Bewerbung nach Studienabbruch formulieren - abgebrochenes Studium

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Perkapt
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Studienabbruch oder nicht abgeschlossenes Studium

Beitrag von Perkapt » 26.09.2007, 18:36

Hallo
Ich habe eine kleine Frage:
wie kann man den Studienabbruch oder das nicht-Abschliessen eines Studiums (Natrurwissenschaftliche Richtung) im Lebenslauf oder im Anschreiben begründen oder erklären?
Gibt es so eine Erlärung, die häufig beneutzt wird?
wo kann man am besten das erwähnen, im Lebenslauf oder Anschreiben?
Danke im Vorraus

Perkapt

Bewa
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Beitrag von Bewa » 26.09.2007, 18:51

Hallo..

Du kannst es am besten im Anschreiben verpacken, indem Du schreibst, dass das Studium eher Theoretisch ausgerichtet war und Dir mehr das Praktische liegt...

Ansonsten fällt mir auch nix ein..

Was denn für ein Naturwissenschaftliches Studium?

Gruß Bewa

Perkapt
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Beitrag von Perkapt » 26.09.2007, 19:27

hallo
hat jemand anders ein vorschlag?

Danke für die Antwort.

dasto
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Beitrag von dasto » 26.09.2007, 23:38

Hast Du Studium komplett abgebrochen? Was machst Du jetzt? Was willst Du machen - dann sehen wir weiter. Bloß mit der Info können wir rätseln und finden keine optimale Lösung

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 29.09.2007, 12:53

Da hat sie recht. Ganz entscheidend für eine sinnvolle Umschreibung sind z. B. die Fragen, an welchem Punkt Deines Lebens Du mit welchen Voraussetzungen wie lange studiert hast, welche (Teil)Erfolge Du dort erzielt hast, ob Du etwas nebenbei gemacht hat (wenn ja, was und in welchem Umfang?) und in welcher inhaltlichen Verbindung das Studium zu den weiteren Plänen (Ausbildung? Ungelernte Tätigkeit? Lang- oder kurzfristig?) steht... um mal die wichtigsten anzureissen...

In einer Situation wie Deiner ist m. e. jede zusammenhanglose Einzelformulierung schlecht... und umso schlechter, je "häufiger sie benutzt wird"...

Du darfst auch nicht vergessen, dass von einem Studenten ein besonders Mass an Folgerichtigkeit und Systematik erwartet wird...

SandraZ
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Beitrag von SandraZ » 29.09.2007, 15:55

Ich weiß ja nicht in welcher Sitation du bist. Nach 3 Semestern hab ich damals mein Studium abgebrochen. Damals hat ich es auch mit zuviel Theorie begründet, im Anschreiben und das ich jetzt einen praktisch orientierten Beruf suche. Hatte eine Ausbildungsstelle gesucht.

Inzwischen ist mein Lebenslauf länger geworden, hab eine Ausbildung, Kinder erzogen und ein kleines bischen Berufserfahrung und mein Studium findet man nur noch im Lebenslauf erwähnt.
Wer nähres dazu erfahren möchte, ruft mich entweder an, kam schon vor oder fragte mich im Vorstellungsgespräch. Und hab es siehe oben begründet.

Gallagher
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Bewerbung nach Studienabbruch formulieren - abgebrochenes Studium

Beitrag von Gallagher » 04.11.2008, 12:45

Moin,

mein Studium geht zuende und so langsam fange ich an nach nem Platz für mein Praxissemester zu suchen.

Mein Problem: Ich habe schon mal studiert, bin da allerdinge nach 7 Semestern abgebrochen worden. Grund dafür war ehrlich gesagt Faulheit, hab zu der Zeit mehr gefeiert als für die Uni getan.

Nach nem halben Jahr Unterbrechung das ich mit einigen Praktikas und Nebenjobs verbracht hab, habe ich wieder angefangen zu studieren, allerdings einen anderen Studiengang.
Das Studium werde ich vorraussichtlich in Regelstudienzeit und mit guten Noten abschließen.

