Bewerbung mit schlechten Noten formulieren? Erklären?

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larsg
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Beitrag von larsg » 26.01.2012, 01:07

Therese, so ist das sicher nicht gemeint.

Vielleicht bin ich auch in der Auswahl der Berufe noch nicht erfahren genug um genau zu wissen, wie es in 10 Jahren in einem Beruf aussieht.

Aber erstmal ist es doch ein Beruf, der nicht häufig von Abiturienten ausgeführt wird. Was die anderen Leute darüber sagen ist mir egal, war's mir immer schon. Daran liegt es sicher nicht. Ich habe mein Abitur gemacht um zu studieren, doch das ist in die Hose gegangen. Ich möchte das hier auch nicht breit treten. Ich habe mein Abitur aber auch nicht gemacht um Einzelhandelskaufmann, KFZ-Mechaniker o.Ä. zu machen. Ich hab halt höhere Ziele für mein Leben und sehe das nicht als "hohes Ross".
Wenn es mein Lebensziel ist später einen sicheren, gut bezahlten Job zu bekommen, dann werde ich auch meinen Weg gehen, auch wenn ich noch nicht weiß wie der genau aussieht.

Ich bin aktuell in einer doofen Situation, wo ich selbst noch nicht weiß, wie es weiter gehen soll und kann. Es ist schön, wenn ihr direkt wusstet, was ihr machen wolltet. Jetzt bin ich auch schlauer und würde mich auf meinen Arsch setzen fürs Abitur und alles dafür geben ein besseres Abitur hinzulegen. Ich hab es halt nicht gewusst und muss jetzt mit dieser Situation leben und ich finde es nicht in Ordnung mich deswegen anzugreifen.
Ich habe nett um Hilfe gebeten und nicht um eine Einschätzung meiner Person, die irrtümlicher Weise aus zwei kurzen Texten erstellt wird.

@FRAGEN: Danke für die Antwort. Ich habe mir so etwas in der Art schon gedacht. Ich werde mein bestes versuchen. Vielen Dank.

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 26.01.2012, 12:49

Hallo larsg,

aus meiner beruflichen Erfahrung akls Bewerbungscoach kann ich ganz klar sagen, dass Du Dir mit einer aussagekräftigen, individuellen Bewerbung ganz eindeutig eine Flut demotivierender Absagen ersparst, gleich, um welchen Beruf es geht, gleich, wie Deine Abiturnoten Du vorweist.

Wichtig ist, dass der Beruf einem Spaß macht. Dann löst sich das von Therese angeschnittene "Problem" in Wohlgefallen auf, da man dann auf dem Abitreffen auf den Einwand "Aber du hast doch abi" entgegekann "Ja und! Aber vor allem macht mir mein Job Spaß".

Die von Dir angedacjte Alternative ist für Dich begehbar, sofern du über eine entsprechende Bewerbung verfügst.

Was nun die berufliche Ausrichtung betrifft, welchen Bereich findest du am Spannendsten: Banken, Versicherungen, Automobile, ......?

Viele Grüße aus Duisburg

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 26.01.2012, 13:02

Hallo larsg,

wie wäre es überhaupt mit einem Dualen Studium?

Wenn ich gnau wüsste, was zu dem Studienabbruch geführt hat, könnte ich möglicherweise konkretere Tipps über mögliche Alternativen geben.

Viele Grüße aus Duisburg

larsg
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Beitrag von larsg » 26.01.2012, 14:22

Hallo Andreas,

danke für die Antworten. :)

Ich erkläre erstmal aus welchem Grund ich das Studium abgebrochen habe.
Vor dem Studium stellte sich ein ähnliches Problem wie jetzt, durch mein Abitur bin ich in allen weiteren Gängen stark eingeschränkt.
Ich hab also ein zulassungsfreies Studium gesucht was in den Bereich der Wirtschaft geht. Dort wurde mir dann Facility Management hoch angepriesen. Gerade im ersten Semester war es wirklich sehr wirtschaftlich und hat mir großen Spaß gemacht (Organisation, Personalmanagement, Grundlagen BWL, etc.) Im zweiten Semester ging es eigentlich nur noch um Immobilien und technische Prozesse, Wirtschaftsrecht war mein einziger Lichtblick. Im 3. Semester hatte der Studiengang eigentlich nichts mehr mit Wirtschaft zu tun und deswegen habe ich dann den Schlussstrich gezogen. Es wurde definitiv nicht so im Studienplan beschrieben. Ich bin nicht der einzige aus dem Studiengang, dem es so erging.

