Empfehlungsschreiben schreiben - Tipps?

Einzelne Bewerbungen können sehr umfangreich werden. In dieser Rubrik wird über fakultative Elemente der Bewerbungsunterlagen diskutiert.
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pykasumi
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Empfehlungsschreiben

Beitrag von pykasumi » 07.05.2007, 12:25

Brauche Rat: Ich war mit meinem Mann lange Jahre im Ausland selbstständig tätig. Jetzt kämpfe ich mit einem Wiedereinstieg rum.
Wie muß ein Empfehlungsschreiben von meinem Mann aussehen? Was gehört da rein, kann er schreiben "meine Frau", oder geht das über die unpersönliche Form, also Frau .......!!
Tausend Dank im Voraus
pykasumi

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 08.05.2007, 13:12

Ich würde zur unpersönlichen Form raten.

Aber wozu eigentlich ein Empfehlungsschreiben, wenn ihr beide selbstständig wart? Dann könntest du doch einfach deine Tätigkeit im Lebenslauf oder auf einer Dritten Seite näher beleuchten. Ein Empfehlungsschreiben vom eigenen Mann hätte meiner Meinung nach nämlich keine große Aussagekraft.

pykasumi
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Beitrag von pykasumi » 08.05.2007, 18:36

Ja, ich denke auch so ein Empfehlungsschreiben vom eigenen Mann kann man sich sparen, war halt so unsicher, weil manche sagen "ja von Vorteil".

derWolf
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Beitrag von derWolf » 08.05.2007, 18:50

Hallo pykasumi,


...ich bin ebenfalls der Meinung dass ein solches Empfehlungsschreiben entbehrlich, ggf. sogar peinlich ist.
Solltest du aber die Möglichkeit haben Referenzen deiner/eurer (ehemaligen) Kunden beizulegen hätte das, in Abhängigkeit von Branche & (angestrebter) Tätigkeit, schon eher Gewicht.


Wolf

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exogen
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Hilfe! Muss mein Empfehlungsschreiben selber schreiben

Beitrag von exogen » 11.08.2008, 17:13

Nabend,
da ich, im Gegensatz zu meinem Chef, der deutschen Sprache mächtig bin muss ich mir mein Empfehlungsschreiben selbst schreiben und es ihm zumailen damit er es auf dem Briefpapier vom Betrieb drucken kann.

Aber mein Problem ist, dass ich überhaupt nicht weiß was und wie ich da reinschreibe…

Im Internet habe ich auch nichts Hilfreiches gefunden, daher wäre es sehr nett wenn mir jemand von euch hilft, danke

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Knightley
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Beitrag von Knightley » 11.08.2008, 18:00

Was für ein Empfehlungsschreiben? Und was ist das überhaupt für ein Arbeitsverhältnis?

Naja, fehlen noch viele Infos, um helfen zu können. Und auch dann wird dir hier kaum jemand deine Arbeit bzw. eigentlich die des Chefs abnehmen können. :?

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exogen
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Beitrag von exogen » 11.08.2008, 18:35

nun ja, also...
bin ausgelernter koch,
momentan aber bloß als minijobber...
weil mein chef einfach nich genug arbeit hat um noch jemanden voll einzustellen... so gern er es auch in meinem fall tun würde.
und jetz versuch ich wo anders was zu finden, und dazu kommt son empfehlungsschreiben ja schomma nicht schlech ^^

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 11.08.2008, 19:38

Also ein Zwischenzeugnis.

Grundsätzlich Überlegung für Dich, ob Du Deinem Lebenslauf eine Referenzliste zufügst, auf der Kontaktdaten zu Deinem Arbeitgeber vorhanden sind.

