Ehrenamtliches Engagement im Lebenslauf darstellen

Fragen zum Lebenslauf: Wie sieht ein tabellarischer Lebenslauf und wie ein handschriftlicher Lebenslauf aus? Welche Daten müssen unbedingt in den Lebenslauf und welche nicht?
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Jakey
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Ehrenamtliches Engagement im Lebenslauf erwähnen

Beitrag von Jakey » 10.01.2007, 12:05

Hallo,

ich sitze gerade an meinem Lebenlauf für meine Bewerbung und bin auf folgende Frage gestoßen:

Ehrenamtliches Engagement sieht für den potentiellen Arbeitgeber ja erstmal positiv aus. Wie schaut es aber mit politischem Engagement aus?

Ich saß drei Jahre an der Uni im AStA (erklärt auch den Studiabbruch) und war auch noch zwei Jahre im Bundesvorstand eines politischen Jugendverbandes.

Reinschreiben oder nicht?

(Ach ja, ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz im handwerklichen Bereich).

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 10.01.2007, 14:13

Es kommt auch darauf an, wie wichtig die Sache für dich. Wenn sie dir am Herzen liegt, dann solltest du auch dazu stehen und sie nicht verschweigen.

Ich denke aber, dass es durchaus Arbeitgeber gibt, die so einem politischen Engagement kritisch gegenüber stehen. Sei es weil sie einer anderen Partei zugetan sind, oder weil sie sich vor zu viel Einmischung und Diskussionen von dir fürchten oder dass du eben dein politisches Engagement auch während der Ausbildung weiterführst und darunter die Leistung leidet.

drX
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Ehrenamtliche Tätigkeit im Lebenslauf lassen?

Beitrag von drX » 23.06.2007, 13:49

Ich bin gerade dabei, meine Doktorarbeit (Ingenieurwissenschaften) zu beenden und will damit beginnen, mich für eine Tätigkeit in der Industrie zu bewerben.

Daher überarbeite ich gerade meinen Lebenslauf und frage mich, ob es (noch) sinnvoll ist, die ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendarbeit, die ich während meiner Schulzeit und zu Beginn des Studiums gemacht habe, als Punkt "ehrenamtliche Tätigkeiten" im Lebenslauf zu belassen, oder ob diese jetzt nicht mehr so wichtig und relevant ist...

Ich mache das schon seit fast 10 Jahren nicht mehr (weil ich von dort weggezogen bin und aus Zeitgründen).

Was meint Ihr dazu?

Gruß

drX

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 23.06.2007, 13:54

Ich würde es weglassen, da ich nicht glaube, dass ein Arbeitgeber sich dadurch beeindrucken lässt, es sei denn, dieser sucht kritiklos nach jeder Kleinigkeit ehrenamtliches Engagement.

Heinrich_1
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Ehrenamtliche Tätigkeiten im Lebenslauf wie umschreiben?

Beitrag von Heinrich_1 » 23.07.2009, 08:32

Hi
Ich bin gerade dabei meinen Lebenslauf zu optimieren und bin eigentlich ganz zufrieden, bis auf diese Passage:

Erfahrungsfelder:

06/ 2002 – 07/ 2006: Leiter mehrerer Kinder- und Jugendgruppen in der evangelischen Kirchengemeinde "Stadtname"
12/ 2004 – 02/ 2007: Vorsitzender des Jugendausschusses der evangelischen Kirchengemeinde "Stadtname"
07/ 2004 – 12/ 2008: Administrator einer EDV-Anlage (15 Computer) mit Kalkulation, Angebotserstellung und bedarfsgerechtem Zusammenbau der benötigten PCs
07/ 2004 – 07/ 2009: Webmaster einer kirchlichen Homepage
Seit 04/ 2009: PC-Tutor im Studentenwohnheim "Wohnheimsname"



Man muss dazu wissen: Die ersten 4 Tätigkeiten waren alle ehrenamtlich, also ohne Entgelt. Bei der letzten Tätigkeit, also PC-Tutor, bekomme ich eine Mieterleichterung von gut 2/3 der Miete.

