Brauche TIP für fehlendes Zeugnis

Fragen zu Zeugnissen und Nachweisen: Müssen alle bisherigen Zeugnisse mitgeschickt werden? Welche Nachweise sind wichtig? Wie müssen die Zeugnisse geordnet werden?
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1sonne
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Brauche TIP für fehlendes Zeugnis

Beitrag von 1sonne » 29.01.2011, 09:14

Habe ein fehlendes Zeugnis, das aufgrund von nicht ordnugsgemäßer Austellung des AG und durch lustlosen Anwälten in den Müll gewandert ist. (näheres möchte ich jetzt dazu nicht sagen)....

Hat jemand einen Tip wie man eine unvollständige Bewerbung nun auch noch rechtfertigen soll? Denn sende ich es so weg, landet meine Bewerbung gleich in den Müll :(

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 31.01.2011, 06:19

Niemand irgendeine Idee?

Könnte man dazu schreiben: Wegen Unwahrheit fehlendes Zeugnis
oder wegen Inkompetenz des Zeugnisaustellers?

claudi10
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Beitrag von claudi10 » 31.01.2011, 09:02

Hallo,

eine wirkliche Idee habe ich leider nicht. Ich als Arbeitgeber würde mich aber wundern wenn ein Zeugnis fehlt.
Konnte man da mit dem Rechtsanwalt wirklich nichts machen? - Schließlich bekommt der ja auch entsprechend Geld dafür.

Gruß

Claudi

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 31.01.2011, 11:08

Nein, irgendwie geht es nach Lust und nach Laune

Bei AG nach Laune wie er jemanden beurteilen möchte (oder auch wie er jemanden hinstellen möchte)

und bei den Anwälten und Arbeitsgerichten geht es nach Lust (wortwörtlich zu nehmen), konnte durch eine "nicht Fachkraft" ein Teil ändern lassen, ansonsten ist das zeugnis aber immernoch vollkommen unkorrekt gewesen (und dann hatte sie auch keine lust mehr)

Nützt aber nichts, ich brauche eine Erklärung für das fehlende Zeugnis

derReisswolf
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Beitrag von derReisswolf » 31.01.2011, 11:58

Sonne, in einer Bewerbung haben Rechtfertigungsversuche wofürauchimmer nichts verloren. Da ein fehlendes Zeugnis immer das schlechteste Zeugnis ist wird dir nichts anderes übrig bleiben als es deinen Bewerbungen beizulegen.

claudi10
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Beitrag von claudi10 » 01.02.2011, 09:00

mmmhhh..... was soll ich sagen?!
Ich hatte einmal ein ähnliches Problem hatte aber zum Glück ein Zwischenzeugnis worauf ich mich beziehen konnte. Bei mir lief das beim Endzeugnis auch über einen Rechtsanwalt und hab auch dort nicht gleich die 1. Veränderung angenommen sondern das ging schon hin und her.
Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit nochmals was ändern zu lassen den wie schon geschrieben ist gar kein Zeugnis mal ganz schlecht und man sollte sich neuen Arbeitgebern nicht negativ gegenüber alten AG äußern.

Gruß

Claudi

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 04.02.2011, 09:07

claudi, anwälte wollen sich nicht damit beschäftigen!

Außerdem wäre die letzte änderung schon 1 Jahr her, da passiert dann auch nichts mehr

claudi10
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Beitrag von claudi10 » 04.02.2011, 11:22

Kommt vielleicht auch auf den Rechtsanwalt an. Bei mir gings gut und er hatte sich damit zu beschäftigen, schließlich bekam er dafür auch Geld.

Gruß

Claudi

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Beitrag von 1sonne » 04.02.2011, 14:37

Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit nochmals was ändern zu lassen den wie schon geschrieben ist gar kein Zeugnis mal ganz schlecht und man sollte sich neuen Arbeitgebern nicht negativ gegenüber alten AG äußern.
Nicht negativ äußern? Also ist jeder AG super seriös in der wirklichen Wahrheit? :x

claudi10
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Beitrag von claudi10 » 04.02.2011, 19:02

Kommt bestimmt super an wenn Du über alte Arbeitgeber schimpfst und dich ausläst. Aber muss jeder selber wissen.
Man kann einem hier auch das Wort im Mund rumdrehen!!!
Vielleicht hat ja auch jemand anderes noch was für Dich und gibt seine Meinung dazu

Claudi

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 05.02.2011, 14:56

Wie praktisch immer ist den Worten des Reisswolfs in diesem Forum nichts hinzu zu fügen:
derReisswolf hat geschrieben:Sonne, in einer Bewerbung haben Rechtfertigungsversuche wofürauchimmer nichts verloren. Da ein fehlendes Zeugnis immer das schlechteste Zeugnis ist wird dir nichts anderes übrig bleiben als es deinen Bewerbungen beizulegen.
Wenn sich im Zeugnis keine Formulierungen finden, die entweder auf explizit kriminelle Handlungen Deinerseits oder auf körperliche, geistige oder seelische Zustände hinweisen, die ein geregeltes Arbeiten unmöglich machen... KANN es selbst bei negativer Leistungsbewerbung nicht so schlimm sein wie die Vermutungen, die sich beim Unterschlagen einstellen.

inlines
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Beitrag von inlines » 13.02.2011, 21:35