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exogen
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Beitrag von exogen » 11.08.2008, 20:28

Referenzlist ?
*blah*
Ich will mir n Empfehlungsschreiben schreiben, nich meinen Lebenslauf noch großer machen, das wird sonst nicht mehr auf eine Seite passen

Xipolis
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Beitrag von Xipolis » 11.08.2008, 20:38

exogen hat geschrieben:Referenzlist ?
*blah*
Ich will mir n Empfehlungsschreiben schreiben, nich meinen Lebenslauf noch großer machen, das wird sonst nicht mehr auf eine Seite passen
Eine Referenzliste hat innerhalb des Lebenslaufs nichts zu suchen, sie ist eine eigenständige Liste.

Das war allerdings auch nur ein Vorschlag.

Hilfreicher ist es vermutlich, wenn Du einen Entwurf hier reinstellst.

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exogen
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Beitrag von exogen » 11.08.2008, 21:02

Ah ja, ok... hörte sich so an.
Nunja, ich wollte etwas schreiben was so in diese Richtung geht

Der Herr Exogen hat sich in unserem Betrieb in kürzester Zeit hervorragend eingelebt, erweißt sich als sehr zuverlässig und ist auch an seinen freien Tagen dazu bereit vorbei zukommen, wenn Not am Mann ist. Desweiteren muss ich auch Hernn Exogens ??? und ??? loben.
Wir würden den Herrn Exogen sofor einzustellen, haben aber leider nicht die möglichkeit einen weiteren Koch voll einzustellen.



sowas hatte ich mir da ca. vorgestellt...

Kathrin
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Beitrag von Kathrin » 19.08.2008, 22:25

Nee sorry, das geht gar nicht. Ist sehr umgangssprachlich und schlecht strukturiert... :?

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xxxexexxx
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Bewertung Empfehlungsschreiben - Bitte klicken :-D

Beitrag von xxxexexxx » 21.06.2009, 09:33

Bitte Bewertet mein Empfehlungsschreiben. Ich möchte es bei meiner Bewerbung mit beifügen.
Empfehlungsschreiben

Sehr geehrter Herr X,
gerne bestätigen Wir hiermit ihre erbrachten Leistungen für unser Unternehmen.

Herr X übt folgende Tätigkeiten aus:
• selbstständiges akquirieren und Terminieren von Bestands- und Neukunden
• führen von Gesprächen mit Kunden und Interessenten
• präsentieren der Dienstleistung der xxx AG
• führen von Einarbeitungsgesprächen mit neuen Mitarbeitern

Diese Qualifikationen vertiefte Herr X weiter, in zahlreichen Seminaren und Workshops. Er nahm an fachlichen Schulungen, über bestehende Standards, Gesetzesänderungen und neuen Produkten unser Partnergesellschaften sowie an Soft Skills Seminaren, über den richtigen Einsatz von Körpersprache, Inneren Einstellung und dem strategischem Verkauf, teil.
Die hieraus resultierenden theoretischen Grundlagen, setzte er stets erfolgreich in die Praxis um. Da ich sehr eng mit Herrn X zusammen arbeite, kann ich seine Entwicklung sehr gut beurteilen .Schon zu Beginn seiner Arbeit für uns, hatte er klare berufliche Ziele. Er möchte Verantwortung übernehmen und Führungskraft werden. Dieses Bestreben, manifestierte sich später, indem X neuen Mitarbeitern stets mit Rat und Tat zur Seite stand und somit den Teamgeist in unserer Direktion voran trieb. Außerdem engagierte sich Herr X über seine normalen Tätigkeitsbereiche hinaus. So wirkte er schon kurz nach dem Start, in unserem Unternehmen, an der Auswertung und Konzepterstellung mit und kann sich der weilen, mit konstruktiven Vorschlägen, einbringen. Herr Lanbin ist immer zupackend, leistungsorientiert und bereit, zum Nutzen unserer Kunden stets sein Bestes zu geben. Ein hohes Maß an Flexibilität bewies Herr X bei spontanen Vertretungen für Kollegen und bei seiner Arbeitszeiteinteilung. Arbeit außerhalb der normalen Geschäftszeit und am Wochenende ist für ihn selbstverständlich. Besonders möchten wir Herr Xs Stärken, wie eine schnelle Auffassungsgabe, einen hohen Grad an Motivation und seinen starken Willen, hervorheben. Herr X ist eine kommunikationsstarke Persönlichkeit mit der Fähigkeit, über fachliche und kulturelle Grenzen hinaus zu denken. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Leistungspotential von Herrn Lanbin noch lange nicht erschöpft ist und er mittelfristig eine Führungsposition besetzen wird. Wir würden uns freuen, wenn Herr Lanbin nach seinem Abitur bei uns Hauptberuflich einsteigt.

