Brauche gute Argumente

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couchpotatoe
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Brauche gute Argumente

Beitrag von couchpotatoe » 20.12.2016, 13:32

Hi all,
also vor einiger Zeit habe ich ja gemailt, dass die ARGE mich in eine Fortbildung hier ganz in meiner Nähe gesteckt hat. Entgegen meiner Erwartung stellte sie sich als durchaus sinnvoll und lehrreich heraus. Ich habe viel über Excel und WORD gelernt, Zinsrechnung, Prozentrechnung usw. wiederholt und jemand von den Betreuerinnen regte an, ich solle doch eine Umschulung zur Betreuerin in einer Offenen Ganztagsschule machen. D.h. ich mache eine solche Umschulung und kann mich dann als OGS Betreuerin bewerben. Da sehe ich mich eher, als irgendwo in einem kaufmännischen Beruf. Im Januar mache ich ein vierwöchiges Praktikum in einer OGS.
In Köln gibt es eine "Schule" für verschiedene Sachen, auch OGS Betreuung. Diese Umschulung würde vier Wochen lang gehen. Ich hätte die Möglichkeit, entweder die Nachhilfe, die ich zur Zeit mache, vier Wochen auf Eis zu legen - das kann ich sicher mit dem Chef des Nachhilfe-Instituts regeln. Oder aber ich organisiere es so, dass ich die Nachhilfe an ein zwei Tagen in der Woche nach der Umschulung mache. Nun zeigte ich heute einer der Betreuerinnen die Homepage der Schule (sie wird sogar von der ARGE gefördert!) und Frau W. zog eine Schnute und meinte wir würden uns noch mal darüber unterhalten, wie es nach der Fortbildung jetzt weiter ginge. <FAUCH> IMMER wenn etwas Sinn macht, stellt die ARGE sich quer. Dabei wären diese vier Wochen sicher gut investiert. Auch wenn alles sehr theoretisch sein sollte, würde ich bestimmt etwas mitnehmen, was ich hinterher in der Nachhilfe anwenden könnte. Außerdem könnte ich die private Nachhilfe erweitern und - zumindest VERSUCHEN - mehr zu nehmen, als jetzt, weil ich ja dann "ausgebildete OGS Betreuerin" bin. Aber wenn ich in eine andere Schule muss, wo ich mindestens ein Jahr lang "studieren" muss, dann wäre es VERD@MMT SCHWIERIG die Nachhilfe parallel weiter führen zu lassen. Ich müsste bei dem Institut hier kündigen, ebenso die privaten Nachhilfe und versuchen nach einem Jahr wieder versuchen einen Fuß in die Tür zu bekommen.
Wie kann ich den Betreuern bei der Fortbildung jetzt und auch beim ARGE Berater klar machen, dass diese vier Wochen sinnvoller sind, als alles andere?! Ich brauche Hilfe, um überzeugend argumentieren zu können - überzeugend in Bezug auf die ARGE!
Habt jetzt schon vielen Dank, eine Couchpotatoe

Romanum
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Beitrag von Romanum » 21.12.2016, 15:23

und Frau W. zog eine Schnute und meinte wir würden uns noch mal darüber unterhalten, wie es nach der Fortbildung jetzt weiter ginge. <FAUCH> IMMER wenn etwas Sinn macht, stellt die ARGE sich quer. Dabei wären diese vier Wochen sicher gut investiert.

Ich verstehe nicht, inwiefern sich die ARGE querstellt, wenn die Frau W. sagt, dass ihr euch darüber noch unterhalten wollt??? Sollte die Frau W. dem gleich zustimmen, obwohl sie die Schule gar nicht kennt bzw. Statistiken dazu erst mal angucken muss. So eine Fortbildung ergibt doch dann auch nur Sinn, wenn du dann als OGS-Betreuerin einen Job bekommst.

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 22.12.2016, 17:41

Na ja, aus Sicht der Arge wäre es natürlich am effizientesten, wenn Du mit der bereits finanzierten Umschulung eine Arbeit bekommen würdest. ;) Das ist jetzt ein bisschen Ironie des Schicksals, dass Du erst während der Umschulung, die Du nicht wolltest, eine gefunden hast, die super für Dich passen würde ...

Trotzdem ist es gut, dass Du "aus dem Quark" kommst und vielleicht solltest Du den Elan nutzen, um ein bisschen in verschiedenen OGS vorzufühlen, wie dort der Bedarf ist und wie Deine Chancen nach der Weiterbildung stünden. Am besten per E-Mail, dann hättest Du was für Deine Bearbeiterin in der Hand. Und falls die Chancen eher schlecht stehen, wäre es ja sicher auch aus Deiner Sicht nicht sinnvoll, diese Weiterbildung zu machen, oder?

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