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Bewerbungsschreiben Verwaltungsfachangestellter

 
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sjens90



Anmeldungsdatum: 24.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 24.01.2014, 13:13    Titel: Bewerbungsschreiben Verwaltungsfachangestellter

Hallo zusammen,

nach einem fast 3-jährigen Jurastudiums, merke ich, dass mir das praktische Arbeiten und überhaupt das gesamte Arbeitsumfeld sehr fehlt. Daher spiele ich gerade mit dem Gedanken mich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Ich habe da mal was vorformuliert und wollte euch um eure Meinung fragen. Mir kommt es vor wie ein halber Roman den ich da verfasst habe, aber überzeugt euch selbst, bin sehr gespannt. Für mich ist das ein ganz neues Thema Winken
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Marburg, 24.01.2014

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Verwaltungsfachangestellten

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch meine persönliche Recherche bin ich auf Ihre Stellenausschreibung bei der Agentur für Arbeit, für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten aufmerksam geworden. Durch die Informationen in Ihrer Anzeige, habe ich mich angesprochen gefühlt und aus diesem Grund beschlossen Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu kommen zulassen.

Im Juni 2010 habe ich am Gymnasium Philippinum in Marburg meine Schulzeit beendet und die allgemeine Hochschulreife erlangt. Um mich beruflich zu orientieren habe ich darauf folgend ein siebenmonatiges Praktikum in einer Kindertagesstätte absolviert.
Seit April des Jahres 2011 befinde ich mich im Studium der Rechtswissenschaften, wodurch ich bereits grundlegende Kenntnisse, besonders im öffentlichen Recht erlangt habe. Dabei hat sich für mich insbesondere der Interessenbereich des Verwaltungsrechts aufgetan, in welchem ich bereits durch die Teilnahme und das erfolgreiche Bestehen der fortgeschrittenen Übung und Praktika tiefergehende Kenntnisse erlangen konnte. Zudem werde ich ab Ende Februar ein Verwaltungspraktikum bei der DRV-Hessen absolvieren. Des Weiteren konnte ich durch die Teilnahme an einem Fernstudiengang der Betriebswirtschaftslehre, welchen ich während meiner Praktikumszeit belegt habe, einen Einblick in die Betriebsführung erlangen.
Das Arbeiten mit den gängigen Office-Programmen bereitet mir zudem, u.a. aufgrund der Anfertigungen von Hausarbeiten während meines Studiums, keine Schwierigkeiten.

Zu meinen persönlichen und sozialen Stärken zähle ich meine offene, ehrliche und ungezwungene Art im Umgang mit Arbeitskollegen. Durch intensives und zielgerichtetes Lernen habe ich gelernt Defizite auszugleichen. Außerdem sind für mich, Zuverlässigkeit sowie Pünktlichkeit, Engagement und Flexibilität grundlegende Voraussetzungen.
Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine Rückmeldung ihrerseits sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

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Danke für eure Mühe!
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10974

BeitragVerfasst am: 24.01.2014, 17:45    Titel: Re: Bewerbungsschreiben Verwaltungsfachangestellter

sjens90 hat Folgendes geschrieben:

durch meine persönliche Recherche bin ich auf Ihre Stellenausschreibung bei der Agentur für Arbeit, für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten aufmerksam geworden. Durch die Informationen in Ihrer Anzeige, habe ich mich angesprochen gefühlt und aus diesem Grund beschlossen Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu kommen zulassen.


Typischer Fehler, den man fast in jeder Bewerbung liest: Die Einleitung, wie man an das Stellenanagebot gekommen ist und dass man die Bewerbung "hiermit zuschickt" oder sich "hiermit bewirbt", wenn auch hier in der etwas ungewöhnlichen Variante mit dem beschließen. Ändert aber nichts daran, dass es überflüssige Platz- und Zeitverschwendung ist, da es keinerlei relevanten Inhalt transportiert.
Also streichen!

By the way: Wie soll eine Recherche sonst sein, wenn nicht persönlich (wenn man nicht ein Sekretariat im Hintergrund hat?)


