach meinen Lebenslauf und Anschreiben ueberarbeitet, von einem professionellen Berater sowie Bekannten aus verschiedenen Branchen checken lassen, und passe diese auch immer auf die Stelle an. So liegt dann doch der Verdacht nahe, dass mein momentaner Aufenthaltsort, oder der (zu) lange Auslandsaufenthalt Hinderungsgruende sind. Auch wenn ich das selbst nur zum Teil nachvollziehen kann. Z.B. fuer ein Stelle in Berlin kann ich in in 2 Flugstunden anreisen. Eine Zugfahrt von Frankfurt dauert ebenso lang. Auch wird ueberall sehr gutes Englisch und oft auch internaionale oder EU Erfahrung verlangt - wo soll das denn herkommen wenn nicht aus dem Ausland? Ein sich daraus ergebendes Problem sind vielleicht zum Teil die fehlenden professionellen Netzwerke innerhalb Deutschlands, von denen der Arbeitgeber hofft zu profitieren. Aber wie kann ich dies versuchen auszugleichen? Wie den Arbeitgeber ueberzeugen? Und was wenn es doch andere Gruende sind?
Auch weiss ich, dass bei einigen Stellen auf die ich mich beworben hatte ueber hundert Bewerbungen eingingen, zum Teil sogar mehrere hundert. Ich hoffe allerdings, dass dies nicht bei allen Stellen so schlimm ist. Denn wie soll man da noch (positiv) auffallen, ob gerade im Ausland oder nicht wird das ja schwer…

Einfach hier alles aufzufgeben und arbeitslos nach Deutschland zu gehen, und dann womoeglich ebensowenig erfolgreich zu sein (z.B. wenn der Standort gar nie der Hauptgrund fuer die Absagen war), erscheint mir zu riskant. Ich habe evtl die Moeglichkeit eines Sabbaticals, wo ich z.B. fuer 6 Monate “frei haben” koennte (die ich in Deutschland verbringen koennte) und dann aber meinen Job zurueckbekomme falls sich nichts ergibt (dass ich mich in der Zeit bewerben wuerde weiss natuerlich mein Arbeitgeber nicht). Aber auch da ist es fraglich wie moegliche neue Arbeitgeber diese “Auszeit” beurteilen oder wie es schliesslich im Lebenlauf aussieht. Auch muesste es natuerlich durch Nebenjobs vor Ort finanziert werden etc. Also auch nicht wirklich der bevorzugte Weg.

Ich habe schon jegliche Online-Rategeber und Foren durchkaemmt, Beratungsorganisationen direkt ansgeschrieben (wobei die meisten keine Ideen hatten)... Also versuche ich es nun einmal hier …

Danke A.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 21:21    Titel:

Zitat:
So liegt dann doch der Verdacht nahe, dass mein momentaner Aufenthaltsort

Dieser Verdacht ist nach deinen Informationen naheliegend. Du befindest dich in einem Dilemma.

Warum willst du denn zurückkommen? Es klingt ja so, als wenn du ganz glücklich mit Wohnort und Job bist.


Auch wird ueberall sehr gutes Englisch und oft auch internaionale oder EU Erfahrung verlangt - wo soll das denn herkommen wenn nicht aus dem Ausland?

Ich denke mal, bei Stellen, die einen konkreten EU-Bezug als eine der Hauptaufgaben haben (Umsetzung von EU-Richtlinien), wären deine Chancen größer. Aber solche Stellen sind wohl rar gesät.

Mal eine Idee: Vielleicht wäre ein Zwischenschritt möglich, bei einer EU-Institution, von der du dann nach Deutschland "springst".

Diese zentrale Anlaufstelle kennst du bestimmt: http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/service/Ueberuns/WeitereDienststellen/ZentraleAuslandsundFachvermittlung/Arbeit/ArbeiteninDeutschland/index.htm
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 21:42    Titel:

Romanum hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
So liegt dann doch der Verdacht nahe, dass mein momentaner Aufenthaltsort

Dieser Verdacht ist nach deinen Informationen naheliegend. Du befindest dich in einem Dilemma.