Für mich hört sich "ehrenamtliche Tätigkeiten" als Überschrift aber so an, als ob man da schon was gemacht hat, aber, dass es nicht unbedingt richtige Arbeit war.
Das stimmt in dem Fall nicht, der Webmaster und der Administrator Job waren Arbeiten, mit denen Ich in Firmen locker einige Tausend Euro hätte verdienen können. Das möchte ich irgendwie mehr herausstellen. Und versteht mich nicht falsch, viele Ehrenämter sind sehr harte Jobs, die einiges an Zeit kosten. Es gibt aber auch genauso viele, bei denen das nicht der Fall ist.

Noch dazu ist ja der PC-Tutoren Job nicht wirklich ehrenamtlich.

Wie könnte Ich also diese fünf Tätigkeiten unter einer Überschrift zusammenfassen? Erfahrungsfelder finde ich gar nicht so schlecht, bin aber nicht so wirklich 100% zufrieden.

Zusätzlich habe Ich die ersten vier Tätigkeiten alle in der "evang. Kirchengemeinde "Stadtname"" abgeleistet. Wenn ich das aber vier mal hintereinander schreibe sieht's auch ein wenig doof aus, oder?

Vielleicht hat von euch ja jemand einen Tipp. Danke

Grüße

Heinrich :)

Heinrich_1
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Beitrag von Heinrich_1 » 23.07.2009, 14:48

Hi
Ich hab das ganze jetzt ein wenig optimiert und dabei ist jetzt folgendes heraus gekommen:

Weitere Erfahrungsfelder:

Evangelische Kirchengemeinde "Stadtname":

06/ 2002 – 07/ 2006: Leiter mehrerer Kinder- und Jugendgruppen
12/ 2004 – 02/ 2007: Vorsitzender des Jugendausschusses
07/ 2004 – 12/ 2008: Administrator der EDV-Anlage (15 Computer) mit Kalkulation, Angebotserstellung und bedarfsgerechtem Zusammenbau der benötigten Hard- und Software
07/ 2004 – 07/ 2009: Webmaster der Homepage

Studentenwohnheim "Studentenwohnheimsname":

Seit 04/ 2009: PC-Tutor mit den Schwerpunkten Aufbau und Pflege des hausinternen WLANs, Betreuung der Bewohner in EDV-Angelegenheiten, Webmaster der Homepage sowie Organisation von Veranstaltungen im Team

Besondere Fertigkeiten:

blabla und der Rest vom Lebenslauf eben


Damit bin ich persönlich eigentlich ganz zufrieden, was haltet ihr davon?

Danke

Grüße, Heinrich :)

dasto
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Beitrag von dasto » 23.07.2009, 20:45

PC Tutor - würde ich als EDV Tutor nehmen ;-) Schreib es doch als Nebentätigkeit, die zweite Variante ist gut dargestellt, nimm aber ruhig die evangel. Gemeinde dazu

Sylvia-Isabella
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Zeugnis von ehrenamtlicher Tätigkeit?

Beitrag von Sylvia-Isabella » 25.03.2010, 01:22

Hallo,

Ich möchte mich um eine Stelle als Verkäuferin bewerben. Leider habe ich noch nicht wirklich im Verkauf gearbeitet (mit Ausnahme von kleineren Nebenjobs, für die ich allerdings keien Zeugnisse habe).
Allerdings bin ich schon seit einer ganzen Weile in einem Weltladen ehrenamtlich tätig und mache dort alle normalen anfallenden Verkäufertätigkeiten.

Nun meine Frage: Wenn ich mir vom "Weltladen" ein Zeugnis ausstellen lasse, kann ich das einer Bewerbung beifügen? Ich wüsste auch gar nicht was da drinstehen müsste (Vorteil an der Sache wäre natürlich, dass ich es selber mitgestalten, wenn nicht sogar komplett aufsetzen könnte).
Für normale Arbeitszeugnisse gibt es ja diese Standardsätze, aber die sind in meinem Fall nicht wirklich passend.

