Bewerbung technisches Grundpraktikum Maschinenbau

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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5piece
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Bewerbung technisches Grundpraktikum Maschinenbau

Beitrag von 5piece » 09.03.2011, 18:16

Hi Leute,

ich bräuchte mal eure Hilfe bzw. ein paar Tipps von euch :) Ich brauche für mein Studium noch ein Grundpraktikum und habe auch schon einige Bewerbungen verschickt aber leider immer Absagen ohne irgendwelche Gründe bekommen.

Ich habe die Bewerbung nochmal überarbeitet und würde sie jetzt gerne von euch mal bewerten lassen bzw würde mir wünschen wenn ihr mir Verbesserungsvorschläge machen würdet :)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte zum Wintersemester ein Studium in Maschinenbau mit späterer Spezifizierung auf Fahrzeugtechnik beginnen, wofür ein Technisches Grundpraktikum vorgeschrieben ist. Nachdem ich meinen Zivildienst in einer Fachklinik für Rehabilitation von mehrfach abhängigen Personen bald beendet habe, bin ich nun auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Dabei bin ich auf XXX als mögliche Anlaufstelle/ möglichen künftigen Arbeitgeber aufmerksam geworden. XXX als weltweit bekannte Firma mit ihrem Leitspruch „Ein Mann – Ein Motor“ zeigt mir, dass Sie viel Vertrauen zu Ihren Mitarbeitern haben und sie eigenständig ganze Herstellungsprozesse übernehmen lassen. Diese kluge Idee, in den Mitarbeitern dadurch hohe Eigenständigkeit sowie Motivation und Präzision zu erwecken reizt mich ganz besonders an einem Grundpraktikum bei der XXX.

Laut Studienordnung sollten während des 8 wöchigen Grundpraktikums Tätigkeiten in mindestens drei der fünf folgenden Bereiche für je 1-4 Wochen nachgegangen werden:

- Spanende Fertigungsverfahren
- Umformende Fertigungsverfahren
- Urformende Fertigungsverfahren
- Füge- und Trennverfahren
- Werkzeug- und Vorrichtungsbau

Für ein Studium im Bereich Maschinenbau habe ich mich entschieden, weil ich mich schon immer für Technik und ins Besondere die Funktionsweise von Maschinen und Fahrzeugen interessiert habe. Deshalb belegte ich in der Oberstufe auch Physik sowie Mathematik als Leistungskurse, um mir einen Grundstein für das schon damals angestrebte Studium in einem Ingenieurstechnischen Bereich zu legen. Praktische Erfahrungen konnte ich bereits bei einem Schulpraktikum in einem Betrieb für elektrische Steuerungen für Maschinen und Anlagen sammeln.

Zu Hause half ich schon früh meinem Vater bei so gut wie allen zu erledigenden handwerklichen Arbeiten und Reparaturen. So habe ich zumindest einen kleinen Einblick in unterschiedliche Arbeitsstrukturen bekommen, die mir später bestimmt hilfreich im Studium sowie bei dem anstehenden Grundpraktikum sein werden. In meiner Freizeit bastle ich gerne verschiedenste Dinge über Elektronik bis zur Mechanik. Dazu zählen zurzeit Aufbau eines Computers über Zusammenstellung von Hardware, Lichteffekte mit LED-Leisten, bis zur Herstellung des Computergehäuses aus Aluminium.
Dabei habe ich gerade bei der Herstellung des PC-Gehäuses, einen Einblick in die Verarbeitung von Metall bekommen, den ich sicherlich auch auf das Grundpraktikum übertragen kann.

Des Weiteren spiele ich Tischtennis in einem Verein und betreue einen Teil unserer Schülermannschaften. Gerade beim Tischtennis habe ich gelernt, dass es bei einer guten Mannschaft auf jeden einzelnen Mann ankommt. Man muss jedes Mal sein Bestes geben, um der Mannschaft nicht zu schaden. Diese Einstellung sehe ich gerade bei hochtechnologischen und auf Effizienz angewiesenen Firmen wie XXX als sehr wichtig an, um die hohen Maßstäbe zu verwirklichen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde, meine Kompetenzen bei der XXX unter Beweis zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen
XXX


Ich weiß, dass sie sehr lang ist, aber sie passt mit Arial und Schriftgröße 11 genau auf eine Seite :D

Grüße 5piece

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therese
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Beitrag von therese » 09.03.2011, 20:35

Schreibe Sätze :)
Keine Aufzählungen. Formuliere alles aus.