Warum willst du denn zurückkommen? Es klingt ja so, als wenn du ganz glücklich mit Wohnort und Job bist.


Auch wird ueberall sehr gutes Englisch und oft auch internaionale oder EU Erfahrung verlangt - wo soll das denn herkommen wenn nicht aus dem Ausland?

Ich denke mal, bei Stellen, die einen konkreten EU-Bezug als eine der Hauptaufgaben haben (Umsetzung von EU-Richtlinien), wären deine Chancen größer. Aber solche Stellen sind wohl rar gesät.

Mal eine Idee: Vielleicht wäre ein Zwischenschritt möglich, bei einer EU-Institution, von der du dann nach Deutschland "springst".

Diese zentrale Anlaufstelle kennst du bestimmt: http://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/service/Ueberuns/WeitereDienststellen/ZentraleAuslandsundFachvermittlung/Arbeit/ArbeiteninDeutschland/index.htm


Ich habe mehrere Gründe warum ich nach Deutschland gehen will aber ich dachte die erspare ich den Lesern da sie ja am "Problem" ansich nichts ändern.

Bezüglich Entfernung, bist du dann der Meinung dass beispielsweise ein Bewerber aus München der sich auf eine Stelle in Berlin bewirbt ähnliche Probleme hat wie ich (bei etwa ähnlicher Anreisezeit/Flugdauer wie von mir aus)?? Aber warum? Die Reisekosten müssen ja nicht unbedingt vom AG übernommen werden. In meinem Anschreiben erwähne ich natürlich immer, dass eine Anreise kein Problem ist, ich ausserdem regelmäßig in D bin, und dass man auch gerne ein Telefonat oder Skype Gespräch "einschieben" kann falls gewünscht.

Mit "EU" meinte ich nicht unbedingt EU als Institution sondern Organisationen/Arbeitgeber die international/EU weit arbeiten/Kontakte haben etc. in "die EU" ohne den formellen Prozess reinzukommen oder bereits schon einmal dort oder in direktem Kontakt gearbeitet zu haben ist auch fast unmöglich.

ZAV war sehr begrenzt hilfreich und schickt mir zur Zeit dauernd Stellenangebote für Jobs die zu meinem Studienabschluss passen aber nicht zu meiner Berufserfahrung der letzten 10 Jahre (was auch aus meinem CV hervorgeht). Eures ebenso ...
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 21:56    Titel:

Achso, ab und zu bewerbe ich ich aber tatsächlich für Jobs in Brüssel. Aber dann bin ich trotzdem noch im Ausland, Nur halt in Belgien. Meinst du, das macht für AGs noch einen Unterschied?
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 21:59    Titel:

Ich dachte bei dieser "Idee" eher ans vielleicht bessere Netzwerken in Deutschland hinein.
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10513

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 23:46    Titel:

Hast du noch Eltern in D? Kannst du nicht deren Adresse als Briefkastenadresse verwenden? Dann hättest du schon mal eine Adresse in D und könntest feststellen, ob diese deine Chancen streigert, wenn du sie als Absendeadresse angibst.

Aber trotz des Umstandes, dass du schon mehrere Berater über deine Bewerbungen hast schauen lassen... willst du uns nicht ein anonymisiertes Anschreiben von dir mal vorstellen?
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20.07.2015, 23:58    Titel:

Ich nenne eine dt Handynummer. Aber eine dt Adresse verwirrt doch eher - ich bin ja ungekündigt und arbeite ja eindeutig nicht in D. Oder?

