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Die "schönsten" Bewerbungsabsagen
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Laptoptasche



Anmeldungsdatum: 26.01.2016
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 21:55    Titel:

TheGuide hat Folgendes geschrieben:


Man hat dir tatsächlich den Namen des Kandidaten genannt, der die Stelle erhalten hat?!?!?! Unglaublich!!!

Ja. Fand ich gut und würde das gerne öfter sehen. Dann kann man auch besser einschätzen wo man im Vergleich zum restlichen Bewerbermarkt steht.

Aber klar, ist natürlich nicht in jeder Branche/jedem Job sinnvoll. Wenn man sich bei der Arbeitsagentur als Sachbearbeiter bewerben würde, hilft es wenig zu wissen, dass die Maria Maier den Job bekommen hat, da wohl Ausbildung, Berufserfahrung und sonstige "Errungenschaften" seltener/weniger online präsentiert werden und google bestenfalls ein paar Facebook-Fotos von 100 verschiedenen Maria Maiers ausspuckt.
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Bewerber






Verfasst am:     Titel: Empfehlungen



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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10301

BeitragVerfasst am: 27.01.2016, 13:34    Titel:

Laptoptasche hat Folgendes geschrieben:
TheGuide hat Folgendes geschrieben:
Man hat dir tatsächlich den Namen des Kandidaten genannt, der die Stelle erhalten hat?!?!?! Unglaublich!!!

Ja. Fand ich gut und würde das gerne öfter sehen. Dann kann man auch besser einschätzen wo man im Vergleich zum restlichen Bewerbermarkt steht.

Das hat zwar etwas für sich, ich sehe das aber trotzdem aus datenschutzrechtlichen Gründen als problematisch an. Und ich würde auch nicht wollen, dass so mit meinen Daten umgegangen wird.
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schattenmann
~


Anmeldungsdatum: 02.06.2008
Beiträge: 658
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 19.02.2016, 04:15    Titel:

Sicher - aber mal ehrlich, ab und zu etwas Ehrlichkeit in der Absage wäre auch nett (Stichwort: ein Rechtschreibfehler in der Bewerbung od. Lebenslauf führt zur Absage)...

Wäre doch nicht zu viel verlangt, wenn man im Bewerbungsprozess im Unternehmen bsp. einen Postit auf die Unterlagen klebt, und dann entweder ankreuzt oder draufschreibt warum...

Bsp. "Ausbildung in falscher Branche", "zu wenig Berufserfahrung inBranche/allgemein" oder "Arbeitet für Konkurrenz od. Zulieferer" etc...

Und in der Absage wird dann mit einem Satz erwähnt warum. So wüsste man zumindest woran man ist...

Immerhin soll man sich doch während der Arbeitslosigkeit "abrunden", "verbessern" - nur: keiner sagt wie/wo, selber erahnen unmöglich; und macht man dann was man für sich als das Geeignete empfindet, gilt man gleich als "Ziellos weitergebildet"...

So ein kleiner Satz in der Absage würde im Endeffekt allen helfen...

Und hey - wenn sich auf eine Stelle 1000 Bewerber melden (übertrieben formuliert), sollte man sich als Unternehmen mal fragen, ob man die Anforderungen nicht zu allgemein gestellt hat -> man weis doch, das sich besonders Arbeitslose die vom Amt "betreut" werden, auf alle Stellen bewerben müssen, wenn 75% auf die Anforderungen erfüllt sind...

Den Luxus "mal sehen welcher Bewerber erkennt welche Anforderungen man wirklich braucht" kann man sich heute nicht mehr leisten - auch Unternehmen müssen sich den Gegenheiten des Arbeitsmarkts anpassen, sorry aber ist nunmal so... Man hört doch so oft "wir kriegen so viele Bewerbungen und können die Geeigneten kaum rausfiltern" - ok, der Kritische fragt nun "ok, welche Eigenschaft bringen die Geeigneten mit? Und steht diese Eigenschaft als Anforderung in der Stellenausschreibung? Wenn nein: warum nicht?"

