Diplom Rechtspfleger Bewerbungsschreiben Muster bewerten

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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Pegnek
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Bewerbungsschreiben Rechtspflegerin Ausbildung

Beitrag von Pegnek » 09.10.2015, 10:38

Hallo,

ich bin gerade am schreiben von bewerbungen dran und möchte mich für den Ausbildungsplatz als Rechtspfleger bewerben.. könntet ihr einmal drüber lesen und mir sagen was ich besser machen könnte .. wäre echt nett von euch danke :)



Bewerbung um eine Ausbildung als Dipl. Rechtspfleger/in
Referenznummer: 10000-1130207171-S

Sehr geehrtes Oberlandesgericht,

durch die Jobbörse der Agentur für Arbeit wurde mein Aufmerksamkeit auf das Oberlandesgericht Köln gelenkt. Speziell der angebotene Ausbildungsplatz zum Diplom Rechtspflegerin, entspricht meinen beruflichen Zukunftsvorstellungen, da mich das Berufsbild des Rechtspflegers mit seinen vielseitigen Aufgabenbereichen sehr interessiert, möchte ich mich um eine Ausbildungsstelle bewerben. Durch zahlreiche Informationen über zukünftige Einsatzmöglichkeiten und meinem Praktikum beim Rechtsanwalt Jörg M. Warich, wurde ich in meinem Ausbildungswunsch bestärkt.

Im Juni 2016 werde ich die Willy-Brandt-Gesamtschule in Bochum vorrausichtlich mit der Allgemeinen Hochschulreife abschließen und möchte dann gern direkt bei Ihnen meine Ausbildung beginnen, da ich sehr gern das Fundament für meine berufliche Zukunft in Ihrem Gericht legen und mich weiterentwickeln möchte.

Als stellvertretende Schülersprecherin, Streitschlichterin und der Schülerzeitung konnte ich mein Verantwortungsbewusstsein unter Beweis stellen. Zudem arbeite ich seit 2013 in einem Restaurant als Servicekraft, wo Fähigkeiten in der Kundenbetreuung und vor allem Freundlichkeit gefragt werden. Während meines dreiwöchigen Schülerpraktikums als Rechtsanwaltsfachangestellte durfte ich unsere Justiz von nahem bei der Arbeit zu sehen und war von meinem ersten Gerichtstermin an überzeugt, auch an unserem Gerechtigkeitssystem daran teilhaben zu wollen.

Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit können Sie voraussetzen. Motivation, Engagement und Entscheidungsfreudigkeit bringe ich ebenso mit und konnte all diese Eigenschaften sowohl in der Schule als auch in meinem Praktikum unter Beweis stellen.

Selbstverständlich stehe ich gerne für ein Praktikum im Vorfeld der Ausbildung zur Verfügung. Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich ganz besonders.

Mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Re: Bewerbungsschreiben Rechtspflegerin Ausbildung

Beitrag von TheGuide » 10.10.2015, 01:39

Pegnek hat geschrieben:Referenznummer: 10000-1130207171-S
Das ist die Referenznummer der Arbeitsagentur. Das OLG kann damit nichts anfangen.
Sehr geehrtes Oberlandesgericht,
Finde den konkreten Ansprechpartner heraus!
durch die Jobbörse der Agentur für Arbeit wurde mein Aufmerksamkeit auf das Oberlandesgericht Köln gelenkt.

Fundort in den Betreff. Das reicht. Auf Passivkonstruktionen am besten ganz verzichten.
Speziell der angebotene Ausbildungsplatz zum DiplomBINDESTRICHRechtspflegerin, entspricht meinen beruflichen ZukunftsvorstellungenPUNKT da mich das Berufsbild des Rechtspflegers mit seinen vielseitigen Aufgabenbereichen sehr interessiert, möchte ich mich um eine Ausbildungsstelle bewerben.

