Bewerbung zum technischen Produktdesigner

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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The Jester
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Bewerbung zum technischen Produktdesigner

Beitrag von The Jester » 01.09.2015, 16:09

Hi,
ich wollte mit mal ein paar Meinungen zu meinem Anschreiben einholen.
Zu meiner Person:
Ich studiere zur Zeit noch Fahrzeugbau an der Uni (8. Semester), breche aber ab, wenn ich eine Stelle habe (vermutlich also nächsten Herbst). Bin aber noch eingeschrieben und gehe noch hin um möglichst viel Wissen mitzunehmen, da ich mich nach der Ausbildung auf jedem fall noch weiterbilden will (Techniker, etc) :wink:

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Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum technischen Produktdesigner für das Ausbildungsjahr 2016

Sehr geehrter Herr XXXX,

auf ihrer Homepage habe ich erfahren, dass sie eine Ausbildungsstelle zum technischen Produktdesigner zu vergeben haben und ich bewerbe mich auf diese Ausbildungsstelle.

Derzeit studiere ich an der Universität XX Fahrzeugbau, womit ich nächstes Jahr aber aufhören möchte, da mir dort mittlerweile der unmittelbare Praxisbezug fehlt.
Im Studium habe ich großes Gefallen an den CAD-Kursen (Namen?) gefunden, und daher würde ich bei Ihnen gerne eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner beginnen.
Da ich mich schon seit meiner Kindheit für Technik interessiere und Mathematik in der Schule eines meiner Lieblingsfächer war, bin ich meiner Meinung nach gut für diesen Beruf geeignet. Des Weiteren bin ich kreativ, flexibel und arbeite gerne im Team.

Ich freue mich sehr über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Mit freundlichen Grüßen

XX

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Sollte ich im Anschreiben die CAD-Kurse in () auflisten, oder stört das möglicherweise den Lesefluss? Die Kurse habe ich im Lebenslauf bereits unter "Besondere Kenntnisse" angegeben.

Und lässt man das "meiner Meinung nach" weg?

Danke schonmal :)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 01.09.2015, 23:37

Dass du dich bewirbst, steht schon im Betreff, der Fundort der Stellanzeige gehört genau dorthin.

Nach acht Semestern planst du noch zwei weitere zu studieren, um dann abzubrechen? Wie durchdacht ist das?

The Jester
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Beitrag von The Jester » 02.09.2015, 06:26

Geht es so, oder sollte man das möglichst in einem "Satz" schreiben:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum technischen Produktdesigner für das Ausbildungsjahr 2016
Stellenangebot auf Ihrer Homepage

Wenn ich dieses Jahr noch eine Ausbildungsstelle bekomme, fange ich natürlich direkt an. Da dieses Ausbildungjahr aber schon angefangen hat, werde ich wohl erst nächstes Jahr was bekommen. Da ich jetzt aber nicht ein ganzes Jahr zuhause rumsitzen will und ich nach der Ausbildung noch irgendwas "weiter" (Techniker, etc) machen will, kann mir das, was ich ich in diesem Jahr noch lerne, ja nur von nutzen sein ;)

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 02.09.2015, 09:06

Du bist dann im 10. Semester, da sollte das Studiumsende langsam in Sicht kommen.

The Jester
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Beitrag von The Jester » 02.09.2015, 15:01

Dem ist aber leider nicht so :(

Wenn ich den Fundort der Stellenanzeige und dass ich mich bewerbe schon in den Betreff schreibe, was kommt dann in die Einleitung?
Fange ich dann direkt an mit
"Sehr geehrte XXX,
derzeit ...." ?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 02.09.2015, 16:09

In die Einleitung kommt dein bestes Argument. Was macht dich aus, was bringst du fachlich mit, und wie profitiert der AG davon?

Lies auch mal hier: http://www.bewerbung-forum.de/einleitungssaetze.html

IndyFred
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Beitrag von IndyFred » 02.09.2015, 17:16

Die ersten Sätze sind die wichtigsten des ganzen Anschreibens. Mit einer Wiederholung des betreffs kann man da nicht glänzen. Außerdem ist es etwas dünn.

Gehst du überhaupt auf die Stellenbeschreibung ein?

In der Stellenbeschreibung stehen meist schon die wichtigsten Sachen drin, die von dir in Zukunft gefordert werden. Pick diese raus und untermauer Sie mit guten Argumenten und dein Anschreiben ist fast fertig.

Deine Motivation kommt überhaupt nicht rüber in dem Anschreiben.

Da ist noch viel zu tun.....

The Jester
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Beitrag von The Jester » 02.09.2015, 17:33

Mein bestes Argument wäre wohl, dass ich schon gute CAD-Kenntnisse habe, die in dem Beruf wohl einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt ist. Allerdings müsste ich dann ja direkt im Einleitungssatz meinen Studienabbruch beschreiben, was man ja wie ich hier gelesen habe, in den ersten Absätzen vermeiden sollte.