Vielleich hat ja jemand einen Tip, danke schonmal.

Esprit
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Beitrag von Esprit » 25.03.2010, 12:50

Der Verkauf in einem Weltladen unterscheidet sich ja doch sehr stark vom kommerziellen Handel. Ich denke daher nicht, dass es Pluspunkte bringt, das zu erwähnen. In der Regel soll ein Weltladen ja nicht den Konsum anregen, sondern bildungspolitische Aufklärungsarbeit leisten.

Sylvia-Isabella
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Beitrag von Sylvia-Isabella » 05.04.2010, 23:19

Das sehe ich nicht so.
Ein Weltladen, zumindest unserer, ist klar getrennt in den Bildungspolitischen und den wirtschaftlichen Teil. Außerdem werde ich in den Lebenslauf mit Stichpunkten anmerken, was dort meine Aufgaben sind (Verkauf und Beratung, Sortimentsgestaltung, Werbung, Homepagegestaltung).
Allerdings werde ich von einem Zeugnis absehen. Wär schon ein bischen Quatsch, finde ich nun.

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drusilla
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Beitrag von drusilla » 08.04.2010, 19:30

sicher hilft dir das für eine stelle als verkäuferin, wenn du im weltladen verkaufst. alles andere ist grober unfug. obs dafür ein zeugnis braucht oder nicht, ist eine andere frage. mittelweg: du gibst deinen dortigen "vorgesetzten" als referenz an (natürlich nachdem du ihn gefragt hast und du annimmst, dass er was positives sagen wird) und die können anrufen, wenn sie wollen.

Esprit
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Beitrag von Esprit » 20.04.2010, 12:48

Ich habe selber in einem Weltladen gearbeitet. Ich hätte das nie als Referenz für eine Bewerbung als Verkäuferin angegeben, da meine Chefin im Weltladen ziemlich krasse Ansichten zum kommerziellen Handel und zur modernen Gesellschaft allgemein hatte.

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drusilla
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Beitrag von drusilla » 20.04.2010, 16:40

schon möglich, dass das einigen in den falschen hals gerät. aber: berufserfahrung "abseits" des kommerziellen handels finde ich immer noch besser als gar keine (was ja die alternative wäre)

Schwabenpower
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Ehrenamtliches Engagement im Lebenslauf darstellen

Beitrag von Schwabenpower » 24.11.2011, 14:23

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich engagiere mich seit Jahren sehr in einem Fanclub, bin Kartenbeauftragter, organisiere Sommerfeste und Fanfahrten. Wie kann ich das in meinen Lebenslauf einbringen??? Ich stelle mir jetzt nicht die Aufzählung der einzelnen Tätigkeiten vor, dass kann man in einem Vorstellungsgespräch erläutern, aber wie formuliere ich dies??? Ehrenamtliches oder sportliches Engagement im Sportverein oder Fanclub

Der letzte Punkt im Lebenslauf ist Interessen, aus Platzgründen würde ich mein Engagement gerne dort unterbringen.

Für Ideen bin ich euch dankbar.

VG, Mario

Interessen

............................................Fußball, Reisen, Fitness, Musik

Romanum
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Beitrag von Romanum » 24.11.2011, 17:59

Schwabenpower hat geschrieben:Ehrenamtliches Engagement in einem Fanclub So würde es noch am besten passen.

DasBewerbungsTeam
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Beitrag von DasBewerbungsTeam » 24.11.2011, 21:43

Hallo Schwabenpower,

Ehrenamtliches Engagement hat bei uns einen so hohen Stellenwert, dass es einen eigenen Hauptpunkt selben Namens verdient ... dann kannst Du Deine langweiligen Interessen rausschmeissen ...