Aktuell versuche ich halt mal rauszufinden an was es denn sonst noch liegen könnte. Anstatt immer noch weiter an CV oder Anschreiben zu feilen. Was ja bisher noch keinen Effekt hatte ... Und das eine Bewerbungsgespräch was ich hatte, hatte ich ja auf der Basis meiner letztjährigen, weniger ausgefeilten Bewerbungsunterlagen.
Seufz !! :-/
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10513

BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 07:21    Titel:

AllyPally hat Folgendes geschrieben:
Aktuell versuche ich halt mal rauszufinden an was es denn sonst noch liegen könnte. Anstatt immer noch weiter an CV oder Anschreiben zu feilen. Was ja bisher noch keinen Effekt hatte ... Und das eine Bewerbungsgespräch was ich hatte, hatte ich ja auf der Basis meiner letztjährigen, weniger ausgefeilten Bewerbungsunterlagen.
Seufz !! :-/


Weil einmal ein weniger gutes Bewerbungsanschreiben zur Einladung geführt hat, kann das doch kein Grund sein, keine Verbesserungen mehr vornehmen zu wollen.
Nebenbei hört sich das für mich so an, als hättest du ein Standaranschreiben, welches du im Laufe der Zeit verbessert hast, welches du aber immer noch als Standardanschreiben verwendest? Dann sollte es dich nicht wundern, wenn du keine Reaktionen erhältst, denn es ist mit einem Standaranschreiben fast unmöglich, auf die Bedürfnisse der Arbeitgeber individuell einzugehen. Ich empfehle, Anschreiben nicht anzupassen sondern für jeden Arbeitgeber individuell neu zu schreiben.
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 08:11    Titel:

Naja was heißt Standardanschreiben. Es sind halt Bausteine. Die die Anforderungen aus der jeweiligen Anzeige reflektieren. Die auch oft ähnlich sind aber nicht immer. Es gibt ja trotzdem eine Einleitung, einen Mittelteil, eine Abschlussformulierung... Die Bewerbungsberaterin bekam zwei mit den dazugehörigen Anzeigen dazu und fand dass ich gut auf die Anzeigen einging, motiviert klang und rüber brachte wie ich die Anforderungen erfülle, auch im Lebenslauf.
Nur weil ich jetzt gerade nach anderen Ansatzpunkten suche heisst das ja nicht dass ich meine schriftlichen Unterlagen nie wieder ändere. Aber da hab ich im letzten Jahr halt So viel gemacht dass mal ne Pause her muss. Und ich hab einfach auf ein paar Ideen oder Tipps aus ganz anderen Richtungen gehofft, ob ich irgendwo umdenken muss oder auf etwas bestimmtes konzentrieren könnte ...
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10513

BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 19:39    Titel:

Auf deine ursprüngliche Frage wird man dir kaum eine allgemeingültige Antwort geben können, denn letztendlich hängt das ja vom jeweiligen Personaler ab, ob er ein Problem damit hat, dass du im Ausland lebst. Machen wir mal eine Variante von meinem vorherigen Vorschlag. Du gibst einfach eine ausländische und eine deutsche Adresse (Eltern, Freunde) an. Als Absenderadresse die deutsche, als Adresse für Rückmeldungen die ausländische.
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AllyPally



Anmeldungsdatum: 20.07.2015
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22.07.2015, 08:37    Titel:

Für Rückmeldungen? Es kommt doch alles per Email, bei mir zumindest. Hab die Adresse auch nur auf dem LL damit nicht das allererste was der Leser sieht, auf dem Anschreiben, eine "komische" Adresse sieht (dort nur Briefkopf mit Name, Email und beiden Telefonnummern).

Ich kann schon noch ne dt Adresse dazu schreiben. Aber dann kann ich eigentlich auch eine erfinden, oder? Da ja eh nichts in der Post kommt. Bzw selbst bei den Eltern würde eventuelle Post ggf zurück gehehn da mein Name dort ja nicht registriert ist bzw der falsche Vorname am Briefkasten steht. Hab das noch nie ausprobiert. Wenn ich mir mal was schicken musste habe ich es mit c/o adressiert also weiß nicht, ob es auch anders angekommen wäre. Aber das c/o sieht ja im LL wiederum nicht so gut aus ...

Und allgemeingültig muss hier keine Antwort sein Smilie man kann ja alles mal in Betracht ziehen oder ggf ausprobieren
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