Bewerbung beim alten Arbeitgeber

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
Addyi
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Bewerbung beim alten Arbeitgeber

Beitrag von Addyi » 14.01.2011, 12:25

Hallo zusammen,

bin neu hier und brauche etwas Unterstützung.

Ich möchte mich bei meinem alten Arbeitgeber um die selbe Stelle bewerben, in der ich nach meiner Ausbildung dort, 4 Jahre gearbeitet habe.
Bin jetzt dabei eine Bewerbung zu schreiben und suche natürlich die richtige Formulierung.
Ich bin damals im Guten und auf eigenen Wunsch gegangen um neue Erfahrungen zu sammeln. Das ist aber in die Hose gegangen.
War jetzt ca. 2 Jahre weg, was ja nicht so lange ist.

Muss ich noch erwähnen welche Eigenschaften für diesen Job notwenig sind und das ich diese natürlich besitze?

Was könnt ihr sonst noch für Tipps geben?

Danke schonmal...

Romanum
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Beitrag von Romanum » 14.01.2011, 18:44

Addyi hat geschrieben:Ich bin damals im Guten und auf eigenen Wunsch gegangen um neue Erfahrungen zu sammeln. Das ist aber in die Hose gegangen.
Dann beschäftige dich erst mal damit, und überlege, welche Erfahrungen du dir dadurch trotzdem aneignen konntest, auch wenn es nicht 100% die vorher erwünschten sind.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.01.2011, 23:09

Ich denke, solch eine Bewerbung basiert auf zwei Säulen: Zunächst auf dem positiven Anknüpfen an die "gute alte Zeit"... und dann der schon angesprochene Hinweis auf die zwischenzeitlichen Fortschritte aus fachlicher Sicht...

Addyi
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Beitrag von Addyi » 15.01.2011, 11:07

So habe mal was verfasst.
Welche Verbesserungsvorschläge habt ihr? Oder kann ich alles komplett in die Tonne hauen?

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Initiativbewerbung Verfahrensmechaniker



Sehr geehrter Herr xxxxxxx,


hiermit bewerbe ich mich als Verfahrensmechaniker für Inbetriebnahme, vorzugsweise im Bereich xxxxx.

Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle über einige Jahre ausgefüllt und kann deshalb gut einschätzen welche Aufgaben und Herausforderungen es zu bewältigen gibt.
Viele meiner bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für diese Arbeitsstelle erforderlich sind, habe ich in Ihrem Haus erlernen und mittlerweile erweitert.
Zusätzlich konnte ich Erfahrungen in der Planung und Organisation einer Produktionsanlage, sowie der Personalführung sammel.

Die Teamorientierte Zusammenarbeit bei Entwicklungsversuchen, als auch die selbstständige Betreuung und Unterstützung von Kunden während einer Inbetriebnahme haben mir immer gefallen,
weshalb ich mich über eine erneute Einstellung sehr freuen würde.
Der frühste Eintrittstermin ist der 01.02.2011


Dann brauche ich noch einen Abschlusssatz...


Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von FRAGEN » 15.01.2011, 11:17

Den ersten Satz würde ich streichen... und dies hier weiter ausbauen:
Addyi hat geschrieben:Zusätzlich konnte ich Erfahrungen in der Planung und Organisation einer Produktionsanlage, sowie der Personalführung sammel.


Das ist ja die eigentliche Neuigkeit aus Sicht Deines damaligen Chefs... und BTW auch der Aspekt, unter dem sich Dein Weggang quasi rückwirkend für ihn lohnen könnte: Durch die neuen Kenntnisse, die Du nun bei ihm wieder einfliessen lassen kannst!

Die Passagen, in denen Du auf Eure damalige Zusammenarbeit eingehst, könnten ruhig ein wenig freundlicher und verbindlicher klingen... ;-)

Addyi
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Beitrag von Addyi » 15.01.2011, 12:23

Welchen Satz genau meinst du?

Was hälst du davon?
Danke schon mal für die Hilfe!!

---------

Initiativbewerbung Verfahrensmechaniker

Sehr geehrter Herr xxxxx,

hiermit bewerbe ich mich als Verfahrensmechaniker für Inbetriebnahme, vorzugsweise im Bereich xxxxx.

Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle über einige Jahre ausgefüllt und kann daher gut einschätzen welche Aufgaben und Herausforderungen es zu bewältigen gibt.
Viele meiner bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für diese Arbeitsstelle erforderlich sind, habe ich in Ihrem Haus erlernt und mittlerweile erweitert.
Zusätzlich konnte ich Erfahrungen im Bereich der Produktionsleitung sammeln. Inbegriffen waren der wirtschaftliche Umgang und Einsatz von Materialien, die Organisation und Planung einer effektiven Produktion, sowie die Personalführung. Diese neuen Aspekte würden auch hier zum Tragen kommen.

Während meiner Tätigkeitszeit damals hat mir die teamorientierte Zusammenarbeit und Begleitung bei Entwicklungsversuchen zugesagt. Aber auch die Unterstützung von Kunden bei Problemen war eine reizvolle und herausfordernde Aufgabe, der ich gerne und engagiert nachgegangen bin.
Deshalb würde ich mich freuen, meine ehemaligen Kollegen erneut tatkräftig zu unterstützen.
Der frühste Eintrittstermin ist der 01.02.2011

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Beitrag von FRAGEN » 15.01.2011, 12:37

Addyi hat geschrieben:Welchen Satz genau meinst du?
Den roten... ;-)

Und bei dem grünen würde ich noch einmal gucken, ob das nicht noch persönlicher geht, bzw. auf Eurer gemeinsamen Zeit aufbaut. So, wie es da steht, könntest Du ihm auch einfach nur erzählt haben, dass Du Verfahrensmechaniker bist... ;-)

Ansonsten bist Du m. E. schon auf einem recht guten Weg...
Addyi hat geschrieben:Initiativbewerbung als Verfahrensmechaniker für Inbetriebnahme

Sehr geehrter Herr xxxxx,

hiermit bewerbe ich mich als Verfahrensmechaniker für Inbetriebnahme, vorzugsweise im Bereich xxxxx.


Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle über einige Jahre ausgefüllt und kann daher gut einschätzen welche Aufgaben und Herausforderungen es zu bewältigen gibt. Viele meiner bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für diese Arbeitsstelle erforderlich sind, habe ich in Ihrem Haus erlernt und mittlerweile erweitert.

Zusätzlich konnte ich Erfahrungen im Bereich der Produktionsleitung sammeln. Inbegriffen waren der wirtschaftliche Umgang und Einsatz von Materialien, die Organisation und Planung einer effektiven Produktion, sowie die Personalführung. Diese neuen Aspekte würden auch hier zum Tragen kommen.

Während meiner Tätigkeitszeit damals hat mir die teamorientierte Zusammenarbeit und Begleitung bei Entwicklungsversuchen zugesagt. Aber auch die Unterstützung von Kunden bei Problemen war eine reizvolle und herausfordernde Aufgabe, der ich gerne und engagiert nachgegangen bin.

Deshalb würde ich mich freuen, meine ehemaligen Kollegen erneut tatkräftig zu unterstützen. Der frühste Eintrittstermin ist der 01.02.2011

Addyi
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Beitrag von Addyi » 15.01.2011, 12:43

Gut ich überarbeite das nochmal.

Hast du ne Idee für nen Abschlusssatz? "Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen" ist doch in meinem Fall Quatsch.

Addyi
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Beitrag von Addyi » 15.01.2011, 15:07

so FRAGEN, wie ist es damit?

--------------


Initiativbewerbung als Verfahrensmechaniker für Inbetriebnahme


Sehr geehrter Herr xxxxxxxx,

nach einer zweijährigen Unterbrechung möchte ich wieder zu meinen Wurzel zurück kehren. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Insgesamt sieben Jahren und der in der Zwischenzeit erhalten gebliebene Kontakt zu einzelnen Mitarbeitern ließen diesen Entschluss reifen.
Viele meiner bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für diese Arbeitsstelle erforderlich sind, habe ich in Ihrem Haus erlernt und mittlerweile erweitert.
Zusätzlich konnte ich Erfahrungen im Bereich der Produktionsleitung sammeln. Inbegriffen waren der wirtschaftliche Umgang und Einsatz von Materialien, die Organisation und Planung einer effektiven Produktion, sowie die Personalführung. Diese neuen Aspekte würden auch hier zum Tragen kommen.