Mein Problem, wie verkaufe ich das erst nach ner recht langen Zeit abgebrochene Studium?

Grüße, Sebastian

Gallagher
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Beitrag von Gallagher » 04.11.2008, 16:27

Keiner ne Idee?
Hatte ja die Hoffnung das das nich Hoffnung gibt

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 04.11.2008, 17:48

Ich habe kein Interesse am Kauf eines Studienabbruches. Kannst du behalten... :lol:

Man weiß ja gar nicht, was du studiert hast etc. Was soll man bei den wenigen Informationen schon großartig raten: Neigungswechsel eventuell.

Gallagher
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Beitrag von Gallagher » 04.11.2008, 18:18

joa, da hast scho recht
Das erste Studium war Medizintechnik, jetzt isses nen Wirtschaftsingenieur.
Ziele sind ähnlich geblieben, soll in den Bereich Produktmanagement im Medizintechnikbereich gehen

Gallagher
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Beitrag von Gallagher » 10.11.2008, 02:07

gar keine Ideen?

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Eauvive
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Beitrag von Eauvive » 10.11.2008, 09:40

Gut, da der Abbruch (*hust*) erst nach sieben Semestern kam ist natürlich "war nicht mein Gebiet" schwierig als Argument...


Kannst du dir nich irgendwelche privaten Gründe aus der Tasche ziehen?

Oder eben es von dir aus quasi nicht ansprechen (nur die Zeit im Lebenslauf anzeigen) und auf Fragen ehrlich eingehen...

Gallagher
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Beitrag von Gallagher » 12.11.2008, 22:51

Von mir aus ansprechen hab ich nicht vor, ich befürchte da ist der Titel des freds nen bißchen irreführend, da hat wohl wer rumeditiert als das Ding verschoben worden ist...

Wollte das eigentlich nur im Lebenslauf erwähnen und dann bei Nachfragen drauf reagieren können.

Private Gründe sind mit bis jetzt keine "guten" eingefallen die die Sache nicht noch unschöner darstellen würden

yarlez
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Beitrag von yarlez » 13.11.2008, 17:22

Hi!

wie alt warst Du bei Studium Nr.1?

yarlez
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Beitrag von yarlez » 13.11.2008, 17:43

Und:

Hast Du schon mal darüber nachgedacht wie Du das alles als große heldenhafte Geschichte umdeuten kannst?

so nach dem Motto: erst faul gewesen, dann zu spät zum Ruder herumreissen-zwar noch bemüht aber hat nicht mehr geklappt, dann: zur Einsicht gekommen(!!) halbes Jahr Kraft geschöpft, nochmal von vorne angefangen, dieses Mal aus Fehler gelernt und alles richtig gemacht (!!) und nun glorreich abgeschlossen (hurra)

so beweist Du, daß:

1. Du aus Fehlern lernen kannst (ist nich üblich heutzutage)
2. Du ganz schön zäh bist, denn: nach nem abgebrochenem Studium (und besonders wenn´s so lang war) ziehen die meisten eben kein zweites Studium mehr durch.
3. Du vielmehr weißt als viele Mitbewerber, weil bei Studium nr1 hast Du ja trotzdem unmengen gelernt (und bist bestimmt nur ganz knapp gescheitert)
4. und bestimmt auch noch viele andere tolle Sachen, laß Dir was einfallen!

..sind natürlich alles nur Anregungen.

Auf jeden Fall ist der richtige Platz für die Geschichte das Vorstellungsgespräch, überall anders läßt Du´s wohl besser eher dezent durchscheinen.
Is jedenfalls alles kein Grund zum schämen oder zum so: :shock: schau´n.
Beste Grüße*viel Erfolg

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 14.11.2008, 17:06

Gallagher hat geschrieben:Ziele sind ähnlich geblieben, soll in den Bereich Produktmanagement im Medizintechnikbereich gehen
Ich denke, DAS ist es. Wie Eauvive schon sagt: "In der Tür geirrt!" geht nach dieser langen Zeit nicht... und private Gründe werden in sehr vielen Fällen einen gewissen Beigeschmack hinterlassen... selbst dann, wenn sie nicht einmal vorgeschoben wären.

