Bewerbungsmuster Industriekaufmann nach Studienabbruch

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
Antworten
Gozdex
Beiträge: 1
Registriert: 10.01.2017, 15:06

Industriekauffrau Ausbildung Bewerbung nach Studiumabbruch

Beitrag von Gozdex » 10.01.2017, 15:13

Hallo, zur Zeit studiere ich an einer FH Soziale Arbeit, möchte das Studium jedoch abbrechen... Da ich nicht genau weiß ob ich das im Anschreiben erwähnen muss, brauche ich euer Rat :)

Sehr geehrte Frau (Name),

durch eine Suche in der Jobbörse der Arbeitsagentur informierte mich das Stellenangebot Ihres Unternehmens, dass Sie für 2017 einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau zu vergeben haben. Das hat mich sehr erfreut, denn ich möchte in diesem Jahr mit einer Ausbildung beginnen. Der Ermutigung Ihres Stellenangebotes, meine Bewerbung online zu senden, komme ich gerne nach.
Weil mich wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren, habe ich die Fachoberschule, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung absolviert und erste Erfahrungen gesammelt. Aufgabenfelder, wie zum Beispiel Kosten- und Leistungsrechnung, Rechnungswesen und Organisation gehören zu meinen Stärken in diesem Bereich.

Aus meinen Praktika wird mir bescheinigt, dass ich engagiert und zuverlässig bin, ein sehr gutes Auffassungsvermögen habe, sorgfältig und termingerecht Aufgaben erledige. Der Umgang mit Menschen und Zahlen macht mir gleich viel Spaß. Ich bin teamfähig und bleibe auch bei höherem Arbeitsaufkommen konzentriert an übertragenen Aufgaben, das kann ich durch meine geringfügige Beschäftigung wöchentlich unter Beweis stellen.

Im Sommer habe ich die Schullaufbahn mit der Fachhochschulreife erfolgreich beendet. Nun bin ich dabei meinen Weg in die Berufswelt zu gehen. Finde ich den Einstieg bei Ihnen? Es würde mich sehr, sehr freuen. Voll Erwartung sehe ich Ihrer Einladung zu einem Gespräch entgegen.

Mit freundliche Grüßen

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Industriekauffrau Ausbildung Bewerbung nach Studiumabbru

Beitrag von TheGuide » 10.01.2017, 15:26

Gozdex hat geschrieben:Da ich nicht genau weiß ob ich das im Anschreiben erwähnen muss,
Ins Anschreiben ghört das, was dir für die Einstellung nützt. Was dir nicht nützt, gehört auch nciht rein.
durch eine Suche in der Jobbörse der Arbeitsagentur informierte mich das Stellenangebot Ihres Unternehmens, dass Sie für 2017 einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau zu vergeben haben. Das hat mich sehr erfreut, denn ich möchte in diesem Jahr mit einer Ausbildung beginnen. Der Ermutigung Ihres Stellenangebotes, meine Bewerbung online zu senden, komme ich gerne nach.
Ersatzlos streichen!
Weil mich wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren, habe ich [...] erste Erfahrungen gesammelt.

Der erste Satzteil ist okay, aber dies hier macht in meinen Augen keinen Sinn.
Aufgabenfelder, wie zum Beispiel Kosten- und Leistungsrechnung, Rechnungswesen und Organisation gehören zu meinen Stärken in diesem Bereich.
Achtung, Wiederholung!
das kann ich durch meine geringfügige Beschäftigung wöchentlich unter Beweis stellen.
Ja, geringfügige Beschäftigung beschreibt natürlich ein Beschäftigungsverhältnis. Aber geringfügig hört sich auch irgendwie negativ an.
Schreib doch: ...stelle ich in einer Beschäftigung als X unter Beweis.
Im Sommer habe ich die Schullaufbahn mit der Fachhochschulreife erfolgreich beendet.

Steht im Lebenslauf!
Nun bin ich dabei meinen Weg in die Berufswelt zu gehen. Finde ich den Einstieg bei Ihnen? Es würde mich sehr, sehr freuen. Voll Erwartung sehe ich Ihrer Einladung zu einem Gespräch entgegen.
Das ist zwar alles recht freundlich und gefällig geschrieben, aber inhaltlich ist das obsolet und damit letztlich Platz- und Zeitverschwendung. Finde doch lieber noch ein Argument mehr. Im Moment haben zwei Sätze deines Anschriebens Inhalt, der Rest ist blabla.

Romanum
Bewerbungshelfer
Beiträge: 8931
Registriert: 12.09.2008, 19:20

Beitrag von Romanum » 10.01.2017, 20:03

durch eine Suche in der Jobbörse der Arbeitsagentur informierte mich das Stellenangebot Ihres Unternehmens, dass Sie für 2017 einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau zu vergeben haben. Das hat mich sehr erfreut, denn ich möchte in diesem Jahr mit einer Ausbildung beginnen. Der Ermutigung Ihres Stellenangebotes, meine Bewerbung online zu senden, komme ich gerne nach.

Der Fundort der Stelle kommt mit dem Ausbildungsnamen in den Betreff. Dass du dich online bewirbst, sieht der AG doch, wenn dieser deine Bewerbung liest. Dass du dich freust, ist einfach nur eine unnötige Floskel.


Aufgabenfelder, wie zum Beispiel Kosten- und Leistungsrechnung, Rechnungsesen und Organisation gehören zu meinen Stärken in diesem Bereich.

Der Satz ist inhaltlich und logisch eigenartig formuliert. Die Aufgabenfelder gehören zu den deinen Stärken??? Hä??? Bitte mal genauer angeben, was du konkret kannst und was dir das für die Ausbildung bringt.

Aus meinen Praktika wird mir bescheinigt, dass ich engagiert und zuverlässig bin, ein sehr gutes Auffassungsvermögen habe, sorgfältig und termingerecht Aufgaben erledige. Der Umgang mit Menschen und Zahlen macht mir gleich viel Spaß. Ich bin teamfähig und bleibe auch bei höherem Arbeitsaufkommen konzentriert an übertragenen Aufgaben, das kann ich durch meine geringfügige Beschäftigung wöchentlich unter Beweis stellen.

Die ganzen Sätze stehen doch völlig zusammenhangslos nebeneinander. Außerdem zählst du zu viele Stärken auf, die dir bescheinigt wurden. Wie lange dauerten denn diese Praktika überhaupt und was hast du an Aufgaben gemacht?


Finde ich den Einstieg bei Ihnen?

Deplatzierte rhetorische Frage.