Während meiner Tätigkeitszeit damals hat mir die teamorientierte Zusammenarbeit und Begleitung bei Entwicklungsversuchen zugesagt. Aber auch die Unterstützung von Kunden bei Problemen war eine reizvolle und herausfordernde Aufgabe, der ich gerne und engagiert nachgegangen bin.
Deshalb würde ich mich freuen, meine ehemaligen Kollegen erneut tatkräftig zu unterstützen.
Der frühste Eintrittstermin ist der 01.02.2011

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Beitrag von FRAGEN » 15.01.2011, 16:55

Addyi hat geschrieben:"Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen" ist doch in meinem Fall Quatsch.
Dich als Person neu vorzustellen, wäre Quatsch... nichtsdestotrotz wäre ein Gespräch mit Deinem alten Chef der nächste logische Schritt. Du müsstest nur eine Formulierung finden, der zu den Umständen und möglichen Inhalten eines Treffens hier und heute passt...

Ansonsten finde ich das jetzt eigentlich sehr gut formuliert. Die einzige Stelle, die u. U. schwierig werden könnte, ist die mit Deinen zwischenzeitlichen Erfahrungen. Meinst Du, dass Dein alter Betrieb Bedarf an solch einer Führungskraft (?!?) hat, zu der Du Dich entwickelt hast?

Addyi
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Beitrag von Addyi » 15.01.2011, 17:11

So in der Form brauchen die eigentlich keinen,
aber ich kann ja nicht sagen das die 2 Jahre für die Tonne waren.

Man kann die beiden Jobs auch überhaupt nicht vergleichen, und das weiß mein Personalchef auch.

Die Weichen sind schon gestellt, durch meinen ehemaligen Vorgesetzten.
Ich glaube die Bewerbung ist mehr als Anstand gedacht.

Ich gebe die erst mal so ab, mal schauen was drauß wird.

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Kroschka
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Beitrag von Kroschka » 16.01.2011, 11:15

aber ich kann ja nicht sagen das die 2 Jahre für die Tonne waren.
Es war eine Erfahrung für dich und ich denke mal, so ein Fehler machst du nicht so schnell wieder. :wink:
Leider...
"Wir schätzen nicht das, was wir haben, bis wir es verlieren!!!"
es wäre eine Erklärung für "Tonnenjahre"

Shahar
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Bewerben beim alten Arbeitgeber

Beitrag von Shahar » 16.07.2011, 20:05

Hallo,

vor ein paar Tagen hatte ich einen Anruf von der Arge bekommen. Man erkundigte sich nach meienm Gesundheitszustand, da ich zur Zeit krank geschrieben bin. (schon länger)
Ich informierte, dass ich, wenn alles gut geht, eventuell schon am Ende diesen Monats Anfang kommenden Monats gesund sein dürfte. Darauf hin bestand man darauf, dass ich mich sogleich als Call-Center Agentin in einer Firma bewerben soll, in der ich vor ungefähr 8 Jahren schon mal gearbeitet hatte, aber mein Vertrag nicht verlängert wurde. Damals gab es einige Differenzen, die allerdings nicht allzu schlimm waren.
Ich teilte der Arge mit, dass ich mich in der Vergangenheit schon merhmals wieder dort beworben hatte, aber immer abgelehnt wurde.
Nun besteht die Arge auf eine weiteren Versuch.

Im Grunde möchte ich dort schon ganz gerne wieder arbeiten, allerdings mache ich mir nicht allzu große Hoffnungen.

Nun habe ich eine Bewerbung geschrieben und weiß nicht so recht, ob sie nicht doch den Schalter in der Firma umelgen könnte, so dass man mir eine 2. Chance zugestehen könnte.

Was haltet ihr von folgender Formulierung:

Sehr geehrte Frau xxxxx,

Frau xxxx des Jobcenters xxxx, teilte mir mit, dass Sie auch dieses Jahr wieder Kundenbetreuer/innen einstellen.

Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle von 2002 bis 2004 ausgefüllt und kann daher gut einschätzen, welche Aufgaben und Herausforderungen es zu bewältigen gibt.
Viele meiner bisher erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse, die für diese Arbeitsstelle erforderlich sind, habe ich in Ihrem Haus erlernt und mittlerweile erweitert.
Durch ein Praktikum und eine Aushilfstätigkeit bei Woolworth xxxx konnte ich die Erfahrungen im Bereich der Kundenberatung und des Verkaufs erweiteren.