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Beitrag von 5piece » 09.03.2011, 22:34

Ok, das werde ich noch hinbekommen xD
Aber gibt doch bestimmt noch was anderes zum verbessern?

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therese
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Beitrag von therese » 10.03.2011, 09:11

Rechtschreibung/Grammatik abschließend unbedingt prüfen lassen!

Deine Erklärung zum Unternehmen im ersten Absatz liest sich etwas herablassend. Als würdest du ein kleines Kind dafür loben, dass es eine Aufgabe recht gut bewältigt hat.
Die Beschreibung zu deinen Fähigkeiten ist im Ansatz gut, sollte aber etwas flüssiger und zusammenhängender sein.

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Beitrag von 5piece » 10.03.2011, 12:09

Danke schonmal für die Tipps.
Jetzt wo du mich drauf hinweißst, könnte man die Einleitung wirklich herablassend verstehen, werde ich auc jeden Fall nochmal überarbeiten.
Einen flüssigen Text zu schreiben ist immer schwierig, werde mir aber auch nochmal ein paar Gedanken drüber machen.

Nochmal kurz zu Rechtschreibung/Grammatik, also ich finde dort keine Fehler mehr, die Rechtschteibprüfung hat mir auch nichts mehr angezeigt.
Edit: muss mich verbessern, haben sich doch noch 2 Fehler eingeschlichen :roll:

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Beitrag von therese » 10.03.2011, 12:21

Rechtschreibung/Grammatik können wir auch ganz am Schluss überprüfen. Schreib erstmal den Inhalt, da ändert sich ja sicherlich noch einiges.

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Beitrag von 5piece » 10.03.2011, 19:22

So, hier meine überarbeitete Version der Bewerbung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte zum Wintersemester ein Studium in Maschinenbau mit späterer Spezifizierung auf Fahrzeugtechnik beginnen, wofür ein technisches Grundpraktikum vorgeschrieben ist. Nachdem ich meinen Zivildienst in einer Fachklinik für Rehabilitation von mehrfach abhängigen Personen bald beendet habe, bin ich nun auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Dabei bin ich auf XXX als mögliche Anlaufstelle/ möglichen künftigen Arbeitgeber aufmerksam geworden. XXX als weltweit bekannte Firma mit ihrem Leitspruch „Ein Mann, ein Motor“ spiegelt das den Mitarbeitern entgegengebrachte Vertrauen sowie die Möglichkeiten, ganze Herstellungsprozesse von einzelnen Personen übernehmen zu lassen. Diese Arbeitsstrategie, durch Vertrauen und Verantwortungsübertragung beim Personal hohe Eigenständigkeit sowie Motivation und Präzision zu erwecken, reizt mich ganz besonders an einem Grundpraktikum bei der XXX.

Laut Studienordnung sollten während des 8 wöchigen Grundpraktikums mindestens 3 Tätigkeiten in den Bereichen spanende Fertigungsverfahren, umformende Fertigungsverfahren, urformende Fertigungsverfahren, Füge- und Trennverfahren sowie Werkzeug- und Vorrichtungsbau bearbeitet werden.