Hallo 1sonne,

meiner Erfahrung nach sind vor allem die Zeugnisse wichtig, die einen längeren Zeitraum betreffen. Ein kurze Beschäftigung, die zudem für die zu vergebende Stelle nicht relevant ist, muss nicht zwingend mit einem Arbeitszeugnis belegt werden. Ich selbst habe bezüglich einer kurzzeitigen Anstellung ein Zeugnis das ich nicht beilegen möchte, da es zum einen einige Schreibfehler enthält, und zum anderen nicht mein bestes ist. Nach einigen Absagen in den vergangenen Tagen, habe ich mich bei großen Firmen erkundet, wie groß die Relevanz eines solchen fehlenden Zeugnisses ist: So gut wie keine. Vielmehr spielten andere Dinge eine große Rolle: Interne Bewerber, Massenabsagen wegen Zeitdruck, keine Vorhandene Stelle, keine Bearbeitung über den 30ten Bewerbungseingang hinaus, weisse statt schwarze Mappe, fake-Ausschreibung (Zeitarbeitsfirma). Es kommt aber natürlich auch immer auf den Personaler an: Der eine verzeit dir keinen Kommafehler, und kann aus deinem Anschreiben deine politische Weltanschauung herauslesen, ein anderer achtet nur auf deine objektive Eignung. Wenn es sich allerdings um die Bewertung eines erheblichen Zeitraumes handelt, würde ich das Beilegen des Zeugnisses schon dringend empfehlen. Wenn es wirklich sehr schlecht ist, würde ich möglichst freundlich auf meinen alten AG zugehen, und ihn darum bitten, es etwas wohlwollender darzustellen - am besten mit einem eigenen Zeugnisentwurf in der Hand. Besonders wichtig ist übrigens überhaupt ein Arbeitszeugnis beizulegen, was ich kurz nach meiner Weiterbildung erfahren habe. Ich hielt meine Facharbeiterbewertung, die 1-2 war, für als nicht relevant, und wurde dann während eines Vorstellungsgesprächs eines besseren belehrt.

Freund.schafft
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Beitrag von Freund.schafft » 14.02.2011, 22:20

FRAGEN hat geschrieben:Wie praktisch immer ist den Worten des Reisswolfs in diesem Forum nichts hinzu zu fügen...
... das stimmt Fragen, da stellt sich jedoch die Frage warum er hier mal wieder gesperrt wurde?!?

Hast du darauf eine Antwort, Fragen???

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Caroline
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Beitrag von Caroline » 14.02.2011, 22:52

... das stimmt Fragen, da stellt sich jedoch die Frage warum er hier mal wieder gesperrt wurde?!?
1. Da es Beschwerden von Nutzern über dich aufgrund deiner kommerziellen Angebote gibt.

2. Da eine "Beschwerde" eines Rechtsanwaltes gegen dich wegen unerlaubter Rechtsberatung vorliegt, und du hier nicht mit Klarnamen und vollständiger Adresse bekannt bist, so dass der Websitebetreiber in Haftung genommen wird.

3. Da du hier sowieso gesperrt bist, und diese Sperrung durch ständige Neu-Anmeldungen zu umgehen versuchst.

1sonne
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Beitrag von 1sonne » 15.02.2011, 16:59

inlines hat geschrieben:Hallo 1sonne,

meiner Erfahrung nach sind vor allem die Zeugnisse wichtig, die einen längeren Zeitraum betreffen. Ein kurze Beschäftigung, die zudem für die zu vergebende Stelle nicht relevant ist, muss nicht zwingend mit einem Arbeitszeugnis belegt werden. Ich selbst habe bezüglich einer kurzzeitigen Anstellung ein Zeugnis das ich nicht beilegen möchte, da es zum einen einige Schreibfehler enthält, und zum anderen nicht mein bestes ist. Nach einigen Absagen in den vergangenen Tagen, habe ich mich bei großen Firmen erkundet, wie groß die Relevanz eines solchen fehlenden Zeugnisses ist: So gut wie keine. Vielmehr spielten andere Dinge eine große Rolle: Interne Bewerber, Massenabsagen wegen Zeitdruck, keine Vorhandene Stelle, keine Bearbeitung über den 30ten Bewerbungseingang hinaus, weisse statt schwarze Mappe, fake-Ausschreibung (Zeitarbeitsfirma). Es kommt aber natürlich auch immer auf den Personaler an: Der eine verzeit dir keinen Kommafehler, und kann aus deinem Anschreiben deine politische Weltanschauung herauslesen, ein anderer achtet nur auf deine objektive Eignung. Wenn es sich allerdings um die Bewertung eines erheblichen Zeitraumes handelt, würde ich das Beilegen des Zeugnisses schon dringend empfehlen. Wenn es wirklich sehr schlecht ist, würde ich möglichst freundlich auf meinen alten AG zugehen, und ihn darum bitten, es etwas wohlwollender darzustellen - am besten mit einem eigenen Zeugnisentwurf in der Hand. Besonders wichtig ist übrigens überhaupt ein Arbeitszeugnis beizulegen, was ich kurz nach meiner Weiterbildung erfahren habe. Ich hielt meine Facharbeiterbewertung, die 1-2 war, für als nicht relevant, und wurde dann während eines Vorstellungsgesprächs eines besseren belehrt.
Danke INlines für Deinen Beitrag. Finde ich wirklich sehr interessant!

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