Bewerbung: Goethe Institut/Ausland.

Das Bewerbungsverfahren für Studienmöglichkeiten, Praktika und Jobs im Ausland unterscheidet sich von Land zu Land. Auf welche länderspezifischen Fallstricke besonders geachtet werden sollte, erfahrt ihr in dieser Rubrik.
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Zork
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Bewerbung: Goethe Institut/Ausland.

Beitrag von Zork » 14.07.2016, 22:09

Hallo alle zusammen!

Ich schreibe derzeit eine Bewerbung bzw. Motivationssschreiben für ein Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mal kurz rüberschauen könntet und eventuell paar Tipps hättet :)

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anbei sende ich Ihnen wie schriftlich besprochen meine Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts in dem Zeitraum von A bis B 2017.
Bereits seit meiner Jugend setze ich mich durch die Lektüre populärer als auch wissenschaftlicher Autoren mit der vielseitigen, aber teilweise auch scheinbar widersprüchlichen Kultur der muslimisch-arabischen Region auseinander. Gerade (Staat in Nordafrika) hat hier durch seine politische und soziale Geschichte sowie der Entwicklung und Transformation im Zuge der Unabhängigkeit mein Interesse geweckt. Überdies halfen mir meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften und Kultursoziologie den Blick zu schärfen sowie durch den Rückgriff auf unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft andere Perspektiven aufzuzeigen. Ferner beschäftige ich mich viel mit persönlichen Forschungsschwerpunkten wie Globalisierung, Identität, politische Ideologie und Soziologie des Raumes. Die Anwendung unterschiedlicher interdisziplinärer Ansätze erlaubt es mir somit bereits bekannte als auch unbekannte Felder zu erforschen und analysieren.
Daneben bin ich ein leidenschaftlicher Filmliebhaber, begeisterte mich aber auch für Kunst, Literatur und Musik; dabei genießen deutschsprachige Formate eine genau so große Aufmerksamkeit wie internationale Produktionen und Werke, dabei ist es mir wichtig aktuelle Entwicklungen und Trends mitzuverfolgen, umso stets auf dem neusten Stand zu bleiben.

Ebenso ist mir die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits einige Erfahrungen sammeln. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden) sowie in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen und Ereignisse aufgriff und diese im Form einer interaktiven Talkshow diskutierte. Hierin war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmalige Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse innerhalb dieses umfangreichen Arbeitsfeldes.
Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und konnte bereits Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsfeldern sammeln. Die ausgeübten Tätigkeiten stärkten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig als auch im Team zu arbeiten, sondern in gleicher Weise im Umgang mit Stress und Belastung sowie dem richtigen Einschätzen von Chancen und Risiken.
Weiterhin absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie einem Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Diese wertvollen Erfahrungen lehrten mich ein Gefühl im Umgang mit unterschiedlichen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen.

Sehr gerne würde ich meine Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen und somit einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten. Zugleich verspreche ich mir aber auch spannende Einblicke in die Arbeit des Goethe-Institut zu bekommen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Wenn noch Unklarheiten oder offene Fragen seitens meiner Person und/oder Werdegang bestehen sollten, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. Ebenfalls können auf Wunsch jederzeit bestimmte Dokumente oder Nachweise nachgereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 14.07.2016, 22:33

Hallo Zork,

meinst Du nicht, dass ein Anschreiben etwas lang ist? ;) Könntest Du das nicht etwas knackiger formulieren? Gibt es beispielsweise einen Bereich, auf den Du stärker fokussieren könntest?

