Einleitungssatz beim Anschreiben

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 08.04.2014, 22:18

Initiativ würde ich es ebenfalls versuchen... nur halt nicht blind... ;-)

Allem, was Du ansonsten schreibst, stimme ich zu: Zu begrenzten Mitteln, befristeten Anstellungen, hoher Fluktuation... aber was folgt denn aus all dem? Für mich folgt daraus, dass die individuelle Motivation des Bewerbers NOCH wichtiger ist, als aus der rein fachlichen Anforderung ohnehin schon. Gerade wenn so viele so schnell das Handtuch werfen, hätte ich als Arbeitgeber ein SEHR viel besseres Gefühl bei jemandem, der zumindest schon einmal erkennbar Zeit investiert hat, sich vorab mit der konkret zu vergebenden Situation auseinander zu setzen... anstatt einfach nur "blind" seine übliche Postwurfsendung rauszuhauen... ;-)

dicker Zeh
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Beitrag von dicker Zeh » 09.04.2014, 15:27

o.k
täterätätä

wir sind uns schon wieder einig.

mit blind meine ich grundsätzlich initiativ (ich hätte es nur schreiben sollen)

völlig ziel-, plan- und hirnlos massenanschreiben verschicken macht m.E. grundsätzlich keinen sinn.

also, liebe susanne 3, sollte das bei dir (österreich) falsch rübergekommen sein, sorry.

KoelscheJeck
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Einleitungssatz und Bergründ Jobwechsel bzw. Branchenwechsel

Beitrag von KoelscheJeck » 31.10.2015, 11:06

Hallo zusammen,

ich sitze hier seid zwei Tagen vor einem für mich riesigem Problem.

Und zwar muss ich eine Bewerbung anfertigen und meine letzte Bewerbung liegt schon zisch Jahre hinter mir.

Kurz zu mir damit ihr nachher wisst worum es mir geht:

Ich bin 38 Jahre jung und habe damals nach meinem Fachoberschulabschluss eine Ausbildung zum Elektriker gemacht und in dem Beruf auch noch weiter zwei Jahre nach der Ausbildung gearbeitet. Dann kam die Bundeswehr und danach kam eine Selbständigkeit mit einem Kurierdienst was nach 5 Jahre in die Hose ging. Dann habe ich als Aushilfskraft in einer Poststelle bei einer Versicherung angefangen und mich dort im laufe von zwei Jahren hochgearbeitet zu einem Sachbearbeiter im Backoffice. Weitere zwei Jahre später habe ich mich wieder hochgearbeitet zu einem Sachbearbeiter im Backoffice mit Spezifikation im Bereich Kfz- und Haftpflichtversicherung, wo ich ein weiteres Jahr später im Homeoffice als Sachfachspezialist für Kfz-Versicherung tätig war. Nach weiteren drei Jahren Homeoffice habe ich in die Gastronomie gewechselt als Chef de Service wo ich bis heute tätig bin.

Und nun kommt es das ich wieder wechseln möchte und zwar zu einer etwas größeren Firma hier in Köln als Haustechniker.

Die Stelle wird zum Januar 2016 frei und ich habe dies durch einen Bekannten erfahren der auch dort arbeitet.

Da ich keinen Ansprechpartner habe und der Bekannte auch nicht Namentlich genannt werden möchte, will ich es mit einer Initiativbewerbung versuchen.

Und hier kommt jetzt mein Problem:

Ich bekomme es einfach nicht hin einen vernümftigen Einleitungssatz zu formen und zu begründen wieso und weshalb ich wechseln möchte.

Wie stell ich es am besten an meine damalige Ausbildung und Zweijährige Berufserfahrung als Elektriker wieder in den Fokus zu stellen ?

Wie begründe ich das ewige wechseln und dann auch noch immer in so unterschiedlichen Branchen ?

Wie begründe ich meinen jetzigen wechsel und was könnte man positives aus dem Bereich Gastronomie übernehmen was als Haustechniker von Relevanz sein kann ?

Es fällt mir wirklich unheimlich schwer die passenden Worte und Sätze zu finden.

Die Gründe wieso ich jetzt wieder die Branche wechseln möchte sind zu einem das ich persönlich keine Lust mehr habe auch diese ungeregelten Arbeitszeiten von 15:00 Uhr bis open end. Das ich keine Lust mehr habe auf ein immer wieder unregelmäßiges Wochenende. Damit meine ich das es mal Montags und Dienstags ist oder mal Mittwochs und Donnerstags.

