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Biologielaborant Bewerbung Muster nach Studienabbruch

 
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Marquis



Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 20:05    Titel: Biologielaborant Bewerbung Muster nach Studienabbruch

Hallo,

ich möchte mich für eine Ausbildungsstelle zum Biologielaboranten bewerben und bräuchte daher für meine Bewerbung, genauer gesagt für mein Anschreiben fremde Meinungen und Verbesserungsvorschläge.

Erstmal zu meiner (momentanen) Situation: Vor, während und nach meinem Abitur wusste ich eigentlich nicht wirklich, was ich mit meinem Abschluss anfangen wollte. Studieren, dachte ich zu der Zeit, sei meine einzige Option und beste Chance später einen guten und interessanten Beruf auszuüben. Natürlich habe ich mich auch nach Ausbildungen umgesehen, aber ich versteifte mich auf ein Studium. In der Schule interessierten mich besonders Biologie und Geschichte, die ich dann auch als Leistungskurse gewählt habe. Ich begann dann ein Studium in Geschichte + Nebenfächer, wobei ich bereits hier die Nebenfächer nach einem Semester wechselte. Nach drei Semestern langweilte mich nicht direkt der Inhalt des Studiums, sondern viel mehr dessen Arbeitsweise und Organisation. So wechselte ich den kompletten Studiengang und wählte Biowissenschaften. Hier sprachen mich nicht nur die Inhalte direkt an, es wurde auch praktischer in sog. Praktikas gearbeitet. Trotzdem ist das meiste immer noch stures Konsumieren, in den Nebenfächern finden keine praktischen Anwendungen statt und mir missfällt die Studienorganisation bzw. die Uni. Hinzu kommt -und das ist wesentlich wichtiger als die Probleme mit der Studiumsausrichtung-, dass sich meine persönliche Lage verändert hat bzw. ich diese verändern will. Ich arbeite neben der Uni auf geringfügiger Beschäftigungsbsis und wohne zuhause bei meiner Familie. Ich möchte meinen Eltern allerdings nicht mehr "auf der Tasche" liegen und endlich mein eigenes Geld verdienen. Ein Studium dauert mir daher zu lange (der Master kommt noch dazu, am besten noch ein Doktor, laut Professoren und älteren Komillitonen ein Muss für interessante Berufe und Labore). Diese Gründe führen mich zu meiner Entscheidung lieber eine Ausbildung zu machen und mein Studium abzubrechen.

Die Bewerbungsunterlagen sind geschrieben, ich will sie jedoch noch überarbeiten. Besonders beim Anschreiben habe ich -aufgrund seiner Wichtigkeit- die Befürchtung uninteressanten Unsinn zu schreiben und gleich aussortiert zu werden.


Mein Bewerbungsanschreiben sieht wie folgt aus:

"Bewerbung für eine Ausbildung zum Biologielaboranten bei der Firma XYZ
Ihre Anzeige bei der Stellenbörse der Arbeitsagentur vom 30.10.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen einen neugierigen, engagierten und selbständigen Auszubildenden für den Beruf des Biologielaboranten, der nicht nur zu ihrem unternehmerischen Leitbild und zu den Werten wie Mut, Leistung, Verantwortung, Respekt, Integrität und Transparenz passt, sondern sich auch mit diesen identifizieren kann? All das biete ich Ihnen.

Bereits seit meiner Schulzeit habe ich mich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, in besonderem Maße aber für die Biologie interessiert. In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit, mich zu verwirklichen. Zudem erkenne ich darin die Chance, über den rein wissenschaftlichen Umgang mit biologischen Sachverhalten hinaus, auch stärker praktisch tätig zu sein. Dies, die breite Vielfalt Ihrer Tätigkeitsbereiche sowie die nachhaltige und ausgleichende Firmenstrategie und das gesellschaftliche Engagement Ihres traditionsreichen Unternehmens haben mich davon überzeugt, dass ich bei Ihnen eine qualitative, flexible und zukunftsorientierte Ausbildung erhalten werde.

