Bewerbung nach langer Krankheit - Formulierungen?

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Tricinia
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Bewerbung nach langer Krankheit - Formulierungen?

Beitrag von Tricinia » 18.04.2007, 12:30

Hallo,

ich habe mich bereits durch dieses Forum durchgeklickt, jedoch leider nicht das gefunden, was ich suche... vielleicht hab ich auch etwas übersehen, dann entschuldigung für diesen Beitrag....

Mein Problem ist folgendes: Ich war von 1999-Feb.2006 in ein und dem selben Unternehmen beschäftigt, hab dort damals meine Ausbildung gemacht und wurd danach übernommen.

Leider wuchs mir die Arbeit über den Kopf, ich hatte zu dem Zeitpunkt noch zig private Probleme... hab damals versucht, mit meinem AG nach einer Lösung bzw. Unterstützung gesucht, doch es tat sich nichts, so dass ich seit Jan 2006 krank geschrieben bin... Mein damaliger AG hat sich nicht einmal danach erkundigt, wie es mir geht. Wenn ich um ein Gespräch bat, wurde dieses verwährt! Nun bekam ich die Kündigung zum 28.02.2007. Ich war also über ein Jahr bedingt durch meine Krankheit nicht mehr arbeiten.

Wie kann ich das "schön" formulieren?

Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar! Ich muß nun nämlich zügig Bewerbungen schreiben!!!

Vielen vielen Dank!

Tricinia

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FRAGEN
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Re: Probleme bei Bewerbungen bedingt durch Krankheit

Beitrag von FRAGEN » 18.04.2007, 14:03

Hallo Tricinia
Tricinia hat geschrieben: Wie kann ich das "schön" formulieren?
Dafür müsste man etwas genauer wissen, was "das" ist. Wofür genau warst Du denn krank geschrieben? Mit welcher Begründung wurde Dir gekündigt und was steht diesbezüglich in Deinem Zeugnis? Und wie sieht das Zeugnis ansonsten aus?

Ganz nüchtern betrachtet, ist die Dauer Deiner "offiziellen" Arbeitslosigkeit ja noch völlig unproblematisch... und einige Jahre Berufserfahrung hast Du immerhin auch...
Tricinia hat geschrieben: Ich muß nun nämlich zügig Bewerbungen schreiben!!!
Die Geschwindigkeit würde ich in Deinem Falle nicht an allererste Stelle setzen... vor allem muss die Bewerbung GUT sein... ;-)

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Beitrag von Tricinia » 18.04.2007, 14:26

Hallo,

danke für die fixe Antwort :D

Also ich wurde krank geschrieben, da ich stark depressiv wurde.. hab aus einer Mücke einen Elefanten gemacht, war sehr nah am Wasser gebaut und mir wuchs alles über den Kopf. Nachts konnte bzw. kann ich immer noch nicht richtig schlafen, da ich schweißgebadet wach werde und ca. 2 x nachts den Schlafanzug bzw. Bettdecke wechseln muß, da alles naß ist. Dementsprechend müde bin ich dann auch am nächsten Tag...
Hinzu kam noch, dass ich an Gewicht verlor, die Ärzte unterstellten mir seitdem Anorexia (Magersucht).. hab leider immer noch Untergewicht! Jedoch will ich es auf einen Versuch ankommen lassen und wieder arbeiten gehen. Da mein Krankengeldanspruch diesen Monat endet, hab ich schon wieder Angst, was als nächstes passiert! Von daher läuft mir die Zeit auch leider davon.... Hab mit meinem Arzt auch schon darüber geredet, er will, dass ich ne Reha mache, jedoch würd mir dann dort die Zeit fehlen, die ich hier viel besser für Amtsgänge, Bewerbungen schreiben, etc. nutzen kann.

Ein Zeugnis von meinem AG hab ich bis heute nicht erhalten.. in der Kündigung steht auch kein Kündigungsgrund. Hier läuft allerdings auch ein Gerichtsverfahren - der Termin ist Ende Mai 2007.

Grüße
Tricinia

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 19.04.2007, 13:45

Hallo Tricinia!

Wie detailliert hast Du Dich mit Deinem Arzt denn schon über die mögliche Reha unterhalten? Weisst Du z. B. wie lang diese (bei gutem Verlauf) wäre und wie sie aussähe? Inwieweit sie sich z. B. mit berufsbezogenen Vorbereitungen vereinbaren liesse? Grundsätzlich klingt es für mich nämlich schon so, als ob Du eine weitere "Schonzeit" noch ganz gut gebrauchen könntest... ideal wäre es dabei natürlich, wenn sich parallel dazu in arbeitsrechtlicher Hinsicht Zeit gewinnen liesse... D. h. quasi noch einige "ungekündigte" Monate hättest, wieder auf den Damm zu kommen. Du musst ja bedenken, dass die Probezeit, mit der Du jeden neuen Job erstmal beginnen würdest, auf jeden Fall eine besondere Belastung wäre...