Interesse und Zukunftsvorstellung ist im Prinzip schon etwas redundant. Dass du dich bewirbst, steht bereits im Betreff!
Durch zahlreiche Informationen über zukünftige Einsatzmöglichkeiten und meinem Praktikum beim Rechtsanwalt Jörg M. Warich, wurde ich in meinem Ausbildungswunsch bestärkt.
Schon wieder eine Passivkonstruktion! Das Komma ist falsch.

Als stellvertretende Schülersprecherin, Streitschlichterin und XXX der Schülerzeitung konnte ich mein Verantwortungsbewusstsein unter Beweis stellen.
Redakteurin?
stellte ich unter Beweis
Zudem arbeite ich seit 2013 in einem Restaurant als Servicekraft, wo Fähigkeiten in der Kundenbetreuung und vor allem Freundlichkeit gefragt werden.
Wieder die Passivkonstruktion. ...wo ich in der Kundenbetreuung durch Freundlichkeit glänze.
Während meines dreiwöchigen Schülerpraktikums als Rechtsanwaltsfachangestellte durfte ich unsereR Justiz von nahem _bei der Arbeit zu_sehen und war von meinem ersten Gerichtstermin an DAVON überzeugt, _auch an unserem Gerechtigkeitssystem daran teilhaben zu wollen.
Statt zusehen vielleicht besser begleiten.
Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit können Sie voraussetzen. Motivation, _Engagement und Entscheidungsfreudigkeit bringe ich ebenso mit und konnte all diese Eigenschaften sowohl in der Schule als auch in meinem Praktikum unter Beweis stellen.

Isabell_1912
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Rechtspflegerin Bewerbungsschreiben für Vorbereitungsdienst

Beitrag von Isabell_1912 » 19.10.2016, 20:13

Hallo ihr Lieben :lol:

Ich habe mal eine Frage zu meiner Bewerbung, denn leider tue ich mich mit dem Anschreiben unglaublich schwer. :roll:

Ich hoffe ich finde hier unter euch welche die mir konstruktive Kritik geben können und mit an meiner Bewerbung feilen damit perfekt wird. Danke schon mal im Voraus. :)

Hier meine Bewerbung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Ausschreibung für den Vorbereitungsdienst zur Rechtspflegerin entspricht der Vorstellung meiner beruflichen Weiterbildung und daher bewerbe ich mich für dieses Studium.

Mit den erfolgreichen Abschluss im Juni 2017 beende ich meine Berufsausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.

Aufgrund meiner schulischen Leistungen und meinem Interesse an Rechtsfragen, bin ich davon überzeugt, die mit der Stelle als Rechtspflegerin verbundenen Anforderungen zu Ihrer Zufriedenheit zu erfüllen.

Während meiner Ausbildung eignete ich mir umfangreiche Rechtskenntnisse an und konnte diese während meiner Arbeit in der Kanzlei auch vertiefen. Dabei ist mir das Berufsbild des Rechtspflegers durch seine vielfältigen Tätigkeiten aufgefallen, welche mein besonderes Interesse geweckt haben. Dabei interessieren mich besonders die Aufgaben in der freiwilligen Gerichtsbarkeit sowie die der Strafvollstreckung.

Durch meine selbständige, präzise und eigenverantwortliche Arbeit in der Kanzlei, besteht ein Teil meiner Aufgaben darin, die Praktikanten und neuen Auszubildenden anzulernen und diesen alles wichtige weiterzuvermitteln, was mir bisher immer Freude bereitet.

Gerne überzeuge ich Sie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch von meinen Fähigkeiten.