Während meiner damaligen Tätigkeit in Ihrem Unternehmen hat mir die teamorientierte Zusammenarbeit und die kundenorientierte Beratung durch das Telefon sehr zugesagt und auch die Unterstützung von Kunden bei Problemen war eine reizvolle und herausfordernde Aufgabe, der ich gerne und engagiert nachgegangen bin.
Deshalb würde ich mich freuen, meine ehemaligen Kollegen erneut tatkräftig zu unterstützen.



Habt ihr vielleicht bessere Formulierungen oder Vorschläge und Tipps, auch was den Schlusssatz betrifft?

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Gruß Shahar

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FRAGEN
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Re: Bewerben beim alten Arbeitgeber

Beitrag von FRAGEN » 17.07.2011, 10:01

Guten Morgen, Shahar!

Art und Zielrichtung der Bewerbung erscheint mir tatsächlich sehr gelungen... und wenn Du in einer Branche mit einer solch hohen Fluktuation schon einmal jahrelang zurecht gekommen bist, kann es m. E. tatsächlich gut sein, dass die Nicht-Verlängerung Deines Vertrags nicht an Dir gelegen hat. Insofern kann ich das Amt in Deinem Fall sogar verstehen.

Dein erster Satz liess mich allerdings rätseln:
Shahar hat geschrieben:Frau xxxx des Jobcenters xxxx, teilte mir mit, dass Sie auch dieses Jahr wieder Kundenbetreuer/innen einstellen.
Das klingt sehr, sehr distanziert. Ich dachte zuerst, dass Du mit diesem Satz á la "Ich hab zwar keinen Bock, aber das Amt hat drauf bestanden" sicher gehen wolltest, NICHT genommen zu werden. Aber eigentlich ist es doch nicht so, oder? Wenn Du wirklich wieder dort arbeiten willst - fang doch direkt mit dem zweiten Satz an (und nimm die Referenznummer der Stelle bei der Arge in den Betreff auf):
Shahar hat geschrieben:Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle von 2002 bis 2004 ausgefüllt und kann daher gut einschätzen, welche Aufgaben und Herausforderungen es zu bewältigen gibt.
Den finde ich hervorragend! Das Tüpfelchen auf dem "i" wäre es für mich, wenn Du diese Aufgaben und Antworten noch ein bisschen näher eingrenzen könntest. Dasselbe gilt für die Dinge, die Du hinterher noch weiter vertiefen konntest....

Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Du damit diesen "Schalter" umlegst...

Shahar
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Beitrag von Shahar » 17.07.2011, 10:55

Hallo,

danke für die schnelle Antwort.
Art und Zielrichtung der Bewerbung erscheint mir tatsächlich sehr gelungen... und wenn Du in einer Branche mit einer solch hohen Fluktuation schon einmal jahrelang zurecht gekommen bist, kann es m. E. tatsächlich gut sein, dass die Nicht-Verlängerung Deines Vertrags nicht an Dir gelegen hat. Insofern kann ich das Amt in Deinem Fall sogar verstehen.
Naja, jahrelang ist wohl etwas zuviel des guten. Es waren gerade mal eineinhalb Jahre. Aber ich denke, das spielt wohl keine große Rolle.
Das klingt sehr, sehr distanziert. Ich dachte zuerst, dass Du mit diesem Satz á la "Ich hab zwar keinen Bock, aber das Amt hat drauf bestanden" sicher gehen wolltest, NICHT genommen zu werden. Aber eigentlich ist es doch nicht so, oder? Wenn Du wirklich wieder dort arbeiten willst - fang doch direkt mit dem zweiten Satz an

Da gebe ich dir recht. Es klingt wirklich distanziert und der gleiche Gedanke: "Ich will eigentlich nicht, aber ich muss! ist mir auch durch den Kopf gegeangen.
Aber wie gesagt, ich will schon.

Nur die Dame des Jobcenters sagte, ich solle es in die Bewerbung reinschreiben. Doch ich denke, ich werde ausnahmsweise mal nicht tun, was sie sagt. :wink:
Den finde ich hervorragend! Das Tüpfelchen auf dem "i" wäre es für mich, wenn Du diese Aufgaben und Antworten noch ein bisschen näher eingrenzen könntest. Dasselbe gilt für die Dinge, die Du hinterher noch weiter vertiefen konntest....
Ich dachte dabei an:

Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle von 2002 bis 2004 ausgefüllt und kann daher gut einschätzen, welche Aufgaben und Herausforderungen es als Kundenberaterin in einem Call-Center zu bewältigen gibt.