Wie weit bist Du denn ansonsten (d. h. unabhängig von der Umschreibung des gegenwärtigen Zustands) mit Deiner Bewerbung? Und für was für eine Art von Job übrigens?

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Beitrag von Tricinia » 19.04.2007, 19:17

Hallo zusammen :D

Ich habe bereits schon mit meinem Arzt über eine Reha gesprochen...diese würde zum einen im tiefsten Sauerland stattfinden, also ausserhalb von jeglicher Zivilisation! Die Dauer beträgt ca. 6-8 Wochen - definitiv viel zu lange! Ich kann nicht irgendwo "zur Ruhe kommen", wenn ich ganz genau weiß, dass ich wieder nach Hause komme und dann vor dem Nichts stehe... die Zeit fehlt mir einfach, um Bewerbungen zu schreiben, nach STellen etc. zu gucken....
Mein Arzt stellte es auch in Frage, ob ich denn überhaupt die Probezeit bei einem neuen Job schaffen würde - jedoch bin ich der Meinung, dass ich es zumindest auf einen Versuch ankommen lassen sollte, denn was habe ich schon zu verlieren? Ich bin einfach nicht der Typ Mensch, der gerne zu Hause sitzt und nichts tut...und so langsam fällt mir einfach die Decke auf den Kopf. Ich hoffe, dass eine neue Arbeitsstelle im Prinzip mich nicht noch weiterhin krank macht, sondern mich wieder gesund werden lässt, da ich somit wieder eine Aufgabe hätte, ein Ziel, einfach wieder ein normales Leben führen könnte...

Ich bin übrigens gelernte Kauffrau für Bürokommunikation!

LG

Tricinia

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Beitrag von FRAGEN » 20.04.2007, 20:39

Hallo Tricinia!
Tricinia hat geschrieben:Die Dauer beträgt ca. 6-8 Wochen - definitiv viel zu lange!
Im Vergleich zu dem bereits vergangenen Jahr kommt mir das eigentlich relativ kurz vor. Wenn es Dir hilft (was ich natürlich nicht beurteilen kann... aber Dein Arzt wird sich ja etwas dabei denken?!?), sind diese 1-2 Monate bestimmt gut "angelegt"...
Tricinia hat geschrieben: Ich kann nicht irgendwo "zur Ruhe kommen", wenn ich ganz genau weiß, dass ich wieder nach Hause komme und dann vor dem Nichts stehe... die Zeit fehlt mir einfach, um Bewerbungen zu schreiben, nach STellen etc. zu gucken....
Kann ich nachvollziehen. Aber weisst Du eigentlich, wie diese Reha aussähe? Ob es dabei z. B. tatsächlich unmöglich bzw. unerwünscht ist, Deinem Ziel entgegen zu arbeiten (z. B. durch das Vorbereiten von Bewerbungen... mögliche Stellen ausfindig machen... Stärken formulieren... Lebenslauf + den ganzen Kleinkram)?!? Bin ja kompletter Laie in der Hinsicht, aber ich könnte mir ein solches "Warmlaufen" mit Blick auf den Heilungsprozess schon sehr sinnvoll vorstellen.
Tricinia hat geschrieben: da ich somit wieder eine Aufgabe hätte, ein Ziel, einfach wieder ein normales Leben führen könnte...
Vielleicht lässt sich die Reha ja auch als Station auf diesem Weg interpretieren?!? Wenn Du z. B. immer noch so untergewichtig bist, dass Fremde Dir Magersucht unterstellen, wird schon das Deine Chancen deutlich schmälern... weil so jemand einfach nicht belastbar rüberkommt... Allein schon, unter professioneller Führung + festem Zeitplan an diesem Aspekt zu arbeiten (in der Reha-Klinik gibt es doch todsicher eine gute Fitness-Ausstattung nebst fachkundigem Personal), müsste doch schon ein Beitrag zu Deinem "Aufgaben"-Gefühl sein?!?

Vielleicht kann man mit den Leuten dort auch ein Gespräch vorab führen?!?

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Beitrag von Tricinia » 02.05.2007, 16:11

Hallo zusammen,

ich habe mich nun von meinem Arzt gesund schreiben lassen und bin somit seit dem 26.04.2007 offiziell als arbeitslos gemeldet...