Lies dir bitte auch noch andere Bewerbungsschreiben aus dem Forum durch. Denn so kannst du von den guten Hinweisen in anderen Threads noch etwas lernen:

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... 57037.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ind ... 60515.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/aus ... 45516.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ind ... 61201.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... 50879.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/stu ... 47309.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ind ... 37485.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/stu ... 42417.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/aus ... t8418.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bwl ... 57214.html


Uffzuch1990
Beiträge: 13
Registriert: 03.11.2016, 19:35

Bewerbungsmuster Industriekaufmann nach Studienabbruch

Beitrag von Uffzuch1990 » 24.05.2017, 14:12

Hey Leute hier mal mein Bewerbungsmuster zum Industriekaufmann nach abgebrochenem Maschinenbaustudium:
Sehr geehrter Herr ......,
ich möchte Ihrem internationalen Unternehmen, mit meinem schnellen Auffassungsvermögen und meinem zielorientierten Engagement, gerne eine Verstärkung bei den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten sein.

Durch die Mitarbeit in der Spedition meines Vaters bringe ich bereits einiges an Erfahrungen im Bereich der Betriebswirtschaft mit. Dort musste ich mich stets in verschiedenste Themen selbständig einarbeiten und bringe somit die gewisse Eigeninitiative und das benötigte Engagement mit.

Erstes Wissen aus den Bereichen BWL und VWL habe ich mir bereits durch verschiedene Literaturen selbst angeeignet, welches mich dann auch zur der Entscheidung, einen Kaufmännischen Beruf zu erlernen, getrieben hat.

Zu meiner Motivation möchte ich sagen, dass ich mich nach meiner Ausbildung gerne Weiterbilden möchte. Ein Betriebswirtschaftliches duales Studium ist danach mein Ziel. Da ich auf der Stellenbörse Ihres Unternehmens gesehen habe, dass Sie auch duale Ausbildungen anbieten erscheint mir Ihr Betrieb als besonders attraktiv für mein zukünftiges Vorhaben.

Zusätzlich zu meinen betriebswirtschaftlichen Erfahrungen bringe ich aus meinem Studium auch einige Vorkenntnisse aus dem Bereich der Technik mit. Welche mir bei meiner Arbeit als Industriekaufmann nur Vorteile bringen kann.

Dieses Jahr habe ich außerdem einen C2 Englisch Kurs erfolgreich abgeschlossen und bringe auch in diesem Bereich sehr gute Kenntnisse mit. Des weiteren Besuche ich auch schon einen C1 Kurs „Wirtschaftsenglisch“ welcher sich aber mit einem möglichen Ausbildungsbeginn bei Ihnen überschneiden könnte und ich diesen somit nachholen müsste.

Gerne überzeuge ich Sie bei einem persönlich Gespräch von meinen bisherigen Kompetenzen und meinen angesprochene Stärken.

Mit freundlichen Grüßen

U....
Ich habe das Bewerbungsmuster noch nicht Korrektur gelesen, hier soll es auch erstmal rein um Inhalt und Aufbau gehen.
Vielen Dank schon mal im voraus!

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Bewerbungsmuster Industriekaufmann nach Studienabbruch

Beitrag von TheGuide » 24.05.2017, 14:48

Uffzuch1990 hat geschrieben:ich möchte Ihrem internationalen Unternehmen, mit meinem schnellen Auffassungsvermögen und meinem zielorientierten Engagement, gerne eine Verstärkung bei den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten sein.
Warum?
Attribute spare dir für dich auf! Der sehr geehrte Herr, weiß, dass sein Unternehmen international ausgerichtet ist; er weiß nicht, wer DU bist.
Dort musste ich mich stets in verschiedenste Themen selbständig einarbeiten und bringe somit die gewisse Eigeninitiative und das benötigte Engagement mit.
Müssen = Zwang = negativ
Ersetze müssen jetzt aber bitte nicht durch ein anderes Modalverb!
Ich muss hier abbrechen.

Uffzuch1990
Beiträge: 13
Registriert: 03.11.2016, 19:35

Re: Bewerbungsmuster Industriekaufmann nach Studienabbruch

Beitrag von Uffzuch1990 » 24.05.2017, 15:29

TheGuide hat geschrieben: Ich muss hier abbrechen.
Abbrechen weil die Bewerbung katastrophal ist oder aus anderen Gründen? :cry:

katerfreitag
Bewerbungshelfer
Beiträge: 1984
Registriert: 20.12.2015, 15:18

Re: Bewerbungsmuster Industriekaufmann nach Studienabbruch

Beitrag von katerfreitag » 24.05.2017, 16:09

Hallo Uffzuch1990, ich schreibe meine Kommentare direkt in Deinen Text ;)
Uffzuch1990 hat geschrieben: Sehr geehrter Herr ......,
ich möchte Ihrem internationalen Unternehmen, mit meinem schnellen Auffassungsvermögen und meinem zielorientierten Engagement, gerne eine Verstärkung bei den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten sein.
:( WIE THE GUIDE GERNE SAGT: WARUM?

Durch die Mitarbeit in der Spedition meines Vaters bringe ich bereits einiges an Erfahrungen im Bereich der Betriebswirtschaft mit.
:( ZU UNKONKRET. WELCHE ARBEIT HAST DU DORT ÜBERNOMMEN? WELCHE ERFAHRUNGEN HAST DU DORT GEMACHT?

Dort musste ich mich stets in verschiedenste Themen selbständig einarbeiten und bringe somit die gewisse Eigeninitiative und das benötigte Engagement mit.
:( MUSSTE=ZWANG (NEGATIV). STETS IST ZEUGNISSPRECH UND WIRKT WENIG AUTHENTISCH. 'GEWISSE EIGENINITIATIVE'? WAS SOLL DAS SEIN? VIEL ZU UNGENAU.

Erstes Wissen aus den Bereichen BWL und VWL habe ich mir bereits durch verschiedene Literaturen
:( MEINST DU 'LEKTÜREN'? UND WELCHE?

selbst angeeignet, welches mich dann auch zur der Entscheidung, einen Kaufmännischen Beruf zu erlernen, getrieben hat.
:( WER GETRIEBEN IST, STEHT UNTER DRUCK, WIRD GEJAGT ETC. WILLST DU WIRKLICH GESTRESST 'RÜBERKOMMEN?

Zu meiner Motivation möchte ich sagen, dass ich mich nach meiner Ausbildung gerne Weiterbilden möchte.
:( SEHR UMSTÄNDLICH FORMULIERT. SPRICHST UND SCHREIBST DU SONST AUCH SO? UND INHALTLICH KANN MAN DAS BESTENFALLS EHRLICH NENNEN. LEIDER PSYCHOLOGISCH UNGESCHICKT. DU WILLST DIE AUSBILDUNG. DAS SOLLTE MOMENTAN ZÄHLEN.

