Chemielaborant Bewerbung Ausbildung nach Studienabbruch

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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KismetNoir
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Chemielaborant Bewerbung Ausbildung nach Studienabbruch

Beitrag von KismetNoir » 11.09.2018, 18:24

Hallo allerseits,
ich habe mich dazu entschieden mein Bsc. Chemie Studium nach 6 Semestern abzubrechen und nun eine Ausbildung als Chemielaborant anzufangen.
Ich bin nun unsicher bei den Formulierungen und möchte deswegen hier um Hilfe bitten.

Bewerbung um eine Ausbildung zum Chemielaboranten 2019
Ihre Ausschreibung auf ihrer Homepage

Sehr geehrte Frau X,
schon im ersten Jahr Chemieunterricht an der Schule bemerkte ich meine Affinität zum Fach und durch die Neugierde, wie genau unsere Welt funktioniert eine großes Interesse an den Naturwissenschaften. Im Chemieleistungskurs festigte sich dann dieses Interesse weshalb ich dort schon entschied in dieser Branche arbeiten zu wollen.
Aktuell studiere ich Bsc. Chemie an der Uni X im 6. Hochschulsemester.
Durch dieses habe ich meine Begeisterung für das praktische Arbeiten in der Chemie entdeckt, was auch der Grund ist wieso ich eine Ausbildung bei Ihnen anstrebe.
Nicht nur Erfahrung im Labor, die ich zum Beispiel durch das allgemeine Chemie Grundpraktikum im ersten Semester gesammelt habe, sondern auch Fachkenntnisse bringe ich durch den Chemieleistungskurs und das bisherige Studium mit. Kenntnisse im Umgang mit Zahlen und physikalischen Größen sind dadurch natürlich auch gegeben.
Speziell für ihr Unternehmen habe ich mich wegen dem Schwerpunkt auf der facettenreichen Spezialchemie und der damit verbundenen Devise der ständigen Verbesserung entschieden.

Ich freue mich auf eine zeitnahe Antwort bzw. eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Mit freundlichen Grüßen X

Vielen Dank schon im Voraus! :-)

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TheGuide
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Re: Chemielaborant Bewerbung Ausbildung nach Studienabbruch

Beitrag von TheGuide » 11.09.2018, 20:53

KismetNoir hat geschrieben: schon im ersten Jahr Chemieunterricht an der Schule bemerkte ich meine Affinität zum Fach und durch die Neugierde, wie genau unsere Welt funktioniert eine großes Interesse an den Naturwissenschaften.
Ganz viele Bewerber bemerken immer ein Interesse, ich halte das für eine zwar mögliche, nicht aber unbeidngt gute Formulierung.
Im Chemieleistungskurs festigte sich dann dieses InteresseKOMMA weshalb ich dort schon entschied in dieser Branche arbeiten zu wollen.
Ja, man sieht den roten Faden. Aber letztlich sind die Entscheidungsprozesse und deren Nacherzählng für die Personalerin weniger interessant. Wiederholung von Interesse.
Aktuell studiere ich Bsc. Chemie an der Uni X im 6. Hochschulsemester.
Steht im Lebenslauf. Und denke mal um. Wie würdest du die Bewerbung schreiben, wenn die letzten drei Jahre nicht in deinem Lebenslauf stünden?
Sie stehen drin und du sollst sie auch nicht löschen, aber wie sähen deine ersten Sätze dann aus?
Durch dieses habe ich meine Begeisterung für das praktische Arbeiten in der Chemie entdeckt, was auch der Grund ist wieso ich eine Ausbildung bei Ihnen anstrebe.
Fast jeder Studienabbrecher argumentiert mit dem höheren Praxisanteil in der Ausbildung. Für Personaler ist das längst ein Code für "das dritte Mal die Pflichtprüfung nicht bestanden und deshalb exmatrikuliert", selbst dann, wenn es sich im Einzelfall um die Wahrheit handelt. Du machst das ein klein wenig geschickter als die Mehrheit, aber der Kern ist derselbe.
Nicht nur Erfahrung im Labor, die ich zum Beispiel durch das allgemeine Chemie_Grundpraktikum im ersten Semester gesammelt habe, sondern auch Fachkenntnisse bringe ich durch den Chemieleistungskurs und das bisherige Studium mit. Kenntnisse im Umgang mit Zahlen und physikalischen Größen sind dadurch natürlich auch gegeben.
sind gegeben? Wo bist du da?

Speziell für ihr Unternehmen habe ich mich wegen dem Schwerpunkt auf der facettenreichen Spezialchemie und der damit verbundenen Devise der ständigen Verbesserung entschieden.
Auf wegen folgt Genitiv! Devisen sind Augenwischerei für Kunden.

Ich freue mich auf eine zeitnahe Antwort bzw. eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

KismetNoir
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Beitrag von KismetNoir » 11.09.2018, 22:25

Sehr geehrte Frau X,
schon im ersten Jahr Chemieunterricht an der Schule bemerkte ich meine Affinität zum Fach und durch die Neugierde, wie genau unsere Welt funktioniert eine große Vorliebe an den Naturwissenschaften, welche sich während meiner Schullaufbahn immer weiter festigte.
Dies geschah neben dem unmittelbaren Unterricht und dem Lernen auch durch das mehrmalige Betreuen der Chemieräume am Tag der offenen Tür in der Schule.
Mir gefällt es sehr zu Experimentieren und Anhand der Ergebnisse Herausforderungen zu bewältigen und meine Umwelt zu verstehen.

Nicht nur Erfahrung im Labor, die ich zum Beispiel durch das allgemeine Chemiegrundpraktikum im ersten Semester gesammelt habe, sondern auch Fachkenntnisse bringe ich durch den Chemieleistungskurs und das bisherige Studium mit. Im Schulunterricht und Kursen in der Uni habe ich auch gelernt mit Zahlen und physikalischen Größen umzugehen.
Speziell für Ihr Unternehmen habe ich mich wegen des Schwerpunktes auf der facettenreichen Spezialchemie mit dem Fokus auf ständige Steigerung entschieden.

Ich freue mich auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

Danke für die ausführliche Antwort, habe es nochmal überarbeitet, versucht das Studium weiter zu umschreiben und mir ist auch noch das mit den Tagen der offenen Tür eingefallen.

Edit: Absätze hinzugefügt

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 24.09.2018, 22:01

Lies doch noch mal die Kritik an deinem Erstversuch. Und lies dir mal selbst deinen Zweitversuch laut vor.

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