Mit freundlichen Grüßen,
Herr Y
Bitte sagt was dazu, auch Kleinigkeiten!
MFG Fritz :lol:

La_Carla
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Empfehlungsschreiben schreiben - Tipps?

Beitrag von La_Carla » 17.09.2009, 21:42

Hallo liebes Forum,

also es geht um Folgenes: Ich arbeite zur Zeit nebenbei bei einer 1 Personen Firma. Ich verstehe mich gut mit dem Boss und bin schon ne Weile dort. Jetzt möchte ich gern eine Ausbildung beginnen und habe gefragt, ob er mir nicht ein Arbeitszeugnis schreiben kann, da seine Firma in dem Bereich tätig ist, in der ich mich bewerben möchte. So habe ich einen Querverweis wie ich ausgerechnet auf diesen Berufszweig kommt.

So mein Chef will aber nicht selbst die Empfehlung schreiben, sondern hat mir aufgetragen selbst eine zu schreiben, die er dann unterschreibt und auf einen Firmenbriefbogen druckt. Ich vermute mal er will wissen wie ich mich selbst einschätze.

Jetzt wollte ich fragen ob ihr mir Tipps (am besten Schritt für Schritt Anleitungen) geben könnt, wie ich so eine Bewertung schreiben kann, dass ein Personalchef etwas damit anfangen kann und ich logischerweise gut dastehe. Ich habe gut gearbeitet, dass steht ausser Frage, aber es muss ja auch so in der Bewertung stehen, denn eine mittelmäßige
Bewertung brauche ich gar nicht erst mitschicken.

Habt ihr also ein paar Tipps für mich? :D :D

Globetrotter
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Beitrag von Globetrotter » 19.09.2009, 01:48

Wovon redest Du eigentlich genau, von einem Empfehlungsschreiben oder von einem Arbeitszeugnis?

Empfehlungsschreiben sind eher eine angelo-amerikanischen Gepflogenheit, ist im Prinzip nichts anderes als eine "übertriebene Lobeshymne" über eine bestimmte Person (ob diese nun den Tatsachen entspricht oder nicht ist wieder eine andere Sache), diese wird aber i.d.R. nicht von der betreffenden Person selber verfasst, sondern von einem (Arbeits-)Kollegen, Vorgesetzten oder einem guten Bekannten.

In Deutschland hingegen werden Arbeitsverhältnisse und die vom Arbeitnehmer erbrachten Leistungen hingegen mit Zeugnissen bestätigt und wie die im Detail auszusehen haben ist (natürlich) rechtlich geregelt, ein Arbeitszeugnis ist ein offizielles Dokument.

Es kommt gelegentlich sogar vor, ähnlich wie in deinem Fall, dass der Chef einem Mitarbeiter das Angebot macht, sein Zeugnis selber zu schreiben, z.B. weil der Chef selber (angeblich) keine Zeit habe. Dazu sollte gesagt sein, jeder Arbeitnehmer hat ein Anspruch auf ein Zeugnis bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, unabhängig davon wie lange dieses bestanden hat. Wenn man nun das "Angebot" erhält sein Zeugnis selber zu schreiben, dann hat das i.d.R. nur für eine Seite einen entscheidenden Vorteil, nämlich für den Chef - außer man verfügt über entsprechende Erfahrung in der Zeugnissprache, und Hand auf's Herz, das ist nunmal bei den allermeisten nicht der Fall!