Ansonsten bin ich eigentlich schon recht zufrieden.

Nur weiß ich immer noch keinen vernünftigen Schlusssatz.

Ein einfaches:

Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen, erscheint mir dann doch ein wenig plump.


Viele Grüße und ein herzliches Dankeschön

Shahar

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Beitrag von FRAGEN » 17.07.2011, 13:59

Shahar hat geschrieben: Nur die Dame des Jobcenters sagte, ich solle es in die Bewerbung reinschreiben. Doch ich denke, ich werde ausnahmsweise mal nicht tun, was sie sagt. :wink:


DIE wollen das immer - allerdings aus egoistischen Gründen. DENEN geht es darum, sich quasi den Arbeitgebern als "Dienstleister" im Sinne der Personalvermittlung zu positionieren... so ähnlich, wie Geschäfte, die Dich mit Tüten auf die Strasse schicken, wo quadratmetergross der Name des Geschäfts draufsteht. Das ist aber nicht DEIN Interesse... ;-)
Shahar hat geschrieben:Wie Sie bereits wissen, habe ich diese Stelle von 2002 bis 2004 ausgefüllt und kann daher gut einschätzen, welche Aufgaben und Herausforderungen es als Kundenberaterin in einem Call-Center zu bewältigen gibt.
Und die wären?
Shahar hat geschrieben:Über ein Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen, erscheint mir dann doch ein wenig plump.
Plump aber in Ordnung. Da fände ich die weitere Detaillierung bzgl. der Arbeit selbst im Mittelteil schon deutlich ergiebiger, um Dich von der Konkurrenz abzusetzen. Ich würde das so machen, dass wirklich unzweideutig zu erkennen ist, wie gut Du diesen Laden von innen kennst! Aber wenn wir uns mal auf den Schluss-Satz konzentrieren: Der Satz darüber (mit den ehemaligen Kollegen) ist doch eigentlich perfekt. Ich würde versuchen, die allerletzten Worte vor dem Gruss damit zu verbinden...

Ich glaube, Du hast sehr gute Chancen, Shahar!

Cilek
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Einleitungssatz für Bewerbung beim ehemaligen Lehrbetrieb

Beitrag von Cilek » 24.05.2012, 17:42

Hallo miteinander

Nun möchte ich ebenfalls mich bei meinem Lehrbetrieb, wo ich meine Berufslehre zur Kauffrau vor 5 Jahren absolviert habe, bewerben. Es ist keine Stelle ausgeschrieben. Ich möchte eine Spontanbewerbung einreichen für eine Stelle in der Abteilung, in der ich gerne arbeiten würde.

Wie findet Ihr diesen Einleitungssatz. Wahrscheinlich zu langem aber anders konnte ich nicht formulieren.

Danke viel viel vielmals für Eure Hilfe.


Xxxx ist dasjeniege Unternehmen, das mich während meiner Lehrzeit begleitet, unterstützt und mich zu einer erfolgreichen Kauffrau ausgebildet hat. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar und froh, eine sehr tolle Lehrzeit bei Ihnen verbracht zu haben.

Was mich allerdings besonders bei Ihnen fasziniert, ist Ihr Erfolg im Zusammenhang mit Business Excellence (Anerkennung ähnlich wie ISO) und die positive Zusammenarbeit mit meinem jetzigen Arbeitgeber.

Nun möchte ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, die Chance nutzen, ein Mitglied Ihres Teams zu werden, um meine Berufserfahrung mit Engagement und Begeisterung bei Ihnen einzubringen und zum Ihrem Erfolg ebenfalls dazu beizutragen.

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Beitrag von FRAGEN » 24.05.2012, 23:17

Die reine Länge schadet für mein Gefühl deutlich weniger als die inhaltliche Unentschiedenheit. Man erkennt einfach nicht richtig, was genau Dein eigentliches Argument sein soll. Man kann zwar verschiedene Gedanken-Ansätze erahnen... aber keiner davon ist so richtig durchgezogen. Mal ganz geradeaus: Was gefällt Dir am Besten an diesem Betrieb?