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TheGuide
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Re: Rechtspflegerin Bewerbungsschreiben für Vorbereitungsdie

Beitrag von TheGuide » 19.10.2016, 21:20

Isabell_1912 hat geschrieben:Ihre Ausschreibung für den Vorbereitungsdienst zur Rechtspflegerin entspricht der Vorstellung meiner beruflichen Weiterbildung und daher bewerbe ich mich für dieses Studium.
Dass du dich bewirbst, steht im Betreff, dass dich das offenbar anspricht, ergibt sich daraus automatisch. Streichen!
Mit den erfolgreichen Abschluss im Juni 2017 beende ich meine Berufsausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.
Das kannst du jetzt noch nicht wissen! Es sei denn...
Voraussichtliche Daten in den LL.
Aufgrund meiner schulischen Leistungen und meinem Interesse an Rechtsfragen, bin ich davon überzeugt, die mit der Stelle als Rechtspflegerin verbundenen Anforderungen zu Ihrer Zufriedenheit zu erfüllen.
Das ist ein Weichmacher.
Während meiner Ausbildung eignete ich mir umfangreiche Rechtskenntnisse an und konnte diese während meiner Arbeit in der Kanzlei auch vertiefen.
...und vertiefte diese in der Praxis in der Kanzlei.
Dabei ist mir das Berufsbild des Rechtspflegers durch MIT seineN vielfältigen Tätigkeiten aufgefallen, welche mein besonderes Interesse geweckt haben. Dabei interessieren mich besonders die Aufgaben in der freiwilligen Gerichtsbarkeit sowie die der Strafvollstreckung.
Durch meine selbständige, präzise und eigenverantwortliche Arbeit in der Kanzlei, besteht ein Teil meiner Aufgaben darin, die Praktikanten und neuen Auszubildenden anzulernen und diesen alles wichtige weiterzuvermitteln, was mir bisher immer Freude bereitet.
Das hat für den angestrebten Beruf welche Relevanz? Erkläre das dem Personaler!

Romanum
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Beitrag von Romanum » 22.10.2016, 13:58

Ich habe mal eine Frage zu meiner Bewerbung, denn leider tue ich mich mit dem Anschreiben unglaublich schwer.

Was genau fällt dir denn so schwer?


Aufgrund meiner schulischen Leistungen und meinem Interesse an Rechtsfragen, bin ich davon überzeugt, die mit der Stelle als Rechtspflegerin verbundenen Anforderungen zu Ihrer Zufriedenheit zu erfüllen.

Der Satz ist eigentlich überflüssig, da Interesse so oder so vorhanden sein muss. Außerdem ist die Logik nicht korrekt: dein Interesse führt nicht zwangsläufig zur Zufriedenheit des AG.


Während meiner Ausbildung eignete ich mir umfangreiche Rechtskenntnisse an und konnte diese während meiner Arbeit in der Kanzlei auch vertiefen.

Dann gehe doch auf diejenigen umfangreichen Rechtskenntnisse ein, die dir auch als Rechtspflegerin dienlich sein werden. Aber nicht nur nennen, sondern argumentieren.


Dabei ist mir das Berufsbild des Rechtspflegers durch seine vielfältigen Tätigkeiten aufgefallen, welche mein besonderes Interesse geweckt haben.

Du brauchst dein Suchen und Finden im Bewerbungsschreiben nicht noch einmal nacherzählen.

Gucke dir vielleicht auch noch andere Rechtspfleger-Bewerbungen an:

http://www.bewerbung-forum.de/forum/rec ... 40182.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 22435.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/pra ... t7046.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 60536.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/bew ... t9214.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ans ... 57361.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/rec ... 37002.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 34835.html

goodold
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Diplom Rechtspfleger Bewerbungsschreiben Muster bewerten

Beitrag von goodold » 11.12.2016, 19:29

Hallo,
ich benötige Hilfe bei meinem Bewerbungsschreiben :)
Mein Bewerbungsschreiben:
Bewerbung um einen dualen Studienplatz zum Diplom-Rechtspfleger

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch das Belegen des Politikprüfungskurses habe ich bemerkt, dass mir das Arbeiten und die Stärkung von Argumenten mittels des Grundgesetzes gefällt. So finde ich es spannend sich mit Gesetzen zu befassen und sie schließlich anzuwenden.

