Einleitungssatz beim Anschreiben

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Marina
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Einleitungssatz beim Anschreiben

Beitrag von Marina » 30.08.2005, 21:41

Hallöchen!
Hab hier mal zwei Einleitungstexte geschrieben. Was haltet ihr von diesen? Wäre supi, wenn ich eine positive Antwort bekomme.... ;)


Sehr geehrter herr blabla,

vor wenigen Tagen bin ich auf Ihre Internetpräsenz aufmerksam geworden und habe dort gelesen, dass Sie Auszubildende für das kommende Jahr suchen. An einer Ausbildung zur Industriekauffrau bin ich sehr interessiert und bewerbe mich um diese.


und dieser:


sehr geehrte frau blabla,

im Juli des nächsten Jahres werde ich die Höha mit der FHR beenden und möchte anschließend eine Asubildung zum blabla beginnen/absolvieren. Auf Ihrer Internetpräsenz konnte ich reichlich Informationen sammeln, die meinen Wunsch bestärkt haben.



Nunja, das waren zwei meiner Einleitungssätze.... Weiß ned so recht was ich schreiben soll, denn diese Typischen Sätze finde ich irgendwie langweilig. Sie sagen zwar das selbe aus, aber sind halt anders formuliert.

Also was sagt ihr dazu?


Bis dann
Marina


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Bewerber05
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Beitrag von Bewerber05 » 31.08.2005, 08:07

mach lieber die "langweiligen sachen"

weil personalchefs viele jahre berwerbungen lsen und neues nie gut ankommt. hab ein teil meines praktikums im personalbüro einer kreisverwaltung absolviert. da kamen einige hundert bewerbungen rein. an eine errinnere ich mich besonders. der bewerber hat geschrieben:

hallo, herr X

ich bewerbe mich um die stelle zum XXX

warum? weil ich der richtige für sie bin

warum ich das glaube? weil ich abitur habe und andere nicht

was ich kann? mit dem pc umgehen, rechnen, schriebn, lesen

...

das ging dann noch ein bischen weiter. das besondere an dieser bewerbung war, dass sie in GRÜN gedruckt war. Sfhriftgröße 16, kursiv, fett und unterstrichen. ohne absender und adresse des personalbüros.
der lebenslauf war ähnlich. so was hat mein cheaf damals auch noch nie gesehen und den mann mit freunde direkt ohne einstellungstest zum bewerbungsespräch eingeladen wo er ihn nach allen regeln der kusnt mal so richtig nieder gemacht hat... so sehr hat mein chef nachdem der typ weg war noch nie gelacht...

was lernen wir daraus? neues ist ok, aber nicht übertreiben...

MarcB
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Beitrag von MarcB » 02.09.2005, 14:29

hmmm...das man inner öffentlichen Verwaltung Angst vor Innovation hat ist ja nun hinlänglich bekannt!!!!...DAS GILT ABER AUF KEINEN FALL FÜR DIE WIRKLICHEN WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN!!!! Die am Markt präsent sind und selbst für sich werben. (abgesehen von der Bank ->siehe Behörde)

wenn 99,9% den gleichen sch§$%% Blah-Blah schreiben, was irgendwelche schlauen Bewerbungsbücher als non-plus-ultra vorgeben...muss es noch lange nicht gut sein!!!

Deswegen schreib was neues, WERBE FÜR DICH und heb dich von der Masse ab -> nichts desto trotz, betreffend grüner Schrift, müssen "gewisse" Geschäftsformalien eingehalten werden.

Max G.
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Beitrag von Max G. » 17.03.2008, 22:41


Pappnase2906
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eMail Einleitungssatz

Beitrag von Pappnase2906 » 08.02.2009, 14:21

Hallo! Ich optimiere mal wieder meine Anschreiben und suche nach neuen Ideen. Da die meisten Stellenausschreibungen nur noch nach Bewerbung per eMail fordern, schicke ich nur noch eMails. Ok, aber was muss rein in den eMail Text. Die Ideen aus dem Forum für den ersten Satz des
Anschreibens haben bei mir sehr weitergeholfen, aber ist das wirkliche eine gute Idee? Handbücher haben andere Tipps auf Lager, die ich aber nicht wirklich toll finde, sprich zusammenfassend die wichtigsten Gründe für die Bwerbung nennen. Weil mir das nicht wirklich gefällt, formuliere ich derzeit an kernigen, spontanen, anregenden Texten für die eMail. Hier mal meine Ideen, vielleicht kann jemand was dazu sagen.