Ernsthaft: Interessen (Hobbys) im Lebenslauf sollen unserem Gesprächspartner einen Ansatz für einen "privaten Part" im Vorstellungsgespräch geben.

Bei Deinen "Interessen" (Fußball, Reisen, Fitness, Musik) .... Was soll ich denn da fragen? .... Welche Musik hören Sie denn so privat? ... Antwort: "Laute ..." ... wenig ergiebig, oder?

Also:
Ehrenamtliches Engagement

Fanclub FC Kieferbruch, Organisation von Events, seit 2004

Das gibt doch wesentlich mehr her als "Reisen" und mit der Zeit der Vereins- bzw. Clubzugehörigkeit kommt noch so ein versteckter Hinweis auf Durchhaltevermögen und dauerhaftes Interesse dazu ...

Gruß

Andreas J. Weber

confucius
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Beitrag von confucius » 05.12.2011, 03:24

falls du noch eine leicht andere Herangehensweise (stimme sonst eigentlich zu) hören möchtest: ich habe in meinem lebenslauf eine rubrik "sonstige tätigkeiten" für meine ehrenamtlichen engagements (nicht zwei gleichzeitig natürlich) und eine nebenbeschäftigung. meine normalen beruflichen tätigkeiten führe ich unter "berufserfahrung". ja, und hobbies/bzw Interessen sind immer mehr am verschwinden aus den lebensläufen, bei ausbildungssuchenden aber durchaus noch anzuraten. meiner meinung nach ;-)
würde die struktur des eintrags genauso wie bei den jobs abfassen:seit monat/jahr Vereinsname ehrenmatlicher Mitarbeiter evt auch ein zwei Tätigkeiten.

Zu sehr aufblasen natürlich auch nicht, weil schließlich soll ja auch Zeit für die Arbeit bleiben!

kaefer
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soziales Engagement im Lebenslauf angeben oder nicht?

Beitrag von kaefer » 16.05.2013, 22:22

Hallo ihr Lieben,

ich habe noch eine weitere Frage. Ich bin Diplom-Psychologin und bewerbe mich für die Therapeutenausbildung an einer Klinik.

Manche sagen, man soll soziales Engagement im Lebenslauf mit aufführen, andere raten ab.

Mein soziales Engagement betrifft aber nur zwei Dinge:
1. vor ewiger Zeit (bis 1999) in der katholischen Kirche sehr aktiv (auch Gruppen geleitet etc.)
2. ich habe 14-tägig einen Jungen aus sozial schwierigen Verhältnissen bei mir zur Hausaufgabenbetreuung und Freizeit- und Feriengestaltung (unentgeltlich). Das ist aber privat organisiert also nicht über Verein oder die Stadt.

Würdet ihr da einen Punkt "soziales Engagment" aufführen und wenn ja, beides angeben?

Danke schon jetzt für eure Antworten

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.05.2013, 19:05

Das Erste ist ja wirklich schon sehr lange her. In der Zwischenzeit wirst du sicherlich auch berufliche bzw. akademische Erfahrungen gesammelt haben, die viel mehr Wert sind und dich mehr geprägt haben.

Daher würde ich beides eher rauslassen.

CyningStahl
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Ehrenamtliche Aktivitäten im Lebenslauf erwähnen

Beitrag von CyningStahl » 14.01.2014, 15:09

Ich Bräuchte Hilfe, und zwar hab ich momentan ein großes Problem damit meine Ehrenamtlichen Aktivitäten in meinem Lebenslauf Niederzuschreiben, mir wurde auch geraten ein 2 Seitigen Lebenslauf zu erstellen wo Explizit auch auf einer Kategorie auf mein Ehrenamt eingegangen wird. leider weiß ich nicht wie ich die Sache anpacken soll.

Ich bin 21 Jahre Alt und bin zurzeit auf der Suche nach einer Ausbildung im IT-Systemelektroniker/Lagerist Bereich.