Der Vorteil für den AG besteht darin, das er zum einen seiner Zeugnispflicht nachgekommen ist und zum anderen (und das ist das entscheidende, zumindest für den AG, wenn man sein Zeugnis selber verfasst hat - ohne eigentlich wirklich zu wissen was man da geschrieben hat) sämtliche Rechtsansprüche, bezüglich Korrektur bzw. Berichtigung des Zeugnisses verloren gehen, da man schließlich selber der Verfasser des "vermeidlich guten" Zeugnisses war!

Generell gilt, wenn man nicht über entsprechende Kenntnisse der Zeugnissprache verfügt - Finger weg von selbst verfassten Zeugnissen! Das sollte man den Leuten überlassen dessen Aufgabe dies ist! Da kann man sich mal ganz schnell selber "einen Strick drehen" ohne es zu merken, und wenn man es dann merkt ist es zu spät!

Ein Arbeitszeugnis ist u.a. ein ausschlaggebendes Kriterium darüber wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und wer nicht!

Es gibt auch so genannte "Ghost-Writer" die sowas für einen erledigen, Kostenpunkt zwischen 60 bis 150 Euro. Man kann aber auch zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht mit Schwerpunkt Zuegnisrecht gehen, hier gelten dann die jeweiligen Anwaltssätze, die i.d.R. deutlich höher sind.

La_Carla
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Beitrag von La_Carla » 19.09.2009, 16:32

Danke für diese tolle Antwort. Es geht um ein Arbeitszeugnis. Ganz deutsch.

Du hast auch mein Problem erkannt, ich kenne die Zeugnissprache nicht und möchte, weil es eben ausschlaggebend sein kann für ein Vorstellungsgespräch, gute Sachen da rein schreiben. Gibt es da Möglichkeiten sich zu informieren, ohne teuer Geld bezahlen zu müssen

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drusilla
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Beitrag von drusilla » 19.09.2009, 17:28

du könntest dir die letzten 100 threads in diesem forum ansehen... kostet nix, nur sehr aufwändig... und das gewisse gespür für sprache musst du trotzdem mitbringen.

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FRAGEN
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Beitrag von FRAGEN » 19.09.2009, 18:51

... und das Gespür für die Branche (aus Profi- bzw. Arbeitgebersicht) natürlich auch. Die "richtigen" Begriffe aus Deinem speziellen Arbeitsumfeld in der "richtigen" Gewichtung sind z. B. essenziell - zumindest dann, wenn Dir das Zeugnis auch auf längere Sicht bei ernstzunehmenden Unternehmen nutzen soll! Schon allein hier werden Dir Lehrbücher (die es auch zu diesem Thema natürlich gibt) nicht helfen können.

Oft + gern disktutierte Fragen, wie die nach dem zweifelsfreiesten "Einseradjektiv" in der Gesamtbeurteilung, wie viele "stets" ein gutes Zeugnis braucht oder ob man "voll" noch steigern kann... sind im Gesamtkontext praktisch irrelevant...

Womit ich mich dem Globetrotter quasi anschliessen möchte, ohne Drusilla zu widersprechen... ;-)

Ich rate Dir dringendst ab von Deinem Plan... was ja nicht ausschliesst, dass man auf den pädagogischen Aspekt einer Selbsteinschätzung nicht eingehen könnte. Es muss ja nicht gleich die Form eines Arbeitszeugnisses haben... ;-)

Was ich persönlich - gewissermassen als Hilfestellung und aus atmosphärischen Gründen - machen würde, wenn mir mein Chef mit einer solchen Idee käme: Eine Liste der wichtigsten Daten meiner Arbeitszeit dort, eine der wichtigsten Aufträge/Projekte/wasauchimmer, an denen ich beteiligt war und Liste der Dinge, die ich nach eigener Einschätzung besonders gut mache... das Ganze aber so weit entfernt vom "Dokumentenstil" wie überhaupt möglich...