Ein Betriebswirtschaftliches
:( ADJEKTIVE SCHREIBT MAN KLEIN.

duales Studium ist danach mein Ziel. Da ich auf der Stellenbörse Ihres Unternehmens gesehen habe, dass Sie auch duale Ausbildungen anbieten erscheint mir Ihr Betrieb als besonders attraktiv für mein zukünftiges Vorhaben.
:( DU HAST DOCH EIN STUDIUM ABGEBROCHEN. DU WILLST EINE AUSBILDUNG. DU SPRICHST ABER SCHON WIEDER EIN STUDIUM AN. ALS OB DU NICHT WEIßT, WAS DU EIGENTLICH WILLST. DER LESER REAGIERT MIT: 'WAS DENN JETZT?!'

Zusätzlich zu meinen betriebswirtschaftlichen Erfahrungen bringe ich aus meinem Studium auch einige Vorkenntnisse aus dem Bereich der Technik mit. Welche mir bei meiner Arbeit als Industriekaufmann nur Vorteile bringen kann.
:( VORKENNTNISSE, WELCHE=PLURAL. VERB-ENDUNG=SINGULAR. PASST DAS FÜR DICH? INHALTLICH: WELCHE VORTEILE?

Dieses Jahr habe ich außerdem einen C2 Englisch Kurs :( BINDESTRICHE?
erfolgreich abgeschlossen und bringe auch in diesem Bereich sehr gute Kenntnisse mit. Des weiteren Besuche :( FINITES VERB, SCHREIBT MAN KLEIN. ich auch schon einen C1 Kurs „Wirtschaftsenglisch“KOMMA :( welcher sich aber mit einem möglichen Ausbildungsbeginn bei Ihnen überschneiden könnte und ich diesen somit nachholen müsste. :( WARUM SCHREIBST DU DANN DAVON?

Gerne überzeuge ich Sie bei einem persönlich Gespräch von meinen bisherigen Kompetenzen und meinen angesprochene Stärken.

Mit freundlichen Grüßen

U....
Wirklich rücksichtsvoll ist es nicht, so eine unkorrigierte Fassung hier einzustellen. Das nur nebenbei. Groß- und Kleinschreibung bei einem Abiturienten korrigieren zu müssen... unschön.

Den Aufbau Deines Anschreibens solltest Du nochmal überarbeiten. Ich finde es sehr durcheinander.
Inhaltlich argumentierst Du mir zu wenig und behauptest zu viel, bzw. schreibst Du sehr, sehr ungenau. Lies Dir ruhig noch ein paar Anschreiben anderer Foris durch. Gerne auch zu völlig unterschiedlichen Berufen. Auch aus den Fehlern anderer Leute kann man lernen.

Uffzuch1990
Beiträge: 13
Registriert: 03.11.2016, 19:35

Beitrag von Uffzuch1990 » 25.05.2017, 12:10

Ja war wohl echt nicht das Klügste es direkt rein zu stellen. War nur ziemlich unter Zeitdruck und würde die gerne morgen abschicken. -.-

Naja hab mich heute Morgen mal dran gesetzt und mal ne neue Fassung geschrieben:
Hab mich dabei an die 3 großen Frage gehalten:
1. Warum dieser Beruf?
2. Warum dieses Unternehmen?
3. Warum bin ich der richtige für diesen Job?

Anbei sollte noch gesagt sein, dass es bei diesem Job um 2 freie Stellen geht.
Nach einem Gespräch mit dem Ansprechpartner des Unternehmens, meinte er, ich müsse keine 2 Bewerbungen schreiben, es würde eine für beide genügen.

Hier mal meine neue Fassung:
Sehr geehrter Herr .....,
wie bereits telefonisch besprochen, möchte ich Ihr Unternehmen als Industriekaufmann in Verbindung mit einem dualen Studium oder auch als Auszubildender, gerne verstärken.

Seit 2 Jahren bin ich neben meinem bisherigen Studium in der Spedition meines Vaters tätig. Hier habe ich ein breites Spektrum kaufmännischer Aufgaben im Bereich Lager und Logistik kennengelernt. Zu den etwas anspruchsvolleren Gebieten neben der normalen Buchhaltung, gehörten beispielsweise die Bearbeitung von Förderanträgen sowie Anträge zum Erhalt von Lizenzen.

Im Laufe dieser Zeit wurde mir bewusst, dass nicht nur meine Stärken im kaufmännischen Bereich eines Unternehmens liegen, sondern auch mein Interesse für solche Aufgabengebiete viel größer ist als für andere Gebiete, wie zum Beispiel die meines bisherigen Studiums.

Doch der Betrieb meines Vaters ist leider zu klein und auch kein Ausbildungsbetrieb.

Auf der Suche nach einem internationalen Unternehmen mit Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bin ich auf das Ihre gestoßen.
Sie bieten genau das an, was ich mir für meine persönliche Entwicklung der nächsten Jahre vorstelle. Da ein reines Studium ohne Praxiserfahrung für mich nicht mehr in Frage kommt, bin ich auch bereit dazu einen Umweg über eine Ausbildung zu gehen, um Ihnen zu zeigen wie motiviert und zielstrebig ich mein neues Ziel verfolge.

Neben weit fortgeschrittenen Englischkenntnissen bringe ich außerdem bereits technisches Wissen aus meinem bisherigen Studium mit, welches mir in meiner Tätigkeit sicher Vorteile bringen wird.

Neben meiner Zielstrebigkeit bin ich auch ein sehr teamfähiger Mensch. In meinen bisherigen beruflichen Stationen schätzen mich Kollegen und Vorgesetzte immer sehr. Mit einigen von ihnen stehe ich auch heute noch regelmäßig in Kontakt.

Gerne überzeuge ich Sie bei einem persönlichen Gespräch von meinen bisherigen Kompetenzen und meinen angesprochenen Stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 25.05.2017, 22:52

Uffzuch1990 hat geschrieben:wie bereits telefonisch besprochen, möchte ich Ihr Unternehmen als Industriekaufmann in Verbindung mit einem dualen Studium oder auch als Auszubildender, gerne verstärken.
Ich kann dich schon verstehen, dass du dir beide Möglichkeiten offen halten möchtest, aber das Risiko hierbei ist nunmal auch, dass du unentschlossen wirkst.
Seit 2 Jahren
Zahlen ausschreiben! Mindestens bis zwölf, besser noch bis zwanzig.
bin ich neben meinem bisherigen Studium in der Spedition meines Vaters tätig. Hier habe ich ein breites Spektrum kaufmännischer Aufgaben im Bereich Lager und Logistik kennengelernt.
Warum weist du ohne Not auf deinen Studienabbruch hin?
Zu den etwas anspruchsvolleren Gebieten neben der normalen Buchhaltung, gehörten beispielsweise die Bearbeitung von Förderanträgen sowie Anträge zum Erhalt von Lizenzen.
Wo in diesem Satz bist du? Handelt es sich nicht um deine Bewerbung?