Somit hat sich das mit der Rehamaßnahme, etc auch erübrigt...ich will einfach wieder etwas tun und mir auch selbst irgendwo beweisen, dass ich in der Lage bin, ganz normal zu arbeiten.

Das Arbeitsamt selbst konnte mir bis jetzt leider noch nicht wirklich weiterhelfen. Mein Problem ist ja immer noch meine Bewerbung. Wie kann ich am besten formulieren, dass ich aufgrund meiner Krankheit gekündigt wurde? Die Länge meiner Krankheit, etc. möchte ich am liebsten gar nicht erwähnen - jedoch würd mein neuer AG spätestens anhand der Lohnsteuerkarte 2007 feststellen, dass ich außerhalb der Lohnfortzahlung mich befand und somit kämen Fragen auf...

Das Arbeitsamt wollte mir nun ein Bewerbungstraining anbieten - dieses findet allerdings erst in einem Monat statt! Ich will mich aber jetzt bewerben! Nur weiß ich einfach nicht, wie ich "nett umschreiben" kann, dass ich eben am 28.02. aufgrund von längerer Krankheit gekündigt wurde und nun aber wieder gesund und voll arbeitsfähig bin...

Ich würde mich freuen, wenn ich hier Hilfe finden würde... hat jemand eine Idee??

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

LG
Tricinia

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Beitrag von Tricinia » 13.05.2007, 14:39

Hallo zusammen,

hat denn keiner eine Idee?! Ich komme irgendwie nicht vorwärts, hab bereits im Internet überall gesucht, nur leider bin ich nicht fündig geworden... so langsam verzweifel ich :?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.05.2007, 14:17

Hallo Triciana!

Vermutlich hilft es, zunächst mit dem Grundgerüst der Bewerbung zu beginnen, d. h. mit der Beschreibung dessen, wer Du bist und was Du kannst... Ob überhaupt und wenn ja in welcher Form Du die Krankheit am besten integrierst, kannst Du auf dieser Grundlage vielleicht besser überlegen...

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Beitrag von Tricinia » 14.05.2007, 17:03

Hallo zusammen,

ich hab mir jetzt einmal etwas zurechtgebastelt...

Über Kritik, Änderungs/ Verbesserungsvorschläge wäre ich euch sehr sehr dankbar! :-)

Sehr geehrte xxxxxxxxx,

ich habe Ihre Ausschreibung mit großem Interesse zur Kenntnis genommen und möchte mich gern für die vakante Position in Ihrem Unternehmen bewerben.

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich in einem internationalen Unternehmen für Personaldienstleistungen in den Jahren 1999 – 2003 absolviert. Im Anschluß war ich in verschiedenen Bereichen in der selben Unternehmensgruppe, zunächst als kaufmännische Assistentin, später als Abteilungsleiterin tätig. Aus organisatorischen Gründen wurde die Niederlassung in xxx umstrukturiert, womit mein An-stellungsverhältnis zum 28.02.2007 endete.

Im Laufe meiner bisherigen Tätigkeit habe ich festgestellt, dass meine Fähigkeiten in der Administration und Organisation liegen und daher möchte ich mich gerne beruflich in diesem Bereich weiterentwickeln. Die ausgeschriebene Position in Ihrem Hause stellt für mich eine besonders reizvolle, neue berufliche Herausforderung dar.

Ich verfüge über mehrjährige Erfahrung in der Personalsachbearbeitung. Die damit zusammenhängenden Sekretariatsaufgaben gehörten u.a. zu meinem Tätigkeitsbereich. Ebenso war ich für die Bearbeitung der laufenden Lohn- und Finanzbuchhaltung zuständig. Die organisatorische Administration stellten einen wichtigen Teil meines Aufgabenspektrums dar. Im Umgang mit allen Office-Anwendungen bin ich absolut sicher und praxiserfahren. Die aktuellen Versionen von Word, Excel und Powerpoint sind mir bestens vertraut. Die Programme xxxx(xxxfirmeninterne Programmexxx) gehörten zum täglichen Einsatz und fanden ständig Anwendung.

Mein persönliches Profil, sowie den chronologisch aufgeführten Verlauf meines beruflichen Werdeganges, entnehmen Sie bitte den beifügten Unterlagen.

Ich würde mich sehr freuen, in einem persönlichen Gespräch Näheres über die von Ihnen ausgeschriebene Position zu erfahren und verbleibe

mit freundlichen Grüßen



... und wie ist das so???!!!!