Zork
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Beitrag von Zork » 14.07.2016, 23:22

Danke Charlie für deine schnelle Antwort :) Das mit der Länge war auch schon meine Befürchtung :? Ich habs jetzt mal ein wenig gekürzt und überarbeitet; hoffe das ist besser 8)

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anbei sende ich Ihnen wie besprochen meine Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts in dem Zeitraum von A bis B 2017.
Bereits seit meiner Jugend setze ich mich mit der vielseitigen, aber auch scheinbar widersprüchlichen Kultur und Geschichte der muslimisch-arabischen Region auseinander. Dabei helfen mir meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften sowie der Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch durch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen. Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen Thematik gerade in Zeiten einer immer mehr globalisierten Welt aktueller denn je scheinen. Vor diesem Hintergrund hat (Staat in Nordafrika) durch seine politische und soziale Geschichte mein Interesse geweckt. Daneben bin ich ein leidenschaftlicher Filmliebhaber, begeisterte mich aber auch für Kunst, Literatur und Musik; dabei genießen deutschsprachige Formate eine genau so große Aufmerksamkeit wie internationale Produktionen, dabei ist es mir stets wichtig aktuelle Entwicklungen und Trends mitzuverfolgen.

Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits einige Erfahrungen sammeln. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden) sowie in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierin war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmals Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes. Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und konnte bereits erste Berufserfahrungen sammeln. Die ausgeübten Tätigkeiten förderten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig als auch im Team zu arbeiten, sondern halfen mir außerdem im Zurechtkommen mit Stress und Belastung. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie einem Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Diese wertvollen Erfahrungen gaben mir ein Gefühl im richtigen Umgang mit anderen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen.

Sehr gerne würde ich meine Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen zu lassen und einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten. Zugleich verspreche ich mir weitere spannende Einblicke in die kulturelle Arbeit zu bekommen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Wenn noch Unklarheiten oder offene Fragen seitens meiner Person und/oder Werdegang bestehen sollten, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen,

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TheGuide
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Re: Bewerbung: Goethe Institut/Ausland.

Beitrag von TheGuide » 15.07.2016, 00:07

Zork hat geschrieben:anbei sende ich Ihnen wie schriftlich besprochen meine Bewerbungsunterlagen für ein Praktikum in der Kulturabteilung des Goethe-Instituts in dem Zeitraum von A bis B 2017.
:arrow: Betreff
...andere Perspektiven aufzuzeigen.
Wem?
Ferner beschäftige ich mich viel mit persönlichen Forschungsschwerpunkten wie Globalisierung, Identität, politischeR Ideologie und Soziologie des Raumes.
Dativ!
Die Anwendung unterschiedlicher interdisziplinärer Ansätze erlaubt es mir somitKOMMA bereits bekannte als auch unbekannte Felder zu erforschen und analysieren.
Welche Relevanz hat das für den Aufenthalt im Goethe-Institut?
Ebenso ist mir die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits einige Erfahrungen sammeln.

HierinBEI war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt
Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir

Tritt aktiver auf, sei das Subjekt des Satzes. Du hast dir damit Einblicke erarbeitet.
Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und konnte bereits Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsfeldern sammeln.
...sammelte bereits...
Verschiedene Arbeitsfelder ist eine Gummiformulierung.
Die ausgeübten Tätigkeiten stärkten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig als auch im Team zu arbeiten, sondern in gleicher Weise im Umgang mit Stress und Belastung sowie dem richtigen Einschätzen von Chancen und Risiken.
Weiterhin absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie einem Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Diese wertvollen Erfahrungen lehrten mich ein Gefühl im Umgang mit unterschiedlichen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen.
Subjekt? Solltest du jeweils sein, bist du aber nicht immer.
Zugleich verspreche ich mir aber auch spannende Einblicke in die Arbeit des Goethe-InstitutS zu bekommen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Wähle ein Verb im einer aktiveren Bedeutung.


Wenn noch Unklarheiten oder offene Fragen seitens meiner Person und/oder Werdegang bestehen sollten, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. Ebenfalls können auf Wunsch jederzeit bestimmte Dokumente oder Nachweise nachgereicht werden.
es ist die Aufgabe des Bewerbers, alle Dokumente gleich mitzuliefern und am besten keine Fragen offen zu lassen.