Für ein Studium im Bereich Maschinenbau habe ich mich entschieden, weil ich mich schon immer für Technik und ins Besondere die Funktionsweise von Maschinen und Fahrzeugen interessiert habe. Deshalb belegte ich in der Oberstufe auch Physik sowie Mathematik als Leistungskurse, um mir einen Grundstein für das schon damals angestrebte Studium in einem ingenieurstechnischen Bereich zu legen. Praktische Erfahrungen konnte ich bereits bei einem Schulpraktikum in einem Betrieb für elektrische Steuerungen für Maschinen und Anlagen sammeln. Des Weiteren half ich zu Hause schon früh meinem Vater bei so gut wie allen zu erledigenden handwerklichen Arbeiten und Reparaturen. So habe ich zumindest einen kleinen Einblick in unterschiedliche Arbeitsstrukturen bekommen, die mir später bestimmt hilfreich im Studium sowie bei dem anstehenden Grundpraktikum sein werden. Positiv auswirken werden sich auch die in meiner Freizeit entstandenen elektronischen sowie mechanischen Projekte. Dazu zählen zurzeit Aufbau eines Computers über Zusammenstellung von Hardware, Lichteffekte mit LED-Leisten, bis zur Herstellung des Computergehäuses aus Aluminium.
Hierdurch habe ich bereits einen kleinen Einblick in die Verarbeitung von Metall bekommen, den ich sicherlich auch auf das Grundpraktikum übertragen kann.
Zusätzlich zu den praktischen Erfahrungen besitze ich auch die richtige Einstellung, bei einer hoch angesehenen Firma zu arbeiten, da ich durch ein weiteres Hobby von mir schon früh gelernt habe in einer Gruppe Erfolge zu erzielen. Ich spiele Tischtennis in einem Verein und betreue dort auch einen Teil unserer Schülermannschaften. Gerade bei diesem Sport habe ich gelernt, dass es bei einer guten Mannschaft auf jeden einzelnen Mann ankommt. Man muss jedes Mal sein Bestes geben, um der Mannschaft nicht zu schaden, weil man schwächere Leistungen eines Kameraden nur schwer wieder revidieren kann. Diese Einstellung sehe ich gerade bei hochtechnologischen und auf Effizienz angewiesenen Firmen wie XXX als sehr wichtig an, um die hohen Maßstäbe zu verwirklichen und die Gruppe voranzubringen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde, meine Kompetenzen unter Beweis zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen
XXX

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Beitrag von 5piece » 24.03.2011, 08:09

Hi,

könnte vllt nochmal jemand von euch kurz über meine Bewerbung drüberschauen ob es so in Ordung wäre?

gruß 5piece

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therese
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Beitrag von therese » 24.03.2011, 11:49