LadyMarian1979
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Beitrag von LadyMarian1979 » 15.05.2007, 16:08

Hallo Tricina! Bitte nicht übelnehmen, ich hab mal deine Bewerbung auseinander genommen um zu zeigen was man besser machen könnte:

Sehr geehrte xxxxxxxxx,

ich habe Ihre Ausschreibung mit großem Interesse zur Kenntnis genommen und möchte mich gern für die vakante Position in Ihrem Unternehmen bewerben.
Am besten direkt damit beginnen warum du dich gerade dort bewirbst. Keine Floskeln.

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation habe ich in einem internationalen Unternehmen wo genau? für Personaldienstleistungen in den Jahren 1999 – 2003 absolviert. besser: Im Zusammenhang mit erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten nennen Im Anschluß war ich in verschiedenen Bereichen in der selben Unternehmensgruppe, zunächst als kaufmännische Assistentin, später als Abteilungsleiterin tätig. auch hier unbedingt mit den damit zusammenhängenden Kenntnissen würzen. Was kannst du? Was hast du dort gemacht?Aus organisatorischen Gründen wurde die Niederlassung in xxx umstrukturiert, womit mein An-stellungsverhältnis zum 28.02.2007 endete. Ist das die Wahrheit oder nur der Versuch die Krankheit zu vertuschen? Lass sowas lieber ganz weg. Die Lücke sieht man im Lebenslauf und das Warum kann man im Vorstellungsgespräch klären. Mach dir klar das die Frage dort aber kommt! Im Anschreiben bringt der Satz eher den Gang in den Müll.

Im Laufe meiner bisherigen Tätigkeit habe ich festgestellt, dass meine Fähigkeiten in der Administration und Organisation liegen Keine Floskeln! Selbstbewußtsein! Du hast das nicht festgestellt, du kannst das!! Der Personaler will Fakten sehen. Will wissen was du seiner Firma bringst! und daher möchte ich mich gerne beruflich in diesem Bereich weiterentwickeln. Die ausgeschriebene Position in Ihrem Hause stellt für mich eine besonders reizvolle, neue berufliche Herausforderung dar. Ist das der einzige Grund warum du da hin möchtest? Zuwenig.

Ich verfüge über mehrjährige Erfahrung in der Personalsachbearbeitung. konkreter: Wieviele Jahre? Was genau gehörte dazu? Die damit zusammenhängenden Sekretariatsaufgaben was für welche? gehörten u.a. zu meinem Tätigkeitsbereich. Ebenso war ich für die Bearbeitung der laufenden Lohn- und Finanzbuchhaltung zuständig. Die organisatorische Administration stellten einen wichtigen Teil meines Aufgabenspektrums dar. Keine Floskelsätze! Besser: Ich kann als mein Aufgabenspektrum... Im Umgang mit allen Office-Anwendungen bin ich absolut sicher und praxiserfahren. Die aktuellen Versionen von Word, Excel und Powerpoint sind mir bestens zu office gehört auch Access. Kannst du das auch? Dann nicht extra erwähnen, sondern nur Office Anwendungen stehen lassen. Wenn nicht dann ersteres weglassen. vertraut. Die Programme xxxx(xxxfirmeninterne Programmexxx) gehörten zum täglichen Einsatz und fanden ständig Anwendung. Auch hier mehr Bezug auf was du kannst. DU bist wichtig. Nicht deine frühere Firma. DICH sollen sie einstellen. Sie gehörten zum täglichen Einsatz sagt nicht aus ob DU sie beherrscht.

Mein persönliches Profil, sowie den chronologisch aufgeführten Verlauf meines beruflichen Werdeganges, entnehmen Sie bitte den beifügten Unterlagen. Ganz streichen. Ist selbstverständlich.

Ich würde mich sehr freuen, in einem persönlichen Gespräch Näheres über die von Ihnen ausgeschriebene Position zu erfahren und verbleibe Über die Position sollte man sich vorher informieren. Sowas nicht reinschreiben. Wirkt als hättest du dich überhaupt nicht über die Firma erkundigt.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen und habe dich nicht ganz entmutigt. Du schaffst das schon!



mit freundlichen Grüßen

TobNDS
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Anschreiben nach Krankheit/Reha Formulierung gesucht

Beitrag von TobNDS » 04.02.2008, 12:41

Hallo...

bitte um Hilfe ( Tipps)

nach einer krankheitsbedingten Pause und einem Reha Aufenthalt suche ich nach einem neuen Arbeitgeber! Zurzeit bin ich Arbeitsuchen und ohne Job. ( und wieder gesund!!! )
Nun möchte ich in meinem Anschreiben klarstellen, das ich wieder voll einsatzfähig bin und gesundheitlich alles ok ist! Nur fehlen mir leider die richtigen Worte!