Zork
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Beitrag von Zork » 15.07.2016, 01:11

Vielen Dank schonmal TheGuide. Habe paar Sachen umgeschrieben oder einige Stellen gekürzt. Hoffe, dass sie jetzt besser ist :? ,sodass ich den Kram endlich abschließen kann :D

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anbei sende ich Ihnen wie schriftlich besprochen meine Bewerbungsunterlagen.
Bereits seit meiner Jugend setze ich mich mit der vielseitigen, aber auch scheinbar widersprüchlichen Kultur und Geschichte der muslimisch-arabischen Region auseinander. Dabei helfen mir meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften sowie der Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch durch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen. Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen Thematik gerade in Zeiten einer immer mehr globalisierten Welt aktueller denn je scheinen. Vor diesem Hintergrund hat (Staat in Nordafrika) durch seine politische und soziale Geschichte mein Interesse geweckt. Daneben bin ich ein leidenschaftlicher Filmliebhaber, begeisterte mich aber auch für Kunst, Literatur und Musik; dabei genießen deutschsprachige Formate eine genau so große Aufmerksamkeit wie internationale Produktionen, dabei ist es mir stets wichtig aktuelle Entwicklungen und Trends mitzuverfolgen.

Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits erste Erfahrungen sammeln. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden) sowie in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierbei war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmals Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes. Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und sammelte bereits erste Berufserfahrungen.
Die Tätigkeiten förderten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig wie im Team zu arbeiten, sondern halfen mir außerdem im Zurechtkommen mit Stress und Belastung. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie einem Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Diese wertvollen Erfahrungen gaben mir ein Gefühl im richtigen Umgang mit anderen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen.

Sehr gerne würde ich meine Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen zu lassen und einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten. Zugleich verspreche ich mir weitere spannende Einblicke in die kulturelle Arbeit zu bekommen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Falls dennoch Unklarheiten oder offene Fragen bestehen, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen,

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 15.07.2016, 07:15

Zork hat geschrieben:
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anbei sende ich Ihnen wie schriftlich besprochen

DU KANNST ETWAS SCHRIFTLICH BESPRECHEN?

meine Bewerbungsunterlagen.
Bereits seit meiner Jugend setze ich mich mit der vielseitigen, aber auch scheinbar widersprüchlichen Kultur und Geschichte der muslimisch-arabischen Region auseinander. Dabei helfen mir meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften sowie der Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch

FÜR EIN 'ALS AUCH' BENÖTIGST DU VORHER EIN 'SOWOHL'

durch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen. Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen Thematik gerade in Zeiten einer immer mehr globalisierten Welt aktueller denn je scheinen. Vor diesem Hintergrund hat (Staat in Nordafrika) durch seine politische und soziale Geschichte mein Interesse geweckt. Daneben bin ich ein leidenschaftlicher Filmliebhaber, begeisterte

WARUM DIE VERGANGENHEITSFORM?

mich aber auch für Kunst, Literatur und Musik; dabei genießen deutschsprachige Formate eine genau so große Aufmerksamkeit wie internationale Produktionen, dabei

IM SELBEN SATZ ZWEI 'DABEI'

ist es mir stets wichtig aktuelle Entwicklungen und Trends mitzuverfolgen.

Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits erste Erfahrungen sammeln. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden) sowie in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierbei

WO? IM FAIRTRADE LADEN?

war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmals Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes. Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und sammelte bereits erste Berufserfahrungen.
Die Tätigkeiten förderten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig wie im Team zu arbeiten, sondern halfen mir außerdem im Zurechtkommen mit Stress und Belastung. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie einem

EIN(AKKUSATIV: ICH ABSOLVIERTE WEN ODER WAS)

Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Diese wertvollen Erfahrungen gaben mir ein Gefühl im richtigen Umgang mit anderen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen. DIESEN SATZ FINDE ICH RICHTIG GUT. :)

Sehr gerne würde ich meine Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen zu lassen und einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten. Zugleich verspreche ich mir weitere spannende Einblicke in die kulturelle Arbeit zu bekommen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. Falls dennoch Unklarheiten oder offene Fragen bestehen, zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren.

DER SATZ IST MIR EIN BISSL ZU UNTERWÜRFIG.

Mit freundlichen GrüßenKEIN KOMMA

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Beitrag von TheGuide » 15.07.2016, 07:39

Zork hat geschrieben: anbei sende ich Ihnen wie schriftlich besprochen meine Bewerbungsunterlagen.
Das sehen deine Adressaten von alleine. Streichen!
Dabei helfen mir SOWOHL meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften sowie der Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch durch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen.