Im Laufe dieser Zeit wurde mir bewusst, dass nicht nur meine Stärken im kaufmännischen Bereich eines Unternehmens liegen, sondern auch mein Interesse für solche Aufgabengebiete viel größer ist als für andere Gebiete, wie zum Beispiel die meines bisherigen Studiums.
Lass doch mal dein Studium weg.
Schreib die Bewerbung doch mal nicht von der Vergangenheit her orientiert sondern auf die Zukunft hin. Vergangenheit nur dann, wenn es darum geht, einen Charakterzug von dir oder eine Kompetenz zu belegen.
Doch der Betrieb meines Vaters ist leider zu klein und auch kein Ausbildungsbetrieb.
Das ist dem Adressaten schlicht egal!
Auf der Suche nach einem internationalen Unternehmen mit Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bin ich auf das Ihre gestoßen.
Das ist ein "beliebter" erster Satz. Schon als erster Satz ist er überflüssig und langweilig, aber warum kommt der jetzt auch noch mitten im Anschreiben?
Sie bieten genau das an, was ich mir für meine persönliche Entwicklung der nächsten Jahre vorstelle.

Noch so ein nichtssagender Satz. Der könnnte von jedem Bewerber kommen und an jedes Unternehmen geschickt werden, so beliebig ist der.
Da ein reines Studium ohne Praxiserfahrung für mich nicht mehr in Frage kommt, bin ich auch bereit dazu einen Umweg über eine Ausbildung zu gehen, um Ihnen zu zeigen wie motiviert und zielstrebig ich mein neues Ziel verfolge.
Schon wieder das Studium - du bewirbst dich doch in erster Linie um eine Ausbildung - dann Negationen und Negativa (nicht in Frage kommen, Umweg) + Kontradiktionen: aus Zielstrebigkeit einen Unweg gehen?
Neben weit fortgeschrittenen Englischkenntnissen bringe ich außerdem bereits technisches Wissen aus meinem bisherigen Studium mit, welches mir in meiner Tätigkeit sicher Vorteile bringen wird.
Schon wieder das Studium (hier wäre es in Ordnung, wenn du nicht bereits darauf herumgeritten wärest); welche Vorteile dir welches techn. Wissen bringt, erfährt dein Adressat nicht.
Neben meiner Zielstrebigkeit
Schon zwei Sätze zuvor das Thema.
In meinen bisherigen beruflichen Stationen schätzen mich Kollegen und Vorgesetzte immer sehr. Mit einigen von ihnen stehe ich auch heute noch regelmäßig in Kontakt.
Jetzt mal ehrlich: Wie viele berufl. Stationen mögen das bisher gewesen sein?

Uffzuch1990
Beiträge: 13
Registriert: 03.11.2016, 19:35

Beitrag von Uffzuch1990 » 01.06.2017, 12:36

Bin mal von der alten Bewerbung weg und hab etwas neues verfasst.
Bin für jede Kritik dankbar
Sehr geehrte Frau ...,
mit meinem breit gefächerten Technischen Wissen und meiner Begeisterung für das Organisatorische will ich Ihrem Unternehmen am Standort XXXX ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft sein.

Seit nunmehr zwei Jahren beschäftige ich mich in der Spedition meines Vaters, neben der werkstattlichen Arbeit, intensiv mit dem kaufmännischen Bereich.

Dabei wurde mir Bewusst, wie viel Spaß es mir bereitet mich in neue Aufträge einzuarbeiten, stundenlang nach der perfekten Lösung für verschiedenste Probleme zu suchen und dafür zu sorgen, dass dem problemlosen Ablauf des Betriebs nichts im Wege steht.

Zu meinen Aufgaben gehörten neben der allgemeinen Buchhaltung auch das Anfertigen von Gehaltsabrechnung oder auch die Lohnsteuerübertragung mit dem ELSTER Programm.
Richtig gut gefiel mir dabei die Beschaffung von Ersatzteilen und Werkzeugmaschinen, umso schwieriger sie zu besorgen waren desto spannender war es für mich.

Mir gefiel aber auch das Einarbeiten in verschiedenste Sonderaufgaben, wie die Beantragung von Fördermitteln, zum Beispiel „Deminis“, oder auch das Vorbereiten von Anträgen zur Beantragung von Lizenzen.

Neben ersten Erfahrungen im kaufmännischen Bereich bringe ich bereits technisches Wissen aus meinem bisherigen Maschinenbau Studium mit. Dazu gehören unter anderem das korrekte interpretieren von technischen Zeichnungen sowie werkstofftechnisches Wissen, welches mir bei der Ausübung meines zukünftigen Berufes in Ihrem Betrieb vorteilhaft sein wird.

Besonders Interessant an Ihrem Unternehmen finde ich zum Einen das breite Einsatzgebiet und zum Anderen den zentralen Ort zur Koordination Ihrer Standorte in Europa.

Außerdem ist es sehr aufschlussreich während der Ausbildung den Ablauf zwischen den Standorten Ihres Unternehmens aus einer zweiten Perspektive zu kennen zu lernen. Denn wie ich bei einem Telefonat mit Ihnen erfahren habe, gibt es die Möglichkeit für mehrere Wochen von Ihrem Werk in XXXX aus zu arbeiten.

Solch einen breiten Einblick wünsche ich mir vor allem für meine weitere Entwicklung nach meiner Ausbildung.

Ich will Sie gerne bei einem Bewerbungsgespräch persönlich von meinen Kompetenzen und Stärken überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 01.06.2017, 15:35

Uffzuch1990 hat geschrieben:mit meinem breit gefächerten Technischen Wissen und meiner Begeisterung für das Organisatorische will ich Ihrem Unternehmen am Standort XXXX ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft sein.
Warum? Was verbirgt sich hinter der Begeisterung für das Organisatorische? Ich kann mir darunter nicht wirklich etwas vorstellen.
Seit nunmehr zwei Jahren beschäftige ich mich in der Spedition meines Vaters, neben der werkstattlichen Arbeit, intensiv mit dem kaufmännischen Bereich.