sehr geehrte Frau XX,
zeitgleiche Bearbeitung unterschiedlichster Projekte, Meetings, Telefonklingeln und Hektik im Büro bringen mich nicht so schnell aus der Ruhe, sondern lassen mich zu Bestformen auflaufen. Organisieren ist meine Lieblingsbeschäftigung. Trouble-Shooting macht mir Spaß! Freundlichkeit und Ausgeglichenheit sowie offene Kommunikation sind mir auch in stressigen Situationen kein Fremdwort. Wenn das überzeugend für Sie klingt, sollten Sie unbedingt meine Bewerbung lesen.


Danke für die Hilfe!! Gruss

La

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 08.02.2009, 14:37

Mir gefällt dieser Absatz. Und jetzt schreibst du dahinter den Anschreibentext oder verweist du auf das Anschreiben im E-Mail-Anhang?

Pappnase2906
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Beitrag von Pappnase2906 » 08.02.2009, 15:02

Das wars (naja, neben Bei Fragen... und MfG) ...ich schick dann nen pdf mit mit den ganzen Unterlagen!

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FRAGEN
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Re: eMail Einleitungssatz

Beitrag von FRAGEN » 08.02.2009, 16:46

Hallo Pappnase2906!

Mit dem Vorgefundenen nicht zufrieden zu sein (und die Gründe dafür benennen zu können) ist oft schon die halbe Miete! Und "kernig" ist Dein Anlauf auf jeden Fall schon mal.
Pappnase2906 hat geschrieben:Wenn das überzeugend für Sie klingt, sollten Sie unbedingt meine Bewerbung lesen
So ganz habe ich Deine Anwort auf Knightleys Frage (die auch meine erste gewesen wäre) allerdings nicht verstanden. Ist das jetzt tatsächlich das GESAMTE Anschreiben? Dann fände ich zunächst einmal den o. g. Satz irritierend... der sich so liest, als würde das "eigentliche" Anschreiben (das klassischerweise z. B. den Bezug zu Tätigkeiten, Erfahrungen, Zielunternehmen etc. enthält) noch folgen. Das, was Du hier lieferst ist im Prinzip eine (in der Tat recht sprachgewaltige) Schilderung der softskilligen Persönlichkeitsaspekte. Sollte das Wunschunternehmen gerade mehrere Stellen anbieten, könnte die Zuordnung schon schwierig werden... ;-)

Dass eine solche Plakativität schon rein atmosphärisch nicht unbedingt zu jeder Tätigkeit in jeder Firma passt, ist Dir sicherlich bewusst... und ganz bewusst auf Deine persönliche Situation hin zugeschnitten?!?

Ohne weiteren Hintergrund kann ich so insgesamt nicht mehr als "interessant" sagen... das allerdings mit echter Überzeugung... ;-)

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eMail Begleittext

Beitrag von Pappnase2906 » 08.02.2009, 17:04

also es handelt sich nur um eine Passage meiner eMail. Im Anhang dieser befindet sich eine volle Bewerbung, Anschreiben, LL, Zeugnisse etc. Ich will nur die HR-Leutle überzeugen meinen Anhang auch zu lesen. Zielsystem meiner Bemühungen ist:
Meine Begleite-Mail interessant zu machen, also nicht eine vollständie Bewerbung ersetzen!!! Reicht das als Info?!

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S+E
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Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen... besserer Einleitungssatz

Beitrag von S+E » 01.03.2010, 13:08

Hallo,

habe eine Frage bezüglich des Anschreiben bzw. Einleitungssatzes...


mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige im XXXer Tagblatt gelesen, auf welche mich Ihre Frau XXX freundlicher Weise schon vorab bei meiner (/unseren) telefonischen Anfrage am <<Datum>> hingewiesen hat. Da mich dieser Beruf aufgrund meiner diesbezüglichen Erfahrungen sehr interessiert, möchte ich mich bei Ihnen für die Ausbildungsstelle als technischer Zeichner bewerben. ...


mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf Ihrer Homepage gelesen. Aufgrund meines persönlichen Gespräches vom <<Datum>> mit Frau XXX, meinen Erfahrungen in diesem Beruf und meinem großen Interesse, möchte ich mich bei Ihnen für die Ausbildungsstelle als technischer Zeichner bewerben. ....