Aufgrund gesundheitlicher Probleme und dem damit verbundenen Aufenthalt in einer Rehabilitations Klinik im letzten Jahr, konnte ich meine Arbeit nicht weiter ausüben! ( jetzt fehlt mir noch ein Satz, in dem ich klar mache, das ich wieder voll einsätzbar bin ! )

Ps... möchte im Anschreiben auch nicht zuviel darüber schreiben!
Vielleicht hat von euch ja jemand ein paar Vorschläge

Vielen Dank schonmal :wink:

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 04.02.2008, 22:08

"Nach meiner vollständigen Genesung bin ich wieder voll einsatzbereit, um alle mit dem Beruf verbundenen Tätigkeiten problemlos ausführen zu können."

TobNDS
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Beitrag von TobNDS » 05.02.2008, 10:01

Danke, das klingt echt gut :!:



gruß
tobias

celaine
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Noch Arbeitsunfähig - trotzdem Bewerbungen schreiben

Beitrag von celaine » 03.04.2011, 19:08

Hallo zusammen,

ich habe mich schon durchs Forum geklickt und auch im Internet viel darüber gesucht. Leider finde ich in meinem Fall keine genaue Auskunft, was ich in meiner Bewerbung schreiben sollte.

Ich habe schon ein paar Jahre Berufserfahrung. Bei meinem letzten Arbeitgeber bin ich durch die Arbeitsbedingungen erkrankt. Ich konnte dem Stress und dem Umgang nicht mehr standhalten. Meine Ärzte bestätigen, dass ich einen sog. "Burnout" habe.

Meinen Vertrag bei diesem Arbeitgeber habe ich zum Jahresanfang auslaufen lassen. Jetzt bin ich noch krankgeschrieben, möchte mich allerdings wieder bewerben. Mein Wunsch ist es nicht mehr als Speditionskauffrau arbeiten, sondern als Bürokauffrau oder kaufmännische Angestellte. Ich erhoffe mir, dass mir der berufliche Wechsel besser bekommt und ich der Arbeit gewachsen sein kann.

Ich habe keine Ahnung, ob ich die Arbeitsunfähigkeit in die Bewerbung schreiben soll/muss. Oder ob, ich einfach Arbeitslos in die Bewerbung schreiben kann. Eigentlich möchte ich nicht mehr über die Krankheit sprechen und einfach nach vorne blicken. Darf ich das dem Arbeitgeber verschweigen?

Vielen Dank im Voraus :)

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Beitrag von Knightley » 03.04.2011, 19:56

Ja, wenn du nicht mehr krankgeschrieben bist, dann besteht auch keine Notwendigkeit, diese Erkrankung zu thematisieren.

Eventuell magst du auch mal hier rübergucken:

http://www.burn-out-forum.de/forum/view ... =70&t=5412

http://karriere-journal.monster.de/beru ... ticle.aspx

http://www.zeit.de/karriere/2010-07/arb ... ereinstieg (Artikel bezieht sich mehr auf die Eingliederung beim bestehenden Arbeitsgeber)

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Beitrag von celaine » 03.04.2011, 23:02

Hallo Knightley,

danke für die schnelle und kompetente Antwort :-)

Vor allem der Artikel von Monster war sehr informativ und hat mir weitergeholfen.

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Mausebacke
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Bewerbung nach langer Krankheit - Total überfordert

Beitrag von Mausebacke » 13.09.2011, 14:46

Hallo zusammen,

es geht um folgendes...
Ich habe eine lange Krankheitsphase hinter mir und habe deswegen weder eine Ausbildung, noch irgendwelche Arbeits- oder Praktikumserfahrungen. Das einzige, was ich vorweisen kann, ist ein qualifizierter Hauptschulabschluss (Klasse A) und ein Schulpraktikum, allerdings in einem Bereich, in dem ich nicht arbeiten möchte.

Da ich mittlerweile genesen und mich wieder fähig fühle zu arbeiten, möchte ich mich auf eine Teilzeitstelle im Verkauf bewerben, wo keine Berufserfahrungen von nöten sind (bis ich eine Ausbildungsstelle finde).

Ich denke einige ahnen die Probleme schon...

1. Meine Schulzeit ist jetzt 7 Jahre her und nach einigem rumstöbern hier und auf diversen Homepages ist mir klar geworden, das man Bewerbungen heute ganz anders schreibt wie damals... *seufz* Das heißt, ich habe so gar keine Ahnung, womit ich eigentlich anfangen soll.