In einem Praktikum habe ich schon wertvolle Erfahrungen in einem ähnlichen Bereich gesammelt. Dort erlangte ich Einblicke in die EDV und in der Kundenberatung habe ich an Kundengesprächen teilgenommen. Dadurch habe ich viel Menschenkenntnis gewonnen, welche mir Vorteile bei Entscheidungsfindungen bietet.

Ich freue mich auf Ihre positive Rückmeldung.
Darf ich auch so etwas schreiben wie ich bin verantwortungsvoll, besitze die Fähigkeit stressresistent zu schreiben und bin unbeeinflussbar?^^

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 11.12.2016, 23:48

Das Anschreiben ist viel zu kurz. Weder Deine Motivation noch Deine Qualifikation belegst Du glaubhaft. Lies doch hier im Forum mal ein paar andere Anschreiben und die Kommentare dazu durch. Und stell dann ein neues hier ein. Mit dem lieblos erstellten Text machst Du jedenfalls keine Schnitte.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 13.12.2016, 11:19

Darf ich auch so etwas schreiben wie ich bin verantwortungsvoll, besitze die Fähigkeit stressresistent zu schreiben und bin unbeeinflussbar?

Nein, das ist fürs Anschreiben alles erst mal unwichtig. Du musst auf handfeste Argumente setzen.

Welche Anforderungen gibt es denn für diesen dualen Studienplatz?

Gucke dir vielleicht auch noch andere Rechtspfleger-Bewerbungen an:

http://www.bewerbung-forum.de/forum/rec ... 40182.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 22435.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 60536.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/ans ... 57361.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/rec ... 37002.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dip ... 32972.html

http://www.bewerbung-forum.de/forum/dri ... 59516.html


goodold
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Beitrag von goodold » 14.12.2016, 19:26

Aus dem "Flyer" kann ich Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Wirtschaftszusammenhänge erkennen, mit Gesetzen arbeiten können, Menschenkenntnis und Hilfsbereitschaft.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 15.12.2016, 22:40

Zu Umgang mit Gesetzen und zu Wirtschaftszusammenhängen solltest du schon mehr schreiben können, ganze Aufsätze eigentlich. Du solltest mal für dich aufschreiben, was du zu den Bereichen Recht und Wirtschaft schon weißt, was dich fasziniert, warum diese Bereiche für dich Zukunft haben usw. usf. Einfach mal drauf los schreiben. Danach kannst du dir Gedanken machen, welche Aussagen gut sind und weiterverfolgt werden sollten. So gewinnst du die notwendige Substanz für dein Anschreiben. Denn wenn du nur an einzelnen Wörtern und Formulierungen feilen willst, Satz für Satz, dann kommst du so nur schleppend weiter.

goodold
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Beitrag von goodold » 18.12.2016, 17:16

Zu den Bereichen Recht und Wirtschaft. Naja, Wirtschaftstheorien, wie Konjunktur funktioniert, unsichtbare Hand, Angebot Nachfrage etc.. Es ist gut, dass ich so was weiß, dennoch weiß ich nicht wie ich dies in mein Anschreiben packe.
Ich habe mir jetzt gedacht ich schreibe, dass ich Mathe LK habe und der mir Spaß macht. - Sollte ich hierbei denn auf den Umgang mit Zahlen eingehen?
Soll ich auch schreiben, wo wie und ob ich mich über Wirtschaft informiere?(So Politik-Wirtschaftstechnisch in Zeitungen oder so?)
Da der Beruf sehr viel Eigenarbeit erfordert habe ich mir gedacht, dass ich schreibe "Ich finde es spannend mich mit Gesetzen zu befassen und sie anzuwenden" - Hier dann evtl noch schreiben was das mit Mathe/Wirtschaft zu tun hat.
Außerdem dachte ich, dass ich auch PC Vorkenntnisse (Also z.b. schnell schreiben/Textverarbeitung) eingehe, da ich in einem Forum-Thread gefunden habe, dass dies auch nicht unwichtig ist.
"das Arbeiten mit dem Grundgesetz macht mir bereits in meinem Politikprüfungskurs Spaß." - ein guter Einstieg?
Bei der Entscheidungsfindung basiere "ich mich vor allem auf faktische Argumente"
Zukunft für mich hat der Beruf, da er abwechslungsreich ist. (verschiedene Gesetze, immer Änderungen, verschiedene Menschen, Personen, Sachverhalte) Das mag ich daran, dass ich nicht 24/7 Zahlen eintippe sondern immer andere, unterschiedliche Fälle habe.

