Bewerbung: Interpretation? Was tun?

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Larbok
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Bewerbung: Interpretation? Was tun?

Beitrag von Larbok » 03.10.2017, 22:50

Hallo Leute,

der Titel mag etwas verwirrend klingen, daher möchte ich die Situation genau wie möglich (und trotzdem diskret) darlegen und um Feedback bitten:

Ich hatte mich bei einem renommierten Beratungsunternehmen initiativ als Berufsanfänger (Uni Master) beworben. Die ersten Telefongespräche sowohl mit dem HR als auch mit dem zuständigem Partner verliefen sehr gut.
Auch das Vorstellungsgespräch verlief gut und ich hatte den Eindruck, dass es auch menschlich passt.
Die Woche darauf kam der Anruf vom HR. Das Feedback war durchweg positiv. Trotzdem musste man mir eine Absage mitteilen. Die Begründung habe ich nur noch halbherzig mitbekommen. Angeblich ein Fehler ihrerseits, irgendwelche Umstrukturierungen. Es sei nach einigem hin und her nicht möglich diese Art von Stelle für dieses Jahr zu kreieren. Die Person vom HR wirkte am Telefon etwas nervös. Hat mich mehrmals gebeten, ich solle mich melden, falls sich bis Anfang des Jahres nichts ergeben würde und gleichzeitig sich versichern wollen, dass ich die Kontaktdaten noch habe.

Es gab keine schriftliche Absage per E-Mail. Inhaltlich fand ich den Bereich sehr interessant.

Mich interessiert, ob ich das als Ausrede sehen soll oder ob da doch Substanz dahinter steckt?

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TheGuide
Bewerbungshelfer
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Beitrag von TheGuide » 04.10.2017, 08:54

Eine persönliche telefonische Absage ist etwas sehr unangenehmes, wovor sich die Menschen eher drücken, insofern lässt sich die Nervosität erklären und du bist gewissermaßen privilegiert, dass man dich angerufen hat. Normalerweise sind Absagen nichtssagende Phrasen, einfach schon deshalb, um dem abgelehnten Bewerber nicht aus Versehen Material für Klagen an die Hand zu liefern.
Natürlich dienen solche Äußerungen, dass du dich melden sollst, der Abfederung der Absage. Du darfst sie trotzdem ernst nehmen.
Auch wenn alles passt, Qualifikation, Sympathie, das ist noch kein Garant für eine Einstellung.

Larbok
Beiträge: 2
Registriert: 03.10.2017, 17:50

Beitrag von Larbok » 05.10.2017, 12:14

TheGuide hat geschrieben:Eine persönliche telefonische Absage ist etwas sehr unangenehmes, wovor sich die Menschen eher drücken, insofern lässt sich die Nervosität erklären und du bist gewissermaßen privilegiert, dass man dich angerufen hat. Normalerweise sind Absagen nichtssagende Phrasen, einfach schon deshalb, um dem abgelehnten Bewerber nicht aus Versehen Material für Klagen an die Hand zu liefern.
Natürlich dienen solche Äußerungen, dass du dich melden sollst, der Abfederung der Absage. Du darfst sie trotzdem ernst nehmen.
Auch wenn alles passt, Qualifikation, Sympathie, das ist noch kein Garant für eine Einstellung.

Vielen Dank TheGuide! Deine Antwort hilft mir unheimlich!

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