Der Begriff "Ueberqualifizierung" in Absagen

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PlanB
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Der Begriff "Ueberqualifizierung" in Absagen

Beitrag von PlanB » 24.05.2017, 20:49

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katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 24.05.2017, 21:08

Schriftlich wirst Du kaum die Überqualifizierung bestätigt bekommen. Da halten sich die AG schön mit Begründungen für Absagen zurück, könnte ja ein enttäuschter Bewerber wegen Diskriminierung klagen. Es ist nebenbei auch nicht der Job der Personaler, Dir zu sagen, warum Du ihrer Meinung nicht in das Unternehmen oder zur Stelle passt - oder was Du besser machen kannst. Dafür werden Sie einfach nicht bezahlt.

Wo hast Du Dich denn bis jetzt beraten lassen, was Deine Zukunft angeht? IHK? Arbeitsamt? Studienabbrecher-Beratung an der Uni? Händeringend Personal gesucht wird (und da gucken die momentan kaum auf die Quali - weder Unter- noch Überqualifikation) in der Kranken- und Altenpflege, in der Gastronomie und Hotellerie und mit Abstrichen in Elektro- und IT-Berufen. Wäre da was für Dich dabei?

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Beitrag von PlanB » 24.05.2017, 21:21

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katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 24.05.2017, 21:46

Unkontrollierte Panikentscheidungen führen selten zu Ergebnissen: jedenfalls nicht zu denen, die man will und mag.

Lass' Dich mal beraten, von Fachleuten. Ich hab schon ein bisschen was von Dir hier gelesen und ich habe nicht den Eindruck, dass Du ein Nichtsnutz bist. Allerdings könnte ich mir schon vorstellen, dass Du bei Terminen oder auch schon am Telefon ein gewisses Unbehagen ausstrahlst, auch merkt man einigen Texten an, dass Dir die innere Überzeugung fehlt. Personaler werden auf diese Signale geschult. Das fällt dann eben auf.
Entspann' Dich, noch ist das Kind ja nicht in den Brunnen gefallen. Lass' Dich beraten - die Stellen aus meinem obigen Beitrag machen das kostenlos!

PlanB
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Beitrag von PlanB » 24.05.2017, 23:48

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katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 25.05.2017, 07:19

Warum willst Du denn solange mit der Beratung warten? Vielleicht springt doch eine gute Idee für Dich dabei raus. Ausser Deine Zeit kostet es Dich nichts, wenn Du dahin gehst.

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Beitrag von PlanB » 25.05.2017, 08:39

Ohne die Ergebnisse zu haben bin ich doch noch offiziell nicht durchgefallen und somit "Student". Wenn ich bestanden hab, dann hat es sich ja sowieso erledigt mit einer Ausbildung. Es hängt also von den Ergebnissen ab. Beraten lassen kann man sich trotzdem das stimmt, aber dann muss ich dort so tun, als ob ich schon durchgefallen wäre, Also meine Ergebnisse hätte und das widerstrebt sich mir ohne Bescheid zu wissen.

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 25.05.2017, 20:55

Was spricht denn dagegen, bei der Beratungsstelle ganz klar zu sagen, was Sache ist?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 25.05.2017, 22:59

Also drei Absagen ist jetzt noch nicht die Welt. Da musst du erheblich mehr Frustrationstoleranz aufbauen!

Was man selber konkret gegen Absagen tun kann(, was aber leider kein Allheilmittel ist, da man ja i.d.R. nicht der einzige Bewerber auf eine Stelle ist):
- Bewerbungsunterlagen in Ordnung bringen
- stellenspezifisch die Argumentation schärfen
- keine Streubewerbungen sondern gezielt bewerben.

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Beitrag von PlanB » 30.05.2017, 13:57

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katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 31.05.2017, 08:56

Ich sag mal so: Es gäbe diese Beratungsstellen nicht, wenn es keine Leute gäbe, die sie nutzen... Ergo gibt es relativ viele Menschen, die diese Beratung benötigen. Du bist also schon mal nicht allein mit Deinen Sorgen.

Wenn man den Profis nicht sagt, was Phase ist, dass können sie einem nicht helfen. Das ist wie der Witz mit der Oma, die dem Arzt sagt, dass ihr der linke Fuß wehtut, weil sie ihm nicht sagen mag, dass sie Verstopfung hat...