Ich möchte einfach nur eine geregelte Arbeit mit festen Zeiten, einem gleichbleibendem Einkommen, mit geregeltem Urlaub den ich sagen wir mal nehmen kann wann ich möchte und nicht wie es zur Zeit ist das ich von meinen 28 Tagen Urlaub jedes Jahr am ende des Jahres noch 15 Tage übrig habe weil kein Urlaub genommen werden kann. Weil keine Überstunden bezahlt werden usw.

Aber all das kann man doch nicht so in die Bewerbung schreiben, oder? Es sollte doch schon irgendwie schöner verpackt sein.

Bin echt am verzweifeln weil ich mir nichts mehr wünsche als einen neuen Job und ich wäre bzw. ich bin für jeden Tipp und jede Anregung die ihr mir geben könnt dankbar.

LG und vielen Dank schon mal im voraus.

p.s.
Sorry das der Text vielleicht etwas zu lang geraten ist.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 01.11.2015, 10:37

Der Text ist überhaupt nicht zu lang, KoelschJeck!

Wenn es nach mir ginge, würde JEDER hier eine ähnlich fundierte Hintergrundinformation liefern. Viele Kandidaten hier haben sich ja schon lange wieder verabschiedet, bevor man ihnen überhaupt die Ausgangslage aus der Nase gezogen hat... ;-)

Bei Dir ist die besonders interessant. Dass jemand mehrere derart drastische Schwenks hintereinander mit Erfolg (!) durchzieht, kommt nicht alle Tage vor. Allein von daher schon würde ich mir an Deiner Stelle keine grossen Sorgen machen. Du bist ganz offensichtlich von einer ganz bemerkenswerten Flexibilität und Auffassungsgabe...

Du solltest m. E. nicht den Fehler machen, jeden einzelnen Schritt des bisherigen Weges begründen zu wollen. Das wird schon rein vom Textumfang her gar nicht möglich sein. Ich an Deiner Stelle würde die komplette Vergangenheit direkt im ersten Satz verfrühstücken... und innerhalb dieses Satzes schon zu meinem jetzigen Ziel kommen. Sinngemäss mit der Aussage, dass Du in Deinem Leben schon eine ganze Reihe von Branchen kennen gelernt hast... und Dich bis heute niemals wieder so wohl gefühlt hast, wie in der allererersten Station als Elektriker. Dass Du jetzt ein für allemal in die handwerkliche Richtung zurück möchtest [im Idealfall mit Begründung!]... dabei aber eine Weiterentwicklung anstrebst. Dann müsste schön eindrucksvoll und wohlsortiert Dein haustechnikrelevantes Wissen kommen...

... und das wäre es dann auch schon fast...

Romanum
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Beitrag von Romanum » 02.11.2015, 18:52

Ja, vom haustechnikrelevanten Wissen liest man bisher wenig, obwohl du damit dein Anschreiben füllen solltest. Für einen sinnvollen Einleitungssatz findest du sicher im Artikel einige Ideen.

Ling29
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Einleitungssatz Bewerbung - Kann man dass so schreiben?

Beitrag von Ling29 » 06.12.2015, 20:10

Guten Abend,
ich habe eine frage...
Es geht um eine interne Stellenbeschreibung, mein Vater hat mir gesagt das in dem Unternehmen wo er seit 37Jahren arbeitet eine Stelle intern frei ist und das ich mich dort bewerben könnte, kann ich dass in mein Einleitungssatz mit einfließen lassen?

Beispielsweise so...:


Sehr geehrte Frau ....,
durch mein Vater, der seit 37 Jahren in Ihrem Unternehmen als .... tätig ist, bin ich auf die Stelle als ....... gekommen.


wie gesagt, es ist eine interne Stellenausschreibung und ich habe überhaupt keine Ahnung was man da als Einleitungssatz nehmen könnte.
Vielleicht noch, es ist möglich eine interne Stelle als "außenstehender" in diesem Unternehmen zu "besetzen"...

Was meint Ihr?

Romanum
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Beitrag von Romanum » 07.12.2015, 19:29

Um was für einen Job geht es denn überhaupt?

Und ist dein Vater sicher, dass er berechtigt ist, über eine interne Stellenausschreibung zu reden? Hat dein Vater mit der Ansprechpartnerin geredet? Nicht dass es Probleme für deinen Vater gibt.