2. Ich habe einfach nichts vorzuweisen! Dementsprechend kurz und knapp wird das Anschreiben und der Lebenslauf ja auch ausfallen... Ich habe keine Arbeitserfahrungen und weiß auch gar nicht wirklich, was ich in das Anschreiben scheiben soll, außer den Einleitungssatz (wo ich schon wunderbare Beispiele durch dieses Forum gefunden habe - Danke!)...
Ich habe auch keine "besonderen Fähigkeiten", die ich irgendwie bescheinigen könnte, oder die für den Beruf von nutzen sein könnten... Ich zeichne ganz gerne und habe Grundkenntnisse in Bildbearbeitung und Webdesign, aber das habe ich mir selber beigebracht und wie gesagt - es nutzt ja nicht für einen Verkaufsjob.

Wie kann ich meine Bewerbung trotzdem interessant gestalten? Wie kann ich die Krankheitszeit kaschieren?

3. Wie soll ich eine Bewerbung für einen Teilzeitjob eigentlich genau aufbauen? Gefordert vom Arbeitgeber sind: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Lichtbild). Heißt das, das Deckblatt kann ich mir schenken?


Ich bin um jeden Tipp und Ratschlag dankbar, denn ich fühle mich damit total überfordert :?

LG

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 13.09.2011, 21:17

Ich habe nicht den Eindruck, dass Du mit dem Verfassen einer Bewerbung überfordert wärst, Mausebacke... und ich kann Dir auch ganz einfach erklären, warum:

Dein Posting ist genau so, wie ein guter Brief (oder halt eine gute Bewerbung, als Sonderfall eines Briefes quasi) sein soll: Eine verständliche Einleitung, die ohne Umschweife zum Wesentlichen kommt, dann eine Folge mehrerer sauber sortierter Sinnabschnitte, alles in korrektem + nicht überdrehten Deutsch... und ein schönes, klares Schlusswort. Dasselbe mit den Inhalten einer Bewerbung - und Du wirst Dich schon auf den ersten Blick sehr positiv von all den Phrasendreschern abheben... ;-)

Du hast natürlich recht, dass lange Pausen im Lebenslauf nicht den besten Eindruck machen. Auch deshalb würde ich über mein erstes Ziel vielleicht noch einmal nachdenken. Ich verstehe es doch richtig, dass Du Deine "richtige" Ausbildung nicht im Verkauf planst? Hast Du daran gedacht, diese Zwischenphase stattdessen für ein Praktikum in Deiner Wunschrichtung zu nutzen? Das hätte m. E. gleich drei Vorteile: Erstens siehst Du, ob dieser Job tatsächlich der richtige für Dich wäre. Zweitens sammelst Du gute Argumente für die spätere Ausbildungsbewerbung (mit grossem Glück kannst Du sie vielleicht sogar im selben Betrieb machen)... und drittens ist so ein "weicher" und (für den Arbeitgeber) kostengünstiger Einstieg sicher leichter zu finden, wenn man aufgrund seines Werdegangs vielleicht nicht die allererste Wahl des Personalmenschen wäre...

Was Deine Fragen angeht:

1) Anfangen würde ich an Deiner Stelle nicht gleich mit einzelnen "Bewerbungssätzen", sondern mit einer Stichwortsammlung... mit dem Aufschreiben von Ideen, die sich vielleicht in der Bewerbung unterbringen liessen. Das wird natürlich umso besser gehen, wenn Du tatsächlich schon konkreten Einblick in das Metier erhalten konntest.

2) Wie gesagt: In Deinem eigentlichen Wunschbereich wird Dir das Argumentieren sicher leichter fallen... und nach dem Praktikum noch einmal leichter... ;-)

3) Man MUSS kein Deckblatt machen. Man KANN eins machen, wenn man WILL... und die richtige Idee hat... ;-)

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Mausebacke
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Beitrag von Mausebacke » 14.09.2011, 11:22

Hallo "Fragen" :)

erstmal Danke fürs Mutmachen *g*

Ich bin ja nicht dumm, im Gegenteil. Ich denke schon, das ich eine angenehme und zuverlässige Mitarbeiterin sein kann... Nur leider macht mein Abschlusszeugnis und mein "beruflicher Werdegang" (der quasi gar nicht vorhanden ist :roll: ) einen anderen Eindruck.