Ich bin eine ordentliche und zuverlässige Person, die ihre Arbeit stets mit größter Sorgfalt ausübt, was ich bereits mehrfach sowohl im Studium als auch in meinen bisherigen Nebentätigkeiten unter Beweis gestellt habe. Ebenso entwickelte ich während meines Studiums die Fähigkeit, mich selbst zu organisieren und so meine Aufgabenstellungen effizient, engagiert und eigenverantwortlich zu lösen. Zusätzlich besitze ich bereits erste Kenntnisse im Sezieren und Mikroskopieren von Pflanzen- und Tiergeweben. Durch ein Praktikum im Labor der Firma XYZ erwarb ich Grundkenntnisse in verschiedenen chemischen Trenn- (Soxhletverfahren, Filtration, Zentrifugation) und Analyseverfahren (HPLC). Auch Teamfähigkeit und ein freundlicher Umgang mit den Menschen bzw. dem Kunden erachte ich als wichtig.

Gerne vervollständige ich Ihre ersten Eindrücke in einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen"


Ich habe versucht, mein Interesse für die Ausbildung herauszustellen und warum ich mich genau bei dieser Fima bewerbe. Hierfür habe ich mich intensiv auf der Unternehmensseite umgeschaut und mich durch alles durchgelesen.

Das sollte auch aus den ersten beiden Abschnitten hervorgehen. Die Firmenwerte habe ich deshalb aufgezählt, weil ich so unterstreichen wollte, dass ich mich genau erkundigt habe. Sollte ich das tun? Oder reicht die allgemeine Erwähnung, wie ich es im Folgenden getan habe?

Wiederholt sich zuviel im ersten und zweiten Abschnitt, sodass ich lieber etwas kürzen sollte? Das erwähnte Praktikum war ein Schulpraktikum in der 11. Klasse. Sollte ich es trotzdem erwähnen? Es ist ja schließlich schon fast 6 Jahre her.

Und was fehlt oder sollte ich deutlicher ausführen?

Sollte es weitere Fragen geben, die bei Verbesserungsvorschlägen wichtig sind, beantworte ich sie gerne. Schon einmal vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Hilfe.

Grüße Marquis




Ergänzung:
Ich habe im mittleren Teil selber kleine Variationen eingebaut:

"Bereits seit meiner Schulzeit habe ich mich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, in besonderem Maße aber für die Biologie interessiert. Dies, die breite Vielfalt Ihrer Tätigkeitsbereiche sowie die nachhaltige und ausgleichende Firmenstrategie und das gesellschaftliche Engagement Ihres traditionsreichen Unternehmens haben mich davon überzeugt, dass ich mich und meine Arbeitskraft bei Ihnen einbringen will.

Zurzeit studiere ich an der XYZ-Uni in Musterstadt Biowissenschaften (Bachelor, 1. Semester), sehe jedoch in der Ausbildung zum Biologielaboranten nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine interessante und anspruchsvolle Möglichkeit, mich zukünftig zu verwirklichen. Zudem erkenne ich darin die Chance, über den rein wissenschaftlichen Umgang mit biologischen Sachverhalten hinaus, auch stärker praktisch tätig zu sein."

Welche Variation haltet ihr für besser?


Zuletzt bearbeitet von Marquis am 22.02.2013, 18:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 15.02.2013, 21:54    Titel:

Zitat:
Sie suchen einen neugierigen, engagierten und selbständigen Auszubildenden für den Beruf des Biologielaboranten, der nicht nur zu ihrem unternehmerischen Leitbild und zu den Werten wie Mut, Leistung, Verantwortung, Respekt, Integrität und Transparenz passt, sondern sich auch mit diesen identifizieren kann? All das biete ich Ihnen.

Vom Ansatz ist das schon nicht schlecht. Du könntest aber überlegen, ob dir statt "neugierigen, engagierten und selbständigen" nicht noch etwas anderes passenderes einfällt.