...sowohl ... als auch = feststehender Ausdruck
dabei ist es mir stets wichtig aktuelle Entwicklungen und Trends mitzuverfolgen.
Warum ist das hier wichtig?
Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit konnte ich bereits erste Erfahrungen sammeln.
...sammelte ich... - Streich die Modalverben für Bewerbungen aus deinem Wortschatz!
Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und sammelte bereits erste Berufserfahrungen.
Entweder genauer, weil's hier an dieser Stelle relevant ist oder aber gar nicht, weil es eh schon im LL steht und eben keine Relevanz für das Praktikum hat.
Die Tätigkeiten förderten nicht nur meine Fähigkeiten selbstständig wie im Team zu arbeiten, sondern halfen mir außerdem im Zurechtkommen mit Stress und Belastung.
Subjekt? Die Tätigkeiten.
Diese wertvollen Erfahrungen gaben mir ein Gefühl im richtigen Umgang mit anderen Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen.
Subjekt? Diese Erfahrungen.
Sehr gerne würde ich meine Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen zu lassen und einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten.

Wenn Unklarheiten und offene Fragen bestehen, wirst du einfach nicht eingeladen. Also bring dein Gegenüber gar nicht erst auf die Idee, dass Unklarheiten bestehen könnten. Mach ihm so wenig Arbeit wie möglich, dein Gegenüber ertrinkt in Bewerbungen.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 15.07.2016, 09:07

Vielleicht noch besser:'...daher habe ich ein Gefühl für Dingens entwickelt.'

Zork
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Beitrag von Zork » 15.07.2016, 10:49

Puh. Das ist alles doch schwieriger als ich dachte :D Habe die ganzen Hinweise mal versucht zu verarbeiten. Hoffe, dass es mir einigermaßen gelungen ist.

__________________________________

Anrede,

bereits seit meiner Jugend setze ich mich mit der vielseitigen, aber auch scheinbar widersprüchlichen Kultur und Geschichte der muslimisch-arabischen Region auseinander. Dabei helfen mir sowohl meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften und Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen. Zusätzlich erlernte ich wichtige Kompetenzen in dem Verfassen von Texten, das Einarbeiten in neue, komplexe Themengebieten sowie ein zielorientiertes Denken. Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen Thematik gerade in Zeiten einer immer mehr globalisierten Welt aktueller denn je ist. Vor diesem Hintergrund hat (Staat in Nordafrika) durch seine politische und soziale Geschichte mein Interesse geweckt.

Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden,) in Ort sowie in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierbei war ich im Besonderen in der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmals Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes. Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und sammelte bereits Berufserfahrungen in Bereichen der Verwaltung, der Beratung und Befragung. Dies förderte meine Flexiblität und Fähigkeit selbstständig sowie im Team zu arbeiten, aber half mir auch im Umgang mit Stress und Belastung. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) sowie ein Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Durch diese wertvollen Erfahrungen habe ich ein Gefühl für andere Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen entwickelt.

Ich sehe mich als eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis und würde sehr gerne meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, umso einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten. Zugleich verspreche ich mir weitere spannende Einblicke in die kulturelle Arbeit zu bekommen und praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von TheGuide » 15.07.2016, 11:59

Zork hat geschrieben:in dem Verfassen von Texten
im Verfassen
in der Textredaktion
Einarbeiten in neue, komplexe Themengebieten sowie ein zielorientiertes Denken.
in Zeiten einer immer mehr globalisierteREn Welt
Gerade im Bereich kultureller Arbeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen. So arbeitete ich ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden,) in Ort sowie in dem Studenten-Projekt XXX,
Das geht knackiger!
Gerade im Bereich kultureller Arbeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen, etwa im X oder im ...Projekt Y...

Wer sich für den Ort des Fairtradeladens interessiert, kann das im Lebenslauf wiederfinden! Im Anschreiben ist das aber irrelevant.
Hierbei war ich im Besonderen in AN der Gestaltung, Durchführung und Recherche mitbeteiligt, stand jedoch auch im direkten Kontakt zu den eingeladenen Referenten.
Statt das als Gegensatz zu konstruieren: ...sowie Rechereche und knüpfte die Kontakkte zu...
Die unterschiedlichen Aufgaben gaben mir erstmals Einblicke in die Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes.