Wie kann ich den 2. Einleitungssatz schreiben, ohne 2x "großes Interesse" zu erwähnen?
UUUUnnnnd... ich habe diese Bewerbung für meinen Mann geschrieben, da er noch nicht so gut deutsch kann, erst noch Kurse besuchen will/muss und er noch für mehrere Wochen im Ausland sein wird.
Bzw. ich habe für ihn angerufen, wie kann man das schreiben?
Er hat nicht selber angerufen?!

Macht es eigtl. Sinn eine Bewerbung abzuschicken obwohl man für die nächsten Wochen (ca. 4-6 Wochen) noch nicht im Land ist???
(Beispielsweise wenn ich ihm diese per Post zum unterschreiben zuschicke und er sie zurück schickt und so...)

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FRAGEN
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Re: Einleitungssatz - etwas verzwickt

Beitrag von FRAGEN » 01.03.2010, 20:41

Hallo S+E!

Zunächst einmal würde ich Euch beiden ganz generell zu viel kürzeren und einfacheren Sätzen raten... Sätzen, die im Komplexitätsgrad in etwa dem entspricht, den Dein Mann in einem eventuellen Vorstellungsgespräch live aus dem Stand liefern kann... ;-)
S+E hat geschrieben:HBzw. ich habe für ihn angerufen, wie kann man das schreiben? Er hat nicht selber angerufen?!
Dann würde ich das Thema ganz weglassen... und hoffen, dass entweder der endgültige Leser und die "Telefonistin" nicht identisch sind... oder diesen eigenartigen Umstand schon vergessen haben. Männer, die von ihren Frauen oder Müttern quasi zur Arbeit getragen werden müssen (dies müsste in etwa der Eindruck von der Gegenseite sein) machen ganz bestimmt keinen guten Eindruck. Wenn dann noch eine deutliche Diskrepanz zwischen gesprochenem und geschriebenem Sprachniveau hinzu kommt, wird jeder 1 und 1 zusammen zählen... ;-)
S+E hat geschrieben:Macht es eigtl. Sinn eine Bewerbung abzuschicken obwohl man für die nächsten Wochen (ca. 4-6 Wochen) noch nicht im Land ist???
Das wiederum finde ich weniger tragisch. Erstens ist es noch lange nicht gesagt, dass eine erste Rückmeldung früher erfolgt... und zweitens könntest Du diese auch entgegen nehmen. Wenn Dein Mann allerdings etwas Spannendes im Ausland vorhaben sollte, könnte dies durchaus noch ein nettes Detail für die Bewerbung sein... ;-)

Ach ja, das zweimalige Interesse... ich würde den ersten Satz einfach streichen... ;-)

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 01.03.2010, 20:43

Wenn du angerufen hast, dann müsste man es auch so schreiben, falls man das im Anschreiben erwähnen will. Und wenn du das mit den mangelnden Deutschkenntnissen und dem derzeitigen Aufenthalt des Mannes schon geklärt hast, dann braucht man nicht noch eine weitere Erklärung im Anschreiben, sondern kann durchaus "... Anfrage meiner Frau..." schreiben.

Den Berufsnamen schreibt man übrigens groß: Technischer Zeichner. Der Beruf wird zudem in unterschiedlichen Fachrichtungen/Schwerpunkten ausgebildet. Das könnte auch noch relevant sein.

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Beitrag von S+E » 01.03.2010, 21:28

also es ist so, dass er momentan in Kosovo ist (seinem Heimatland).
Es ist dort weil er auf sein Visum wartet um zurück zu dürfen.
Wielang das ganze noch dauert können wir leider nicht sagen.
Weil er gerade mal den A1 Deutschtest hat, kann er noch nicht so toll deutsch. Man kann ihn verstehen, aber die Grammatik fehlt, Zeitformen sowieso, ... er muss ja auch erst noch den A2 Deutschtest machen, und den Integrationstest... um überhaupt die Arbeitserlaubnis zu bekommen...

deswegen dachte ich, es ist besser, wenn ich komplett die Bewerbung schreib. Auf seinem Niveau wär die so schlecht, dass die sie gleich zurückschicken würden.
Bisher hab ich nur mit der Zentrale Kontakt gehabt, da der "Ansprechpartner" nicht da war.. Werde aber noch mal anrufen, und möglicherweise dann auch die Situation erklären... wieso ich für ihn anrufe und so...