Wenn du dich allerdings auf deinen Vater beziehst, der schon so lange dort arbeitet, dann solltest du auch schreiben, warum er dort so gerne arbeitet und warum er dir diesen Arbeitgeber auch empfiehlt. Irgendetwas Positives. "auf die Stelle gekommen" ist kein gutes Deutsch.

Zifferblatt
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Ist das hier eine gute Einleitung?

Beitrag von Zifferblatt » 09.09.2016, 10:40

Servus,

ich möchte gerne von euch wissen, was Ihr von dieser Einleitung hält:

Sehr geehrter Herr...,

mit meinem umfangreichen Studium in XXX, meiner gegenwärtigen Weiterbildung in XXX und mit meiner Erfahrungen in der Kundenbetreuung verfüge ich über die Voraussetzungen und Fähigkeiten um XXX zu unterstützen.

Dann würde ich mehr über die aufgezählten Dinge schreiben (Uni, Weiterbildung, Erfahrung, usw.).

Was sagt Ihr dazu?

Lieben Dank im Voraus!!

katerfreitag
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Beitrag von katerfreitag » 09.09.2016, 14:48

So ohne Kontext ist das schwer zu beurteilen...

Kommt das Studium von der Wichtigkeit für die Stelle her eher vor oder nach der Weiterbildung?

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 09.09.2016, 18:09

Ich würde ja immer mit der Motivation, gepaart mit dem besten Einstellungsargument einsteige. Von Motivation lese ich hier aber nichts (es ist nicht das Wort gemeint!)

Charlie Schmidt
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Beitrag von Charlie Schmidt » 09.09.2016, 18:52

meinem umfangreichen Studium in XXX
Mich stört das "umfangreiche Studium". Ich würde eher mit einem (ggf. (sehr) gut) abgeschlossenen Studium argumentieren oder auf Schwerpunkt eingehen.

Ansonsten ist es aber wie gesagt sehr schwer, was dazu zu sagen.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 14.09.2016, 13:08

Sehr geehrter Herr...,

mit meinem umfangreichen Studium in XXX, meiner gegenwärtigen Weiterbildung in XXX und mit meiner Erfahrungen in der Kundenbetreuung verfüge ich über die Voraussetzungen und Fähigkeiten um XXX zu unterstützen.

Prinzipiell eine Möglichkeit, aber eine Einleitung muss auch flüssig zu lesen sein, deshalb auf die unnötigen Füllwörter (rot markiert verzichten) verzichten.

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Belarus
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Hilfe bei Einleitung - Ingenieur - Wechsel in andere Branche

Beitrag von Belarus » 17.11.2016, 23:07

Hallo Forum,

wieder bräuchte ich euer kompetentes Feedback zu meiner Einleitung.

kurze Vorgeschichte:

Ich habe mein Studium abgeschlossen und arbeite ich seit vier Jahren als Konstruktionsingenieur für den Sondermaschinenbau bei einem xx Unternehmen. Aus persönlichen Gründen muss ich leider umziehen und eine neue Arbeitsstelle suchen. Nun habe ich mir nach langer Überlegung eine Entscheidung getroffen, mich auch in einen anderen Bereich (Konstruktion von Spritzgieswerkzeugen) zu verändern, der zwar theoretischer Teil meines Studium (Kunststofftechnik) war, in dem ich aber noch keine praktischen Erfahrungen habe.

Hier ist meine Einleitung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine berufliche Zukunft sehe ich im Bereich der Kunststofftechnik. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen meinen fachlichen Schwerpunkt Anlagenkonstruktion auf die Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen zu verlagern. Es reizt mich sehr, meine technische Kenntnisse und meine bisherigen Erfahrungen auf den neuen Bereich anzuwenden und mich in Perspektive zu einem gefragten Werkzeug-Experten in Ihrem Unternehmen weiterzuentwickeln.

Wie findet ihr so einen Anfang?