Was hat der Arbeitgeber davon?
Dabei wurde mir Bewusst, wie viel Spaß es mir bereitet mich in neue Aufträge einzuarbeiten, stundenlang nach der perfekten Lösung für verschiedenste Probleme zu suchen und dafür zu sorgen, dass dem problemlosen Ablauf des Betriebs nichts im Wege steht.
Stundenlang ist eigentlich eher negativ konnotiert, Negationen und Negativa (Problem, nichts im Wege stehen) sind immer unschön. Think positive!
Zu meinen Aufgaben gehörten
Wieso die Vergangenheitsform?
...neben der allgemeinen Buchhaltung auch das Anfertigen von Gehaltsabrechnung oder auch die Lohnsteuerübertragung mit dem ELSTER Programm.
Richtig gut gefiel mir dabei die Beschaffung von Ersatzteilen und Werkzeugmaschinen, umso schwieriger sie zu besorgen waren desto spannender war es für mich.
Gedanklich bin ich bei Gehaltsabrechnungen und Lohnsteuerübertragungen, da kommst du mit Ersatzteilen um die Ecke. Wieso hast du bei der Gehaltsabrechnung und Lohnsteuerübertragung Ersatzteile beschafft?
aus meinem bisherigen Maschinenbau Studium mit.
Studium des Maschinenbaus
Maschinenbaustudium
das korrekte interpretieren
Statt des substantivierten Verbes besser das Substantiv: die korrekte Interpretation
Besonders Interessant an Ihrem Unternehmen finde ich zum Einen das breite Einsatzgebiet und zum Anderen den zentralen Ort zur Koordination Ihrer Standorte in Europa.
Grundsätzlich ist es zwar richtig nach zum zu substantivieren, bei zum einen... zum anderen aber leider nicht.
Mir ist das alles zu ungenau. Was ist ein breites Einsatzgebiet?
Außerdem ist es sehr aufschlussreich während der Ausbildung den Ablauf zwischen den Standorten Ihres Unternehmens aus einer zweiten Perspektive zu kennen zu lernen. Denn wie ich bei einem Telefonat mit Ihnen erfahren habe, gibt es die Möglichkeit für mehrere Wochen von Ihrem Werk in XXXX aus zu arbeiten.
Also wenn du mit der Adressatin des Anschriebens telefoniert hast, dann musst du sie nicht darüber informieren, worüber sie dich informiert hat.

Die Möglichkeit, die Arbeit in zwei Werken, wie in Aussicht gestellt, kennzulernen, begeistert mich besonder, weil...

Uffzuch1990
Beiträge: 13
Registriert: 03.11.2016, 19:35

Beitrag von Uffzuch1990 » 02.06.2017, 14:10

Wieder überarbeitet, möchte Sie so aber auch schon wegschicken. Finde jetzt ist Sie schon ziemlich gut.

Sry für den Gedankenraub am Ende aber dein Satz gefiel mir zu gut... :D
Sehr geehrte Frau ...,
Mit meinem schon erworbenen Technischen Wissen und meiner Begeisterung für das Organisatorische eines Unternehmens werde ich Ihnen am Standort Aachen eine wichtige Stütze sein

In der Spedition meines Vaters habe ich mich in den letzten zwei Jahren neben der Arbeit in der Werkstatt auch intensiv mit den kaufmännischen Aufgaben des Betriebes befasst.

Dabei wurde mir bewusst, wieviel Spaß es mir bereitet mich in neue Aufträge einzuarbeiten, unter Aufgebot aller Kräfte nach der perfekten Lösung für verschiedenste Probleme zu suchen und dafür zu sorgen, dass dem problemlosen Ablauf des Betriebs nichts im Wege steht.

Zu meinen Aufgaben gehören neben der allgemeinen Buchhaltung auch das Anfertigen von Gehaltsabrechnung oder auch die Lohnsteuerübertragung mit dem ELSTER Programm.

Richtig gut gefiel mir bei den Aufgaben im Betrieb auch die Beschaffung von Ersatzteilen und Werkzeugmaschinen. Je schwieriger sie zu besorgen waren, desto spannender war es für mich.

Außerdem mag ich es mich in verschiedenste Sonderaufgaben einzuarbeiten, wie die Beantragung von Fördermitteln, zum Beispiel „Deminis“ oder auch das Vorbereiten der Beantragung von Lizenzen.

Neben ersten Erfahrungen im kaufmännischen Bereich bringe ich bereits technisches Wissen aus meinem bisherigen Studium des Maschinenbaus mit. Dort wurde mir unter anderem die korrekte Interpretation technischer Zeichnungen, sowie werkstofftechnisches Wissen vermittelt, welches mir bei der Ausübung meines zukünftigen Berufes in Ihrem Betrieb vorteilhaft sein wird.

Besonders interessant an Ihrem Unternehmen finde ich zum einen das breite Einsatzgebiet, dass sich neben der Hauptaufgabe Ihres Standortes auch mit Landmaschinen, Nutzfahrzeugen bis hin zu Erneuerbaren Energien befasst und zum anderen den zentralen Ort zur Koordination weiterer Standorte in Europa.

Die Möglichkeit, die Arbeit in zwei Werken, wie in Aussicht gestellt, kennenzulernen, begeistert mich besonders, weil man die Abläufe zwischen den Standorten aus der jeweiligen Perspektive kennenlernt und so effektiv zur Optimierung der Zusammenarbeit beitragen kann.
Solch einen weit gefächerten Einblick in das Berufsbild des Industriekaufmannes wünsche ich mir auch für meine weitere Entwicklung nach meiner Ausbildung.

Gerne werde ich Sie bei einem Bewerbungsgespräch persönlich von meinen Kompetenzen und Stärken überzeugen.

katerfreitag
Bewerbungshelfer
Beiträge: 1984
Registriert: 20.12.2015, 15:18

Beitrag von katerfreitag » 02.06.2017, 20:17

Uffzuch1990 hat geschrieben: HALLO Uffzuch1990, alles comme toujours:
Sehr geehrte Frau ...,
:( NACH EINEM KOMMA GEHT ES klein WEITER.
Mit meinem schon erworbenen Technischen :( TECHNISCH IST EIN ADJEKTIV UND DAS SCHREIBT MAN klein.

Wissen und meiner Begeisterung für das Organisatorische eines Unternehmens werde ich Ihnen am Standort Aachen eine wichtige Stütze sein :( PUNKT?!? INHALTLICH AUCH EHER FRAGWÜRDIG. ALS AZZE IN EINEM GROßEN UNTERNEHMEN BISTE ERSTMAL EIN KLEINES LICHT. WILLI WICHTIG KOMMT NICHT GUT AN.

In der Spedition meines Vaters habe ich mich in den letzten zwei Jahren neben der Arbeit in der Werkstatt auch intensiv mit den kaufmännischen Aufgaben des Betriebes befasst.