Die Stellenbeschreibungen sind bei uns im Ort alle nur mit "Technischer Zeichner" ausgeschrieben. Wobei diese Firmen nur Hoch- und Tiefbau machen. Er selber hat ja Hochbau gelernt, aber halt auf einen ganz anderen Niveau... also alles sehr kompliziert =(

Also doch in "normalen" Deutsch schreiben, anstatt im einfachen.. und einfach durch "Anfrage meiner Frau" ??

Wär es eigtl. ok, wenn ich die Unterlagen für ihn komplett mache... ihm sie zur unterschrift schicke, er sie zurück und ich sie abgebe? oder kommt das doof rüber?

Danke für eure super Hilfe!

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Beitrag von Knightley » 03.03.2010, 19:02

Ich bin gerade am überlegen: Wäre es denn so schlimm, wenn man am Ende des Anschreibens schreibt, dass man die Bewerbung mit der Hilfe der Ehefrau (auch wenn eigentlich fast alles von dir erarbeitet wurde) erstellt hat, weil man eben noch nicht perfekt Deutsch kann? Dafür hätte sicherlich auch der eine oder andere Arbeitgeber Verständnis, auch wenn dieses Verständnis nicht gleichzeitig eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bedeutet.

Lieber eine sprachlich weitestgehend einwandfreie Bewerbung und ein ehrlicher Satz dazu?

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Beitrag von S+E » 03.03.2010, 19:05

Geht das denn? und wenn ja, wie sollte man am besten diesen formulieren?

werde auch gleich noch mal ein komplettes Anschreiben reinsetzen, da wir fast keine Zeit mehr haben und morgen die Papiere zur Post zur Unterschrift zu (xD) ihm müssen..

sorry bin grad weng wirr.. heute Zwischenprüfung geschrieben, so viel zu tun noch.. man kommt einfach nicht zum Ende ^^

aber VIELEN DANK für JEDE HILFE =)

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Beitrag von S+E » 03.03.2010, 19:10

Bewerbung als Ausbildung zum Technischen Zeichner


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich die Stellenanzeige auf Ihrer Homepage gelesen. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen in diesem Beruf und meiner Freunde an dieser Arbeit, möchte ich mich bei Ihnen für die Ausbildungsstelle als Technischer Zeichner bewerben.

Nach meinem Besuch der XXXX Gesamtschule mit erfolgreichem Abschluss war ich an der 4-jährigen technischen Oberschule XXXX mit Zielrichtung technischer Konstruktor im Bereich Hochbau. Aufgrund persönlicher Umstände konnte ich im letzten Monat der Ausbildung dieser nicht nachkommen, deshalb kann ich keinen entsprechenden Abschluss vorweisen. Da ich bisher nur ein gutes halbes Jahr in Deutschland gelebt habe und nicht vor Mitte April nach Deutschland ziehen kann, möchte ich meine Deutschkenntnisse ausbauen und werde deshalb baldmöglichst einen einmonatigen Intensiv-Sprachkurs besuchen.

Durch meinen bisherigen Bildungsgang in meinem Heimatland Kosovo bin ich mir sicher, den hier gegeben Forderungen nachkommen zu können. Zudem habe ich ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bin teamfähig, flexibel und offen für Neues. Gerne würde ich Ihnen bei einem Praktikum mein Interesse für diesen Beruf unter Beweis stellen. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen.




und noch mal wegen dem Satz mit Hilfe der Ehefrau...
wahrscheinlich kann der evtl. Arbeitgeber sich das eh denken oder?
Daher würde ich das doch lieber weglassen!?
Bei uns in der Stadt gehen auch viele in ein sogenannten C.A.F.E., also die die selber keine Bewerbung hinbekommen.
Dort bekommen die auch ALLES geschrieben, müssen nur sagen was sie wann gemacht haben.... deswegen würde ich es doch eher weglassen...

hört sich das den etwas an? besteht eine Chance zu einer Einladung?

ps. hab auch noch einen Lebenslauf reingestellt ^^

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Beitrag von S+E » 03.03.2010, 19:13

ach sorry.. mir fällt gerade noch etwas ein....