Hi,
mögliche Anlaufstelle/ möglichen künftigen Arbeitgeber
Du solltest dich für eins entscheiden. Sieht nicht so gut aus mit dem Schrägstrich.
Laut Studienordnung sollten während des 8 wöchigen Grundpraktikums mindestens 3 Tätigkeiten in den Bereichen spanende Fertigungsverfahren, umformende Fertigungsverfahren, urformende Fertigungsverfahren, Füge- und Trennverfahren sowie Werkzeug- und Vorrichtungsbau bearbeitet werden.
Ich verstehe den Sinn des Einschubs nicht. Es scheint nicht in den Gesamtkontext zu passen. Wenn es Dinge sind, die für das Praktikum wichtig sind, dann würde ich das eher beim Gespräch einbringen. Aber hier wirkt es für mich fehl am Platz.
Des Weiteren half ich zu Hause schon früh meinem Vater bei so gut wie allen zu erledigenden handwerklichen Arbeiten und Reparaturen
Persönliche Meinung: Ich würde den Vater raus nehmen und erst im Gespräch näher erklären was du gemeinsam mit deinem Vater gemacht hast. Du kannst ja schreiben, dass du kleinere handwerkliche Dinge und Reparaturen gemacht hast. Das Anschreiben sollte rein auf dich bezogen sein. Wie gesagt, persönliche Meinung.
So habe ich zumindest einen kleinen Einblick
ohne "zumindest" - das schmählert dich.
die mir später bestimmt hilfreich
ohne "bestimmt" - das schmählert dich.
Du könntest "sicherlich" nehmen oder es ganz weg lassen. Sei überzeugt, dass es so sein wird.
Positiv auswirken werden sich auch
Dieser gesamte Teil liest sich sehr verunsichert. So als wärst du nicht sicher, ob dir deine bisherigen Tätigkeiten später wirklich mal nützlich sein werden. Versuch das doch alles mal so zu formulieren, als wärst du stolz auf das was du schon kannst und bist auch überzeugt davon dass es dir von Nutzen sein wird. Aber schreibt nicht "ich bin überzeugt ..." sondern gib die Botschaft unterschwellig weiter.
Erzähl dem Leser einfach was er wissen will und lass ihn selbst seine Schlüsse ziehen.
Dazu zählen zurzeit Aufbau eines Computers über Zusammenstellung von Hardware, Lichteffekte mit LED-Leisten, bis zur Herstellung des Computergehäuses aus Aluminium.
ohne "zurzeit"
Ich tendiere fast dazu, das Wort Case Modding zu verwenden. Vermutlich wird man es in der Branche kennen. Als Beispiel kannst du ja aufführen was du konkret gemacht hast, aber für mein Empfinden kannst du ruhig etwas mehr auf die Kacke hauen.
Hierdurch habe ich bereits einen kleinen Einblick in die Verarbeitung von Metall bekommen, den ich sicherlich auch auf das Grundpraktikum übertragen kann.
Auch hier: Stichwort "auf die Kacke hauen"
Zusätzlich zu den praktischen Erfahrungen besitze ich auch die richtige Einstellung, bei einer hoch angesehenen Firma zu arbeiten, da ich durch ein weiteres Hobby von mir schon früh gelernt habe in einer Gruppe Erfolge zu erzielen. Ich spiele Tischtennis in einem Verein und betreue dort auch einen Teil unserer Schülermannschaften. Gerade bei diesem Sport habe ich gelernt, dass es bei einer guten Mannschaft auf jeden einzelnen Mann ankommt. Man muss jedes Mal sein Bestes geben, um der Mannschaft nicht zu schaden, weil man schwächere Leistungen eines Kameraden nur schwer wieder revidieren kann. Diese Einstellung sehe ich gerade bei hochtechnologischen und auf Effizienz angewiesenen Firmen wie XXX als sehr wichtig an, um die hohen Maßstäbe zu verwirklichen und die Gruppe voranzubringen
Viel zu viele Sätze für das bisschen Information. Kompakt und spannend schreiben!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde, meine Kompetenzen unter Beweis zu stellen.
Konjunktive sind böse und wenn sie sich im Schlussatz derart häufen geradezu eine Epidemie!

Fazit:
Du bist nicht überzeugt von deinen eigenen Stärken.
Wenn du das Anschreiben physisch vortragen müsstest würden neben dir bestimmt 5 weitere stehen, die inhaltlich das gleiche haben aber viel überzeugender rüber kommen und entsprechend auch den Job kriegen.

Also, Aufgabe für dich: Anschreiben überarbeiten und einfach mal auf die Kacke hauen. Übertreibs einfach mal, auch wenn du an manchen Stellen denkst "Nee, das kann ich doch so nicht schreiben". Doch, schreib es so.
Und dann lass mal sehen was draus geworden ist.

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Beitrag von 5piece » 24.03.2011, 18:11

Hi,

vielen Dank für das auseinanderpflücken meines Textes :) Finde ich richtig toll, wenn Leute einem so dabei helfen :)
So genug geschleimt, zurück zum Thema xD

Wenn man so drauf achtet, dann erkennt man wirklich , dass ich viel - ich will nicht untertrieben schreiben aber dann nehme ich deine Wortwahl mich "geschmählert" habe. Man merkt wohl auch, dass das meine erste richtige Bewerbung ist :roll:

Den Abschnitt mit den Anforderungen hatte mich auch ein wenig gestört, aber ich dachte halt, dass sie von vornerein wissen sollten, was ich alles machen muss, um das Praktikum anerkannt zu bekommen. Aber da auf ihrer HP steht, dass sie Grundpraktikas anbieten, werden wohl die meisten Bereiche abgedeckt sein.

