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Bewerbung zum MATSE nach Studienabbruch...

 
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Schlaubi



Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 22.10.2013, 10:42    Titel: Bewerbung zum MATSE nach Studienabbruch...

Winken

Zuletzt bearbeitet von Schlaubi am 26.10.2013, 12:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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KillrAngel
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 2485

BeitragVerfasst am: 23.10.2013, 17:31    Titel:

Die Sätze sind mir persönlich für eine Bewerbung zu komplex bzw. zu verschachtelt. (Und mal ganz ehrlich, redst du auch so? Besonders auf die Fremdwörter bezogen.) Der Einleitungssatz soll sicherlich Eindruck schinden, dennoch erschließt sich mir deine Absicht dahinter gar nicht. Es scheint insgesamt eher so, als ob du deinen Werdegang erklärst und weniger deine Eignung für diese Ausbildung. Mir persönlich wäre etwas eindeutigeres lieber. Als Hauptargument für deine Eignung dient eigentlich dein Studium. Alles andere zuvor ist zwar nett, aber Nebensache. Zumal dein Studium ebenfalls deine Matheaffinität bestätigt. Eine kurze Andeutung würde hier reichen.
Will sagen: Im Endeffekt kannst du den 3., 5. und letzten Absatz so lassen, mit Ausnahme einiger Formulierungen vielleicht, aber den Rest solltest du überdenken.
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10426

BeitragVerfasst am: 23.10.2013, 17:43    Titel:

KillrAngel hat Folgendes geschrieben:
Als Hauptargument für deine Eignung dient eigentlich dein Studium. Alles andere zuvor ist zwar nett, aber Nebensache. Zumal dein Studium ebenfalls deine Matheaffinität bestätigt. Eine kurze Andeutung würde hier reichen.


Weiß ich nicht. Ohne dir einen Schlag in die Magengrube versetzen zu wollen, Schlaubi, aber die Studienbiographie ist doch - seit Studienbeginn - eine Biographie des Scheiterns (woran es auch immer gelegen haben mag). Da würde ich dann bei einer Bewerbung nicht unbedingt noch drauf herumreiten. Ich würde da auch lieber an die Erfolge aus der Schulzeit, die ja nicht zu verachten sind, anknüpfen.
Bisher schreit das Anschreiben noch zu sehr nach: "Er/sie ist gescheitert!" Gerade, wenn man sich nach einem langen Studium (und damit habe ich Erfahrung, von daher ist das absolut nicht hämisch gemeint) auf einen Ausbildungsplatz bewirbt.
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Schlaubi



Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 24.10.2013, 08:44    Titel:

Sehr glücklich

Zuletzt bearbeitet von Schlaubi am 26.10.2013, 12:10, insgesamt 2-mal bearbeitet
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10426

BeitragVerfasst am: 24.10.2013, 09:37    Titel:

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Ich denke aber, darauf nicht wenigstens kurz einzugehen, wäre fatal.


Ja, das ist ein Dilemma. Nachdem ich meine postgraduale Ausbildung nach einem sehr langen (aber erfolgreich abgeschlossenen Studium) abgebrochen habe, hatte (und habe ich nach wie vor) Probleme, das vernünftig zu kommunizieren. Personalabteilungen "verstehen" nicht, warum man nicht im Beruf der postgradualen Ausbildung arbeitet bzw. man stellt sich selbst negativ dar, wenn man schreibt, dass man's abgebrochen hat. Das ist "unsexy". Personaler wollen erfolgreiche Menschen, nur Erfolg ist s e x y. (Ich hoffe, ich habe jetzt die Kindersicherung ausgetrickst.)

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich mich im Anschreiben lediglich auf mein Studium beziehe, ohne den Abbruch zu erwähnen, erweckt das nachher vllt. sogar noch den Eindruck, als sei ich Hochschulabsolvent mit Abschluss...