Zitat:
Im Juni 2010 habe ich am Gymnasium Philippinum in Marburg meine Schulzeit beendet und die allgemeine Hochschulreife erlangt. Um mich beruflich zu orientieren habe ich darauf folgend ein siebenmonatiges Praktikum in einer Kindertagesstätte absolviert.


Man liest häufig Lebenslaufabschnitte in Bewerbungsanschreiben, was ebenfalls überflüssig ist, da man ja den LL beileigen hat, aber selten sind diese so deutlich überflüssig wie hier. Du verfasst ein Motivationsschreiben!

Zitat:
Seit April des Jahres 2011 befinde ich mich im Studium der Rechtswissenschaften, wodurch ich bereits grundlegende Kenntnisse, besonders im öffentlichen Recht erlangt habe. Dabei hat sich für mich insbesondere der Interessenbereich des Verwaltungsrechts aufgetan, in welchem ich bereits durch die Teilnahme und das erfolgreiche Bestehen der fortgeschrittenen Übung und Praktika tiefergehende Kenntnisse erlangen konnte. Zudem werde ich ab Ende Februar ein Verwaltungspraktikum bei der DRV-Hessen absolvieren. Des Weiteren konnte ich durch die Teilnahme an einem Fernstudiengang der Betriebswirtschaftslehre, welchen ich während meiner Praktikumszeit belegt habe, einen Einblick in die Betriebsführung erlangen.
Das Arbeiten mit den gängigen Office-Programmen bereitet mir zudem, u.a. aufgrund der Anfertigungen von Hausarbeiten während meines Studiums, keine Schwierigkeiten.


Dieser Teil ist interessant, wenn auch noch mit eineigen Mankos versehen. Z.B. ist unklar, warum du nach drei Jahren Studium plötzlich aufhören möchtest.
"keine Schwierigkeiten" ist eine Formulierung die du nicht benutzen solltest. Am Ende bleibt noch ein "bereitte mir Schwierigkeiten" hängen.


Zitat:
Zu meinen persönlichen und sozialen Stärken zähle ich meine offene, ehrliche und ungezwungene Art im Umgang mit Arbeitskollegen. Durch intensives und zielgerichtetes Lernen habe ich gelernt Defizite auszugleichen.

Wer keine Defizite hat, muss auch keine ausgleichen!
Stell dir mal vor, eine Schokoladenfirma würde in der Werbung behaupten, dass sie durch guten Geschmack den Schaden, den die Schokolade an den Zähnen anrichtet, ausgleichen würde.
Ungefähr das schreibst du in deiner BeWERBUNG.


Zitat:
Außerdem sind für mich, Zuverlässigkeit sowie Pünktlichkeit, Engagement und Flexibilität grundlegende Voraussetzungen.

Komma nach mich weg.
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sjens90



Anmeldungsdatum: 24.01.2014
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 25.01.2014, 13:30    Titel:

Herzlichen Dank für diese rasche Antwort. Ihre Kritik hat mir wirklich sehr geholfen. Die angesprochenen Punkte habe ich soweit abgeändert.

-Den Einleitungssatz habe ich komplett geändert (Mit Ideen aus anderen Threads ^^) und bin leicht darauf eingegangen, warum ich mich für eine Ausbildung entscheide. Also aus dem Grund, dass das Studium zu theoretisch ist und mir die Praxis aus dem Arbeitsalltag fehlt. Auch wenn man das mehr herauslesen muss, als dass ich es direkt sage. Ein Studienabbruch ist für mich ehrlich gesagt auch ein sehr unangenehmes Thema.

-Den mittleren Teil habe ich leicht abgeändert und den Anfangsteil gestrichen, weil ich einsehe, dass dieser in den Lebenslauf gehört. Zwar wiederhole ich ein paar Punkte aus dem Einleitungssatz, aber vielleicht fällt mir dafür noch eine Lösung ein.

-Der Abschnitt mit den Office-Programmen wurde umgemünzt, so dass ein positiver Wortlaut rauszulesen ist.