Das sind so die Sachen die ich mir aus meiner Textsubstanz herausgesucht habe.

Noch eine Frage. Ist denn das Praktikum, welches ich erwähne, nicht gut?

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 18.12.2016, 19:34

Das Praktikum zu erwähnen wäre dann gut, wenn Du eindeutiger darauf eingehen würdest: was für ein Praktikum, welche Aufgaben,was war toll, interessant, aufschlussreich...

goodold
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Beitrag von goodold » 18.12.2016, 20:32

Und was meinst Du zu dem Rest?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 21.12.2016, 15:42

Ich habe mir jetzt gedacht ich schreibe, dass ich Mathe LK habe und der mir Spaß macht.

Bei der Arbeit kommt es aber nicht auf den Spaß an. Spaß! :wink: Ne, aber ganz allgemein habe ich ein anderes Verständnis von Spaß. Kleine Kinder haben Spaß, wenn sie mit anderen rumtollen.

Du solltest eher aussagen, was deine guten Mathematik-Kenntnisse über dich aussagen und wie sie dir oder die dazugehörige Denkweise bei zukünftigen Aufgaben helfen können.


Soll ich auch schreiben, wo wie und ob ich mich über Wirtschaft informiere?(So Politik-Wirtschaftstechnisch in Zeitungen oder so?)

Ja, das kannst du durchaus machen.


Außerdem dachte ich, dass ich auch PC Vorkenntnisse (Also z.b. schnell schreiben/Textverarbeitung)

Du müsstest das auch spezifizieren und in Bezug zu den Anforderungen der Ausbildung stellen. Also wo genau nutzen dir deine PC-Kenntnisse.

Zukunft für mich hat der Beruf, da er abwechslungsreich ist. (verschiedene Gesetze, immer Änderungen, verschiedene Menschen, Personen, Sachverhalte) Das mag ich daran, dass ich nicht 24/7 Zahlen eintippe sondern immer andere, unterschiedliche Fälle habe.

Das ist auch ein guter Ansatz bzgl. Motivation, wenn du damit noch eine Stärke verbinden kannst.

Du merkst vielleicht selbst: je mehr man über sich selbst und die Stelle nachdenkt, desto bessere Gedanken kann man auch fassen.

goodold
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Beitrag von goodold » 21.12.2016, 16:33

Egal, habe jetzt schon eine Bewerbung abgeschickt:) Aber danke, dass du dich noch einmal rangesetzt hast.

zweitechance
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Registriert: 28.11.2017, 19:07

Motivationsschreiben Rechtspfleger - gerne kritisieren

Beitrag von zweitechance » 28.11.2017, 19:18

Hallo zusammen,

kurz vorab: Ich bin Studienabbrecher, derzeit unbefristet angestellt und habe es leider versäumt nach Abbruch eine Ausbildung zu machen. Ich bin inzwischen 32 Jahre alt und möchte für mein weiteres Leben in Zeiten von größer werdenden Unsicherheiten eine Basis für mein weiteres Leben schaffen, bestenfalls durch eine Ausbildung zum Rechtspfleger. Soviel zu mir, falls ihr der Meinung sein solltet, ich sollte das oder Teile davon dem Schreiben hinzufügen.