Aber äbe...

Damit auch mal wieder was von mir On-Topic hier drin steht:

"Sehr geehrter Bewerber,

Sie nicht.

Grüsse,
Unternehmen xy"
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10301

BeitragVerfasst am: 20.02.2016, 11:54    Titel:

Das wäre auch eine Art der Arbeitsbeschaffung, würde allerdings die Personalabteilungen noch mehr aufblähen, wenn jede Absage individuell gestaltet würde. Ist das nicht eher das Problem, das Verwaltungen teilweise zu aufgebläht sind? Ich denke da an Krankenhäuser, die aus Kostengründen das Pflegepersonal einsparen, weil die Verwaltung so viel Geld auffrisst... Natürlich wollen wir alle wissen, warum wir abgelehnt werden - aber das ist unrealistisch und letztendlich wollen wir alle diese aufgeblähten bürokratischen Apparate, die dafür vonnöten wären ja gerade nicht.
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katerfreitag
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 20.12.2015
Beiträge: 1991

BeitragVerfasst am: 20.02.2016, 12:45    Titel:

Naja, wenn die Ausschreibung eindeutige Anforderungen vorgibt, dann bewerben sich wohl auch weniger Kandidaten, denen man im Umkehrschluss eine Absage schreiben muss. Bessere Vorbereitung, weniger Nachbereitung...
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schattenmann
~


Anmeldungsdatum: 02.06.2008
Beiträge: 658
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 22.02.2016, 16:14    Titel:

TheGuide

Richtig - ohne bessere Vorarbeit hast du recht, da wärs dann Mehraufwand; derjenige, der sagt "jenen nicht" müsste auf ein Post-It ein Kreuz machen, und derjenige, der die Absage aus Copy&Paste zusammenstellt nen weiteren Textbaustein "Absage wegen fehlender Quali/Erfahrung/..."

Weist du - ich schreibs ja regelmässig: aber als Arbeitsloser musst du beim Amt BEGRÜNDEN warum du Weiterbildung "X" machen willst; ohne Absage die dir "fehlende Weiterbildung" attestiert, darfste so Idiotenkurse machen wie "Schreibmaschinenschreiben als Wiederholung für Fortgeschrittene" oder ähnliches... Aber das BRAUCHBARE, was dir im Endeffekt nen Job bringen würde, nicht... Ergebnis: Unternehmen beklagen "fehlenden Weiterbildungswillen" der Stellensuchenden (! WB nur gegen Nachweis), und "Überlastung des HR-Departments weil zu viele Bewerbungen" (! Bewerbungszwang, auf alles Bewerben bei denen man die Anforderungen zu 50% erfüllt hat), und ewig drehen sich die Schuldzuweisungen...

Wie katerfreitag richtig schreibt: Besere Vorbereitung, weniger Nachbereitung.

Den Luxus "lasst die Bewerber die wirklich notwendigen Qualis erraten" kann man sich heute nicht mehr leisten - vergleiche dazu "zu viele Bewerbungen, Abteilungen überlastet" (und das ist ja DIE Entschuldigung von den Arbeitgebern wenn wieder ein zerstörtes Dossier zurückkommt "überlastet, kann mal vorkommen")... ALLEIN SCHON DESHALB sollte man sofort anfangen die WAHREN Anforderungen (inkl. den 30% verschwiegenen!) zu inserieren...