Subjekt?
Dies förderte meine Flexiblität und Fähigkeit selbstständig sowie im Team zu arbeiten, aber half mir auch im Umgang mit Stress und Belastung.
Subjekt?
Durch diese wertvollen Erfahrungen habe ich ein Gefühl für andere Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen entwickelt.
Anhand dieser wertvollen Erfahrungen
Ich sehe mich als eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis
Phrasenalarm!
und würde sehr gerne meine erworbenen Interessen, KenntnisseN und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, um_so einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten.

Es gibt zwar auch umso, hier aber ist es um so.
Umso ist eigentlich immer mit Mengenangaben o.ä. verbunden: umso zahlreicher, weniger, mehr, öfter, seltener...

Zork
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Beitrag von Zork » 15.07.2016, 12:12

Mhm. Ich weiß nicht wirklich wie ich die Stelle mit den Subjekten sinnvoll ändern soll :/

Und wäre es vielleicht besser anstatt "Ich sehe mich als eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis und würde sehr gerne meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, umso einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten"

Einfach: "Sehr gerne würde ich meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, um so einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten" zu schreiben?

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Beitrag von TheGuide » 15.07.2016, 13:12

Zork hat geschrieben:Mhm. Ich weiß nicht wirklich wie ich die Stelle mit den Subjekten sinnvoll ändern soll :/
Indem du aktiv auftrittst und nicht etws mit dir geschehen lässt. Meistens hilft es dabei, ein anderes Verb zu wählen.
Zork hat geschrieben:Und wäre es vielleicht besser anstatt "Ich sehe mich als eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis und würde sehr gerne meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, umso einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten"

Einfach: "Sehr gerne würde ich meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Arbeit des Goethe-Instituts miteinfließen lassen, um so einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation leisten" zu schreiben?
Ja, das wäre es definitiv. Wobei ich den Satz umkehren würde:
Um einen aktiven Beitrag...
Dann steht darin inhaltlich nichts anderes, aber du würdest der sich im Kopf des Lesers während der Lektüre des ersten Satzteils bildenden Warum?-Frage einen Riegel vorschieben, weil er die Antwort auf die Frage schon bekäme, bevor er wüsste, dass er sie stellen würde.

Zork
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Beitrag von Zork » 15.07.2016, 13:44

Ok. Hab die Vorschläge eingebaut und noch ein paar andere Sachen hinzugefügt. Ist es so vielleicht besser? Not easy!

_______________________________

bereits seit meiner Jugend setze ich mich mit der vielseitigen, aber auch scheinbar widersprüchlichen Kultur und Geschichte der muslimisch-arabischen Region auseinander. Dabei helfen mir sowohl meine abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften und Kultursoziologie den Blick zu schärfen als auch unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft tiefere Einblicke zu erlangen. Zusätzlich erlernte ich wichtige Kompetenzen im Verfassen von Texten, das Einarbeiten in neue, komplexe Themengebiete sowie zielorientiertes Denken. Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen Thematik gerade in Zeiten einer immer globalisierteren Welt aktueller denn je ist. Vor diesem Hintergrund hat (Staat in Nordafrika) durch seine politische und soziale Geschichte mein Interesse geweckt.

Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen, so arbeitete ich etwa ehrenamtlich im (ein Fairtrade Laden,) oder in dem Studenten-Projekt XXX, welches gesellschaftlich-relevante Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierbei war ich im Besonderen an der Gestaltung, Durchführung sowie Recherchen beteiligt und knüpfte die Kontakte zu den eingeladenen Referenten. Die unterschiedlichen Aufgaben ermöglichten mir erstmals ein reges Mitwirken in den Planungs- und Organisationsprozesse dieses umfangreichen Arbeitsfeldes. Zugleich verfüge ich über eine abgeschlossene Berufsausbildung und sammelte bereits Berufserfahrungen in den Bereichen der Verwaltung, der Beratung und Befragung. Sie können von mir daher sowohl ein großes Maß an Flexibilität, Teamfähigkeit und eigenständigem Arbeiten als auch eine Belastbarkeit im Umgang mit Stress erwarten. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in (Stadt in der Türkei A) und ein Praktikum in (Stadt in der Türkei B). Anhand dieser wertvollen Erfahrungen habe ich ein Gefühl für andere Gepflogenheiten und kulturellen Differenzen entwickelt.