-Zeile mit dem Defizite ausgleichen habe ich einfach gestrichen. (Danke für das anschauliche Beispiel mit der Schokoladenwerbung)

Neue Version, siehe unten. Für Kritik und Anregungen bin ich natürlich weiterhin offen und dankbar Winken

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Marburg, 27.01.2014

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Verwaltungsfachangestellten

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit meinen 3 Jahren Erfahrungen aus dem Studium und der sich daraus entwickelten Vorliebe zum öffentlichen Recht, insbesondere zum Verwaltungsrecht, erwarte ich mir von einer Ausbildung bei Ihnen, genau diesen Schwerpunkt auszubauen und in die praktische Verwaltungstätigkeit zu integrieren, was mir im Studium durch das Aneignen der reinen Theorie verwahrt geblieben ist.

Seit April des Jahres 2011 befinde ich mich im Studium der Rechtswissenschaften, wodurch ich bereits grundlegende Kenntnisse, besonders im öffentlichen Recht erlangt habe. Dabei hat sich für mich, wie bereits erwähnt, der Interessenbereich des Verwaltungsrechts aufgetan, in welchem ich bereits durch die Teilnahme und das erfolgreiche Bestehen der fortgeschrittenen Übung und Praktika tiefergehende Kenntnisse erlangen konnte. Zudem werde ich ab Ende Februar 2014 ein Verwaltungspraktikum bei der DRV-Hessen absolvieren. Des Weiteren konnte ich durch die Teilnahme an einem Fernstudiengang der Betriebswirtschaftslehre, welchen ich während meiner Praktikumszeit in einer Kindertagesstätte belegt habe, einen kleinen Einblick in die Betriebsführung erlangen.
Der Umgang mit den gängigen Office-Programmen bereitet mir nicht nur Freude, sondern gehört auch seit jeher zu meinen täglichen Werkzeugen im Umgang mit Schul- und Studienunterlagen.

Zu meinen persönlichen und sozialen Stärken zähle ich meine offene, ehrliche und ungezwungene Art im Umgang mit Arbeitskollegen. Außerdem sind für mich Zuverlässigkeit sowie Pünktlichkeit, Engagement und Flexibilität grundlegende Voraussetzungen.
Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine Rückmeldung ihrerseits sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10974

BeitragVerfasst am: 25.01.2014, 14:22    Titel:

sjens90 hat Folgendes geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit meinen 3 Jahren Erfahrungen aus dem Studium und der sich daraus entwickelten Vorliebe zum öffentlichen Recht, insbesondere zum Verwaltungsrecht, erwarte ich mir von einer Ausbildung bei Ihnen, genau diesen Schwerpunkt auszubauen und in die praktische Verwaltungstätigkeit zu integrieren, was mir im Studium durch das Aneignen der reinen Theorie verwahrt geblieben ist.

Seit April des Jahres 2011 befinde ich mich im Studium der Rechtswissenschaften, wodurch ich bereits grundlegende Kenntnisse, besonders im öffentlichen Recht erlangt habe.


Jetzt ist der Text allerdings in Teilen redundant.


Zitat:
Dabei hat sich für mich, wie bereits erwähnt, der Interessenbereich des Verwaltungsrechts aufgetan,...


Eben Winken
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dicker Zeh
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 18.01.2014
Beiträge: 810

BeitragVerfasst am: 25.01.2014, 19:52    Titel:

Hallo sjens,

ich würde im ersten satz den Text : ...erwarte ich bei ausbilldung ...
streichen. Damit stellst du eine Forderung und das solltest du bei bewerbung bleiben lassen. ferner weist du auf dein manko hin keine praktischen erfahrungen zu haben. das ist zwar logisch aber ich würde nicht noch darauf hinweisen.

im schlusssatz erwähnst du ...ehrliche art und ...zuverlässigkeit und pünktlichkeit...
schmeiß das raus. das sind klassische lückenfüller die nichts aussagen weil: 1. behauptet keiner von sich nich ehrlich, pünktlich ect. zu sein.
2. ist das eine selbstverständlichkeit.
nimm stattdessen eigenschaften die wirklich zu dir passen.
... mich schnell in neue aufgaben einzuarbeiten ... oder so was.

und ...sollte ich ihr interesse geweckt haben ... würde .. hätte..täte...
weg damit. schreib
Auf ein persönliches gespräch freue ich mich schon jetzt.
klingt viel selbstsicherer Sehr glücklich
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