Genug davon... Ich hab mich mal versucht an einem Anschreiben und einem Lebenslauf... Die stell ich hier später mal ein zum Korrektur lesen quasi. Mal schauen :wink:

Und zu deiner Frage...
Ich muss zwingend arbeiten gehen, ich habe keine andere Wahl. Ich habe einen Haushalt und ein Auto zu finanzieren und meine finanzielle Lage ist derzeit sowas von besch...eiden... Wenn nebenbei noch Zeit für Praktika sind, werde ich die natürlich machen in den Bereichen, wo ich mich später auch bewerben will.
Gänzlich ausschließen kann ich den Verkauf nicht, nein. Es kann schon sein, das ich auch in den Verkauf gehen werde mit der Ausbildung. Da ich keine gute Qualifikation habe, muss ich sehen, was kommt, oder besser... wer mich überhaupt nimmt.

LG

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Bewerbung nach Burnout und langer Betriebszugehörigkeit

Beitrag von fisch11 » 17.06.2013, 18:10

Hallo zusammen,

durch Burnout bin ich seit 09/12 krank geschrieben, bin damals in der Arbeit zusammengebrochen. Vor kurzem habe ich die Kündigung bekommen. Zwischenzeitlich bin aber wieder fit und will arbeiten.

Mein Problem:
Ich bin schon seit über 10 Jahren in der Firma, war schon mal dort 4 1/2 Jahre beschäftigt.

Nun weiß ich nicht, wie ich die Kündigung nach so langer Zeit vernünftig darstellen soll.

Bisher bin ich immer gefragt worden, warum, nach so langer Zeit. Ehrlichkeit hat mich leider überhaupt nicht weiter gebracht. Da es hieß es dann, ich sei sowieso nicht belastbar.
[img] :roll:

Ganz verstehe ich es nicht, denn ich war in über 30 Jahren noch nie arbeitslos. Es ist in der ganzen Zeit die zweite Kündigung, die ich bekommen habe.

Mit fast 50 ist es sowieso nicht gerade einfach, eine neue Stelle zu finden.

Hat jemand eine Idee ? Ich verzweifle...

Danke und viele Grüße
fisch11

Romanum
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Beitrag von Romanum » 18.06.2013, 11:59

Die Gründe sollten immer beim neuen AG und Aufgabenbereich liegen. Du musst darstellen, was dich am neuen AG motiviert und reizt, dort unbedingt arbeiten zu wollen. Außerdem liebst du die Herausforderung und willst deinem Berufsleben vielleicht noch einmal eine neue Richtung geben.

Langer
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Beitrag von Langer » 27.06.2013, 18:54

Hallo fisch11,

habe ein ähnliches Problem. War in 07/2012 zusammengeklappt und dann krankgeschrieben; mein Jahresvertrag ist 11/2012 ausgelaufen. Ich bin erst seit Ende März diesen Jahres wieder auf dem Damm und seitdem bewerbe ich mich. Bin mit 42 nun arbeitsmarkttechnisch auch kein junger Hüpfer mehr....Für eine Argumentation ist auch nicht ganz unerheblich, wie in Deinem Arbeitszeugnis die Kündigung begründet wird. Da ich nur einen Jahresvertrag hatte und im Zeugnis neutral formuliert wurde"Herr....scheidet zum 01.12.2012 aus dem Unternehmen aus" habe ich nicht so einen großen Erklärungsnotstand; das könnte ja auch betriebsbedingte Gründe haben.

Allerdings ist die nun entstandene Lücke für meinen Lebenslauf untypisch. Ich bewerbe mich daher vorrangig auf kfm. Stellen, die zwar meinen Qualifikationen entsprechen, aber inhaltlich in eine andere Richtung gehen. So stelle ich eine berufliche Neuorientierung heraus. Aber klar, die Personaler sind nicht auf den Kopf gefallen, wer sich zwischen 40-50 mit diesem Argument und einer Lebenslauflücke bewirbt, landet sowieso schnell in der Midlife-Crisis-Schublade. Ich bekomme bisher auch nur Absagen oder gar keine Antworten. Aber eine Lücke von nun 7 Monaten kann man ja andererseits nicht unter den Tisch fallen lassen.

Ich denke, wichtig ist es aber vorrangig, ein Konzept für sich zu entwickeln und das überzeugend und selbstbewußt in der Bewerbung darzulegen. Anschreiben nach dem Motto "Hilfe Hilfe, ich suche Arbeit" kommen sicher nicht gut an. Ich drück Dir die Daumen!

kira79
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Krankheit in Lebenslauf nennen - im Anschreiben erläutern?