Romanum
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Re: Hilfe bei Einleitung - Ingenieur - Wechsel in andere Bra

Beitrag von Romanum » 22.11.2016, 19:56

Hallo Belarus,

die bisherige mangelnde Resonanz liegt wohl daran,
  1. dass man sich hier wenig mit deinen Fachgebieten auskennt,
  2. eine Einleitung sich schlecht unabhängig vom restlichen Anschreiben bewerten lässt und
  3. zur kompetenten Hilfe auch Zusatzinfos hilfreich wären (Warum es z.B. jetzt zu diesem Fachgebietswechsel kommen soll? usw.)
meine berufliche Zukunft sehe ich im Bereich der Kunststofftechnik. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen meinen fachlichen Schwerpunkt Anlagenkonstruktion auf die Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen zu verlagern. Es reizt mich sehr, meine technische Kenntnisse und meine bisherigen Erfahrungen auf den neuen Bereich anzuwenden und mich in Perspektive zu einem gefragten Werkzeug-Experten in Ihrem Unternehmen weiterzuentwickeln.

Die gesamte Einleitung ist aus der Ich-Perspektive geschrieben: es geht nur um deine Entscheidung und was du dir vorstellst. Dass du dich zu etwas entschlossen hast, dich etwas reizt und dich weiterentwickeln willst, sind alles unwichtige Infos für den AG. Der AG will wissen, ob du seine Werkzeuge nach innovativen Methoden und auf dem neuesten Stand er Technik konstruieren kannst, damit diese ihren Absatz auf dem Weltmarkt finden.

Ob du einen Fachgebietswechsel vorhast, interessiert den AG erst mal nicht. Den interessiert dein Know-how. Insofern ist es deine Aufgabe, dein vorhandenes Know-how zu präsentieren, welches auch bei der Konstruktion von Spritzgieswerkzeugen gefragt ist, und die entsprechenden Vorteile deine Mitarbeit für das Unternehmen herauszuarbeiten - und zwar von Anfang an. Mit dieser Einleitung läufst du Gefahr, dass die Personalerin deine Bewerbungsunterlagen nach der Einleitung schon gedanklich zur Seite legt.

Obscura
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Einleitung für Stelle in Buchhaltung Verbesserungsvorschläge

Beitrag von Obscura » 05.12.2016, 16:07

Möchte mich auf eine Stelle in der Buchhaltung eines Unternehmens bewerben, wo ich schon zuvor überlegt hatte eine Initiativbewerbung zu schreiben..

Sehr geehrte XXX,

da ich Ihr Unternehmen schon seit einiger Zeit ins Auge gefasst habe, war ich sofort erfreut, als ich auf Ihr Stellenangebot für die Mitarbeit in Ihrer Buchhaltungsabteilung aufmerksam wurde. Das verantwortungsvolle Aufgabengebiet entspricht meinen Vorstellungen und knüpft an mein analytisches Denkvermögen. Mit meiner beruflichen Erfahrung in der Immobilienverwaltung und im Office Management möchte ich Ihr Team tatkräftig verstärken, die zugeteilten Aufgabenbereiche zuverlässig bearbeiten und Ihren Kunden eine kompetente Ansprechpartnerin werden.

beim ersten Satz, möchte ich anstatt "ins Auge gefasst" nicht unbedingt "verfolgt habe" schreiben. Würde vielleicht besser klingen, aber setzt halt schon umfangreichere Vor-Informationen voraus, will es also nicht übertreiben. Was könnte ich anstatt "ins Auge gefasst" sonst noch schreiben, was eine ähnliche Wertigkeit hat? Oder soll ich den ersten Satz anders forumlieren, klingt vielleicht etwas zu unrund?
Habt Ihr Vorschläge? Wäre sehr dankbar..
Will es heut noch versenden..also wäre über eine schnelle Reaktion erfreut! :)

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TheGuide
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Re: Einleitung für Stelle in Buchhaltung Verbesserungsvorsch

Beitrag von TheGuide » 05.12.2016, 17:46

Obscura hat geschrieben: da ich Ihr Unternehmen schon seit einiger Zeit ins Auge gefasst habe, war ich sofort erfreut, als ich auf Ihr Stellenangebot für die Mitarbeit in Ihrer Buchhaltungsabteilung aufmerksam wurde.
Das verantwortungsvolle Aufgabengebiet entspricht meinen Vorstellungen
Attribute spare dir für dich und deine Leistungen auf!
Inwiefern entspricht das Aufgabengebiet deinen Vorstellungen?
und knüpft an mein analytisches Denkvermögen.
Wie?
Mit meiner beruflichen Erfahrung in der Immobilienverwaltung und im Office Management möchte ich Ihr Team tatkräftig verstärken, die zugeteilten Aufgabenbereiche zuverlässig bearbeiten und Ihren Kunden eine kompetente Ansprechpartnerin werden.
Schön, aber warum?
beim ersten Satz, möchte ich anstatt "ins Auge gefasst" nicht unbedingt "verfolgt habe" schreiben. Würde vielleicht besser klingen, aber setzt halt schon umfangreichere Vor-Informationen voraus, will es also nicht übertreiben. Was könnte ich anstatt "ins Auge gefasst" sonst noch schreiben, was eine ähnliche Wertigkeit hat?
Wenn der Satz nicht stimmt, solltest du ihn auch nicht schreiben. Ins Auge fassen ist besser als verfolgen.
Will es heut noch versenden..
Das halte ich für nicht so gut....