Eine Prise von yarles`Heldengeschichte + eine graduelle Kurskorrektur innerhalb des beibehaltenen Gesamtziels...

palli
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bewerbung studienabbruch u. ausbildungsabbruch - fragen

Beitrag von palli » 07.06.2009, 20:14

hallo leute,
ich studiere zur zeit über 400km weit weg von zuhause,
während des studiums hat sich herausgestellt das meine freundin(die in meinem heimatort lebt) schwanger ist von mir ist und wir im sept. ein kind erwarten, deswegen möchte ich mein studium abbrechen da es finanziell sehr eng werden würde und ich kaum die chance hätte mein kind zu sehen.

nun habe ich ein paar fragen und zwar möchte ich mich bei einem unternehmen bewerben welches den ausbildungsplatz an mehreren standorten anbietet und zwei standorte davon kommen für mich in die engere wahl, da sie gleich weit weg sind.
wie und wo bring ich das am besten unter?

variante 1:

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Personaldienstleistungskaufmann an den Standorten München??und/oder?? Augsburg
variante 2:
mit großem Interesse habe ich auf der Internetseite Ihres Unternehmen gelesen, dass Sie zum 01.08.2009 noch Ausbildungsplätze zum Personaldienstleistungskaufmann anbieten, daher bewerbe ich mich um ein Platz an den Standorten Augsburg ??und/oder?? München.
andere varianten?

nächste frage wie verpacke ich am besten den studienabbruch?
kann ich reinschreiben das ich ihn aus familiären gründe abbreche?
wie es hier gemacht habe:
Zurzeit studiere ich an der Fachhochschule Xstadt Personalmangement im ersten Semster aus familiären Gründen ist es mir nicht möglich mein Studium weiterzuführen.
oder sollte ich das mit den familiären gründen weglassen und eher so was schreiben das ich meine stärken eher in der praxis sehe und es mir zu theoretisch ist?


es gibt noch ein weiteres problem und zwar hatte ich letztes jahr im august ne ausbildung angefangen zum industriekaufmann, welche ich aber abgebrochen hatte im oktober aus verschiedenen gründen.
soll ich diese station im lebenslauf retuschieren?
ich finde das macht den eindruck als wenn ich nix zu ende mache.

danke für eure hilfe :]

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 08.06.2009, 17:31

variante 1:
Variante 1 finde ich dann besser.
oder sollte ich das mit den familiären gründen weglassen und eher so was schreiben das ich meine stärken eher in der praxis sehe und es mir zu theoretisch ist?
Das mit den familiären Gründen stimmt ja. Aber man weiß auch nicht, wie die das bewerten, dass du durch die Familie weniger Zeit hast. Du solltest dann noch alternativ schreiben, dass diese Gründe eben einen Umzug zurück notwendig machen. Aber du bist vom Aufgabenbereich "Personal" weiter überzeugt.
soll ich diese station im lebenslauf retuschieren?
ich finde das macht den eindruck als wenn ich nix zu ende mache.
Kommt ja auf die Gründe an.

Und das Anschreiben muss deutlich machen, dass die jetzige Ausbildung richtig für dich ist und von dir durchgezogen wird, weil du eben nun auch endlich mal einen Abschluss brauchst.

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Beitrag von palli » 09.06.2009, 05:05

vielen dank für die hilfe :)
Zuletzt geändert von palli am 12.06.2009, 00:25, insgesamt 2-mal geändert.

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 09.06.2009, 13:52

Eventuell noch auf Vorkenntnisse aus dem Studium und zu kaufmännischen Sachverhalten eingehen.