Hätte folgende direkte Auswirkungen:
1. das Unternehmen bekommt den Ruf des "wir arbeiten Transparent"
2. 30% mehr Anforderungen = Arbeitslose können sagen "ich hab nur nen Viertel davon, da kann ich mir die Bewerbung sparen" ohne dass das Amt motzt.
3. 2. führt dazu, das weniger Masse-Bewerbungen (speziel jene "auf Absage getrimmte") eintrudeln
4. 3. führt dazu, das die HR-Abteilung entlastet wird, gründlicher (und präziser) arbeiten kann
5. 4. führt dazu, das man nicht mehr den "blendensten Kandidaten" auswählt, sondern den "wirklich Geeigneten" (man kann länger und genauer selektieren)
6. 5. führt zu weniger Personalfluktuation (keine "Jobhopper" auf "ich such gleich nen besser bezahlten Job")
7. 6. = weniger Bedarf an Neuausschreibungen
8. 7. = noch weniger Aufwand in der HR = mehr Zeit für das notwendigste
... und schon hat man viel Zeit um eine AGG-konforme, begründete Absage zu erstellen, die das Unternehmen in gutem Licht stehen lässt, den Stellensuchenden nicht vor den Kopf stösst, und jenen sogar weiterbringt (...die Mentalität in HR-Abteilungen lässt sich schneller ändern als den Amtsschimmel)

...und ganz nebenbei hat die HR-Abteilung viel Kosten gespart an Rücksendeporto, Bearbeitungszeiten, je nach Entscheidern "Internetausdrucke", usw... (von möglichen Personalrestrukturierungen zur Abwechslung mal in der HR ganz abgesehen... Ev. bliebe genug "Mannstunden" über, um die Lohnbuchhaltung von den meist geoutsourcten Stellen (weil man mit Stellenbesetzung zu viel zu tun hatte) zurück zu holen, kriegt man dort gleich nochmal gespart...)

Letztendlich wäre Ehrlichkeit, Offenheit und Anstand ggü den Bewerbern eine Win/Win-Situation: Abgesagte denken gut vom Unternehmen, das Unternehmen hätte weniger zu tun (weniger Aufwand == weniger Kosten == sollte das nicht das Ziel sein?)

Eben - es gib zwei Seiten der Medallie...

Edit: zur Veranschaulichung:
Unternehmen Berater & Co suchen für ihr Beratungsunternehmen einen neuen Mitarbeiter für Beratungsdienste.

Inserat "Situation heute" ("lasst die Bewerber erraten):
Bachelor of Arts in Business Administration
Englisch, Deutsch, Französisch
Teamfähig und Eigenengagement
gepflegtes Auftreten.

...bringt mal eben so 1000+ Bewerbungen; die HR stöhnt, ächzt und filtert die Bewerbungen was das Zeug hällt. Es kommen Bewerbungen von allen BA-Bachelor-Varianten, die "neue Herausforderungen" suchen. Auch unstudierte Arbeitslose melden sich, weil sie mehr als 50% der Anforderungen haben...

Was sind die Stellenanforderungen in ECHT:
Abgeschlossenes BA-Studium mit Spezialisierung in Prozessanalyse ist MUSS-Bedingung
Deutsch (Unternehmenssprache), Englisch (Vertragssicher) und Mandarin ein grosses Plus, da 80% der Beratungskunden in China produzieren...
Berufserfahrung erwünscht
fähig alleine zu analysieren und im Team Optimierungsratschläge zu erarbeiten.
Sehr gute IT-Kenntnisse inkl. PGP
Bewerbungen nur mit dem auf der Unternehmens-HP veröffentlichten öffentlichen GPG-Schlüssel einreichen

...würde man diese Anforderungen inserieren, gäbe es allenfalls 300 Bewerbungen; keine Unstudierten würden sich melden, nur jene die die Anforderungen haben.

...diese 300 filtert man nach "wer hat verschlüsselt" - bleiben 100 über; jene filtert man mit "wer von denen spricht Mandarin" - haste 10 Bewerbungen über. diese kannst du nach Berufserfahrung staffeln und einladen...