Nein, das sollst du natürlich nicht.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Eine aktuelle Formulierung wäre momentan:

"Nach geraumer Zeit wich jedoch der dezidierte Entschluss, einen Hochschulabschluss in Mathematik zu erwerben, der Einsicht, dass die Inhalte eines Studiums der höheren Mathematik nicht in dem Maße meinen Vorstellungen entspricht, wie es geboten wäre. Dahingegen wird der noch recht junge, und mir daher zunächst unbekannte, Ausbildungsberuf des mathematisch-technischen Softwareentwicklers voll und ganz meinen Interessen und Fähigkeiten gerecht."
(sind nun auch zwei Sätze, statt einem...)

An der Länge würde ich mich nicht aufhängen, die Problematik liegt in Einsicht und nicht. Einsicht ist ja per se etwas Positives, aber dass sie nötig wurde, ist negativ.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Die Situation ist natürlich etwas unschön, klar. Aber ich bewerbe mich ja lediglich für eine Ausbildung, keinen Job. An und für sich steh' ich mehr oder weniger auch da wie nach meinem Abitur - genauso wie meine Mitbewerber (wobei beim geforderten Schulabschluss teilweise sogar nur eine mittlere Reife gefordert wird, was aus fachlicher Sicht bzw. bei den Inhalten der Ausbildung eigtl. völlig daneben ist). Hinzu kommen halt Lebenserfahrung/Reife und die ganzen Skills aus dem Studium, was gewiss nur positiv ist.

Vielleicht ist das im naturwissenschaftlichen Bereich anders, aber ich habe schon Ablehnungen bekommen mit dem Hinweis, dass ich für eine Stelle überqualifiziert sei. Das Argument der Überqualifizierung ist - wie du möglicherweise bald merken wirst - in der Situation als Arbeitsloser oder Arbeitssuchender eine Ohrfeige für den Bewerber.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Negativ zu bewerten wäre natürlich die sehr lange Studiendauer... Ist die Bewerbung aber ansonsten weitestgehend top, sollte es wenigstens zum Vorstellungsgespräch reichen (wo sie mich dann mit Fragen über mein Studium traktieren können). Macht man dort ebenfalls einen guten Eindruck, ist der Ausbildungsplatz sicher. Und im Zweifel kann der Arbeitgeber auch noch innerhalb der Probezeit von 1-4 Monaten kündigen (ja, auch mit den Rechten und Pflichten des Azubis bin ich schon einigermaßen vertraut Mr. Green ).

Ich will dich nicht entmutigen oder demotivieren, aber das was du schreibst ist aus meiner Sicht (ich war, bevor ich meine jetzige Stelle hatte 2 Jahre lang arbeitssuchend) blauäugig. Aber wie gesagt, vielleicht ist die Situation für naturwissenschaftlich-technisch begabte Menschen einfach aufgrund des weniger umkämpften Arbeitsmarktes und des höheren Nutzens für nach Profit strebenden Unternehmen einfacher. Ich würde es dir jedenfalls wünschen.

Zitat:
(bei dem "Hänger" gegen Ende der Abiturphase könnte ich mich ggf. noch mit Verweis auf die erste Freundin und dem ersten Nebenjob ein wenig aus der Schlinge ziehen... - falls dahingehend Fragen auftauchen)

Das kann nach hinten losgehen: Macht andere verantwortlich... Dabei ist es egal, ob du objektiv Recht oder Unrecht hast.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Bisher schreit das Anschreiben noch zu sehr nach: "Er/sie ist gescheitert!" Gerade, wenn man sich nach einem langen Studium (und damit habe ich Erfahrung, von daher ist das absolut nicht hämisch gemeint) auf einen Ausbildungsplatz bewirbt.

Ja, hier muss man vllt. auch ein wenig auf einen guten Tag und gute Laune des Personalers hoffen...

Und genau darauf darfst du nicht hoffen. Du befindest dich in der Konkurrenz mit deinen - im Gros jüngeren und auch daher noch formbareren - Mitbewerbern.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
Ich persönlich verstehe es leider nur wenig, weshalb man sich hier am unteren Ende orientieren soll. Fremdwörter und gute Ausdrucksweise bezeugen eine gewisse Bildung, dachte ich immer.