Meine Ehrenamtlichen Aktivitäten stichwortartig sind folgende:
-Mit Leiter einer Ehrenamtlichen Internationalen Hilfsorganisations Zweigstelle in Hamburg mit 2 Anderen Partnern.

-Organisieren von Containern und die Befüllung, Babynahrung Etc. im Großen Still einkaufen oder Abholen liegen in meinem Aufgaben Bereich.

-Dazu Das Organisieren von Benefizveranstalltungen mit allen Extras wie vom Saal bis zur Elektronik von Verkaufsständen bis zum Kochen.

-Krankenwagen Einkauf und das hinbringen des Krankenwagens in Krisengebiete(Nur Teilweiße im Aufgabenbereich das heißt grobe Planung und Recherche).

Sonstige: Sich um Flyer Kümmern und um Plakate und das Verteilen Organisieren. Natürlich auch das Spendensammeln und Ansprachen halten. Teilweiße eigene Projekte Leiten wie z.B Brunnenbau in Afrika,
Ehrenamtlicher Verkäufer für den Brunnenbau. Leitung der Internet Seite der Zweigstelle. Und Stolzer Besitzer und Leiter eines -Gemeinnützigen- Youtube Channels mit mehr als 1200 Abonnenten und Millionen Klicks.

Hab zwar mit so viel Sachen zutun sei es Technisch oder Organisatorisch aber bin Trotzdem zu Untalentiert einen Einfachen Lebenslauf zu Schreiben welch eine Ironie hilft der Allgemeinheit aber kann kein Lebenslauf verfassen für eine Auszubildende IT-Systemelektroniker Firma. ich würd mich auf Jedenfall sehr Freuen wenn Ihr mir einen Kleinen Text Schreiben Könntet wie ihr das schreiben würdet, Musterbeispiele sind auch ok oder Erklären wie ihr das Handhaben würdet.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie Behalten
Zuletzt geändert von CyningStahl am 14.01.2014, 16:48, insgesamt 3-mal geändert.

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TheGuide
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Re: Ehrenamtliche Aktivitäten im Lebenslauf erwähnen

Beitrag von TheGuide » 14.01.2014, 15:56

Wie ausführlich du die ehrenamtliche Tätigkeit in deinen Lebenslauf aufführst, das hängt natürlich auch davon ab, welche Kompetenzen du benötigst. Am besten erstellst du dir also einen Lebenslauf mit allem drin, den du dir jedes Mal, wenn du ihn benötigst kopierst und dementsprechend, stellenbezogen kürzt oder aufmozt.
CyningStahl hat geschrieben:Ich Bräuchte Hilfe, unzwar hab ich momentan ein Großes Problem damit meine Ehrenamtlichen Aktivitäten in meinem Lebenslauf Niederzuschreiben, mir wurde auch geraten ein 2 Seitigen Lebenslauf zu Erstellen wo Explizit auch auf einer Kategorie auf mein Ehrenamt eingegangen wird. leider weiß ich nicht wie ich die Sache anpacken soll.
Ein großes Problem, auf welches du unbedingt achten solltest, stellen bei dir offenbar Groß- und Kleinschreibung sowie Umgangssprache dar.
"unzwar" gibt es nicht, das ist "und zwar" und dieses wiederum ist in der Schriftsprache meistens überflüssig.
Ansonsten: großes Problem, ehrenamtliche Tätigkeiten, niederzuschreiben, zu erstellen, explizit...
Achte darauf, was Verben, was Substantive und was Adjektive sind. Nur Substantive, die Anreden Sie und Ihr und Satzanfänge werden groß geschrieben, alles andere klein!


Ich bin 21 Jahre Alt und bin zurzeit auf der suche nach einer Ausbildung im IT-Systemelektroniker/Lagerist Bereich.