Sicher - das Beispiel ist vereinfacht, aber es sollte klar sein, welche Methode für ALLE die schlauere Variante ist, oder?
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Laptoptasche



Anmeldungsdatum: 26.01.2016
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 24.02.2016, 15:09    Titel:

Hallo,
eine präzise Stellenbeschreibung und Ausschreibung mag sinnvoll sein, wenn man jemanden sucht, der eine sehr spezifische und eingeschränkte Aufgabe tagtäglich nach Schema F erfüllt.
Oft sucht man aber einen Menschen, der gut dazu passt, in der Vergangenheit vieles erzielt hat (als Indikator für zukünftige Performance), sich schnell in neues einarbeitet, innovativ ist, hart arbeitet, etc etc. Da ist es dann eher egal was er studiert hat, oder ob er Erfahrung in A, B oder C hat etc.

Bei meinem letzten Chef sagten die Stellenausschreibung eigentlich gar nichts aus und werden dann weltweit überall veröffentlicht um eine möglichst große Anzahl von Bewerbungen zu bekommen.
Für meinen derzeitigen Job war es hingegen eine online Bewerbung mit spezifischer Stellenbeschreibung und einem Auswahlfeld ob man den geforderten Abschluss hat und/oder die Minimalkriterien erfüllt.
Obwohl ich weder den richtigen Abschluss, noch Minimalkriterien erfüllt habe (und demnach eigentlich erwartete direkt von der Software aussortiert zu werden) bekam ich den Zuschlag. Andere haben sich vielleicht davon abschrecken lassen und ihre Chance vertan.
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Tintenstrahl



Anmeldungsdatum: 28.09.2015
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 22.04.2016, 08:15    Titel:

Gestern hereingekommen (sic):


Sehr geehrter Herr XXX

Vielen Dank für die Bewerbungsunterlagen die Sie uns zugesandt haben.
Wir haben für diese Stelle die wir ausschrieben einen Mitarbeiter gefunden.
Wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Stellensuche.

Mit freundlichen Grüssen


Ich habe zurückgeschrieben:

Bin ich es?
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 12.06.2016, 18:14    Titel:

Ich bin wirklich erstaunt, wieviel Negatives hier den Mitarbeitern bei Unternehmen und Behörden unterstellt wird. Was habt Ihr hier nur für ein Bild von Recruitern, Personalern, Abteilungsleitern, also denen, die über eine Einstellung entscheiden? Passt für mich überhaupt nicht zu meinen langjährigen Erfahrungen auf beiden Seiten.

schattenmann hat Folgendes geschrieben:
Sicher - aber mal ehrlich, ab und zu etwas Ehrlichkeit in der Absage wäre auch nett (Stichwort: ein Rechtschreibfehler in der Bewerbung od. Lebenslauf führt zur Absage)...

Ich hab in meiner langjährigen Praxis noch nie erlebt, dass ein an sich geeigneter Kandidat nicht eingeladen wurde, nur weil ein Rechtschreibfehler irgendwo in der Bewerbung war. Wo habt Ihr sowas immer nur her?

Zitat:
Wäre doch nicht zu viel verlangt, wenn man im Bewerbungsprozess im Unternehmen bsp. einen Postit auf die Unterlagen klebt, und dann entweder ankreuzt oder draufschreibt warum...

Bsp. "Ausbildung in falscher Branche", "zu wenig Berufserfahrung inBranche/allgemein" oder "Arbeitet für Konkurrenz od. Zulieferer" etc...

Und in der Absage wird dann mit einem Satz erwähnt warum. So wüsste man zumindest woran man ist...

Nein, wüsstest du nicht. Das, was bei dieser Bewerbung zur Absage geführt hat, kann bei der nächsten Bewerbung zur Einstellung führen, weil da vielleicht andere Schwerpunkte gesetzt werden. Hier wird immer so getan, als wenn jemand, bei dem "alles stimmt" jeden Job bekäme, der ausgeschrieben wird. Dabei sind die Gründe vielfältig und haben oft einfach mit der speziellen Situation des Unternehmens, der Abteilung, der schon vorhandenen Mitarbeiter zu tun.