Da ich selber dazu neige zu verschachteln (ich liebe meine Schachtelsätze! Winken ): Verschachtelungen dienen nicht gerade der Verständlichkeit. Einen Text, den ich drei mal lesen muss, um ihn zu verstehen, den lege ich eher weg, als einen, der es mir einfach macht. Deine Aufgabe ist es, dem Personaler den Zugang zu dir zu erleichtern, nicht zu erschweren.

Zitat:
mit mir gewinnen Sie einen versierten Auszubildenden, der mit einem Höchstmaß an Enthusiasmus und Leistungsbereitschaft die ihm auferlegten Tätigkeiten stets gewissenhaft, mit Geduld und Sorgfalt erledigt.

Das steht z.T. im scheinbaren Widerspruch mit deinem Lebenslauf. Also gerade die ersten zwei Jahre deines Studiums, in denen du politisch aktiv warst (was ich als positiv empfinde, aber was aufgrund deiner polit. Ausrichtung bei Unternehmen durchaus auf Ablehnung stoßen kann) hast du ja gerade nicht gewissenhaft die dir auferlegten Tätigkeiten (ich rede hier nicht über die politischen, sondern die des Studiums, gerade als Bafög-Empfänger warst du da ja unter besonderem Druck) erledigt, sondern etwas anderes gemacht, nämlich politisiert.
Mit dem darauf folgenden Satz -
Zitat:
Idealerweise stehe ich Dank eines sicheren Umgangs mit Programmiersprachen wie Java und guten Kenntnissen in Numerik bereits mit Ausbildungsbeginn für anspruchsvolle Aufgaben zur Verfügung.

- signalisierst du dann, dass du eigentlich überqualifiziert bist.


Zitat:
Erste Erfahrungen für den Beruf des mathematisch-technischen Softwareentwicklers sammelte ich bereits im Alter von 15 Jahren mit Turbo Pascal 7.0. Hier wäre vor allem die Implementierung einer einfachen Festkomma-Arithmetik für Dezimalzahlen mit einer Länge von bis zu 255 Ziffern zu nennen. Mit ihrer Hilfe ließ sich etwa die Eulersche Zahl e auf ebenso viele Nachkommastellen berechnen, was mich zu jener Zeit durchaus mit Stolz erfüllte.

Gut!

Zitat:
Erfolge bei diversen Mathematik-Olympiaden, etwa beim „Bundeswettbewerb Mathematik“, sowie exzellente Noten im Leistungsfach Mathematik motivierten mich nach dem Abitur, eine akademische Ausbildung zu beginnen.

Geschockt Zunächst positiv, dann leitest du deinen Scheitern ein.

Zitat:
Dies sollte sich zwar später noch als einen etwas unglücklichen Entschluss herausstellen, ermöglichte mir jedoch die für Mathematiker typischen Denkweisen und Arbeitsmethoden merklich zu vertiefen.

- alles schwarz markierte streichen. Negativa sind in Bewerbungen tabu.
Vergiss Worte wie aber, trotzdem, jedoch, leider, bedauerlich...

Zitat:
Während ich im theoretischen Bereich jedoch an meine Grenzen stieß,...

Unsexy!

Zitat:
...bereitete mir gerade die Umsetzung theoretischer Inhalte mit Hilfe von studienrelevanter, teils fachspezifischer Software, wie zum Beispiel Java, MATLAB oder LaTeX, größte Freude.

Besteht hier nicht ein Widerspruch? Und selbst wenn er nicht besteht: es wirkt wie einer.

Zitat:
Als „Highlights“ wäre hier etwa die Implementierung des CG-Verfahrens sowie die umfangreiche Anfertigung einer Semesterarbeit im Bereich Numerik zu nennen.

Ist "umfangreich" auch gut? Eine Note wäre hier aussagekräftiger. Wenn die Note zur Bewerbung nicht geeignet ist, wäre der Punkt eher fallen zu lassen. Du könntest "umfangreich" (quantitativ) auch durch erfolgreich (qualitativ) ersetzen.
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Schlaubi



Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 08:03    Titel:

Super! Da waren wirklich einige wertvolle Anmerkungen dabei. Hab' das Anschreiben auch noch einmal leicht modifiziert (s.u.).

TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht ist das im naturwissenschaftlichen Bereich anders, aber ich habe schon Ablehnungen bekommen mit dem Hinweis, dass ich für eine Stelle überqualifiziert sei. Das Argument der Überqualifizierung ist - wie du möglicherweise bald merken wirst - in der Situation als Arbeitsloser oder Arbeitssuchender eine Ohrfeige für den Bewerber.

Ja, gut... für Jobs kann man schon schnell mal überqualifiziert sein, aber für eine Ausbildung...? Ok, mit einem Hochschulabschluss in Mathematik und Informatik vielleicht, ja, aber den hab' ich ja net...

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
(bei dem "Hänger" gegen Ende der Abiturphase könnte ich mich ggf. noch mit Verweis auf die erste Freundin und dem ersten Nebenjob ein wenig aus der Schlinge ziehen... - falls dahingehend Fragen auftauchen)

Das kann nach hinten losgehen: Macht andere verantwortlich... Dabei ist es egal, ob du objektiv Recht oder Unrecht hast.

Klar. Es dient ja auch weniger als Rechtfertigung, sondern als Erklärung. Winken

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
mit mir gewinnen Sie einen versierten Auszubildenden, der mit einem Höchstmaß an Enthusiasmus und Leistungsbereitschaft die ihm auferlegten Tätigkeiten stets gewissenhaft, mit Geduld und Sorgfalt erledigt.

Das steht z.T. im scheinbaren Widerspruch mit deinem Lebenslauf.

Ok, hab's noch einmal etwas dezenter formuliert.

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Also gerade die ersten zwei Jahre deines Studiums, in denen du politisch aktiv warst (was ich als positiv empfinde, aber was aufgrund deiner polit. Ausrichtung bei Unternehmen durchaus auf Ablehnung stoßen kann) hast du ja gerade nicht gewissenhaft die dir auferlegten Tätigkeiten (ich rede hier nicht über die politischen, sondern die des Studiums, gerade als Bafög-Empfänger warst du da ja unter besonderem Druck) erledigt, sondern etwas anderes gemacht, nämlich politisiert.

Japs. Ich war halt jung, idealistisch... aber mit 30 sieht man das alles natürlich ein bisschen anders, wird eher pragmatisch, fokussiert sich auf seine (beruflichen) Pflichten usf.

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Mit dem darauf folgenden Satz -
Zitat:
Idealerweise stehe ich Dank eines sicheren Umgangs mit Programmiersprachen wie Java und guten Kenntnissen in Numerik bereits mit Ausbildungsbeginn für anspruchsvolle Aufgaben zur Verfügung.

- signalisierst du dann, dass du eigentlich überqualifiziert bist.

Hab' ich ebenfalls mal etwas dezenter formuliert. Wobei zwei Bewerbungen auch an wissenschaftliche Institute rausgehen, wo ich mir kaum vorstellen kann, dass man da überqualifiziert sein könnte.

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Als „Highlights“ wäre hier etwa die Implementierung des CG-Verfahrens sowie die umfangreiche Anfertigung einer Semesterarbeit im Bereich Numerik zu nennen.

Ist "umfangreich" auch gut? Eine Note wäre hier aussagekräftiger. Wenn die Note zur Bewerbung nicht geeignet ist, wäre der Punkt eher fallen zu lassen. Du könntest "umfangreich" (quantitativ) auch durch erfolgreich (qualitativ) ersetzen.

Eine Note gab es leider nicht. Die Semesterarbeit war (neben VL und Übungsschein) Voraussetzung für die Modulprüfung, die ich allerdings nicht abgelegt hatte.

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Und genau darauf darfst du nicht hoffen. Du befindest dich in der Konkurrenz mit deinen - im Gros jüngeren und auch daher noch formbareren - Mitbewerbern.

Ein Teil von mir ist hier auch ziemlich pessimistisch: Knapp über 30, zu alt, Punkt. Traurig

Ich muss also irgendwie die Vorteile eines älteren Mitbewerbers herausarbeiten...