Die Aufzählung der Werte des AG ist nicht so passend. Da gefällt mir die unten genannte Alternative besser: "... die breite Vielfalt Ihrer Tätigkeitsbereiche sowie die nachhaltige und ausgleichende Firmenstrategie und das gesellschaftliche Engagement Ihres traditionsreichen Unternehmens haben mich davon überzeugt, dass ich mich und meine Arbeitskraft bei Ihnen einbringen will. "


Zitat:
In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit, mich zu verwirklichen.

Das mag ein Wunsch für dich sein, aber der AG bietet Ausbildungs- und Arbeitsplätze nicht hauptsächlich dafür an, dass sich die AN verwirklichen.


Zitat:
Zusätzlich besitze ich bereits erste Kenntnisse im Sezieren und Mikroskopieren von Pflanzen- und Tiergeweben. Durch ein Praktikum im Labor der Firma XYZ erwarb ich Grundkenntnisse in verschiedenen chemischen Trenn- (Soxhletverfahren, Filtration, Zentrifugation) und Analyseverfahren (HPLC).

Diese praktischen Kenntnisse und Erfahrungen solltest du vor der Nennung deiner Stärken einsortieren.


Zitat:
Das erwähnte Praktikum war ein Schulpraktikum in der 11. Klasse.

Das kannst du trotzdem erwähnen.

Weitere Tipps: http://www.bewerbung-forum.de/anschreiben.html
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Marquis



Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 16.02.2013, 13:02    Titel:

Danke für deine Antwort.

Zitat:
Sie suchen einen neugierigen, engagierten und selbständigen Auszubildenden für den Beruf des Biologielaboranten, der nicht nur zu ihrem unternehmerischen Leitbild und zu den Werten wie Mut, Leistung, Verantwortung, Respekt, Integrität und Transparenz passt, sondern sich auch mit diesen identifizieren kann? All das biete ich Ihnen.

Vom Ansatz ist das schon nicht schlecht. Du könntest aber überlegen, ob dir statt "neugierigen, engagierten und selbständigen" nicht noch etwas anderes passenderes einfällt.

Die Aufzählung der Werte des AG ist nicht so passend. Da gefällt mir die unten genannte Alternative besser: "... die breite Vielfalt Ihrer Tätigkeitsbereiche sowie die nachhaltige und ausgleichende Firmenstrategie und das gesellschaftliche Engagement Ihres traditionsreichen Unternehmens haben mich davon überzeugt, dass ich mich und meine Arbeitskraft bei Ihnen einbringen will."


Mh, ich habe versucht, Wörter aus der Stellenbeschreibung einzubauen. Der Anfang hat mir die meisten Schwierigkeiten bereitet. Ich habe nämlich oft den Standardsatz "hiermit sende ... auf ... mit Interesse wahrgenommen" genutzt. Nachdem ich dann ein wenig hier gelesen habe und auch wie oft der Satz verwendet wird, habe ich das dann lieber sein lassen und mich an etwas Neuem versucht. Meinst du, ich soll stärkere Adjektive verwenden? Oder ist der Satz generell zu arm an Aussage? Schließlich soll der Leser direkt gebunden werden.

Zitat:
In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit, mich zu verwirklichen.

Das mag ein Wunsch für dich sein, aber der AG bietet Ausbildungs- und Arbeitsplätze nicht hauptsächlich dafür an, dass sich die AN verwirklichen.

Meinst du, dass das das nicht so gut ankommt? Ich könnte aus dem Satz folgendes machen: "In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit meine bisherigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden." Dann könnte ich die Kenntnisse und Erfahrung in Anschluss schreiben. Und das Praktikum lasse ich dann drin.
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8888

BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 16:26    Titel:

Zitat:
Meinst du, ich soll stärkere Adjektive verwenden?

Du solltest solche verwenden, die wirklich zu dir und dem Beruf passen.