Da wir im Anschreiben usw. seine zukünftige Adresse angegeben haben.

Sollen wir irgend einen Satz schreiben, dass sie sich auch bei mir melden können.. oder ist das überflüssig, weil ja auch die Email angegeben ist?



UND


soll man Sehr geehrte Damen und Herren schreiben
oder da die Bewerbung an die Gechäftsleitung geht
"Sehr geehrte Herren XXX"
die beiden Herren haben die selben Familiennamen....

In der Stellenbeschreibung steht
..."z. Hd. der Geschäftsleitung" ... soll man dies so lassen oder lieber die beiden Namen einsetzen? dann "z. Hd. Herrn XXX und Herrn XXX" (mit Vornamen dann... da diese den selben Namen haben???

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Beitrag von Knightley » 03.03.2010, 19:44

Inhaltlich ist das Anschreiben so schon gut. Wie die Bewerbung erstellt wurde, würde ich dann nicht mehr drauf eingehen. Aber hattest du in der vorherigen Version nicht noch mehr zu den fachlichen Vorkenntnissen geschrieben?
"Sehr geehrte Herren XXX"
die beiden Herren haben die selben Familiennamen....

In der Stellenbeschreibung steht
..."z. Hd. der Geschäftsleitung" ... soll man dies so lassen oder lieber die beiden Namen einsetzen? dann "z. Hd. Herrn XXX und Herrn XXX" (mit Vornamen dann... da diese den selben Namen haben???
Wenn man davon ausgeht, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt, dann kann man sicherlich "Sehr geehrte Herren XXX" schreiben.
Da wir im Anschreiben usw. seine zukünftige Adresse angegeben haben.

Sollen wir irgend einen Satz schreiben, dass sie sich auch bei mir melden können.. oder ist das überflüssig, weil ja auch die Email angegeben ist?
Die werden sich ja dann schriftlich melden. Das ist doch am einfachsten und es gibt keine Mißverständnisse. Sonst müsste man ja wieder etwas von dir als Ehefrau schreiben.

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S+E
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Beitrag von S+E » 03.03.2010, 19:56

also mehr geschrieben hatte ich nicht, habe nur beim Einleitungssatz das mit der Telefonierei weggelassen, weil ich dummerweise den Namen vergessen hatte und es eh nur die Zentrale war.

Ich würde evtl. seine Praktika als Bauarbeiter erwähnen (stehen auch im Lebenslauf, wir haben nur keine Nachweise)... also so in der Art

"Durch meinen bisherigen Bildungsgang in meinem Heimatland Kosovo und meinen Praktika als Bauarbeiter im Hausbau bin ich mir sicher, den hier gegeben Forderungen nachkommen zu können. Zudem habe ich ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, bin teamfähig, flexibel und offen für Neues. Gerne würde ich Ihnen bei einem Praktikum mein Interesse für diesen Beruf unter Beweis stellen. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich."


Also die Firma wurde 1913 von jemand Anderen gegründet, aber an die "neue" Familie übergeben.
Soll dann auch bei der Adresse "z. Hd. den Herren XXX" geschrieben werden oder wie auf deren Homepage "z. Hd. der Geschäftsleitung"?


SAU VIELEN DANK =)
ihr - du (Knightly) bist mein Retter =)

Schnee-Wittchen
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Beitrag von Schnee-Wittchen » 03.03.2010, 21:33

Z. Hd. schreibt man heute nicht mehr. Man nennt nur die Namen.
LG

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Einleitungssatz - zuviele Quellen?

Beitrag von Klara123 » 07.04.2010, 18:46

Hallo zusammen,
ich möchte eine Bewerbung für ein Praktikum schreiben. Mein Problem ist, dass ich nicht genau weiß, was ich in den Einleitungssatz schreiben soll. Sinngemäß soll dort ja stehen, wie ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden bin.

Ich habe das (kleine) Unternehmen nämlich über mehrere Vertriebskanäle kennengelernt (in chronologischer Reihenfolge) :

1. Jobbörse meiner Uni im Internet
2. Homepage des UN (sehr sehr ansprechend!)
3. Über einen (führenden) Mitarbeiter, der mir das UN schmackhaft gemacht hat (eigentlich bewerbe ich mich hauptsächlich, weil er nur gutes über das Unternehmen berichtet hat)

Auf welche dieser Quellen kann ich verzichten, welche soll ich erwähnen und in welcher Reihenfolge?