Dabei wurde mir bewusst, wieviel Spaß es mir bereitet mich in neue Aufträge einzuarbeiten, unter Aufgebot aller Kräfte :( WAS MÜSSEN DA FÜR ZUSTÄNDE HERRSCHEN?
nach der perfekten Lösung für verschiedenste :( GEHT ES NOCH VERSCHIEDENER ALS VERSCHIEDEN?
Probleme zu suchen und dafür zu sorgen, dass dem problemlosen Ablauf des Betriebs nichts im Wege steht. :( AUCH NICH COOL: 2x Problem IN EINEM SATZ.

Zu meinen Aufgaben gehören neben der allgemeinen Buchhaltung auch das Anfertigen von Gehaltsabrechnung oder auch die Lohnsteuerübertragung mit dem ELSTER Programm. :)

Richtig gut gefiel mir bei den Aufgaben im Betrieb auch die Beschaffung von Ersatzteilen und Werkzeugmaschinen. Je schwieriger sie zu besorgen waren, desto spannender war es für mich. :)

Außerdem mag ich es mich in verschiedenste Sonderaufgaben einzuarbeiten, wie die Beantragung von Fördermitteln, zum Beispiel „Deminis“ oder auch das Vorbereiten der Beantragung von Lizenzen. :)

Neben ersten Erfahrungen im kaufmännischen Bereich bringe ich bereits technisches Wissen aus meinem bisherigen Studium des Maschinenbaus mit. Dort wurde mir unter anderem die korrekte Interpretation technischer Zeichnungen, sowie werkstofftechnisches Wissen vermittelt, welches mir bei der Ausübung meines zukünftigen Berufes in Ihrem Betrieb vorteilhaft sein wird. :) :( INHALTLICH JA! FORMULIERT NAJA... VERSUCH DAS MAL EINFACHER AUSZUDRÜCKEN.

Besonders interessant an Ihrem Unternehmen finde ich zum einen das breite Einsatzgebiet, dass sich neben der Hauptaufgabe Ihres Standortes auch mit Landmaschinen, Nutzfahrzeugen bis hin zu Erneuerbaren Energien befasst und zum anderen den zentralen Ort zur Koordination weiterer Standorte in Europa.

Die Möglichkeit, die Arbeit in zwei Werken, wie in Aussicht gestellt, kennenzulernen, begeistert mich besonders, weil man die Abläufe zwischen den Standorten aus der jeweiligen Perspektive kennenlernt und so effektiv zur Optimierung der Zusammenarbeit beitragen kann.
Solch einen weit gefächerten :( GEFÄCHERT WIRD IMMER BREIT, NICHT WEIT. Einblick in das Berufsbild des Industriekaufmannes wünsche ich mir auch für meine weitere Entwicklung nach meiner Ausbildung.

Gerne werde ich Sie bei einem Bewerbungsgespräch persönlich von meinen Kompetenzen und Stärken überzeugen.

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 03.06.2017, 00:04

Sorry, aber die Überarbeitungen sind doch recht zaghaft. Ändere mal radikaler!!! Das heißt, Text löschen und neu schreiben. Strukturiert, warum du die Ausbildung machen möchtest und dafür geeignet bist.

Kiwifreak
Beiträge: 2
Registriert: 20.12.2017, 22:50

Studienabbruch nach 1. Semester Bewerbung Industriekaufmann

Beitrag von Kiwifreak » 21.12.2017, 00:33

Guten Abend!

Ich bin 19 Jahre alt und studiere momentan Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester. Ich würde nun allerdings gerne eine Ausbildung beginnen, da ich mit dem Studienalltag und der rein theoretischen Lern- und Arbeitsweise nicht viel anfangen kann und gerne arbeiten möchte.

Somit bewerbe ich mich nun um einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann.

Ich habe das Gefühl das bei meinem momentanen Anschreiben noch etwas fehlt.

Ich würde mich auch darüber freuen, wenn ihr Vorschläge habt, wie man gewisse Aussagen eleganter ausdrücken kann, falls es da Mängel geben sollte.

Danke im Voraus!



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann am Standort ... (Referenznummer ...)


Sehr geehrte ....,

schon vor einigen Jahren konnte ich mir durch Schulbesuche in der Ausbildungswerkstatt in [Ortsname] und Ihrer Automobil Division [Ortsname] einen guten Eindruck über die Unternehmensbereiche Ihrer Firma und Ihrem Ausbildungsangebot verschaffen. Nun bin ich über das Ausbildungsportal AUBI-Plus auf Ihren freien Ausbildungsplatz als Industriekaufmann für das kommende Jahr aufmerksam geworden. Gerade mit dem Bereich der Automobiltechnik ist [Name des Unternehmens] in einer interessanten Branche aktiv, in der ich gerne mitwirken würde.

Durch mein zweiwöchiges Praktikum vom ... bis zum ... bei der [Name des Unternehmens] als Bankkaufmann konnte ich viel über den Kundenservice und allgemeine Verhaltensregeln im Geschäftsalltag lernen. Außerdem konnte ich meine gute Kommunikationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen. Mithilfe dieser Erfahrung bekräftigte sich mein Wunsch, später einer kaufmännischen Tätigkeit nachzugehen. Mithilfe meines aktuellen Minijobs im Einzelhandel bei der Firma [Name eines Unternehmens] , parallel zum wirtschaftswissenschaftlichen Studium, eigne ich mir grundlegende Kenntnisse bezüglich Warenpräsentation und Verkaufsstrategien an.

Meine zweite Muttersprache ist Englisch, daher könnte ich für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein wenn es um die Kommunikation und Führung von Verhandlungsgesprächen mit ausländischen Kunden und Mitarbeitern geht. Durch meinen Informatikunterricht seit der achten Klasse bin ich gut im Umgang mit den gängigen Microsoft-Office Anwendungen geschult und habe Grundkenntnisse was die Verwaltung von Datenbanken anbelangt.

Über eine Einladung zum Eignungstest und späteren Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,


...

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 21.12.2017, 01:08

Streich mal alle können und referiere nicht deinen Lebenslauf. Warum willst du (ausschließlich positiv argumentieren!) die Ausbildung machen und welches sind die Argumente, welche du der Gegenseite für deine Einstellung lieferst? Die Argumente können nicht in der Nacherzählung deines Lebenslaufs liegen. Der liegt (hoffentlich) tabellarisch bei.

Kiwifreak
Beiträge: 2
Registriert: 20.12.2017, 22:50

Beitrag von Kiwifreak » 05.01.2018, 03:54

Danke für die Rückmeldung.

