Bewerbung Veranstaltungskauffrau. Geht das so?

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Meusel
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Bewerbung Veranstaltungskauffrau. Geht das so?

Beitrag von Meusel » 30.10.2007, 12:05

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Veranstaltungskauffrau

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie suchen eine Auszubildenede als Veranstaltungskauffrau? Ich stelle mich Ihnen als motivierte, zuverlässige und aufgeschlossene Bewerberin vor.

Ihrer Homepage habe ich entnommen, dass Sie bundesweit und im europäischen Ausland tätig sins.Besonders interessant finde ich die Möglichkeit in Ihrem Betrieb meine Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Das Thema Kommunikation bildet einen wesentlichen Teil meines Studiums. Neben Vorlesungen zu diesem Thema gab es Projektarbeiten an denen ich mich beteiligte. Mein besonderes Engagement galt deren Gestaltung und Strukturierung. Dabei ermöglichte mir meine offene und ehrliche Art eine unkomplizierte und enge Zusammenarbeit mit Kommilitonen unterschiedlichster Art.

Die benötigten Vorraussetzungen wie Belastbarkeit und Flexibilität bringe ich mit. Ich habe kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und behalte in hektischen Situationen den Überblick.

Mein Abitur habe ich im Juni XX abgelegt. Seit Oktober XX studiere ich an der Universität XX die Studiengänge XX und XX, erkannte aber bereits in den ersten Semestermonaten, dass der Weg eines theoretischen Studiums für mich nicht der Richtige ist.Ich möchte in einem Betrieb praktisch mitarbeiten und praxisorientiert ausgebildet werden!

Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Ihrem Hause freue ich mich.

MFG

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 30.10.2007, 18:53

Das finde ich schon gar nicht schlecht, Meusel!

Wobei das nette Detail mit den Fremdsprachen eigentlich fast zu schade ist, um so im Niemandsland zwischen der (guten) Einleitung und dem Hauptteil verbraten zu werden. Für mein Gefühl ist das eher etwas, um den Abgang abzurunden... ;-)

Sehr gut gefällt mir die Art und Weise, Deine Studienerfahrungen argumentativ zu nutzen. Darf man fragen, was Du studiert hast? Wenn es etwas mit Sprachen zu tun gehabt haben sollte, böte sich natürlich die Verbindung zu o. g. "Detail" an. Und apropos "Verbindungen": Vielleicht könnte man auch noch eine zwischen dem bisherigen Studentendasein und den "unregelmässigen Arbeitszeiten" schlagen? Was ich damals alles an Nächten durchgearbeitet habe... ;-)

Aufgrund Deines ansonsten souveränen Umgangs mit dem Thema "Studium" finde ich diesen "Entschuldigungs"-Absatz am Ende gar nicht mehr nötig... den Verweis auf das Abitur eigentlich auch nicht...

M. E. kann das eine sehr interessante Bewerbung werden... ;-)

Meusel
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Beitrag von Meusel » 31.10.2007, 10:39

Danke erst mal für die Antwort.Studiere zur Zeit Linguistik und Deutsch als Fremdsprache...

Meusel
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Beitrag von Meusel » 02.11.2007, 09:39

Hab das Anschreiben jetzt mal überarbeitet...

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Veranstaltungskauffrau

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie suchen eine Auszubildende als Veranstaltungskauffrau? Ich stelle mich Ihnen als motivierte, zuverlässige und aufgeschlossene Bewerberin vor.

Mein Interesse für das Berufsfeld einer Veranstaltungskauffrau wurde aufgrund der vielseitigen Tätigkeiten im Bereich der Planung und Organisierung geweckt und durch themenbezogene Vorlesungen im Bereich des Kommunikationsmanagements gestärkt.Ebenso ansprechend finde ich, dass Ihr Betrieb einen intensiven Kundenkontakt verspricht, bei dem ich meine guten Umgangsformen einsetzen kann.

Das Thema Kommunikation bildet einen wesentlichen teil meines Studiums. neben Vorlesungen zu diesem Thema gab es Projektarbeiten an denen ich mich beteiligte. Mein besonderes Engagement galt deren Gestaltung und Strukturierung. Dabei ermöglichte mir meine offene und ehrliche Art eine unkomplizierte und enge Zusammenarbeit mit Kommilitonen unterschiedlichster Art. Die benötigten Vorraussetzungen wie Belastbarkeit und Flexibilität bringe ich mit. Ich behalte in hektischen Situationen den Überblick und habe kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten.

Ihrer Homepage habe ich entnommen, dass Sie bundesweit und im europäischen Ausland tätig sind. Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, in Ihrem Betrieb meine Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Mein Abitur...

Über eine...



ist das so schon zum Abschicken OK.?Die letzten beiden Abschnitte hab ich nicht noch mal aufgeschrieben,weil ich da eh nichts verändert habe.
Hätte aber noch ne Frage und zwar, hab ich die meisten Ausbildungsangebote telefonisch erfragt.Allerdings nur bei irgendwelchen Sekretärinnen.Wie kann ich das denn mit unter die Zeile "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als..." schreiben?