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Beitrag von drusilla » 19.09.2009, 19:42

FRAGEN hat geschrieben:
Womit ich mich dem Globetrotter quasi anschliessen möchte, ohne Drusilla zu widersprechen... ;-)
tust du nicht, ich bezog mich auch auf
Gibt es da Möglichkeiten sich zu informieren, ohne teuer Geld bezahlen zu müssen

dass ich kein fan von selbstgeschriebenen zeugnissen bin, sollte hinlänglich bekannt sein :wink:

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Beitrag von La_Carla » 21.09.2009, 16:05

Das heißt, ihr würdet euch im Zweifelsfall auch eher für einen anderen Beruf entscheiden, als euren Wunschberuf, wenn ihr ohne Arbeitszeugnis chancenlos wäret, in dem Bereich unter zu kommen? Obwohl ihr bereits Erfahrungen habt?

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Beitrag von drusilla » 21.09.2009, 20:07

davon hat doch niemand geredet. es ging einzig und allein um die frage, ob dir dein wunschberuf wert ist, geld für einen ghostwriter auszugeben oder nicht. weil selber schreiben klappt in den seltensten fällen und wirkt oft kontraproduktiv... OB es dir wert ist, musst du ganz alleine entscheiden

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Beitrag von La_Carla » 21.09.2009, 23:31

Natürlich ist es mir das wert, nur habe ich nicht so viel Geld. Ich habe auch ein mehrmonatiges Praktikum gemacht und ein Zeugnis bekommen, dass sich - selbst nach der Lektüre diverser Seiten im Internet zum Thema - gut liest. Das brauche ich dann ja auch nicht wegschicken, weil es wohl nichts Gutes beinhalten wird.
Das bedeutet, dass die einzige Quelle guter Arbeitszeugnisse diese ominösen Ghostwriter sind, weil die Chefs es offenbar selbst nicht können.

Das bringt mich in größte Not.

pappel
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Empfehlungsschreiben in Bewerbung mitschicken oder nicht?

Beitrag von pappel » 13.04.2015, 15:21

Hallo zusammen,

ich habe bei meiner letzten Tätigkeit über eine Zeitarbeitsfirma ein Empfehlungsschreiben von dem "Kunden"-Unternehmen für die Stelle, in welcher ich dort tätig war, erhalten. Außer "Ich würde Frau XY für die Stelle als Assistenz im Produktmanagement empfehlen" stehen da ganz viele tolle Dinge, die ich eigentlich gerne auch bei meinen weiteren Bewerbungen verwenden würde. Nun ist das Problem, dass ich mich auf eine andere Stelle als im Schreiben angegeben, bewerben will (Assistenz im Marketing). Kann ich da einfach dieses Schreiben reinpacken? Eigentlich ist es ja eine andere Stelle, aber Zeugnis ist Zeugnis...oder wie seht Ihr das? Bin sehr dankbar für jede Hilfe. (Achso, ich bin mir unsicher, ob ich von der Zeitarbeitsfirma überhaupt noch ein Zeugnis bekomme, ich frage mal nach, gehe aber davon aus, dass ich momentan erst einmal nur dieses Empfehlungsschreiben zum Bewerben habe.)

Danke und viele Grüße!! :)

pappel
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Beitrag von pappel » 17.04.2015, 09:18

Hat keiner eine Idee? :(

nordlaender
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Beitrag von nordlaender » 17.04.2015, 10:55

Wir kennen weder die Inhalte des Schreibens noch die Stellenanzeige, auf die du dich bewerben willst.

Wenn du hier, im Anschreiben, eine Brücke bauen kannst zwischen den im Schreiben genannten Fähigkeiten und dem Anforderungsprofil ist das super und untermauert deine Argumentation warum du geeignet bist.

Wenn die zwei Dinge wenig miteinander zu tun haben ist es einfach nur schmückendes Beiwerk und du kannst es beilegen oder es sein lassen. Wie das der Leser aufnimmt ist dann halt Glückssache.

Daher wird dir niemand hier eine definitive Empfehlung geben können.

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