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Das Anschreiben professionell beenden

 
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Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 303
Wohnort: Bautzen

BeitragVerfasst am: 20.02.2010, 17:17    Titel: Das Anschreiben professionell beenden

Hallo Rat- und Jobsuchende,

Ein überzeugendes Bewerbungsschreiben enthält auch einen professionellen Abschluss.

Wer lediglich den lapidaren Satz anhängt: "Ich würde mich über ein Vorstellungsgespräch sehr freuen.", wird sich alles andere als ein guter Bewerber präsentieren. Denn das ist keine freundliche Aufforderung zum Handeln für jeden Personaler.

Aber der Reihe nach.

Ein Personaler möchte am Ende des Anschreibens immer drei Inhalte lesen:

1. der mögliche Eintrittstermin
2. die Gehaltsvorstellung
3. die freundliche Aufforderung zum Vorstellungsgespräch

der mögliche Eintrittstermin:
Vergesst bitte nie, möglichst in einem Satz, euren frühstmöglichen Tag anzugeben, an dem ihr im Unternehmen beginnen könnt.

Wer ungebunden ist, kann z.B. kurz und knapp anführen:
Ich kann an jedem gewünschten Tag sofort in Ihrem Unternehmen mit meiner Arbeit beginnen.

Wer sich allerdings aus einem noch bestehenden Arbeitsverhältnis bewirbt, muss einen konkreten Tag angeben, nämlich den, der nach Ablauf der Kündigungsfrist frühestens in Frage kommt. Damit der Personaler aber nicht "ewig" warten soll, ist der Hinweis auf einen Aufhebungsvertrag mit dem Noch-Arbeitgeber Gold wert.
Zum Beispiel:
Da ich mich noch in ungekündigter Stellung befinde, kann ich ab dem TT.MM.JJJJ in Ihrem Unternehmen beginnen, doch ich gehe davon aus, über einen Aufhebungsvertrag einen früheren Termin gewährleisten zu können.

die Gehaltsvorstellung:
Fast allen Bewerbern ist diese Angabe sehr unangenehm, weil sie befürchten, einen zu kleinen oder einen zu großen Gehaltswunsch anzugeben. Denn damit könnten sie einerseits auf mehrere tausend Euro Jahresgehalt "verzichten" oder andererseits einen übermäßig großen Wunsch angeben, der den Personaler die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt und damit eine Absage "riskieren".
Sofern im Stellenangebot der Gahltswunsch gefordert wird, kommt auch niemand umhin, diesen im Anschreiben mitzuteilen.
Ich empfehle aber, den Gehaltswunsch auch dann zu "präsentieren", wenn dieser nicht ausdrücklich gefordert wird. Denn damit beweist ihr ein gutes Selbstbewusstsein, auf das jeder Personaler sehr viel Wert legt. Ihr bietet dem Unternehmen eure Qualifikationen, Fähigkeiten und euer großes Engagement, zum Erfolg der Firma voll beizutragen. Das habt ihr ja im bisherigen Anschreiben voll zum Ausdruck gebracht. Warum also jetzt quasi "den Schwanz einziehen" und auf die Gegenleistung des Unternehmens (Lohn bzw. Gehalt) verzichten? Denn das würde jeder Personaler mit mangelndem Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein interpretieren.
Damit aber euer Gehaltswunsch wirklich realistisch ausfällt, kommt ihr nicht umhin, diesen gut zu recherchieren. Dafür gibt es im Internet viele Möglichkeiten, das orts- und branchenübliche Gehalt herauszufinden.
Zum Beispiel unter http://www.gehaltsvergleich.com
Euren Gehaltswunsch könnt ihr somit auch begründen. Und das imponiert den Personaler ebenfalls.

Beispiel:
Meine Gehaltsvorstellung liegt bei [konkrete Höhe!] € jährlich, die ich auf Grund meiner Recherchen und Kenntnisse über das orts- und branchenübliche Einkommensniveau als realistisch ansehe.

die freundliche Aufforderung zum Vorstellungsgespräch:
Wie ich oben bereits erwähnte, ist es eine nichtssagende und langweilige Floskel einfach zu schreiben: Ich würde mich ... freuen..." Das ist nicht nur alt und abgedroschen, es ist auch vollkommen überflüssig. Denn wer würde sich schon darüber ärgern?
Jede gute (Be-)Werbung fordert den "heißhungrig gemachten" Interessenten letztlich zum Handeln auf. Dafür wird fast immer der schnellste und einfachste Weg zur Kontaktaufnahme angegeben: eine Telefonnummer.
Ihr wollt mit eurer Bewerbung als erstes Etappenziel ein Vorstellungsgespräch erreichen. Also fordert ihr abschließend den Personaler zur persönlichen Kontaktaufnahme auf und gebt dabei unbedingt die Telefonnummer an, unter der ihr nahezu immer erreichbar seid. Denn auch damit überzeugt ihr durch ein sympathisches Selbstbewusstsein.
Natürlich darf die Aufforderung auch nicht zu forsch formuliert sein. Seit deshalb zwar bestimmt, aber höflich distanziert zugleich.

Beispiele:

Sie möchten sich persönlich von meiner Eignung überzeugen? Dann freue ich mich sehr auf Ihren Anruf, um einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. Unter meiner Handy-Nr. (01 23) 456 78 90 bin ich nahezu immer erreichbar.

Es ist mein erklärtes Ziel, Ihr Unternehmen mit meinen Qualifikationen und Fähigkeiten zum weiteren Erfolg zu verhelfen. Bitte rufen Sie mich deshalb unter meiner Handy-Nr. (01 23) 456 78 90 an, um ein erstes persönliches Gespräch zu vereinbaren.


Tilo
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