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 02.11.2007, 13:51

Hallo Meusel!
Meusel hat geschrieben:Die letzten beiden Abschnitte hab ich nicht noch mal aufgeschrieben,weil ich da eh nichts verändert habe.
Nicht ganz ungefährlich, weil Du den Leser damit zwingst, immer wieder zwischen verschiedenen Postings hin und her zu springen. Schwer zu sagen, wie viele das machen... ;-)

In Deinem Fall kommt noch dazu, dass gerade der Satz mit dem Studienabbruch einer der kritischeren (und damit eigentlich besonders wichtig zur Begutachtung) ist. Jetzt, wo Du die Begründung vorne weiter ausgebaut hast, finde ich ihn eigentlich verzichtbarer denn je... vor allem deshalb, weil Du damit all das, was Du zuvor aus dem Studium abgeleitet hast, ausgerechnet zum Abschied deutlich entwertest...
Meusel hat geschrieben:Hätte aber noch ne Frage und zwar, hab ich die meisten Ausbildungsangebote telefonisch erfragt.Allerdings nur bei irgendwelchen Sekretärinnen.Wie kann ich das denn mit unter die Zeile "Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als..." schreiben?
Ich glaube, ich würde das genau so lassen, wie es ist. Gerade unter diesem Aspekt ist Dein Einleitungssatz doch sehr geschickt, da er auf freundliche Weise offen lässt, ob Dir irgend eine offizielle Information vorlag... ;-)
Meusel hat geschrieben:Mein Interesse für das Berufsfeld einer Veranstaltungskauffrau wurde aufgrund der vielseitigen Tätigkeiten im Bereich der Planung und Organisierung geweckt und durch themenbezogene Vorlesungen im Bereich des Kommunikationsmanagements gestärkt.Ebenso ansprechend finde ich, dass Ihr Betrieb einen intensiven Kundenkontakt verspricht, bei dem ich meine guten Umgangsformen einsetzen kann.
Ziemlich unklar, der ganze Abschnitt. Von welchen (und vor allem: wessen) Tätigkeiten redest Du im ersten Satz? Geht es da um Dich oder das Unternehmen? Beziehst Du Dich bei den Vorlesungen auf Dein (an dieser Stelle noch nicht erwähntes) Studium?

Beim letzten Satz wechselt Dein Interesse vom Berufsfeld zum Betrieb... was durch das "Ebenso" (was ein weiteres Argument für das BERUFSinteresse suggeriert) erst in der Mitte des Satzes deutlich wird. Und inwiefern "verspricht der Betrieb (ist es der Betrieb oder die Position?) intensiven Kundenkontakt"? Wobei ich die Umgangsformen an sich gar nicht schlecht als Argument finde... ;-)

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Beitrag von Meusel » 02.11.2007, 15:22

Das Berufsfeld einer Veranstaltungskauffrau, entspricht meinen persönlichen Berufsvorstellungen und Interessen.Ebenso ansprechend,finde ich...(weiss noch nicht genau...evtl. eine ähnliche Version wie vorher)


das mit dem letzten Abschnitt...weiss nicht genau...wirklich ganz weglassen???Dann wissen die doch gar nicht warum ich denn mein studium abbrechen will...Oder ist das in einer Bewerbung nicht so wichtig?Würd dann vielleicht nur schreiben:Derzeit studiere ich die Studiengänge XX und XX,erkannte aber bereits in den...

Meusel
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Beitrag von Meusel » 02.11.2007, 20:31

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie suchen...

Das Berufsfeld einer Veranstaltungskauffrau lässt sich mit meinen persönlichen Interessen und Berufsvorstellungen verbinden.Ebenso ansprechend finde ich, dass ihr Betrieb einen intensiven Kundenkontakt verspricht, bei dem ich meine guten Umgangsformen einsetzen kann.

Das Thema Kommunikation...

Ihrer Homepage habe...

Über eine Einladung...


Wär echt schön,wenn mir noch mal jemand helfen kann.Wollte/Muss die Bewerbung am Wochenende wegschicken....

Und hätte noch ne Frage,kann ich das mit den Anlagen auch so schreiben:

Anlagen Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild


also nebeneinander...(des Platzes halber...???)??

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Beitrag von FRAGEN » 03.11.2007, 13:12

Aus wie vielen Postings soll man sich die aktuelle Fassung jetzt zusammensuchen?

Der Satz mit dem "Berufsbild" hört sich für mich ausgesprochen distanziert an... im möchte fast sagen: herablassend. So nach dem Motto: "Wenn GAR nichts anderes mehr geht - für SIE wird`s ja wohl noch reichen!"... ;-)

Zu dem nachfolgenden Satz fällt mir nichts ein, was ich nicht schon gesagt hätte.

Bei der horizontalen Anordnung der Anlagen würde ich hinter das Wort "Anlagen" einen Doppelpunkt setzen. Viele belassen es heute allerdings auch bei dem Wort selbst, d. h. führen die einzelnen Dokumente gar nicht mehr auf.