Ansonsten hätte ich noch meine sehr guten Mathe- und naturwissenschaftlichen Kenntnisse von der FOS oder auch von der Uni (Chemie und HöMa I - 2,7 ; HöMa II aber dagegen nur 4,0).

Ich gehe halt auf die Vorraussetzungen aus der Stellenbeschreibung ein. Wäre es besser da auf das spätere Aufgabenfeld einzugehen?


IndyFred
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Beitrag von IndyFred » 03.09.2015, 12:22

Den Studienabbruch würde ich nur erwähnen, wenn du ihn positiv begründen kannst.

Probiere doch für die Einleitung irgendwas in der Art: Sie suchen einen technisch affinen Auszubilden, der bereits CAD-Erfahrungen und Spaß an der Mathematik hat, dann habe ich die besten Voraussetzungen.

Irgendwie in die Richtung... Das soll keine Vorlage sein :-)

The Jester
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Beitrag von The Jester » 03.09.2015, 20:36

Sollte ich nur den Abbruch nicht erwähnen, oder das gesamte Studium nicht? Letzteres würde ziemlich schwer, da ich ja in den letzten 4 Jahren nichts anderes gemacht habe.
Ich hab das Anschreiben mal Überarbeitet:
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Sehr geehrte,
da ich bereits über umfangreiche CAD-Kenntnisse verfüge und immer schon Spaß an Mathematik hatte (habe?), bringe ich die besten Voraussetzungen mit, um bei Ihnen eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner zu absolvieren.

Durch mein Schülerpraktikum in der Konstruktionsabteilung der XXX GmbH, konnte ich bereits erste Einblicke in das Aufgabenfeld des technischen Produktdesigners gewinnen.
(Durch mein Studium und) da ich mich schon seit meiner Kindheit für Technik interessiere, fällt es mir leicht (nicht schwer?) komplexe technische Zusammenhänge auf Anhieb zu verstehen.

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Jetzt hab ich das wichtigste in den Einleitungssatz gepackt, aber nun habe ich Probleme damit den Hauptteil zu füllen, ohne mich zu wiederholen.
Der Satz mit dem Praktikum passt da auch irgendwie nicht richtig rein
:(
Groß auf die Vorraussetzungen kann ich auch nciht eingehen, da ich nicht weiß, wie ich Flexibilität, etc mit Beispielen belegen soll.


Da es ja nur um eine Ausbildungsstelle geht, weiß ich auch nicht, welche Nutzen meine Kenntnisse für den AG haben könnten. Sicher weiß ich mehr als die, die gerade erst von der Schule kommen und sich bewerben, aber ich weiß noch nicht so viel, dass ich selbständig irgdnwelche Zeichnungen anfertigen kann, die später in die Produktion oder an Kunden gehen sollen. Einziger Nutzen wäre vielleicht, dass ich die AUsbildung verkürzen kann und so dem AG schneller zur "vollen Verfügun" stehe. Nur wenn ich das schreibe kann es möglicherweise so rüberkommen, dass ich kein Bock auf die Ausbildung hab und nur möglichst schnell fertig sein will.

IndyFred
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Beitrag von IndyFred » 04.09.2015, 12:12

In einer Stellenanzeige stehen meistens ca. 4-5 Punkte zu "Ihr Profil" und nochmal 4-5 Punkte zu "Ihre Aufgaben". Das wären 8-10 Punkte die du in deine Bewerbung aufnehmen könntest, dabei soll es trotzdem nicht so aussehen als würdest du alle Punkte zwanghaft abarbeiten. Dazu könntest du noch mehr zu deiner Motiviation schreiben, warum es denn genau das Unternehmen sein sollte z.B. oder warum dir diese Ausbildung wichtiger ist als dein momentanes Studium (das muss wirklich ein gutes Argument sein). Abschlusssatz dazu und du solltest genug Inhalt für ein gutes Anschreiben haben.

Zudem kannst du einfach was relevantes über dich schreiben. Werbung für dich machen! Warum sollte man sich für dich entscheiden und nicht für einen jungen Schulabgänger?

Vielleicht ließt du noch mal allgemeine Tipps für ein gutes Anschreiben.. z.B. hier: http://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html

IndyFred
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Beitrag von IndyFred » 04.09.2015, 12:22

Wenn deine Stellenanzeige nicht ausführlich ist, was bei Ausbildungen öfter vorkommt. Dann suche dir eine bei der Konkurrenz... z.B.: Wenn du immer noch nicht genug zusammen bekommst, dann kannst du noch auf die Tätigkeiten eingehen, die noch auf dich zu kommen werden.

Vielleicht kannst du auch einen hohen Anspruch an dich selbst reinbringen. Wie: das du einen 1,x Abschluss anstrebst und nach Möglichkeit die Ausbildung verkürzt. Aber da wäre ich vorsichtig, das kann auch negativ ausgelegt werden. Und du solltest den Anspruch dann auch wirklich haben ;-)

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