Aber hier erst einmal das überarbeitete Anschreiben:
Zitat:
Sehr glücklich


Zuletzt bearbeitet von Schlaubi am 29.11.2013, 02:47, insgesamt einmal bearbeitet
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10426

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 09:21    Titel:

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
(bei dem "Hänger" gegen Ende der Abiturphase könnte ich mich ggf. noch mit Verweis auf die erste Freundin und dem ersten Nebenjob ein wenig aus der Schlinge ziehen... - falls dahingehend Fragen auftauchen)

Das kann nach hinten losgehen: Macht andere verantwortlich... Dabei ist es egal, ob du objektiv Recht oder Unrecht hast.

Klar. Es dient ja auch weniger als Rechtfertigung, sondern als Erklärung. Winken

Das ist egal.

Schlaubi hat Folgendes geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Also gerade die ersten zwei Jahre deines Studiums, in denen du politisch aktiv warst (was ich als positiv empfinde, aber was aufgrund deiner polit. Ausrichtung bei Unternehmen durchaus auf Ablehnung stoßen kann) hast du ja gerade nicht gewissenhaft die dir auferlegten Tätigkeiten (ich rede hier nicht über die politischen, sondern die des Studiums, gerade als Bafög-Empfänger warst du da ja unter besonderem Druck) erledigt, sondern etwas anderes gemacht, nämlich politisiert.

Japs. Ich war halt jung, idealistisch... aber mit 30 sieht man das alles natürlich ein bisschen anders, wird eher pragmatisch, fokussiert sich auf seine (beruflichen) Pflichten usf.

Frei nach dem Motto "Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch einer ist, hat keinen Verstand"? Winken

Zitat:
Ja, förmlich mit Begeisterung stürzte ich mich...

Diese Formulierung ist noch komisch, ich kann es aber nicht wirklich begründen, möglicherweise eine reine Geschmacksfrage. Vielleicht zu enthusiastisch?

Der Kasus Knacktus ist natürlich immer noch enthalten, aber ich glaube, dass du das jetzt ganz gut gelöst hast. Gibt es an deiner Universität einen Karriere-Service für (ehemalige) Studenten? Dann würde ich da noch mal hingehen und die Profis über diese Bewerbung schauen lassen.
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Schlaubi



Anmeldungsdatum: 11.10.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25.10.2013, 09:45    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Frei nach dem Motto "Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch einer ist, hat keinen Verstand"? Winken

Mr. Green

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Ja, förmlich mit Begeisterung stürzte ich mich...

Diese Formulierung ist noch komisch, ich kann es aber nicht wirklich begründen, möglicherweise eine reine Geschmacksfrage. Vielleicht zu enthusiastisch?

Naja, es sollte wohl auch nicht zu lustlos rüberkommen... Viele Studienabbrecher bewerben sich auch eher zähneknirschend für irgendwelche Ausbildungen, auf die sie nicht wirklich Lust haben und weil eben auch keine andere Wahl bleibt, also mehr aus Notwendigkeit heraus. So als würde ich mich jetzt etwa für eine Ausbildung zum Fachinformatiker f. Systemintegration bewerben (müssen)... Geschockt

Aber die Ausbildung zum MATSE ist haargenau das, was ich machen will, da stehe ich zu 100% dahinter. Nur muss das halt auch irgendwie im Anschreiben rüberkommen...

TheGuide hat Folgendes geschrieben:

Der Kasus Knacktus ist natürlich immer noch enthalten, aber ich glaube, dass du das jetzt ganz gut gelöst hast. Gibt es an deiner Universität einen Karriere-Service für (ehemalige) Studenten? Dann würde ich da noch mal hingehen und die Profis über diese Bewerbung schauen lassen.

Es gibt wohl eine Art Bewerbungstraining für Absolventen, aber erst im Frühjahr...

Siehst du auf dem ersten Blick vllt. noch irgendwelche Rechtschreib- oder Grammatikfehler...? Hab' da zwar peinlich genau drauf geachtet, aber ein, zwei Fehler stecken möglicherweise noch irgendwo drin...
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