Hier jetzt noch einmal meine überarbeitete Version.

Habe versucht weniger den Lebenslauf zu zitieren und mich etwas mehr auf die Stelle und meine Eignung zu fokussieren.

Bin weiterhin für jede Kritik dankbar.

Klinge ich mit " Meine zweite Muttersprache ist englisch, daher wäre ich für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein wenn es um die Kommunikation und Führung von Verhandlungsgesprächen mit ausländischen Kunden und Mitarbeitern geht." etwas zu abgehoben?



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Industriekaufmann am Standort ... (Referenznummer ....)


Sehr geehrte Frau ...,

schon vor einigen Jahren durfte ich mir durch Schulbesuche in der Ausbildungswerkstatt in ... und Ihrer Automobil Division einen guten Überblick über die Unternehmensbereiche Ihrer Firma und Ihrem Ausbildungsangebot verschaffen. Nun bin ich über das Ausbildungsportal AUBI-Plus auf Ihren freien Ausbildungsplatz als Industriekaufmann für das kommenden Jahr aufmerksam geworden.

Gerade mit dem Bereich der Automobiltechnik ist ... in einer interessanten Branche aktiv, in der ich gerne mitwirken würde. Die internationale Auslegung ihres Unternehmens ist für mich ein entscheidender Grund bei ihnen zu arbeiten. Durch meine Schulbesuche ist mir klar geworden, dass Sie sich sehr für ein gutes Arbeitsklima einsetzen und Ihnen Ihre Auszubildenden wichtig sind.

Mein Interesse an betriebswirtschaftlichen Prozessen und einer kaufmännischen Tätigkeit entwickelte sich durch mein Praktikum bei der ..., weshalb ich momentan Wirtschaftswissenschaften an der Universität ... studiere. Gerne würde ich nun diese Ausbildung vorziehen, da ich jetzt schon im Arbeitsalltag für Aufgaben wie die Kundenbetreuung oder das organisieren des Rechnungswesens verantwortlich sein will.
Außerdem möchte ich meine Kommunikationsfähigkeit in der Praxis zu nutze machen.

Meine zweite Muttersprache ist englisch, daher wäre ich für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein wenn es um die Kommunikation und Führung von Verhandlungsgesprächen mit ausländischen Kunden und Mitarbeitern geht. Ich bin gut im Umgang mit den gängigen Microsoft-Office Anwendungen geschult und habe Grundkenntnisse was die Verwaltung von Datenbanken anbelangt. Sorgfalt, Zuverlässigkeit und ein souveränes Auftreten sind für mich eine Selbstverständlichkeit.

Über eine Einladung zum Eignungstest und einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen
...

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 05.01.2018, 09:19

Kiwifreak hat geschrieben:schon vor einigen Jahren durfte ich mir
Nein! "Streich mal alle können" hieß nicht, dass du können durch dürfen ersetzen sollst. Das ist eigentlich noch schlimmer. Können bedeutet, dass du eine Möglichkeit hattest, es bedeutet nicht, dass du sie wahrgenommmen hast. Dürfen ist ein Verb für Hunde und Kleinkinder.
Nun bin ich über das Ausbildungsportal AUBI-Plus auf Ihren freien Ausbildungsplatz als Industriekaufmann für das kommenden Jahr aufmerksam geworden.
Sonst könntest du nicht auf die Ausschreibung reagieren. Fundort in den Betreff, das reicht.
Gerade mit dem Bereich der Automobiltechnik ist ... in einer interessanten Branche aktiv,
Die Firma ist deinem Adressaten bekannt. er möchte dich kennenlernen.
Die internationale Auslegung ihres Unternehmens ist für mich ein entscheidender Grund bei ihnen zu arbeiten.
Durch meine Schulbesuche ist mir klar geworden, dass Sie sich sehr für ein gutes Arbeitsklima einsetzen und Ihnen Ihre Auszubildenden wichtig sind.
Nicht schleimen!

Meine zweite Muttersprache ist englisch, daher wäre ich für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein wenn es um die Kommunikation und Führung von Verhandlungsgesprächen mit ausländischen Kunden und Mitarbeitern geht.

Abgesehen von dem Grammatikfehler ist Englisch jetzt nicht die Exotensprache.
Ich bin gut im Umgang mit den gängigen Microsoft-Office Anwendungen geschult
Microsoft Office = amerikanische Rechtschreibung = kein Bindestrich
Anwendungen = deutsche Rechtschreibung = Bindestrich

MS Office-Anwendungen

Chris58796
Beiträge: 2
Registriert: 13.03.2019, 15:34

Industriekaufmann Bewerbung nach Studienabbruch

Beitrag von Chris58796 » 13.03.2019, 16:47

Hallo zusammen,

ich studiere an einer hochschule, möchte aber mein studium abbrechen und eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen

wäre super wenn jemand sich meine Bewerbung anschaut und mir ein paar Verbesserungsvorschläge geben könnte.

Besonders bei meinen Schwächen/Stärken habe ich probleme, diese sinnvoll ins anschreiben einzubinden. Deshalb wirken die als ob sie ins Anschreiben reinkopiert wurden.

Anschreiben:


Sehr geehrte xxxx,

durch die Jobbörse der Agentur für Arbeit habe ich Ihre ausgeschriebene Ausbildungsstelle gefunden und mich mit viel Interesse und Aufmerksamkeit über Ihr Unternehmen informiert.

Sie genießen in der Branche einen ausgezeichneten Ruf. Das Unternehmen ist hervorragend aufgestellt, und natürlich möchte ich vom Besten lernen.

Für diesen kaufmännischen Beruf habe ich mich entschieden, da ich meine, aus der FOS erlangten Kenntnisse wie Finanzen und Rechnungswesen, sowie die Materialwirtschaft und Produktion beruflich nutzen und im Berufsalltag viel mit anderen Menschen kommunizieren möchte.

Ich habe mein Fachgebundenes Abitur an der XX-Schule im Juni XX abgelegt. Seit Oktober XX studiere ich XX (B. Eng) an der XX Technischen Hochschule, erkannte aber bereits in den ersten Semestermonaten, dass der Weg eines theoretischen Studiums für mich nicht das Richtige ist. Ich möchte in einem Betrieb praktisch mitarbeiten und praxisorientiert ausgebildet werden.

Zu meinen Stärken zähle Ich Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, und Verantwortung. Ich bin hoch Engagiert, Teamfähig und selbstverständlich Flexibel. Ich passe mich schnell und gut an neue Gegebenheiten an und bin es gewohnt mir selbständig neue Bereiche an Fachwissen zu erschließen.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungstermin würde ich mich sehr freuen.