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Bewerbung - nach Studienabruch wie begründen ...

Beitrag von Ex-Jura-Student » 04.07.2009, 18:58

Ich habe bis zur Zwischenprüfung Jura studiert und bin jetzt offiziell im 5 Semester ...
Habe aber gemerkt das ich eigentlich keine Interesse an diesem Fach habe, bzw. später in diesem Bereich arbeiten möchte ... eigentlich wollte ich Medizin studieren was aber auf Grund meines Notendurchschnittes nicht geklappt hat und nun bin ich zu Erkenntnis gekommen, das es nichts bringt etwas durch zuziehen wo man gar nicht hinter steht ...

Daher wollte ich mich jetzt erst mal als Krankenpfleger bewerben...

Nur wie kann ich diesen Schritt gut begründen...

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klarabella
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Beitrag von klarabella » 05.07.2009, 06:23

Im Anschreiben ist im letzten Abschnitt Platz für deine Motivation. Krankenpfleger zu lernen, mit dem Ziel später Medizin zu studieren, erscheint mir schlüssig und darf da durchaus Erwähnung finden.

Den Studienabbruch als solchen musst du nicht extra erwähnen, die Studienzeit steht dann schmucklos unter Ausbildung in deinem Lebenslauf, wird dazu kein Abschluss angegeben, können sich die meisten denken, dass keiner gemacht wurde und das wird mit dem Abschnitt zur Motivation im Anschreiben alles sagen, was gesagt werden muss.

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Beitrag von Ex-Jura-Student » 05.07.2009, 11:43

Naja ich hätte das Bedenken, denn eventuell werden sie Personen bevorzugen welche kein weiters Studium anstreben ...


und sollte man erwähnen, dass man die Zwischenprüfung bestanden, erst danach gemerkt hat das es nicht das Richte für Einen ist oder das man davor schon Zweifel gehabt hat und wenigstens die Zwischenprüfung abschließen wollte...

Justus Jonas
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Beitrag von Justus Jonas » 05.07.2009, 11:49

Nur so zum Verständnis:

Dein Notendurchschnitt ist nach der Ausbildung zum Krankenpfleger dann auch dem richtigen Stand, dass du dich für ein Medizinstudium einschreiben kannst?

Viele Arbeitgeber bilden über Bedarf aus, denen ist es egal ob du nachher nochmal studieren willst.

Ich würde es nicht erwähnen, sondern die Bewerbung so formulieren, dass du nach einem Studium, das dir nicht so gelegen hat, nun eine Ausbildung anstrebst.
Nach bestandener Prüfung kannst du denen dann immer noch sagen, falls die dir einen Vertrag anbieten, dass du lieber studieren gehen würdest...

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Beitrag von Ex-Jura-Student » 05.07.2009, 17:33

Justus Jonas hat geschrieben:Nur so zum Verständnis:

Dein Notendurchschnitt ist nach der Ausbildung zum Krankenpfleger dann auch dem richtigen Stand, dass du dich für ein Medizinstudium einschreiben kannst?
Nein aber ich hätte dann 6 Wartesemester (was die Wartesemester betrifft würde ich dann wohl noch etwas in dem Beruf arbeiten müssen, was ich aber eher als Vorteilhaft ansehe - da ich mir so etwas Geld beiseite legen könnte) anderseits und ich überlege eh den EMS-Test in Österreich zu absolvieren, nur wollte ich erst mal einen Ausbildung haben damit ich ein bessere moralische (im den Sinne ich habe schon mal eine Ausbildung bestanden - es geht nicht um alles oder nichts!) Absicherung habe...

Denn ich denke das ich mit diesem Beruf auch so glücklich werden könnte, ich weiß nur das ich in einen Bürojob eingehen würde - auch wenn er eventuell besser bezahlt ist ... Aber wenn man mehr erreichen kann sollte man es wenigstens probieren ...

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