Um einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation zu leisten, würde ich sehr gerne meine erworbenen Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Tätigkeiten des Goethe-Instituts miteinfließen lassen. Zugleich verspreche ich mir weitere spannende Einblicke in die kulturelle Arbeit zu bekommen und praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Über eine positive Rückmeldung freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

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Beitrag von TheGuide » 15.07.2016, 14:24

Zork hat geschrieben:Ok. Hab ... noch ein paar andere Sachen hinzugefügt.
Hast du dies mitbekommen?
Charlie Schmidt hat geschrieben: meinst Du nicht, dass ein Anschreiben etwas lang ist? ;) Könntest Du das nicht etwas knackiger formulieren? Gibt es beispielsweise einen Bereich, auf den Du stärker fokussieren könntest?
Zusätzlich erlernte ich wichtige Kompetenzen im Verfassen von Texten, das Einarbeiten in neue, komplexe Themengebiete sowie zielorientiertes Denken.
Ich bin ja kein Freund davon, die eigentlichen Substantive durch substantivierte Verben zu ersetzen...
Darüber hinaus beschäftige ich mit Identität und Raumsoziologie dessen DEREN Thematik
Gleichzeitig ist mir auch die praktische Arbeit sehr gut vertraut. Gerade im Bereich kultureller Arbeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen, so arbeitete ich etwa ehrenamtlich

Das ist nicht die Umsetzung meines Vorschlags. Statt den Inhalt knackiger zu fassen, hast du zwar die Optik verbessert, indem du den Punkt durch ein Komma ersetzt hast, aber dann hast du nur hinzugefügt und nicht gestrichen, so dass der Text bei gleicher Aussage länger anstatt kürzer geworden ist.
und knüpfte die Kontakte zu den eingeladenen Referenten.

Statt eingeladenen wäre jetzt natürlich einzuladenden besser.
Die unterschiedlichen Aufgaben ermöglichten mir

Wieder die Subjektproblematik!
als auch eine Belastbarkeit im Umgang mit Stress erwarten.
Was mir noch fehlt, was ich aber für viel wichtiger erachte, als einiges andere, was ich in deinem Anschreibe lese, ist, ob du Französisch und/oder Arabisch sprichst.

Zork
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Beitrag von Zork » 15.07.2016, 15:12

Hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich auch wiederum was weggelassen habe. Ist das wirklich noch insgesamt zu lang? :o
Zu den Sprachen: Die Amtssprachen sind Englisch und Arabisch, wobei Arabisch nicht vorausgesetzt wird. Mein erwähntes Praktikum war in einem englischen Forschungsinstitut (Nachweis vorhanden). Und im Anhang sind zwei Kursnachweise über akademisches Schreiben (Englisch) etc.
Vor gefühlten 100 Jahren habe ich mal einen Anfängerkurs in Arabisch gemacht; werde das im Lebenslauf erwähnen (habe aber alles vergessen, um ehrlich zu sein).
Am wichtigsten ist (anscheinend) tatsächlich Deutsch.

Ich weiß nicht wie ich das alles noch mehr kürzen soll?:

__________________________

Anrede,

seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der Geschichte des muslimischen Kulturraums. Die verschiedenen Ansätze meines Studiengangs wie die Postcolonial-Studies, Kulturtheorie und Politikwissenschaft helfen mir dabei genauso wie persönliche Schwerpunkte Identität und Raumsoziologie meinen Blick zu schärfen. Daneben besitze ich Kompetenzen im Verfassen von Texten, dem Einarbeiten in neue Themengebiete sowie zielorientiertes Denken. Vor diesem Hintergrund hat LAND mit seiner politischen und sozialen Geschichte mein Interesse geweckt.