Zitat:
Meinst du, dass das das nicht so gut ankommt? Ich könnte aus dem Satz folgendes machen:

Ja, oder noch etwas anders:

"In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit, meine Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge sinnvoll einzusetzen und meine bisherigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden."
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Marquis



Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 19.02.2013, 22:32    Titel:

So hier mal die leicht überarbeitete Fassung (Unterstrichenes wurde geändert!):


"Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie suchen einen neugierigen, aufmerksamen und geschickten Auszubildenden für den Beruf des Biologielaboranten, der nicht nur zu ihrem unternehmerischen Leitbild und zu den Werten passt, sondern sich auch mit diesen identifizieren kann? All das biete ich Ihnen.

Bereits seit meiner Schulzeit habe ich mich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, in besonderem Maße aber für die Biologie interessiert. Meiner Freude für das Experimentieren wurde ich mir während eines Schülerpraktikums im Labor der Firma XYZ bewusst. Dieser Eindruck festigte sich später durch die praktischen Arbeiten innerhalb des Studiums. In der Ausbildung zum Biologielaboranten sehe ich nach ausgiebiger Recherche über dessen Berufsbild eine spannende und anspruchsvolle Möglichkeit, meine Begeisterung für naturwissenschaftliche Zusammenhänge sinnvoll einzusetzen und meine bisherigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden. Zudem erkenne ich darin die Chance, über den rein wissenschaftlichen Umgang mit biologischen Sachverhalten hinaus, auch stärker praktisch tätig zu sein. Dies, die breite Vielfalt Ihrer Tätigkeitsbereiche sowie die nachhaltige und ausgleichende Firmenstrategie und das gesellschaftliche Engagement Ihres traditionsreichen Unternehmens haben mich davon überzeugt, dass ich bei Ihnen eine qualitative, flexible und zukunftsorientierte Ausbildung erhalten werde.

Neben meinem Wissen aus Schule und Studium besitze ich erste Erfahrungen im Sezieren und Mikroskopieren von Pflanzen- und Tiergeweben sowie wissenschaftlicher Protokollführung. Durch das Praktikum erwarb ich Grundkenntnisse in verschiedenen chemischen Trenn- und Analyseverfahren. Ich bin eine ordentliche und zuverlässige Person, die ihre Arbeit stets mit größter Sorgfalt ausübt, was ich schon mehrfach sowohl im Studium als auch in meinen bisherigen Nebentätigkeiten unter Beweis gestellt habe. Ebenso entwickelte ich während meines Studiums die Fähigkeit, mich selbst zu organisieren und so meine Aufgabenstellungen effizient, engagiert und eigenverantwortlich zu lösen. Auch Teamfähigkeit und ein freundlicher Umgang mit den Mitmenschen erachte ich als wichtig.

Gerne vervollständige ich Ihre ersten Eindrücke in einem persönlichen Gespräch."


1. So, ich habe den ersten Absatz von "neugierigen, engagierten und selbständigen" zu "neugierigen, aufmerksamen und geschickten" abgeändert. Ich habe mir nochmal die Stellenausschreibung angesehen und mich daher hiervon beeinflussen lassen:

"
    -bist interessiert an der Klärung naturwissenschaftlicher Fragen
    -besitzt eine gute Auffassungsgabe, gutes Beobachtungsvermögen und Fingerfertigkeit"


2. Ich habe intensiv darüber nachgedacht und mir fallen keine passenderen Varianten mehr ein. Ist der Satz generell sinnvoll? Er soll Interesse wecken, ist aber eigentlich gleichzeitig recht arm an Informationen, was eigentlich vermieden werden sollte?

Meine Kenntnisse habe ich gleich nach der Motivation eingeordnet und um einen Punkt erweitert, der in den Lehrinhalten der Stellenbeschreibung (Protokollführung) aufgezählt wird. Die genauere Aufführung der Trenn- und Analyseverfahren habe ich dafür weggelassen, weil das 1-Seiten-Limit bereits jetzt ausgeschöpft ist. Ich bin am Überlegen, ob ich nicht den mittleren Teil mit der Motivation eindampfen soll. Deswegen auch obige Überlegung, den ersten Absatz wegzulassen, um gleich mit "Bereits seit meiner Schulzeit..." anzufangen.