Jetzt zu der Frage, welchen Bereich ich am Spannendsten finde:

Ich habe einfach selber keine Ahnung, wie es später im Beruf abläuft. Ob Banken oder Versicherungen, da kann ich ohne Erfahrung irgendwie schlecht einschätzen, wo ich hingehöre. Naja, ich bin eher ein kreativer Kopf mit ausgefallenen Ideen (nur von den Ideen her, ich bin jetzt nicht künstlerisch begabt). Daher finde ich Marketing sehr interessant.

Ich kann mich noch dran erinnern, als in der 13. Klasse eine Frau vom Arbeitsamt in der Schule war und das "Duale Studium" vorgestellt hat. Ich war richtig begeistert, aber als sie mir gesagt hat, dass nur Leute mit einem 1,x Durchschnitt genommen werden, war das Thema dann auch für mich durch.

Ich bin kein einfacher Fall, ich weiß. Trotzdem vielen, vielen Dank für die Hilfe!!

Rhodus
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Beitrag von Rhodus » 26.01.2012, 16:28

Hallo larsg,

ich habe Deine situation gerade einmal mit meiner Frau besprochen, die in unserer Praxis für die berufliche Orientierung zustänmdig ist.

Ihr ist folgendes dazu eingefallen:

wenn Dir Organisation, Personalmanagement, Grundlagen BWL große Freude bereiten, solltest Du Dich mit dem Berufen Personalkaufmann, Kaufmann im Gesundheitswesen oder Kaufmann für Dialogmarketing auseinandersetzen.

Bei Banken wirst Du auf Grund Deiner Mathenote keine große Chance haben, ebenso fällt der Beruf Kaufmann im Groß- und Außenhandel aus.

Viele Grüße aus Duisburg

Chartrand
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Guten Eindruck machen trotz schlechter Noten?

Beitrag von Chartrand » 11.10.2016, 17:45

Hallo zusammen,

ich bin 28 Jahre alt und ein klassischer Fall von "Nicht dumm, dafür aber wahnsinnig faul." (Wurde mir auf jeder Schule bescheinigt, auch von meinem Ausbildungsunternehmen). Aus diesem Grund sind auch meine Zeugnisse nicht gerade prickelnd.

Nun, leider muss ich mich derzeit auf Arbeitssuche begeben und mich bewerben. Meine Frage jetzt: wäre es sinnvoll, das jeweilige Unternehmen darauf hinzuweisen, dass meine Noten wenig über mich aussagen? Zum Beispiel in der Mail, wenn ich meine Bewerbung verschicke? Würde das meine Chancen erhöhen?

Was denkt ihr?

BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » 11.10.2016, 18:34

Aus der Sicht des Unternehmens, das dich einstellen soll: was soll es denn über dich aussagen, wenn du sagst, dass deine schlechten Noten aus Faulheit, nicht aus niedriger Intelligenz resultieren?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 11.10.2016, 18:53

Wie alt sind die Ausbildungsnoten denn?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 12.10.2016, 14:57

Ich an Deiner Stelle würde ja drauf hoffen, dass sie mich für dumm halten. Dumm, aber fleißig.

penpusher
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Beitrag von penpusher » 21.10.2016, 21:19

Noten sind relativ und spiegeln nicht die wahre Leistungsfähigkeit eines Bewerbers im Berufsleben wieder. Was allerdings in allen Lebensbereichen hinderlich ist, ist Faulheit.
Meiner Meinung nach solltest du dich mal hinterfragen, woher diese Faulheit kommt und daran arbeiten. Vielleicht hast du deine Leidenschaft nie entdecken können. Ansonsten wird es schwer, dauerhaft bei einer Firma unterzukommen, die merken das.. SG Penpusher

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