Beitrag von kira79 » 08.07.2013, 17:08

Hallo an alle Lesenden und vorab ein Danke an alle Antwortenden,

ersteinmal schön, dass es so ein Forum hier gibt! Ich habe mich jetzt einige Stunden hier durch die einzelnen Themen durchgelesen (auch die Suchfunktion genutzt ;), auf viele Fragen auch eine Antwort gefunden, auf 2 Punkte aber nochmal eingehen und euren Rat einholen.

Mit 24 Jahren versuche ich mich gerade zu bewerben, schwanke aber ziemlich was den Umgang bzw. die Nennung der Krankheitsphase angeht. Diese (insg. 3 Jahre, körperliche Erkankung, mittl. beschwerdefrei, Schwerbehinderung) liegt etwa 4 Jahre zurück, bzw. begann vor etwa 7. Nach abgeschlossenem Abi möchte ich mich nun bewerben (Praktikum)
Habe mich entschlossen, diese Phase im Lebenslauf (wgn. Lücke) zu nennen und im anschließenden Mot.schreiben nochmals darauf einzugehen und kurz (positiv formuliert) erläutert.
Die Frage ist, was sollte man sonst tun? ich halte es für sinnvoll gleich offen damit umzugehen, zumal es heute keine Einschränkungen mehr gibt (hier natürlich auch die Frage, Schwerbeh. auch angeben?) Diese Fragen stelle ich vor allem, weil ich außer Schulzeugnissen (sgt)/ Auszeichn. keine weiteren Arbeitsreferenzen vorzuweisen habe.

Mein Eindruck bisher, das ist ja leider das traurige und ich hoffe sehr, dass ich mich da täusche, ist ja der, dass solch natürlichen, unverschuldeten Situationen nicht gewünscht sind (und doch einfach Realtität sind) und es macht irgendwie traurig, dass man damit praktisch seine Person und seine Biografie verleugnen muss, gerade wenn man auch hier das eine oder andere Schicksal ließt.

Na, vielleicht könnte mir hier der eine oder andere weiterhelfen (vielleicht auch jemand aus der Personalabteilung :wink: ), ich bin jetzt schon sehr dankbar!

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FRAGEN
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Re: Krankheit in Lebenslauf nennen - im Anschreiben erläuter

Beitrag von FRAGEN » 08.07.2013, 20:05

Hallo kira79!
kira79 hat geschrieben:Mein Eindruck bisher, das ist ja leider das traurige und ich hoffe sehr, dass ich mich da täusche, ist ja der, dass solch natürlichen, unverschuldeten Situationen nicht gewünscht sind (und doch einfach Realtität sind) und es macht irgendwie traurig, dass man damit praktisch seine Person und seine Biografie verleugnen muss
Das ist natürlich sehr emotional formuliert... und das will ich Dir in Deiner Lage auch gar nicht verdenken. Trotzdem glaube ich, dass auch (vielleicht gerade) Dir ein bisschen Kaltblütigkeit bei der Betrachtung der Situation helfen würde. Z. B. ist es ganz sicher nicht so, dass Du "nicht gewünscht würdest"... oder dass irgendwer "Verleugnung" von Dir erwarten würde. Vielmehr ist es so, dass man als Arbeitgeber ein möglichst gutes Team zusammenstellen möchte - was m. E. ein sehr viel offeneres und flexibleres Vorhaben ist, als mancher vermuten würde. Die mögliche Bandbreite an sinnvoll Beteiligten in jeder Hinsicht ist oft ganz erstaunlich... genauso wie die Vielfalt der Menschen im Allgemeinen.

Wer ein sehr markantes Problem hat, neigt meiner Erfahrung nach sehr oft dazu, diesem weite Teile seiner Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist zwar nachvollziehbar - bindet aber sehr viel Energie... ohne irgendeinen Gegenwert dafür zu schaffen. Die Gedanken kreisen um diesen einen Minuspunkt... der rein technisch gar nicht viel mehr ist: Einfach ein Minuspunkt. Einer von 1000 denkbaren Punkten, die auf eine negative Entscheidung hinwirken können... dem aber genauso gut 1001 positive Punkte entgegen stehen könnten. Bei WEITEM nicht so wichtig, wie Du gerade denkst. Für meine Begriffe solltest Du als erstes diese Negativ-Fokussierung abstellen. Niemand denkt so viel über Dich nach wie Du selbst... ;-)

Lass das Thema erst einmal außen vor und kümmere Dich zwischendurch mal um die potentiellen Pluspunkte: Wie würdest Du jemandem erklären, dass und warum Dich Dein Wunschjob interessiert? Mal nicht auf "Bewerbungsdeutsch" gedacht, sondern unter ganz normalen Leuten. Was bist Du für ein Mensch?

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