3. "Ich bin eine ordentliche und zuverlässige Person, die ihre Arbeit stets mit größter Sorgfalt ausübt, was ich schon mehrfach sowohl im Studium als auch in meinen bisherigen Nebentätigkeiten unter Beweis gestellt habe." Der Textlänge wegen denke ich auch über den Gehalt dieses Satzes nach, da meine Nebentätigkeiten nichts mit der angestrebten Ausbildung, der Laborarbeit oder auch nur im Entferntesten etwas mit Biologie zu tun haben. Ich arbeite morgens vor der Uni, die oft um 08:00 Uhr beginnt. Ich finde daher, dass das meine Belastbarkeit und Zuverlässigkeit zeigt. Soll ich es daher nennen oder entfernen?

4. "Auch Teamfähigkeit und ein freundlicher Umgang mit den Menschen bzw. dem Kunden erachte ich als wichtig." Da ich im Labor wenig Kontakt mit den Kunden einer so großen Firma zu tun haben sollte, habe ich den Teil mit dem Kunden gestrichen.

Weitere Anmerkungen werden also dankend angenommen.

Grüße Marquis
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 20.02.2013, 20:01    Titel:

Hallon Marquis,

zunächst einmal, eine PN kann man erst ab dem 10. Beitrag versenden. Für alle anderen, gibt es ja noch die Möglichkeit des E-Mail-Kontaaktes. (s.u. Winken

Winken

Das Anschreiben liest sich gut und aussagekräftig. Allein die Einleitung! Die passt zu einer Initiativbewerbung, aber nicht zu einerBewerbung auf eine Stellenanzeige. Denn das Unternehmen sucht ja und weiss auch, was man sucht.
Besser dürfte es ankommen, direkt die Botschaft auszusenden: Ich habe Lust auf die Ausbildung:
mit großer Freude werde ich lernen, ......... (und das Ganze mit einem individuellen Bezug zum Ausbildungsunternehmen verbinden).

Viele Grüße aus Duisburg
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Marquis



Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 20.02.2013, 23:05    Titel:

Rhodos hat Folgendes geschrieben:
Hallon Marquis,

zunächst einmal, eine PN kann man erst ab dem 10. Beitrag versenden. Für alle anderen, gibt es ja noch die Möglichkeit des E-Mail-Kontaaktes. (s.u. Winken

Winken

Das Anschreiben liest sich gut und aussagekräftig. Allein die Einleitung! Die passt zu einer Initiativbewerbung, aber nicht zu einerBewerbung auf eine Stellenanzeige. Denn das Unternehmen sucht ja und weiss auch, was man sucht.
Besser dürfte es ankommen, direkt die Botschaft auszusenden: Ich habe Lust auf die Ausbildung:
mit großer Freude werde ich lernen, ......... (und das Ganze mit einem individuellen Bezug zum Ausbildungsunternehmen verbinden).

Viele Grüße aus Duisburg


Hallo und danke, dass Sie sich die Zeit für eine Antwort genommen haben. Dass es beim Thema PN eine Regulierung (zum Schutz, o. ä.) gibt, habe ich mir fast schon gedacht. Da ich jetzt erst wieder reingeschaut habe, werde ich meine Unterlagen morgen nochmal überarbeiten (und gegebenenfalls hier einstellen bzw. Ihr Angebot annehmen). Mir hat mein Einleitungssatz auch gefallen, aber ich denke mittlerweile auch, dass er weniger passend ist. Mal sehen. Was sagen Sie eigentlich zu meiner Frage mit den Nebentätigkeiten? Nennen oder weglassen?

Grüße Marquis
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 21.02.2013, 17:08    Titel:

Hallo Marquis,

zunächst noch kurz ein Tipp zur Einleitung: die Stellenanzeige bietet wunderbare Vorlagen für die Einleitung "Neugier ist Dein 2. Vorname? Make great things happen".