Cilek
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Beitrag von Cilek » 25.05.2012, 11:48

Danke vielmals für die Antwort :)

Was mir gefällt...ich habe meinen Lehrbetrieb nur sehr positiv in Erinnerungen, wie soll ich sagen, ich habe einfach eine Sympathie für dieses Geschäft, da ich meine Lehre dort absolviert habe... und eine super Lehrzeit verbracht habe. Das sind die Gründe, weshalb ich mich dort bewerben möchte....

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Beitrag von FRAGEN » 25.05.2012, 20:38

Dann würde ich versuchen, mit meiner Einleitung genau DAS so präzise wie möglich zu formulieren... und all das Drumherum und Nebenher wegzulassen... ;-)

Nena
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Bewerbungsanschreiben an die Ehemalige Firma

Beitrag von Nena » 09.10.2012, 14:55

Hallo Ihr Lieben,

leider komm ich nicht mehr weiter mit meiner Bewerbung.

Es geht nur um den Anfang, also ich habe letztes Jahr in meiner Wunschfirma nur 3 Monate gearbeitet. Obwohl ich gelernte Bürokauffrau bin, habe ich dort als Mitarbeiterin in Verpackung gearbeitet.

Dachte ich könnte wechseln sobald eine Stelle frei wird im Kaufmännischen Bereich, leider war ich 2 Jahre gebunden. Ich wächselte da ich ein Angebot bekam in einer Kanzlei zu arbeiten
Dennoch bin ich an diesem Unternehmen sehr interessiert uns möchte mich auf die Ausgeschriebe Stelle bewerben.

Könnt Ihr mir helfen???

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Beitrag von FRAGEN » 09.10.2012, 15:11

Vermute ich richtig, dass die aktuelle Stelle jetzt wieder eine als Bürokauffrau wäre? Und in der momentanen Kanzlei arbeitest Du ebenfalls als eine solche?

Kannst Du vielleicht noch kurz erläutern, was genau es ist, das Dir an dieser Firma so gut gefällt? Was es mit dieser "2-Jahres-Bindung" in der Verpackung auf sich hatte... und wie Du dann trotzdem herausgekommen bist?

Wie sieht eigentlich Dein Lebenslauf im Ganzen aus?

Nena
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Beitrag von Nena » 09.10.2012, 23:34

Richtig, ich Arbeite momentanen als Assistentin in der Kanzlei.
Leider bin ich nicht glücklich darüber. Momentan ist es nur unschön, da wir zwei Assistentinnen sind, kann ich von Teamarbeit nur träumen.
Damals beim Vorstellungsgespräch wurde mir zugesagt dass ich bei der Weiterbildung unterstützt werde.

Inzwischen zahle ich selbst den Kurs zu Management Assistentin und muss froh sein das ich einmal pünktlich im Kurs erscheine.
Vom Pharmakonzern zur Kanzlei habe ich gewechselt da es aussichtslos erschien wegen der 2 jährige Bindung an der Stelle in Verpackung.

Nena
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Beitrag von Nena » 10.10.2012, 10:14

12/2011 – 03/2012 Pharmakonzern (in Verpackung) 2 Jahresvertrag ohne Möglichkeit innerhalb des Betriebs zu wechseln
Seit 04/2012 Kanzlei (Sekretärin/Assistentin)
Die letzten Jahre war ich in verschiedenen Bereichen als Kaufmännische Angestellte tätig. Nach meiner Ausbildung hatte ich nicht besonders Glück. Wurde nicht übernommen, wegen einer zusammen Schmelzung des Betriebes, alle anderen Stelle waren befristet. Ich habe großes Bedürfnis nach einem Arbeitsplatz wo ich wahrscheinlich alt werden kann und wenn ich mag mich doch weiterzuentwickeln. Das bietet dieses Unternehmen, deshalb möchte ich wenn es schon geboten wird auch die Chance nutzten.

Nena
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Beitrag von Nena » 10.10.2012, 10:22

Das ist z.B. eine freie Stelle die ich interessant finde

Stellenbeschreibung - Aufgaben & Verantwortung

Sicherstellung der erforderlichen fachlichen und persönlichen Trainings aller Mitarbeiter unter Einhaltung des Schulungsbudgets
Führung des Trainigsprozesses für Bereich des Technical Operations Management um zielgerichtetes, kostenoptimiertes Training (inhouse mit Fremdfirmen und/oder Lieferanten, extern) zur kontinuierlichen Wissensentwicklung der Mitarbeiter sicherzusellen:


Erhebung des Trainingsbedarfes
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