Ansonsten wüsste ich gerne was ihr vom folgenden "Motivationsschreiben" haltet, welches ich für die Bewerbung im Bewerbungsportal Justiz verfasst habe. Vielleicht hat ja sogar der eine oder andere Erfahrungen dort gesammelt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit befinde ich mich in einem ungekündigten, unbefristeten Arbeitsverhältnis als Projektassistent in einem Immobilienunternehmen. Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, mein Studium der Rechtswissenschaften aufzugeben, um die Möglichkeit zu haben, Geld zu verdienen und somit die Grundlage für eine mögliche Familiengründung zu schaffen, nutzte ich die Möglichkeit des Quereinstiegs in die Immobilienbranche.

Inzwischen bereue ich diese Entscheidung und wünsche mir, meine erworbenen Fähigkeiten sowohl aus dem Studium, als auch aus den praktischen Erfahrungen meiner Zeit als Angestellter und Freiberufler, sinnvoll in eine solide Ausbildung investieren zu können. Die Ausbildung zum Rechtspfleger, mit dem Anspruch an Bewerber auf soziale Kompetenzen und ein gesundes Rechtsverständnis sowie ein Verständnis für betriebswirtschaftliche Abläufe interessiert mich sehr und entspricht dem, was ich mir unter Arbeit am Gesetz und dem Umgang mit Menschen vorstelle. Als Kontaktstelle zwischen Justiz und Bürger bietet dieser Beruf darüber hinaus das Maß an sozialen Kontakten sowie eigenständiger Arbeit, welches ich mir für meine berufliche Zukunft wünsche.

Zu meinen persönlichen Stärken gehören neben meiner Gewissenhaftigkeit und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein auch meine Team- und Konfliktfähigkeit. Diese Eigenschaften konnte ich bereits in meiner Tätigkeit als Projektassistent in meiner aktuellen Beschäftigung einbringen, in der vor allem eigenverantwortliches Arbeiten und Kritikfähigkeit gefragt sind. So bin ich derzeit unter anderem für die Prüfung und Beurteilung von Projektergebnissen nach bestimmten Qualitätsvorgaben zuständig und muss entsprechende Entscheidungen vor dem Projektmanagement rechtfertigen und durchsetzen können. Kritische Eskalationsgespräche bei Kundenbeschwerden und die Abwicklung von Kulanzanfragen gehören ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich.

In meinem bisherigen Werdegang habe ich gelernt, mich schnell und selbständig in unbekannte Lebenssachverhalte einzuarbeiten, Rechtsfragen zu erkennen und sachgerechte Lösungen zu finden. Zudem arbeite ich auch unter Stress und Zeitdruck konzentriert und effizient und verfüge bereits über grundlegende Rechtskenntnisse.

Weitere Informationen über meine Person würde ich Ihnen gerne in einem persönlichen Vorstellungsgespräch vermitteln.

Hochachtungsvoll,

Auf Fragen und Anregungen reagiere ich so schnell wie möglich. Vorab danke für eure Meinungen!

ElenaaMm
Beiträge: 1
Registriert: 12.01.2020, 22:42

Bewerbung duales Studium zur Rechtspflegerin

Beitrag von ElenaaMm » 13.01.2020, 14:03

Hallo Leute,
ich brauche dringend Eure Hilfe. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal in meinem Leben eine ernste Bewerbung geschrieben habe.
Ich würde mich jetzt gerne um einen dualen Studienplatz zur Rechtspflegerin bewerben. Ein bisschen was hab ich schon, aber ich habe eine Blockade. Ich weiß einfach nicht, was da noch rein soll. Vielleicht kann mir jemand helfen? :)
Und über Kritik zum bisher Geschriebenen würde ich mich auch freuen :D


Bewerbung um einen dualen Studienplatz zur Diplom-Rechtspflegerin (FH),


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Freude bin ich auf der Homepage vom Land Hessen auf Ihre Stellenanzeige für ein duales Studium zur Rechtspflegerin gestoßen und möchte mich dafür bewerben.