Zitat:
So ein kleiner Satz in der Absage würde im Endeffekt allen helfen...

Nein, würde es nicht. Siehe oben.

Zitat:
Und hey - wenn sich auf eine Stelle 1000 Bewerber melden (übertrieben formuliert), sollte man sich als Unternehmen mal fragen, ob man die Anforderungen nicht zu allgemein gestellt hat -> man weis doch, das sich besonders Arbeitslose die vom Amt "betreut" werden, auf alle Stellen bewerben müssen, wenn 75% auf die Anforderungen erfüllt sind...

Da gebe ich dir absolut recht. Es ist Ausgabe des Unternehmens, die Aufgabe und die Anforderungen möglichst konkret zu benennen. Hilft dann aber alles nichts, wenn sich auch Leute bewerben, die die Hauptkriterien kaum erfüllen, aus welchen Gründen auch immer.

Aber es ist nicht die Aufgabe eines Unternehmens, eine Bewerbung genauestens zu analysieren und einem Bewerber detaillierte Rückmeldung zu geben, was er ändern müsste, um generell am Markt bessere Chancen zu haben. Dafür gibt's Beratungsfirmen. Warum er gerade in diesem Unternehmen oder in dieser Behörde nicht genommen wurde, kann mit Qualifikationen des Bewerbers zu tun haben, muss aber nicht. Wer damit nicht leben kann, dass er die Gründe nicht erfährt, der sollte sich nicht bewerben, denn das ist nun mal so.

Klar, man kann dann den Recruitern, den Personalern, den Abzeilungsleitern, dem Oberchef immer böse Absicht oder Unfähigkeit unterstellen, so wie das hier auf vielen Seiten passiert. Aber mal ernsthaft, bringt euch das weiter? Die machen einfach nur ihren Job, nach Kriterien, die ihr nicht kennt.

In diesem Sinne, nichts für ungut Winken
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Janni1988



Anmeldungsdatum: 29.11.2016
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29.11.2016, 12:55    Titel:

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir uns für einen anderen Bewerber entschieden haben .
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BlackDiamond
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.06.2016
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 29.11.2016, 14:08    Titel:

Und was hätten Sie besser schreiben sollen?
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Janni1988



Anmeldungsdatum: 29.11.2016
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 29.11.2016, 15:30    Titel:

@BlackDiamond . Naja sowas wie "Es tut uns leid, aber der andere Bewerber hatte Vitamin B" Lachen sorry, Spaß muss sein..aber jetzt mal im Ernst. Wie soll man denn bemerken welche Fehler man macht, wenn man nicht mal eine Rückmeldung vom Unternehmen bekommt, WARUM man abgelehnt wurde oder der andere Bewerber "besser" war . Ich finde das würde einem selbst im weiteren Bewerbungsprozess um Einiges weiterhelfen, weil man so wenigstens weiss, was man falsch gemacht hat oder woran es lag.
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Romanum
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.09.2008
Beiträge: 8889

BeitragVerfasst am: 29.11.2016, 15:50    Titel:

Janni1988 hat Folgendes geschrieben:
@BlackDiamond . Naja sowas wie "Es tut uns leid, aber der andere Bewerber hatte Vitamin B" Lachen sorry, Spaß muss sein..aber jetzt mal im Ernst. Wie soll man denn bemerken welche Fehler man macht, wenn man nicht mal eine Rückmeldung vom Unternehmen bekommt, WARUM man abgelehnt wurde oder der andere Bewerber "besser" war . Ich finde das würde einem selbst im weiteren Bewerbungsprozess um Einiges weiterhelfen, weil man so wenigstens weiss, was man falsch gemacht hat oder woran es lag.