Meine Meinung ist folgende: Geh hin, erklär' Deine Situation und warte ab, was sie Dir sagen. Ergibt das Deiner Ansicht nach keinen Sinn, gehe zur nächsten Stelle. Etc. pp. Bekommst Du mehrere ähnliche Ratschläge, überdenke Deine Einstellung nochmal. An freier Zeit hast Du doch momentan keinen Mangel, oder?

Das Gute ist auch, dass diese Berater nicht emotional mit Dir verbandelt sind. Sie haben keine Hoffnungen in Dich gesetzt, Deine Leistung fällt nicht gefühlt auf sie zurück und sie sind auch nicht Deine Helikopter-Mama. Du und die Beratung, ganz objektiv.

Halt uns bitte mal auf dem Laufenden, was dabei so rumkommt. ;)

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Beitrag von PlanB » 19.06.2017, 09:44

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kuebi
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Beitrag von kuebi » 28.06.2017, 10:10

Wenn du bei der Beratung warst kannst du ja mal von deinen Erfahrungen berichten :) Sowas interessiert mich auch!

Und Stories über Gescheiterte und und Durchgefallene, die am Ende Millionäre wurden gibt es doch genug! Martin Schulz hat nichtmal Abitur und will Kanzler werden, Bill Gates hat auch keinen Uniabschluss und Albert Einstein hat sogar die Schule abgebrochen.

Also, zieh den Kopf aus dem Sand und geh deinen Weg. Andere haben bereits vorgemacht wohin's gehen kann ;)

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Beitrag von PlanB » 06.07.2017, 10:52

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Romanum
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Beitrag von Romanum » 06.07.2017, 11:40

kuebi hat geschrieben:Und Stories über Gescheiterte und und Durchgefallene, die am Ende Millionäre wurden gibt es doch genug! Martin Schulz hat nichtmal Abitur und will Kanzler werden, Bill Gates hat auch keinen Uniabschluss und Albert Einstein hat sogar die Schule abgebrochen.

Solche Beispiele von Promis werden zwar oft bemüht, wenn es um die Chancen für Gescheiterte und Durchgefallene geht. Trotzdem sind diese Promi-Geschichten ganz individuell und eher die Ausnahmen.

Die Geschichten und Beispiele von "Normalos" fehlen.
:Wink:


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Beitrag von PlanB » 06.07.2017, 19:06

Romanum hat geschrieben:
kuebi hat geschrieben:Und Stories über Gescheiterte und und Durchgefallene, die am Ende Millionäre wurden gibt es doch genug! Martin Schulz hat nichtmal Abitur und will Kanzler werden, Bill Gates hat auch keinen Uniabschluss und Albert Einstein hat sogar die Schule abgebrochen.

Solche Beispiele von Promis werden zwar oft bemüht, wenn es um die Chancen für Gescheiterte und Durchgefallene geht. Trotzdem sind diese Promi-Geschichten ganz individuell und eher die Ausnahmen.

Die Geschichten und Beispiele von "Normalos" fehlen.
:Wink:

Naja, ich gehöre definitv nicht zu diesen Überfliegern und biete dementsprechend die Geschichte eines Normalos an.

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Beitrag von TheGuide » 06.07.2017, 23:58

Manches davon ist auch Legendenbildung und Selbstmarketing. Einstein beispielsweise, der ja immer als Schulversager dargestellt wird, hat die Schule gerade nicht wegen Schulversagens verlassen. Gates hat sein Studium vor allem auch deshalb abgebrochen, weil er bereits mit Computern Erfolge hatte.

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Beitrag von PlanB » 07.07.2017, 08:55

TheGuide hat geschrieben:Manches davon ist auch Legendenbildung und Selbstmarketing. Einstein beispielsweise, der ja immer als Schulversager dargestellt wird, hat die Schule gerade nicht wegen Schulversagens verlassen. Gates hat sein Studium vor allem auch deshalb abgebrochen, weil er bereits mit Computern Erfolge hatte.
So ähnlich lief es glaub ich bei Marc Zuckerberg. Von einem freiwilligen Abbruch, ohne etwas in der Hand zu haben und ohne eine Alternative, würde ich möglichst absehen. So einfach ist es in der Realität leider nicht..

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