Bewerbungsanschreiben:Formulieren Männer präziser?

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Daenerys
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Bewerbungsanschreiben:Formulieren Männer präziser?

Beitrag von Daenerys » 19.01.2011, 14:23

Hallo Ihr,

ich drehe durch! :lol: Mein Bewerbungsanschreiben (für einen sozialen/päd. Bereich) ließ ich von einer Freundin und einem Freund beurteilen.
Die Freundin (ebenfalls sozialer Bereich) fand es ganz in Ordnung. Der Freund (IT Bereich) fand es zum "Haare raufen"......

Ich frage mich nun, um es allgemein zu halten:

Sind die Unterschiede in der Art der Formulierung und der Eigenschaften die man hervorhebt:

mit den (beruflichen) Bereichen zu begründen?
sind sie geschlechtsspezifisch????

Formulieren Frauen anders als Männer, auch im gleichen beruflichen Bereich?

**mizi**
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Beitrag von **mizi** » 19.01.2011, 15:50

ich glaube, dass jeder Mensch anders formuliert als ein anderer.

Ich habe ein sehr juristisch geprägtes Studium durchlaufen, da formuliert man hinterher auch anders.
Muss man dann in den richtigen Situationen abstellen können.

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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 19.01.2011, 18:43

Die Frage finde ich sehr interessant, wie könnte man das am Besten austesten? Vielleicht mal ein paar Personalverantwortlichen
ein weiblich formuliertes und ein männlich formuliertes Anschreiben zur Auswahl geben, natürlich ohne Hinweis auf Geschlecht...um dann zu sehen welches Schreiben die Erfolgsquote erzielt. :lol:

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FRAGEN
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Re: Bewerbungsanschreiben:Formulieren Männer präziser?

Beitrag von FRAGEN » 19.01.2011, 23:42

Daenerys hat geschrieben:Sind die Unterschiede in der Art der Formulierung und der Eigenschaften die man hervorhebt:

mit den (beruflichen) Bereichen zu begründen?
sind sie geschlechtsspezifisch????

Formulieren Frauen anders als Männer, auch im gleichen beruflichen Bereich?
Wenn Deine Untersuchung aussagekräftig sein soll, müsstest Du wohl auch noch männliche Pädagogen und weibliche IT-Kräfte fragen... und von allen vier Kombinationen am besten möglichst viele... ;-)

Aber im Endeffekt ist es wohl so, wie **Mizi** sagt: Die Unterschiede sind individuell... zu einem gewissen Grad (aber bei weitem nicht nur!) sicher vom Geschlecht geprägt. Entsprechende Berufe sind die Folge... und wirken über die Erfahrungen in bestimmten Umfeldern dann noch einmal verstärkend (oder auch gegenläufig) zur Ursprungstendenz zurück... ;-)

Das Problem bei Deinen unterschiedlichen Rückmeldungen sehe ich hauptsächlich darin, dass die eine Partei selbst Teil der relevanten "Szene" ist und die andere nichts damit zu tun hat. Ich denke, gerade Sozialpädagogen und Informatiker sind zum wechselseitigen Haareraufen geschaffen... ;-)

Lass Dir doch mal spasseshalber eine Bewerbung von Deinem IT-Freund zeigen... ;-)

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Donnydonatha
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Beitrag von Donnydonatha » 20.01.2011, 07:34

Ich denke, gerade Sozialpädagogen und Informatiker sind zum wechselseitigen Haareraufen geschaffen... Winken
Tränen vom Lachen aus den Augen wisch*......oh du hast es wieder herrlich auf den Punkt gebracht.

Formulieren Frauen anders als Männer, auch im gleichen beruflichen Bereich?
Sicher nicht grundsätzlich, aber bestimmt überwiegend, vorallem wenn ich davon ausgehe, dass wir Frauen dazu neigen zu denken, das Mann unsere Gedanken lesen kann und wir überzeugt sind durch unsere Andeutungen hätten wir klar gesagt was wir wollen. :wink:

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 20.01.2011, 23:07

Was ich persönlich ja faszinierend finde, sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Charakter der Ungenauigkeit: Was der Dame die "Andeutung" ist dem Herrn das "Stichwort". Mir kommt eigentlich beides gleich ungenau vor... als würde jeweils die Hälfte fehlen... ;-)

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Malone
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Beitrag von Malone » 30.01.2011, 13:51

Ich glaube sehr schnell zu erkennen, ob ein Anschreiben von einem Mann oder einer Frau stammt. Die Frauen sind oft irgendwie emotionaler.

maria2211
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Unterschied in der Formulierung Mann - Frau

Beitrag von maria2211 » 18.02.2011, 13:36

Ja, ich denke schon. Das ist so.
Natürlich sind nicht alle Frauen und alle Männer gleich und ich kann auch nicht sagen, ob das per se geschlechtsspezifisch ist, oder ob es einfach um den Unterschied zwischen z. B. einem Mathematiker und einem Sozialpädagogen geht.

Nur die Worte "eigentlich, irgendwie, vielleicht" die dazu dienen die soziale Harmonie zu fördern, werden doch häufig als Signal der Unsicherheit in der Sache interpretiert.

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