Und was die Frage zu den Nebentätigkiten betrifft, möglicherweise habe ich die wiederholt überlesen. Deshalb meine Bitte, diese kurzfristig noch einmal zu wiederholen.

Viele Grüße aus Duisburg
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Marquis



Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 17:51    Titel:

Rhodos hat Folgendes geschrieben:
Hallo Marquis,

zunächst noch kurz ein Tipp zur Einleitung: die Stellenanzeige bietet wunderbare Vorlagen für die Einleitung "Neugier ist Dein 2. Vorname? Make great things happen".

Und was die Frage zu den Nebentätigkiten betrifft, möglicherweise habe ich die wiederholt überlesen. Deshalb meine Bitte, diese kurzfristig noch einmal zu wiederholen.

Viele Grüße aus Duisburg

Hallo,

kein Problem, hier nochmal die Frage:
Zitat:
3. "Ich bin eine ordentliche und zuverlässige Person, die ihre Arbeit stets mit größter Sorgfalt ausübt, was ich schon mehrfach sowohl im Studium als auch in meinen bisherigen Nebentätigkeiten unter Beweis gestellt habe." Der Textlänge wegen denke ich auch über den Gehalt dieses Satzes nach, da meine Nebentätigkeiten nichts mit der angestrebten Ausbildung, der Laborarbeit oder auch nur im Entferntesten etwas mit Biologie zu tun haben. Ich arbeite morgens vor der Uni, die oft um 08:00 Uhr beginnt. Ich finde daher, dass das meine Belastbarkeit und Zuverlässigkeit zeigt. Soll ich es daher nennen oder entfernen?


Über die Überschrift der Anzeige habe ich (noch) gar nicht nachgedacht. Die könnte man wirklich einbeziehen. So etwas wie

    "Sehr geehrte Damen und Herren, Neugier ist eine wichtige Eigenschaft in Forschung und Entwicklung, um große Dinge zu schaffen"
oder
    "... Neugier ist eine wichtige Eigenschaft für lebenlanges Lernen. Ich besitze sie"
oder vielleicht offensiver
    "Sie suchen Neugier, die im Stande ist großes zu erschaffen/ leisten? Sie haben sie gefunden!"
Und dann setze ich mit "Bereits in meiner Schulzeit..." (also der Motivation) ein. Oder ist das zu abwegig oder gar aufdringlich/ übertrieben? Gerade mein letzter Satz ist doch ziemlich übertrieben selbstsicher, sodass ich Zweifel habe, dass das meiner Person nicht wirklich entspricht (bzw. das beim Personaler keine unrealistischen Erwartungen entstehen). Hat vielleicht jemand eine Idee, wie man es etwas zurückhaltender formulieren könnte?

Grüße Marquis
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Rhodus
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 01.07.2011
Beiträge: 4208

BeitragVerfasst am: 24.02.2013, 13:03    Titel:

Hallo Marquis,

eine Alternative für die Überschrift könnte auch lauten:

"Ich bin aufgeschlossen, sauge alles Neue in mich auf und bin so neugierig, dass dieses in der tat mein 2. Vorname sein könnte. ....."

Einmal davon abgesehen, dass die Formulierung "unter Beweis gestellt" letztlich nichts Weiteres ist, wie eine weitere Behauptung - denn woher soll ein Leser erkennen können, dass Du im Studium auch wirklich sorgfältig warst - sind Zuverlässigkeit und Sorgfalt selbstverständliche Stärken. Denn welcher Bewerber wird schon von sich aus behaupten, dass er unzuverlässig sei.

Im Übrigen: woher weiss der Leser, dass Du auch morgenspünktlich bist?

Insofern reicht auch eine Formulierung wie:
"Zuverlässigkeit und Sorgfaöt sind für mich selbstverständlich."

Viele Grüße aus Duisburg
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