Vielen Dank!

Klara

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FRAGEN
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Re: Einleitungssatz - zuviele Quellen?

Beitrag von FRAGEN » 08.04.2010, 10:35

Klara123 hat geschrieben:Sinngemäß soll dort ja stehen, wie ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden bin.
Das wäre zumindest eine der gängigen Möglichkeiten, Klara123. Aber unabhängig davon würde ich sagen, dass "gute" Quellen sich entweder durch besondere Informationstiefe und -qualität oder durch besondere persönliche Nähe zum Unternehmen auszeichnen. Diese Aspekte können zusammenfallen... müssen das aber nicht unbedingt.

Die Jobbörse scheint mir in Deinem Fall nicht besonders viel herzugeben. Zu den Punkten 2 und 3 müsste man eigentlich Näheres wissen: Zur Homepage, was genau daran Du "ansprechend" fandest... und zu dem Mitarbeiter, was er "Gutes" über das Unternehmen zu berichten hatte... und vor allem, was Du mit dem "Schmackhaftmachen" meinst. Hat der quasi versucht, Dich anzuwerben? Das wäre wohl der "Königsbezug"... wobei es natürlich schön wäre, wenn es in diesem Gespräch auch "ernsthafte" fachliche Aspekte gegeben hätte, über die sich im weiteren Textverlauf dann zusätzliche Bezüge zu Dir und Deiner Qualifikation aufbauen liessen...

Klara123
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Beitrag von Klara123 » 12.04.2010, 12:13

So, tut mir leid, ich war unterwegs. Das Problem bleibt aber nach wie vor aktuell...

1. Die Jobbörse hat mich dazu gebracht, mir die Homepage des Unternehmens anzusehen.

2. die Homepage gefällt mir sehr gut, weil das Unternehmen sich dort als sehr sympathisch und familiär präsentiert und genau schildert, was zu seinen Aufgabenbereichen zählt. Dort werden ehemalige Projekte vorgestellt. Außerdem werden uch Projekte aufgezählt, an denen ehemalige Parktikanten beteiligt waren, sodass deutlich wird, dass mich nicht diese typischen Praktikantentätigkeiten erwarten (lochen, abheften, Inventur^^)

3. Den Mitarbeiter, der mir das UN schmackhaft gemacht hat kenne ich aus einem Verrein, in dem wir beide aktiv sind und der aus der gleichen Branche ist wie das UN. Da ich einmal kurz erwähnt hatte, dass ich gerne ein Prktikum dort machen würde, hat er gleich von dem UN geschwärmt und schon seinen Kollegen von mir erzählt.

Also, ich bin mir sehr sicher, dass ich auf jeden Fall genommen werde, trotzdem möchte ich eine gute Bewerbung schreiben.
Die Bewerbung ist fertig, nur der Einleitungssatz fehlt noch.

Welche Angaben soll ich nun reinschreiben?


Mein bisheriger (sehr schlechter) Ansatz:

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit langem schon habe ich Gefallen an ihrem Unternehmen gefunden, auf das ich durch das Karriereportal der Universität Tübingen aufmerksam wurde. Durch Gespräche mit Herrn F. wurde mir dessen Motivation deutlich, weshalb ich mich nun um eine Stelle als Praktikant bei Ihnen bewerben möchte.


Hiiiilfe! :)

Klara123
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Beitrag von Klara123 » 12.04.2010, 14:21

BITTE helft mir doch, ich bin mir so unsicher mit meiner Formulierung.
Hier eine weitere Version, von der ich mir erhoffe, dass ihr sie auseinander nehmt und mir Verbesserungsvorschläge macht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Unternehmen, durch das Karriereportal der Universität Tübingen aufmerksam wurde, sagt mir aufgrund der interessanten Projekte und Schwerpunkte zu. Durch Gespräche mit Herrn F. wurde mir dessen Motivation deutlich, weshalb ich mich nun um eine Stelle als Praktikant bei Ihnen bewerbe.

Wie ist das?

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drusilla
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Beitrag von drusilla » 13.04.2010, 21:08

schlecht, da du nicht schreibst, was du nun daran gefällt ("interessant" ist keine begründung). und was soll "dessen motivation deutlich werden" denn heissen? was interessiert dessen motivation? was interessiert ist deine motivation!

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