Bewerbung im ehemaligen Ausbildungsbetrieb nach 10 Jahren

Informationen und Fragen zum Bewerbungsablauf, zu einzelnen Elementen der Bewerbungsmappe und zu individuellen Formulierungen. Wie soll eine Bewerbungsmappe aufgebaut sein? Welche Fakten gehören in ein Anschreiben? Welche Formulierungen sollten unbedingt vermieden werden?
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Cocokaribik
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Bewerbung im ehemaligen Ausbildungsbetrieb nach 10 Jahren

Beitrag von Cocokaribik » 31.08.2016, 20:18

Hallo zusammen,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

Vor über 10 Jahren habe ich eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelkauffrau in dem Betrieb gemacht, bei dem ich mich jetzt gerne nochmal bewerben würde. Aktuell haben sie eine Stelle intern ausgeschrieben als Kreditorenbuchhalterin. Das habe ich von einer Mitarbeiterin erfahren. Zuletzt habe ich als Sachbearbeiterin in der Buchhaltung gearbeitet, von daher wäre es schonmal passend :-)

Jetzt habe ich nur überhaupt keine Idee, wie ich das alles nett verpacken kann. Ich bin total ratlos. Habt ihr vielleicht nette Ideen?

Danke schonmal.
Gruß Sarah

theodor111
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Beitrag von theodor111 » 31.08.2016, 20:55

Ich habe mich vor geraumer Zeit mel bei meinem Ausbildungsbetrieb beworben, als die jemanden in meiner Position gesucht haben. Bin auch prompt eingeladen worden. (20 Jahre nach meiner Ausbildung und 2 Jahre Arbeiten dort).

Hatte als Einleitung geschrieben:

da ich auf Ihrer Homepage gelesen habe, dass mein ehemaliger Ausbildungsbetrieb einen Salesmanager sucht, möchte ich meine nun 15jährige Vertriebserfahrung im Bereich XY und mein, bei Ihnen im Betrieb erworbenes, fundierten Wissen aus diesem Bereich in die Waagschale werfen.

Cybarb
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Beitrag von Cybarb » 01.09.2016, 10:59

Hallo,

mit solchen teilweisen Vitamin-B-Geschichten habe ich auch ein wenig meine Schwierigkeiten, auch wenn es häufig gar keinen Grund dafür gibt.

Fest steht: Da die Stelle intern ausgeschrieben ist, kannst du auch nur über Interne davon erfahren haben. Das heißt, du musst so oder so darauf verweisen, woher du die Info hast, denn das fragt man sich in dem Unternehmen ohnehin.

In diesem Fall würde ich vom üblichen Schema abweichen, das Anschreiben mit dem stärksten Argument für dich zu beginnen. Stattdessen würde ich wahrheitsgemäß schreiben: "Sehr geehrte/r X, wie ich von Ihrer Mitarbeiterin Frau XY erfahren habe, suchen Sie aktuell eine Kreditorenbuchhalterin." Und dann startest du mit Werbung für dich.
Das geht natürlich nur, wenn du vorher von der Mitarbeiterin die Erlaubnis eingeholt hast. Ansonsten musst du nebulös bleiben und von "einer Mitarbeiterin" sprechen. Wenn es aber klappt und du sie nennen darfst, hast du sicher schon mal eine informelle Fürsprecherin.

Später im Anschreiben, aber m.E. nicht zu Beginn, solltest auch darauf verweisen, dass du in dem Unternehmen deine Ausbildung gemacht hast. Auch daraus lassen sich Argumente basteln, etwa dass du das Arbeitsumfeld bereits kennst (sofern es sich nicht allzu sehr verändert hat), mit den Abläufen vertraut bist oder sie dir schnell aneignen kannst, etc.

Fang einfach mal an und formuliere ein komplettes Anschreiben. Wenn du es - anonymisiert! - hier einstellst, bekommst du bestimmt die eine oder andere Rückmeldung.

Viel Erfolg!
Cyb

Cocokaribik
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Hallo

Beitrag von Cocokaribik » 01.09.2016, 21:03

Vielen Dank für eure Tips.

Ich habe heute morgen bereits meine Unterlagen eingereicht und die Rückmeldung hat keine Stunde gedauert. Einladung zum Gespräch :shock:

Jetzt hab ich bammel. Drückt mir die Daumen.

Liebe Grüße und danke nochmal.

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 01.09.2016, 22:10

Freu dich doch. Bammel kannst du immer noch kurz vorher haben. Und denk dran, die kochen auch nur mit Wasser. :D

BlackDiamond
Bewerbungshelfer
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Beitrag von BlackDiamond » 12.09.2016, 14:03

Und, wie war es?

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