MFG



Hoffe es meldet sich bald jmd ^^

Chris58796
Beiträge: 2
Registriert: 13.03.2019, 15:34

Beitrag von Chris58796 » 13.03.2019, 19:26

EDIT:

habe meine Stärken überarbeitet und hoffe das ihr euch das mal anschaut und mir sagt ob ichs so abschicken kann


""Ich verfüge über gute analytische Fähigkeiten, gehe gerne mit Zahlen um und bin mit der Anwendung entsprechender Kalkulationsprogramme vertraut. Eine schnelle Auffassungsgabe ergänzt meine große Flexibilität. Diese Fähigkeiten und Kenntnisse sowie eine hohe Motivation möchte ich gern in Ihr Unternehmen einbringen""



Gruß

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Beitrag von TheGuide » 14.03.2019, 11:42

Die ersten drei Sätze kannst du dir sparen, überflüssige Information und Schleimerei.

sockenloch76
Beiträge: 1
Registriert: 30.04.2019, 14:43

Studienabbruch -> Anschreiben für Ausbildung zum Industriekaufmann

Beitrag von sockenloch76 » 30.04.2019, 18:11

Hallo alle miteinander,

Ich bin momentan im 4. Semester Lehramt für Mittelschulen und habe beschlossen mein Studium zugunsten einer Ausbildung abzubrechen, mir fehlt einfach der Praxisbezug und wirklich überzeugt bin ich auch nicht mehr davon...

Nun bin ich auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als Industriekaufmann für dieses Jahr noch und komme mit dem Anschreiben einfach nicht klar. Eigentlich bin ich gut im formulieren aber hier beiß ich mir die Zähne aus, weil ich nicht weiß wie ichs verpacken soll.
Hab mir auch schon die diversen hilfreichen Threads hier durchgelesen, aber ich will auch nicht 1zu1 kopieren.

Hier mal mein Ergebnis bisher:

Sehr geehrte Frau xxx,

Derzeit studiere ich Lehramt für Mittelschulen an der xxx. Allerdings sagt mir die theoretische Ausrichtung des Studiums nicht zu und ich möchte stattdessen meine Fähigkeiten in einer praxisorientierten Ausbildung einbringen.

Durch mein Studium eignete ich mir fachliches sowie methodisches Wissen an, selbständiges und konzentriertes Arbeiten fällt mir leicht. Als Servicekraft bei einem Wirt bin ich es jedoch auch gewohnt in einem Team zu arbeiten.

Der Beruf des Industriekaufmanns hat mich schon immer interessiert und durch Informationen seitens meines Vaters, welcher diesen Beruf selbst ausbildet, wurde ich noch mehr in dem Wunsch bestärkt, diesen Weg zu gehen.

Während meines längeren befristeten Arbeitsvertrags bei der xxx erhielt ich bereits Einblick in die Tätigkeiten eines Industriekaufmanns, so musste ich vor allem für die Abteilung Einkauf vielerlei Aufgaben übernehmen, von Tabellenerstellung bis zur Bestellungsabwicklung.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ich bin einfach unzufrieden mit diesem Anschreiben und finde auch es hört sich sehr unpersönlich an. Meine Motivation ist vllt auch nicht ausreichend begründet.

Was denkt ihr?

Benutzeravatar
TheGuide
Bewerbungshelfer
Beiträge: 11393
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Studienabbruch -> Anschreiben für Ausbildung zum Industriekaufmann

Beitrag von TheGuide » 01.05.2019, 00:08

sockenloch76 hat geschrieben:
30.04.2019, 18:11
Sehr geehrte Frau xxx,

Derzeit studiere ich Lehramt für Mittelschulen an der xxx. Allerdings sagt mir die theoretische Ausrichtung des Studiums nicht zu und ich möchte stattdessen meine Fähigkeiten in einer praxisorientierten Ausbildung einbringen.
Zunächst einmal: Nach der Anrede - du beendest sie korrekt mit dem Komma! - geht es klein weiter.
Dass du studierst, kann man dem Lebenslauf entnehmen, die Theorieausrichtung des Studiums ist das Standardargument von Studienabbrechern, wird eh nur als Ausrede verstanden. Die Frage ist doch nicht, warum du dein Studium abbrechen willst, sondern warum du Industriekaufmann werden möchtest.
Durch mein Studium eignete ich mir fachliches sowie methodisches Wissen an, selbständiges und konzentriertes Arbeiten fällt mir leicht. Als Servicekraft bei einem Wirt bin ich es jedoch auch gewohnt in einem Team zu arbeiten.
Wieso jedoch? Durch bitte nur mit Verben der Bewegung.
Der Beruf des Industriekaufmanns hat mich schon immer interessiert

Weshalb du ja ein Lehramtsstudium angetreten hast... Selbst wenn es stimmt, diese Aussage ist angesichts deines bisherigen Lebenswegs (so wenig ich darüber auch weiß) unglaubwürdig. Zumal, was heißt das überhaupt "schon immer"? Das ist ein sehr dehnbarer Begriff, der irgendwie alles und nichts bedeutet.
und durch Informationen seitens meines Vaters, welcher diesen Beruf selbst ausbildet,
Bewirbst du dich oder deinen Vater?
wurde ich noch mehr in dem Wunsch bestärkt,
Bitte keine Passive!
Während meines längeren befristeten Arbeitsvertrags bei der xxx erhielt ich bereits Einblick in die Tätigkeiten eines Industriekaufmanns, so musste ich vor allem für die Abteilung Einkauf vielerlei Aufgaben übernehmen, von Tabellenerstellung bis zur Bestellungsabwicklung.
Einblick zu erhalten erfordert keine Leistung. Grammmatikalisch ist das zwar aktiv, in der Bedeutung aber auch passivisch. Müssen bedeutet Zwang. (Ersetze es jetzt bitte nicht durch ein anderes Modalverb!)
Was versteckt sich hinter "vielerlei"?
Be- und Erstellung ist zwar formal gesehen keine Wortwiederholung, aber doch lautlich so nah beieinander, dass man das als solche werten kann.
Ich bin einfach unzufrieden mit diesem Anschreiben und finde auch es hört sich sehr unpersönlich an. Meine Motivation ist vllt auch nicht ausreichend begründet.
Ja. Ich "weiß" zwar, warum du dein Studium abbrechen, aber nicht, warum du Industriekaufmann werden möchtest. Ich weiß auch nicht, was du für den Beruf mitbringst, weder an Kenntnissen, noch an Stärken. Ja, du nennst ein paar Stärken, aber haben die wirklich etwas mit dem Beruf des Industriekaufmanns zu tun?

Antworten