Hier dann mal der überarbeitete Text:



XXX


Eine Frage habe ich aber noch, ich werde schon vor diesem Praktikum ein weiteres Vorpraktikum bei einer kleinen Firma machen, sollte ich das erwähnen oder könnte man das dann eher so verstehen, als bräuchte ich nicht unbedingt noch ein weiteres? Da die Firma wie gesagt nur sehr klein ist, wird das Praktikum vermutlich nicht bei allen Unis/FHs angerechnet, deswegen das Zweite.

gruß 5piece

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therese
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Beitrag von therese » 24.03.2011, 22:48

Und sag mal wie gefällts dir?
Ich finds prima, ganz ehrlich. Einzig die Einleitung würd ich ein wenig ändern. Das liest sich etwas rein gepoltert.
Wie fändest du denn sowas wie: "Für mein im Winter beginnendes Studium benötige ich ein Praktikum und bin auf Sie aufmerksam geworden. Daher möchte ich mich gern vorstellen. "
Und dann das mit dem Mann und Motor etc.
Das macht den Anfang kürzer und verständlicher finde ich. Den Zivi würd ich ebenfalls raus nehmen oder wenigstens nur das Wort erwähnen, nicht aber das mit der Reha. Es passt thematisch überhaupt nicht. Genausowenig als wenn du Harfe spielen würdest.
Das wäre etwas fürs VG.
Der Rest gefällt mir persönlich sehr gut. Was meinst du? Stört dich noch etwas?

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Beitrag von 5piece » 25.03.2011, 08:28

Hi,

ich hab die Einleitung jetzt nochmal überarbeitet, finde sie so etwas flüssiger wie vorher. Das mit meiner Zivistelle habe ich deswegen mitreingenommen, da man dann sehen kann, dass ich auch mit Personen umgehen kann, die etwas schwerer "zu handhaben" sind. Auch das mit der Spezifizierung auf Fahrzeugtechnik habe ich gewählt damit sie sehen, dass ich auch nach dem Studium in diese Richtung gehen will.



Sehr geehrte Damen und Herren,

für mein zum Wintersemester beginnendes Maschinenbaustudium mit späterer Spezifizierung auf Fahrzeugtechnik benötige ich noch ein technisches Grundpraktikum und bin auf Sie aufmerksam geworden. Nachdem ich meinen Zivildienst in einer Fachklinik für Rehabilitation von mehrfach abhängigen Personen bald beendet habe möchte ich mich gerne bei Ihnen vorstellen.
Mir gefällt an XXX ganz besonders, die Idee hinter ihrem Leitspruch „Ein Mann, ein Motor“, welche das den Mitarbeitern entgegengebracht Vertrauen wiederspiegelt sowie die Möglichkeiten, ganze Herstellungsprozesse von einzelnen Personen übernehmen zu lassen.
Diese Arbeitsstrategie, durch Vertrauen und Verantwortungsübertragung beim Personal hohe Eigenständigkeit sowie Motivation und Präzision zu erwecken, reizt mich an einem Grundpraktikum bei der XXX.

Für ein Studium im Bereich Maschinenbau habe ich mich entschieden, ...


Ich würde noch gerne wissen, wie es mit meinem zweiten Grundpraktikum aussieht, ob ich das noch erwähnen soll oder eher weglassen?

Ansonsten gefällt es mir wirklich besser wie meine erste Version.

Gruß 5piece

Kataran
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Bewerbung für ein Praktikum in der Motorenkonstruktion

Beitrag von Kataran » 02.07.2019, 18:21

Hey,

ich bin derzeit auf der Suche nach einem Praktikum und habe eine ganz interessante Stelle bei Daimler in der Motorenkonstruktion gefunden.
Einen Bewerbungstext habe ich soweit auch schon, jedoch ist es mir auch nach Tagen jetzt noch nicht gelungen meine persönliche Motivation und den Unternehmensbezug wirklich unterzubringen.

Das Problem ist, dass mir eigentlich jeder deutsche Automobilhersteller zusagt und ich nicht das einzig wahre Unternehmen habe, in dem ich unbedingt mal arbeiten will. Texte zu formulieren fällt mir an sich schon immer sehr schwierig, bin froh überhaupt was zustande bekommen zu haben.

Wäre toll, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte. Falls jemand einen guten Vorschlag hat, werde ich diesen dann versuchen umzusetzen.