Gleichzeitig sammelte ich Erfahrungen im Bereich der Kulturarbeit. Ich arbeitete ehrenamtlich im Laden und dem Studenten-Projekt ABC, welches gesellschaftliche Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert. Hierbei war ich an der Gestaltung, Durchführung sowie Recherchen beteiligt und knüpfte die Kontakte zu den einzuladenden Referenten. Weiterhin verfüge ich über eine Berufsausbildung und Sachkenntnisse in Verwaltungsfragen und Kundenkontakt. Sie können von mir sowohl ein hohes Maß an Flexibilität, Voraussicht, Teamfähigkeit und eigenständiges Arbeiten als auch Belastbarkeit im Umgang mit Stress erwarten. Zusätzlich absolvierte ich ein Auslandssemester in A und ein Praktikum in B. Anhand dieser wertvollen Erfahrungen habe ich ein Gefühl für kulturelle Unterschiede entwickelt.

Um einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation zu leisten, würde ich sehr gerne meine erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Tätigkeiten des Instituts miteinfließen lassen. Zugleich verspreche ich mir weitere Einblicke in die kulturelle Arbeit und neue Erfahrungen zu sammeln.

Mit freundlichen Grüßen.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 15.07.2016, 23:31

Hallo Zork,

das sieht von der Menge schon ganz gut aus! :)
seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der Geschichte des muslimischen Kulturraums.
Hast Du Dich deshalb für einen Studiengang mit entsprechenden Inhalten entschieden? Das könntest Du als Überleitung nutzen. Persönlich (bin hier aber Laie) fand ich den ursprüngliche Einstieg zwar zu lang, aber besser verständlich.
Daneben besitze ich Kompetenzen im Verfassen von Texten, dem Einarbeiten in neue Themengebiete sowie zielorientiertes Denken.
Das ist im Grunde nur eine Aufzählung, die jeder reinschreiben könnte. :arrow: Was für Texte hast Du verfasst, wo hast Du Dich in neuen Themengebiete einarbeiten müssen und wo Dein zielorientiertes Denken unter Beweis stellen müssen? Falls es hier keine einfachen Antworten gibt und nicht auf eine Anforderung in der Ausschreibung geantwortet wird, würde ich mir hier aber keine weiteren Gedanken machen.
Vor diesem Hintergrund hat LAND mit seiner politischen und sozialen Geschichte mein Interesse geweckt.
Ohne den genauen Kontext zu kennen, stutze ich hier. Welches Land? Gibt es eine Bezug zur Ausschreibung?

Zork
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Beitrag von Zork » 16.07.2016, 02:19

Hey Charlie! Das ist gar nicht so leicht zu erklären. Also zunächst einmal: es geht um den Sudan. Die Auswahl meiner erwähnten Schwerpunkte ist natürlich auch eine Referenz zu der allgemeine Situation; also Identität, Spaltung/Raum, Kolonialismus etc. Tatsächlich besteht hier eine Übereinstimmung zwischen der Geschichte und meinem persönlichen Interesse. Warum ich jedoch nie Orientalistik, Islamwissenschaften oder Afrikanistik studiert habe ist eine andere Sache (habe Geschichte, Politik, Philosohie und Soziologie studiert). Zwar habe damals mit dem Gedanken gespielt, jedoch erschien es mir aus mehreren Gründen unattraktiv. Hauptsächlich war es mir zu geografisch und thematisch begrenzt, weil mich auch andere Regionen und Themen der Philosophie, Soziologie und Politik interessiere; was nicht bedeutet, dass der muslimische Bereich nicht weiter brennend interessiert und fasziniert. Nur wie kann ich sowas gut verpacken? Das fällt mir irgendwie ziemlich schwer :?

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Beitrag von TheGuide » 16.07.2016, 06:58

Zork hat geschrieben: Gleichzeitig sammelte ich Erfahrungen im Bereich der Kulturarbeit. Ich arbeitete ehrenamtlich im Laden und dem Studenten-Projekt ABC, welches gesellschaftliche Themen in Form einer interaktiven Talkshow diskutiert.
Ich fühl mich gerade echt ein bisschen veräppelt. Nimm doch mal den Punkt nach Kulturarbeit raus, ersetze ihn durch ein Komma, und streiche das Verb arbeiten: ...Kulturarbeit, etwa ehrenamtlich...

