Euro Managementassistent Ausbildung

Hier besteht die Möglichkeit, über Anschreiben für die Ausbildung, für Praktika und für das Studium (Duales Studium, Universität, BA) mit anderen Mitgliedern zu diskutieren.
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miau92
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Euro Managementassistent Ausbildung

Beitrag von miau92 » 27.07.2014, 19:08

Hallo ihr :)
Ich studiere derzeit im 4.Semester Soziologie, allerdings weiß ich jetzt schon, dass ich das nicht ewig machen will und möchte mich nun bei einigen großen Firmen für eine Ausbildung zur Euro Managementassistentin bewerben.

Soll oder muss ich den Studiums Abbruch im Anschreiben begründen? Falls ja, wie mache ich das am besten? Oder soll ich dazu nichts schreiben? Ich denke mal, im Falle eines persönlichen Gesprächs werde ich danach eh gefragt...

Ich bin etwas unsicher mit meinem Anschreiben, also ich bin über alle Tipps froh :)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als innovations- und technikbegeisterter Mensch habe ich mich eingehend mit der Unternehmensphilosophie der XY auseinander gesetzt. Das Unternehmen setzt auf hohe Qualität und ist dabei, der weltweit führende Hersteller für Premiumautomobile zu werden. Mit meinem Interesse an wirtschaftlichen Abläufen, anderen Kulturen und Fremdsprachen möchte ich die Erfolgsgeschichte der XY tatkräftig unterstützen und mich Ihnen im Folgenden vorstellen.

Derzeit studiere ich im vierten Semester XY an der XY in XY. Die Allgemeine Hochschulreife absolvierte ich im wirtschaftlichen Fachbereich, was mein Interesse an betrieblichen Zusammenhängen stärkte.

Bereits während meines Bachelorstudiengangs lernte ich, statistische Auswertungen durchzuführen und aussagekräftige Präsentationen zu erstellen. Meine Kommunikations- und Teamfähigkeit konnte ich in einem Projekt zur Lebenszufriedenheit in München unter Beweis stellen. Durch ein Auslandssemester in XY konnte ich zudem meine Sprachkenntnisse verbessern und erweitern, wodurch auch eine internationale Korrespondenz möglich ist.

Parallel zu meiner theoretischen Ausbildung habe ich in verschiedenen Praktika und beruflichen Tätigkeiten praktische Erfahrungen im Umgang mit Kunden erworben. Eigenständig habe ich Kundenanfragen beantwortet und konnte so mein Organisationstalent unter Beweis stellen. Im Rahmen dieser Tätigkeiten konnte ich mir eine eigenverantwortliche und systematische Arbeitsweise aneignen.

Die XY bietet motivierten und ehrgeizigen Menschen wie mir die besten Möglichkeit, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin davon überzeugt, mit meinen fachlichen und persönlichen Kompetenzen bald ein leistungsstarkes und wertvolles Mitglied des Unternehmens zu werden.

Ab September 2015 steht Ihnen eine zielstrebige und aufgeschlossene Mitarbeiterin zur Verfügung. Durch Eigeninitiative und einer guten Auffassungsgabe fällt es mir leicht, mich schnell in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten. Neuen Herausforderungen stehe ich neugierig und engagiert gegenüber.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

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TheGuide
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Re: Euro Managementassistent Ausbildung

Beitrag von TheGuide » 28.07.2014, 01:55

miau92 hat geschrieben:Soll oder muss ich den Studiums Abbruch im Anschreiben begründen? Falls ja, wie mache ich das am besten? Oder soll ich dazu nichts schreiben? Ich denke mal, im Falle eines persönlichen Gesprächs werde ich danach eh gefragt...
Man muss sein Gegenüber nicht unbedingt mit der Nase auf die Schwächen stoßen. Dass heißt aber nicht, dass man im UMkehrschluss keine Antwort parat haben sollte. Wichtig sind Motivation, Kompetenzen und Soft Skills!
als innovations- und technikbegeisterter Mensch habe ich mich eingehend mit der Unternehmensphilosophie der XY auseinander gesetzt. Das Unternehmen setzt auf hohe Qualität und ist dabei, der weltweit führende Hersteller für Premiumautomobile zu werden. Mit meinem Interesse an wirtschaftlichen Abläufen, anderen Kulturen und Fremdsprachen möchte ich die Erfolgsgeschichte der XY tatkräftig unterstützen und mich Ihnen im Folgenden vorstellen.
Der letzte Halbsatz ist überflüssig. Der Satz, was das Unternehmen macht, ist Eulen nach Athen tragen, also auch überflüssig.
Derzeit studiere ich im vierten Semester XY an der XY in XY. Die Allgemeine Hochschulreife absolvierte ich im wirtschaftlichen Fachbereich, was mein Interesse an betrieblichen Zusammenhängen stärkte.
Dies ist referierter Lebenslauf, ergo auch überflüssig. Wichtig sind Motivation, Kompetenzen und Soft Skills!
Bereits während meines Bachelorstudiengangs lernte ich, statistische Auswertungen durchzuführen und aussagekräftige Präsentationen zu erstellen. Meine Kommunikations- und Teamfähigkeit konnte ich in einem Projekt zur Lebenszufriedenheit in München unter Beweis stellen. Durch ein Auslandssemester in XY konnte ich zudem meine Sprachkenntnisse verbessern und erweitern, wodurch auch eine internationale Korrespondenz möglich ist.