Tanja2001
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moderne Einleitung Bewerbungsschreiben

Beitrag von Tanja2001 » 24.02.2017, 22:00

Hallo ihr lieben,

Ich bin dabei eine Bewerbung als schulsekretärin zu schreiben. Ich bin durch die Homepage der gemeinde auf die Stellenanzeige gestoßen. Jetzt wriss ich nicht so recht, wie man heutzutage eine moderne Einleitung schreibt.... habt ihr Tips für mich?

Lieben Dank....

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 25.02.2017, 18:22

Warum willst du Schulsekretärin werden? Was ist dein bestes Argument, welches du deinen Adressaten unter die Nase reibst, damit sie dich einstellen? Bring beides sinnvoll in einem Satz zusammen und du hast mindestens den Grundstock einer Einleitung.

Romanum
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Beitrag von Romanum » 27.02.2017, 17:15

Tanja2001 hat geschrieben:Ich bin durch die Homepage der gemeinde auf die Stellenanzeige gestoßen. Jetzt wriss ich nicht so recht, wie man heutzutage eine moderne Einleitung schreibt.... habt ihr Tips für mich?

Der Stellenfundort kommt auf jeden Fall in den Betreff.

Außerdem ist es wohl leichter, wenn man sich erst mal über die eigenen grundlegenden Argumente für die eigene Eignung stichpunktartig Gedanken macht. Wenn man erst mal ausreichend Substanz fürs Anschreiben hat, dann fällt auch die Einleitung viel leichter. Lies dann auch hier: http://www.bewerbung-forum.de/einleitungssaetze.html

Wenn man allerdings nur Satz für Satz überlegt, was man schreiben kann oder muss, dann kommt es natürlich zu Formulierungsschwierigkeiten.


Anni09
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1. Satz eines Bewerbungsschreiben - grosses Interesse

Beitrag von Anni09 » 11.03.2018, 18:40

Sehr geehrter Herr xy,

mit großem Interesse habe ich die Stellenanzeige auf Ihrer Webseite gelesen, da ich auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung bin.

Gibt es noch eine bessere Formulierung?

Vielen Dank für die Rückmeldung

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 11.03.2018, 19:50

Die beste Formulierung ist die, die du nicht im Internet findest.
Von dem angeblich "großen Interesse" kann sich nämlich keiner was kaufen. Und wo du die Stellenanzeige gefunden hast, steht idealerweise im Betreff und ist damit abgehandelt.

Der beste Einstieg ist der, in dem du deine Motivation plausibel darlegst und diese vielleicht schon mit dem besten Argument für deine Einstellung verknüpfst.

Vanessa_96
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Beitrag von Vanessa_96 » 27.01.2019, 20:29

Ich bin zur Zeit auf der Suche nach einer Ausbildung zur Immobilienkauffrau, bringe aber keine Erfahrung mit und wollte Fragen wie ich meine Stärken am besten präsentieren kann?

Ich arbeite zur Zeit in einem Callcenter und würde den Punkt "kommunikativ" damit ganz gut abdecken können / verhandlungssicher(?) (mache nur in-bound). Da ich Ehrenamtlich aktiv bin und nebenher viel für eine Ferienfreizeit planen muss kann ich doch sagen, dass ich selbstständiges Arbeiten gewohnt bin und ein hohes Maß an Eigeninitiative mitbringe und teamfähig bin, oder?

Ich habe trotzdem dass Gefühl, dass da der Bezug zur Branche noch fehlt bezüglich wirtschaftlicher Prozesse.. :?:

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Re: Einleitungssatz beim Anschreiben

Beitrag von TheGuide » 27.01.2019, 21:54

Du bewirbst dich auf eine Ausbildung, woher sollst du Erfahrung haben? Um dem abzuhelfen, kannst du noch ein Praktikum machen.

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