Zork
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Beitrag von Zork » 16.07.2016, 12:28

Sry. TheGuide. Wollte dich nicht veräppeln :?

Macht es vielleicht mehr Sinn den ersten Absatz einfach so zu schreiben:

"seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der Geschichte des muslimischen Kulturraums. Die Wahl des Sudans entspringt dabei sowohl meinem tiefen Interesse an seiner politischen und sozialen Geschichte als auch der Neugierde an gesellschaftlichen und kulturellen Praktiken im Alltag des Landes. Beide Aspekte würde ich auch gerne im Kontext meiner Studiengänge weiter vertiefen"

Fertig? Und Schwerpunkte etc. packe ich einfach in meinen Lebenslauf?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 16.07.2016, 13:40

Zork hat geschrieben: Macht es vielleicht mehr Sinn den ersten Absatz einfach so zu schreiben:

"seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der Geschichte des muslimischen Kulturraums. Die Wahl des Sudans entspringt dabei sowohl meinem tiefen Interesse an seiner politischen und sozialen Geschichte als auch der Neugierde an gesellschaftlichen und kulturellen Praktiken im Alltag des Landes. Beide Aspekte würde ich auch gerne im Kontext meiner Studiengänge weiter vertiefen"
Lies das doch mal aus der Sicht eines Menschen, der dich noch nicht kennt.

In dein Anschreiben gehört die Argumentation für die Einstellung. Nichts mehr. Auch kein Drumherumgerede. Aber eben auch die gesamte Argumentation. Liefere dem Entscheidungsträger im Anschreiben das, was er für deine Einstellung wissen muss. Alles andere, wo, wann auf welcher Schule, in welcher Stadt etc. ist (meistens) nicht entscheidungsrelevant. Es kann im Zweifelsfall aber helfen, aus einem Lippenbekenntnis eine glaubhafte Geschichte zu machen.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 16.07.2016, 17:08

Hallo Zork,

danke für die Hintergrundinformationen. Wären denn Orientalistik, Islamwissenschaften oder Afrikanistik die Studiengänge, die eigentlich gesucht werden? Ansonsten habe ich noch mal Deine ursprüngliche Version rausgesucht, die ich eigentlich schon ganz gut fand, und trage mal meine Ideen ein. Berücksichtige aber bitte trotzdem, was TheGuide Dir bereits zu einzelnen Punkten gesagt hat.

Bereits seit meiner Jugend setze ich mich durch die Lektüre populärer als auch wissenschaftlicher Autoren (kann raus) mit der vielseitigen, aber (ginge evtl. auch ein und?) teilweise auch scheinbar widersprüchlichen Kultur der muslimisch-arabischen Region auseinander.
Gerade (Vorschlag: Dabei hat) (Staat in Nordafrika) hat hier (ggf. löschen) durch seine politische und soziale Geschichte sowie der Entwicklung und Transformation im Zuge der Unabhängigkeit mein (besonderes) Interesse geweckt.
Überdies halfen mir meine (Meine) abwechslungsreichen Studien in Bereichen der Geschichts- und Kulturwissen­schaften und Kultursoziologie den (schärften meinen) Blick zu schärfen (ggf. löschen. Außerdem schreibst Du nicht, wofür Dein Blick geschärft wurde.) (Punkt) sowie durch (Durch) den Rückgriff auf unterschiedliche Methoden der Kolonialismusforschung, der Kulturtheorie und der Politikwissenschaft (gelang es mir) andere (neue?) Perspektiven aufzuzeigen.
[/quote]

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 19.07.2016, 12:49

Mir sind Deine Sätze ein klein wenig zu verschachtelt, zu lang, zu unübersichtlich. Mach es dem Leser leichter, Dir zu folgen. Deine Faszination und Sachkenntnis könntest Du einfacher und überzeugender mit der Verwendung einiger Fachbegriffe belegen.

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