Sie bieten mit dem Vorbereitungsdienst zur Rechtspflegerin eine Mischung aus Theorie und Praxis, was mich sehr anspricht. Ich interessiere mich sehr für die Arbeit in der Justiz. Vor allem die Aufgaben im Strafverfahren, sowie in Familienrechtsangelegenheiten sprechen mich sehr an.

Momentan studiere ich Lehramt für Grundschulen an der Goethe Universität in Frankfurt am Main, habe aber im Laufe des Studiums gemerkt, dass der Beruf meinen Erwartungen leider nicht entspricht, weswegen ich mich umorientieren möchte. Im Laufe des Studiums habe ich ein Praktikum an einer Grundschule gemacht und habe dabei festgestellt, dass ich sehr gerne eigenverantwortlich arbeite und mir der Kontakt mit Menschen viel Spaß macht.

An der Goethe Universität habe ich als Gasthörerin einige Vorlesungen des Studienfaches Jura besucht. Dies hat mein Interesse für die Arbeit in der Justiz nur bestärkt. Allerdings möchte ich während meiner Ausbildung gerne auch praktisch arbeiten, weswegen ich mich für das duale Studium als Rechtspflegerin entschieden habe.


So, bis hierher ging es.. Aber weiter komme ich einfach nicht mehr :( Ich wäre so dankbar für Tipps und Kritik!

Ganz liebe Grüße

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TheGuide
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Beiträge: 11767
Registriert: 12.07.2013, 12:44

Re: Bewerbung duales Studium zur Rechtspflegerin

Beitrag von TheGuide » 13.01.2020, 17:32

ElenaaMm hat geschrieben:
13.01.2020, 14:03
mit großer Freude bin ich auf der Homepage vom Land Hessen auf Ihre Stellenanzeige für ein duales Studium zur Rechtspflegerin gestoßen und möchte mich dafür bewerben.
Langweilig. Dass du dich bewirbst, steht im Betreff. Das reicht.
Sie bieten mit dem Vorbereitungsdienst zur Rechtspflegerin eine Mischung aus Theorie und Praxis,

Wissen die selbst, also für deine Adressaten keine verwertbare Info.
...was mich sehr anspricht.

Sonst würdest du dich ja nicht bewerben...
...was mich sehr anspricht. Ich interessiere mich sehr für die Arbeit in der Justiz. Vor allem die Aufgaben im Strafverfahren, sowie in Familienrechtsangelegenheiten sprechen mich sehr an.
Zwei Mal ansprechen. Und im Grunde genommen bedeutet interessiert mich dasselbe.
Momentan studiere ich Lehramt für Grundschulen an der Goethe Universität in Frankfurt am Main, habe aber im Laufe des Studiums gemerkt, dass der Beruf meinen Erwartungen leider nicht entspricht, weswegen ich mich umorientieren möchte. Im Laufe des Studiums habe ich ein Praktikum an einer Grundschule gemacht und habe dabei festgestellt, dass ich sehr gerne eigenverantwortlich arbeite und mir der Kontakt mit Menschen viel Spaß macht.

An der Goethe Universität habe ich als Gasthörerin einige Vorlesungen des Studienfaches Jura besucht. Dies hat mein Interesse für die Arbeit in der Justiz nur bestärkt. Allerdings möchte ich während meiner Ausbildung gerne auch praktisch arbeiten, weswegen ich mich für das duale Studium als Rechtspflegerin entschieden habe.
Steckt im ersten Teil des Absatzes nicht ein Widerspruch? Wiederholungen!


Wieso willst du Rechtspflegerin werden?
Was befähigt dich zu dem dualen Studium?
Welches sind deine außerfachlichen Stärken (positive Charaktereifenschaften)? wie kannst du diese in Stuidum und Beruf einbringen?

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