-Mit Leiter
einer Ehrenamtlichen Internationalen Hilfsorganisations Zweigstelle in Hamburg mit 2 Anderen Partnern.
Die hier fett markierten Worte sind sogenannte Komposita. Das heißt soviel wie "zusammengesetzte Worte": Mitleiter (wobei ich das als umgangssprachliches Wort eher nicht nehmen würde), ehrenamtliche internationale Hilfsorganisationszweigstelle bzw. Zweigstelle einer ehrenamtlichen int. HO.

Auch im Ausdruck haperts noch:
-Organisieren von Containern und die Befüllung,

Organisation von Containern und ihrer Befüllung

Babynahrung Etc. im Großen Still einkaufen oder Abholen liegen in meinem Aufgaben Bereich.
- Gorßeinkauf/Abholung von Babynahrung etc.
- Aufgabenbereich
-Dazu Das Organisieren von Benefizveranstalltungen mit allen Extras wie vom Saal bis zur Elektronik von Verkaufsständen bis zum Kochen.
Organisation von Benefizveranstaltungen (mit nur einem -l-)
Der Rest in Klammern (Saalmiete, Elektronik, Aufbau/Vermietung von Verkaufsständen, Kochen).
-Krankenwagen einkauf und das hinbringen des Krankenwagens in Kriesengebiete(Nur Teilweiße im Aufgabenbereich das heisst grobe Plannung und Rechersche).
- Einkauf und Transfer von Krankenwagen
- Krisengebiet (krisis ist griechisch, daher keine deutsche Rechtschreibung "langes i")
- teilweise
- Planung
- Recherche (das ist französisch)
Sonstige: Sich um Flyer Kümmern und um Plakate und das Verteilen Organisieren.

Erstellung und Verteilung von Flyern, Plakatierung
Natührlich auch das Spendensammeln und Ansprachenhalten. Teilweiße eigene Projekte Leiten wie z.B Brunnenbau in Afrika,
Ehrenamtlicher Verkäufer für denn Brunnenbau.Leitung der Internet seite der Zweigstelle. Und Stolzer Besitzer und Leiter eines -Gemeinnützigen- Youtube Channels mit mehr als 1200 Abbonenten und Millionen Klicks. :)
Spendensammlung, Ansprachen, Leitung von Brunnenbauprojekten
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie Behalten :!: :wink:
Nein Danke! Ganz ehrlich: Die scheinen mir ein sehr vordringliches Problem zu sein, welches du dringend angehen solltest! Ich habe ca. die Hälfte davon ignoriert.

Nicole_Schmitz
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Nachweis für ehrenamtliche Tätigkeiten notwendig?

Beitrag von Nicole_Schmitz » 16.07.2014, 13:06

Hallo,

ich möchte gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit im Lebenslauf angegeben. Ich habe jedoch keinen Beleg dafür. Kann ich die Tätigkeit auch ohne Beleg im Lebenslauf angeben? Oder muss ich die Tätigkeit dann auch belegen können?

Falls ich im Vorstellungsgespräch gefragt werde, kann ich meine Aufgaben natürlich beschreiben. Es geht halt nur um den Nachweis, den ich leider nicht habe.

Liebe Grüße
Nicole

Romanum
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Beitrag von Romanum » 16.07.2014, 13:25

Kann ich die Tätigkeit auch ohne Beleg im Lebenslauf angeben?

Ja

Nicole_Schmitz
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Beitrag von Nicole_Schmitz » 16.07.2014, 13:53

Danke für die schnelle Antwort.

Was würden Sie mir empfehlen? Die Tätigkeit nur kurz erwähnen, um bei einem eventuellen Vorstellungsgespräch näher drauf einzugehen oder bereits im Lebenslauf meine Aufgaben bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit beschreiben.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 17.07.2014, 11:21

Es hängt grundsätzlich davon ab, was du noch anzubieten hast: an Leistungen und Qualifikationen.

Du könntest die Aufgaben durchaus nennen, aber darauf achten, dass der Umfang nicht größer wird als die Angaben zu den Punkten zum Ausbildungs- und Berufsweg.

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