Selbst wenn es immer objektive Gründe geben würde, dann wäre eine Auflistung dieser Gründe ein enormer Zeitaufwand, der die "normale" Arbeit eines Personalers zum Stillstand bringen würde. DU bist doch nicht die einzige Bewerberin für eine Stelle, sondern es gibt ein paar Dutzend Bewerbungen. Und DU bewirbst dich nicht nur auf eine einzige Stelle. Dann rechne dir mal den Zeitaufwand durch...

Außerdem ist es ganz grundsätzlich nicht die Aufgabe der Personaler, die Bewerber auf Mißstände hinzuweisen, denn dafür werden sie schließlich nicht von den Bewerbern bezahlt.

Letztendlich hat eine Absage auch nichts damit zu tun, ob man als Bewerber grundsätzlich für eine Stelle geeignet ist. Gründe, die bei einem AG zur Absage geführt haben, können bei einem anderen AG auch wieder zur Zusage führen. Oftmals ist es einfach nur ein Bauchgefühl, genährt durch die jahrelange Erfahrung in der Personalauswahl.

Es bleibt dir ja unbenommen, nach einer Absage mal freundlich das telefonische Gespräch mit einem Personaler zu suchen. Manchmal erhältst du so den einen oder anderen Tipp (zwischen den Zeilen), wenn du ihn nicht zu offensiv einforderst ("Nun sagen Sie mal, warum Sie mir abgesagt haben.")

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Hero of Companies 2



Anmeldungsdatum: 11.11.2016
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 12.12.2016, 10:26    Titel:

Ich empfinde diesen uns allen wohlbekannten Satz ja immer als irgendetwas zwischen erheiternd und beleidigend:
Zitat:
Bitte sehen Sie unsere Entscheidung nicht als Bewertung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten an.

Jeder Bewerber, der eine entsprechende Floskel in seine Bewerbung einbaut, kriegt hier im Forum den dezenten Hinweis, dass er sich inhaltsleere bis inhaltsentstellende Phrasen sparen kann. Nur für Unternehmen scheint das nicht zu gelten...
Ja was soll die Absage denn sonst sein, als eine Bewertung meiner Fähigkeiten??? Etwa meines Charakters? Offensichtlich/hoffentlich wurde ich abgelehnt, weil meine Fähigkeiten dem Unternehmen nichts bringen, also als wertlos (für sie) erachtet wurden. Der Grund an sich ist ja noch nachvollziehbar, aber bitte: verzichtet doch auf diesen salbungsvollen Blödsinn. Der Bewerber kommt sich im Zweifel nur verarscht vor ("Wenn das keine Bewertung meiner Fähigkeiten ist, wieso wurde ich dann abgelehnt?")
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TheGuide
Bewerbungshelfer


Anmeldungsdatum: 12.07.2013
Beiträge: 10301

BeitragVerfasst am: 12.12.2016, 10:57    Titel:

Natürlich ist das eine inhaltsleere Floskel. Aber du bist doch als Geisteswissenschaftler intelligent genug, zu erkennen, dass Unternehmen ein paar mehr Bewerbungen erhalten und daher eine Auswahl treffen müssen und nicht jedem eine individuelle Absage zukommen lassen können, die dann womöglich noch Informationen enthält, die der Bewerber im Sinne des AGG dann womöglich noch gegen das Unternehmen verwenden könnte. Bei Geisteswissenschaftlern ist die durchschnittliche Rate 1:200, d.h. die Personalabteilung müsste 200 individuelle Ablehnungen schreiben. Das würde die Personalabteilungen ganz schön aufblähen... Also nein, es handelt sich tatsächlich nicht um eine Bewertung deiner Person sondern um einen Auswahlprozess. Viel ägerlicher ist es, wenn du dich auf eine Stelle bewirbst, die tatsächlich so gestaltet ist, als wäre sie für dich ausgeschrieben worden und dann wird dir gesagt, dass jemand anderes noch besser gepasst hätte (auch das ist eine beliebte Absage), das ist mir mal passiert.
Das ist frustrierend, aber als reflektierter Mensch kann man das doch trennen.
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