Parallel zu meiner theoretischen Ausbildung habe ich in verschiedenen Praktika und beruflichen Tätigkeiten praktische Erfahrungen im Umgang mit Kunden erworben. Eigenständig habe ich Kundenanfragen beantwortet und konnte so mein Organisationstalent unter Beweis stellen. Im Rahmen dieser Tätigkeiten konnte ich mir eine eigenverantwortliche und systematische Arbeitsweise aneignen.
Genau so! Naja, vielleicht im letzten Satz statt konnte ich mir ... aneignen besser das direktere eignete ich mir ... an.
Die XY bietet motivierten und ehrgeizigen Menschen wie mir die besten Möglichkeit, sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.
Ich bin davon überzeugt, mit meinen fachlichen und persönlichen Kompetenzen bald ein leistungsstarkes und wertvolles Mitglied des Unternehmens zu werden.
Was veranlasst dich zu dieser Überzeugung? Das liegt doch gar nicht in deiner Hand...
Ab September 2015[?] steht Ihnen eine zielstrebige und aufgeschlossene Mitarbeiterin zur Verfügung. Durch Eigeninitiative und einer guten Auffassungsgabe fällt es mir leicht, mich schnell in neue Aufgabenfelder einzuarbeiten. Neuen Herausforderungen stehe ich neugierig und engagiert gegenüber.

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Beitrag von miau92 » 28.07.2014, 11:25

Danke für deine Kritik :)

Ich bewerbe mich bei großen Automobilfirmen und da startet jetzt schon der Bewerbungszeitraum für September 2015!

Ich habe mir überlegt, dass ich den Studiumsabbruch vielleicht in einem Satz erkläre. So nach dem Motto "Durch einige Praktika und Ferienbeschäftigungen habe ich bemerkt, dass mir die praktische Arbeit in einem Unternehmen mehr zusagt und darum möchte ich mich nun beruflich neu orientieren."

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Beitrag von TheGuide » 28.07.2014, 11:35

miau92 hat geschrieben:Ich habe mir überlegt, dass ich den Studiumsabbruch vielleicht in einem Satz erkläre. So nach dem Motto "Durch einige Praktika und Ferienbeschäftigungen habe ich bemerkt, dass mir die praktische Arbeit in einem Unternehmen mehr zusagt und darum möchte ich mich nun beruflich neu orientieren."
Es ist deine Bewerbung. Ich frage mich nur immer wieder, wenn Bewerber darauf bestehen, einen Abbruch zu erklären, warum?

Im Grunde genommen will der Adressat wissen, dass du motiviert bist (das gilt es glaubhaft darzustellen, was schwer genug ist) und dass du die notwendigen Kompetenzen und Soft Skills mitbringst. Bestenfalls interessiert den gar nicht, was du vorher gemacht hast, schlimmstenfalls erweckst du den Eindruck (Abbruch!) dass du kein Durchhaltevermögen hast oder nicht weißt, was du willst.

Denk vom Adressaten her, nicht von deiner eigenen, gerade durch den anstehenden oder bereits vollzogenen Studienabbruch aufgewühlten Gefühlslage her.

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Beitrag von miau92 » 28.07.2014, 12:15

Mir wurde eben von vielen Leuten gesagt, dass ich den Abbruch im Anschreiben erklären soll.
Ich persönlich denke mir, dass man darauf in einem Gespräch eh zu sprechen kommt und das dann da erklären kann.
Also ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das dann vielleicht ganz weglasse. Ich will ja auch nicht direkt einen schlechten Eindruck erwecken und dass ich ehrgeizig bin, ist ja aus meinem Lebenslauf ersichtlich. Immerhin habe ich es von der Hauptschule zur Uni geschafft :)

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Beitrag von TheGuide » 28.07.2014, 12:29

miau92 hat geschrieben:Mir wurde eben von vielen Leuten gesagt, dass ich den Abbruch im Anschreiben erklären soll.
Und wie viel Erfahrung haben diese Leute mit Bewerbungsprozessen? Oder Studienabbrüchen?

Versteh mich nicht falsch. Vor drei Jahren, als ich meine ersten richtigen Bewerbungen schrieb, bin ich auch immer wieder in die Rechtfertigungsfalle gerutscht, weil ich auch in einer Abbruchssituation war. Aber man manövriert sich da leicht in eine Lage, die einen nur unnötig schwächt. Es ist auch gar nicht gesagt, dass der Abbruch, der ja aus dem LL wiederum ersichtlich sein wird, im VG überhaupt thematisiert wird.

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