Kurz noch zu mir:
Studiere gerade im 6. Semester Maschinenbau und muss ein Pflichtpraktikum absolvieren. An dieses will ich dann noch in freiwilliges Praktikum anhängen.
Sehr geehrte Damen und Herren,

-


Mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Kataran am 16.07.2019, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.

Romanum
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Re: Bewerbung für ein Praktikum in der Motorenkonstruktion

Beitrag von Romanum » 04.07.2019, 10:10

Kataran hat geschrieben:
02.07.2019, 18:21
Das Problem ist, dass mir eigentlich jeder deutsche Automobilhersteller zusagt und ich nicht das einzig wahre Unternehmen habe, in dem ich unbedingt mal arbeiten will. Texte zu formulieren fällt mir an sich schon immer sehr schwierig, bin froh überhaupt was zustande bekommen zu haben.
Stimmt schon, dass dies schwierig ist. Aber vielleicht gibt es ja auch aktuelle Verlautbarungen des Unternehmens oder aktuelle Entwicklungen in der Motorentechnologie, bei der du nun hautnah dabei sein möchtest.

Also wenn du dich auf den Vortrag beziehst, dann könntest du durchaus darauf eingehen, welche Fakten dich besonders beeindruckt haben.
Im Studium habe ich am größten Konstruktionsprojekt der Universität teilgenommen. Mit einem technisch ausgereiften Konzept erhielten mein Team und ich die Auszeichnung für die beste Gesamtleistung durch die Universität und den Industriepartner.
Ist dieses Konstruktionsprojekt jetzt etwas anderes als die Formula Student? Es wird nicht wirklich deutlich, was dieses Konstruktionsprojekt beinhaltete und worin die technischen Herausforderungen bestanden.

Insgesamt kommt im Anschreiben auch noch dein Fachwissen zu kurz.

Kataran
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Re: Bewerbung für ein Praktikum in der Motorenkonstruktion

Beitrag von Kataran » 04.07.2019, 21:13

Danke dir für deine Tipps.
Habe im Laufe der Tage nochmal weiter dran gearbeitet und heute deine Tipps mit eingebaut.

Mit der Einleitung bin ich noch nicht so ganz zufrieden.
Habe aber versucht mehr Motivation reinzubringen und spezifische Qualifikationen für die Stelle.
Der Firmenbezug fehlt leider immer noch ziemlich.

Wäre toll, wenn du nochmal über alles drüberschauen kannst.
Vielen Dank!
Sehr geehrte Damen und Herren,

-
Zuletzt geändert von Kataran am 16.07.2019, 08:39, insgesamt 1-mal geändert.

Romanum
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Re: Bewerbung für ein Praktikum in der Motorenkonstruktion

Beitrag von Romanum » 08.07.2019, 13:13

Stimmt, mit der Einleitung hapert es noch.
Ergänzend dazu sammelte ich als Teamleiter Erfahrungen in der Führung eines interdisziplinären Teams. Mir gelang es unter anderem, verglichen mit dem Vorjahr, mehr Unterstützer durch die Industrie und die Universität zu bekommen, in dem ich unser Projekt erfolgreich beworben habe.

Es ist gut, wie du deinen positiven Anteil darstellst.

Das Thema Strukturoptimierung ist heutzutage, besonders im Automobilbereich, enorm wichtig, um durch Downsizing der Motoren und Gewichtseinsparung am gesamten Auto, die immer strenger werdenden Schadstoffgrenzen einzuhalten zu können. Im Rahmen meines gewählten Moduls „Strukturoptimierung“ an der Universität beschäftige ich mich aktuell mit gerade diesem Thema und lernte bereits erste Konstruktionen in einem CAE-Programm zu optimieren.

Gute Verbindung zwischen aktuellen ENtwicklungen und deines Moduls.

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TheGuide
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Re: Bewerbung für ein Praktikum in der Motorenkonstruktion

Beitrag von TheGuide » 09.07.2019, 21:25

Vermeide Wiederholungen.

Warum willst du das Praktikum machen, was sind deine Praktikumsziele?
Welche Fertigkeiten bringst du bereits mit?

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