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Beitrag von Meusel » 03.11.2007, 20:21

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Veranstaltungskauffrau

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie suchen eine Auszubildende als Veranstaltungskauffrau? Ich stelle mich Ihnen als motivierte, zuverlässige und aufgeschlossene Bewerberin vor.

Der Beruf einer Veranstaltungskauffrau spricht mich besonders wegen seiner Vielfältigkeit an. Mein Interesse gilt vor allem der Planung und Organisierung. Ebenso ansprechend finde ich, dass Ihr Betrieb einen intensiven Kundenkontakt verspricht, bei dem ich meine guten Umgangsformen einsetzen kann.

Das Thema Kommunikation bildet einen wesentlichen Teil meines Studiums. Neben Vorlesungen zu diesem Thema gab es Projektarbeiten, an denen ich mich beteiligte. Mein besonderes Engagement galt deren Gestaltung und Strukturierung. Dabei ermöglichte mir meine offene und ehrliche Art eine unklompizierte und enge Zusammenarbeit mit Kommilitonen unterschiedlichster Art. Die benötigten Vorraussetzungen, wie Belastbarkeit und Flexibilität bringe ich mit. Ich behalte in hektischen Situationen den Überblick und habe kein Problem mit unregelmäßigen Arbeitszeiten.

Ihrer Homepage habe ich entnommen, dass Sie Bundesweit und im europäischen Ausland tätig sind. Besonders interessant finde ich die Möglichkeit, in ihrem Betrieb meine Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern.

Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in Ihrem Hause freue ich mich.

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Sorry...hier ist noch mal das komplette Anschreiben.Wär lieb wenn du noch mal ein Auge drüber werfen könntest.
Hab echt keine Ahnung wie ich den zweiten Absatz schreiben soll?Wollte etwas, was den Beruf allgemein beschreibt...Und nach etlichen Formulierungen (sitze schon seit 3 Wochen an der Bewerbung) ist der Kopf etwas leer.Bin mir halt immer noch ziemlich unsicher...
Den Absatz mit dem Studium hab ich jetzt mal weggelassen. gefällt mir persönlich auch besser so.Aber trotzdem weiss der betrieb ja doch gar nicht, warum ich mein Studium abbrechen will und was ich überhaupt studiere...meinem Lebenslauf kann man das so ja nicht entnehmen, halt nur dass ich studiere und seit wann...Ach,keine Ahnung??Bin zhalt ziemlich unsicher...und möchte ungern eine bewerbung abschicken, die nicht auch "perfekt" ist.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 04.11.2007, 20:10

Hallo Meusel!

Ich würde sagen: Wir kommen der Sache näher... ;-)

Was die "perfekte Bewerbung" angeht: Die hängt m. E. sehr stark vom Empfänger ab; es gibt kaum einen Aspekt, in dem es nicht unterschiedliche Vorlieben auf Leserseite gäbe. Ein absolutes MUSS in meinen Augen ist eigentlich "nur" ein Angebot, das inhaltlich mit der Bedarfslage des Unternehmens in Einklang steht und die Stimmigkeit des Gesamtauftritts. Zu beidem gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten... ;-)

Konkret zu Dir: Einstieg ist gut. Der nächste Absatz ist m. E. immer noch nicht so richtig sauber, das der Zusammenhang der Sätze in Teilen nach wie vor hakt: Der Vielfältigkeits-Einstieg ist prima; den Folgesatz (mit dem Interesse) würde ich eindeutiger auf den ersten beziehen. Wenn er so für sich steht, fragt man sich nämlich m. E., wie Du überhaupt auf Dein Studium kommen konntest. Das Problem des "Kundenkontaktes" ist für mich nach wie vor, dass Du quasi ohne Ansage von Berufs- auf Betriebsebene wechselst. Damit wir uns richtig verstehen: Alles, was Du da erwähnst, finde ich gut; das Problem ist der Satzbau bzw. das Verhältnis der Sätze zueinander.

Studium ist immer noch prima... wobei ich entweder im ersten oder im zweiten Satz die Studienfächer erwähnen würde. Für mich "fehlt" der Studienabbruch nicht... wobei sich von der Freude an der Zusammenarbeit mit anderen vielleicht eine Brücke zum praktischen Berufsleben schlagen liesse? So in der Richtung, dass Dich die (im Studium + vor allem im weiteren Verlauf viel zu seltenen) Gemeinschaftsarbeiten bzgl. Projekten+ Teamarbeiten auf den Geschmack gebracht haben?!?

Bei den "Voraussetzungen" ist der Bezug wieder einmal unsauber. Im Kontext klingt das so, als würdest Du von Studienvoraussetzungen reden! Wie fändest Du es denn, diese Punkte an den nachfolgenden Absatz anzuhängen, d. h. nach den Fremdsprachenkenntnissen zu bringen?

Wie gesagt: Ich denke, dass die Bausteine jetzt soweit "stimmen"... und nur noch etwas aufeinander zu gefeilt werden müssen...

Viel Spass dabei... ;-)

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