Fachinformatiker Bewerbungsmuster nach Studienabbruch

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LoremIpsum
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Fachinformatiker Bewerbungsmuster nach Studienabbruch

Beitrag von LoremIpsum » 10.12.2018, 17:18

Hallo! Ich habe eine Bewerbung geschrieben und hoffe ihr könnt mir eventuell helfen diese zu verbessern. Ich frage mich auch ob die länge angemessen ist und ob es gut ist direkt am Anfang zu schreiben das ich Probleme mit der Uni habe.



Derzeit studiere ich Informatik an der TU-Dortmund im ersten Semester, doch ich habe schnell gemerkt das ich Probleme habe das Studium mit dem gewünschten Ergebnis abzuschließen, während ich einen eigenen Haushalt führe und einem Nebenjob nachgehe.

Mein ganzes leben beschäftige ich mich nun schon mit den unterschiedlichsten Aspekten der angewandten Informatik, sei es Spiele Entwicklung, Programmierung von Webseiten oder der Erstellung von kleineren Applikationen für Smartphones. Deswegen war für mich schon immer klar, dass ich in diese Richtung gehen werde und deshalb habe ich mich auch dazu entschlossen mein Abitur nachzuholen und zu studieren.
Mir ist bewusst, dass man in diesem Bereich ständig mit Änderungen und Neuerungen zu tun hat und deswegen lese ich in meiner Freizeit viel über allgemeine Informatik oder tausche mich Online mit anderen Programmierern aus um neues zu lernen und auch um anderen zu helfen.

Ich interessiere mich sehr für verschiedene Web-Technologien und finde ihr Patensystem sehr interessant und würde mich freuen Hilfestellungen von Erfahrenen Informatikern zu bekommen. Außerdem finde ich es gut, dass sie Auszubildenden die Chance geben übernommen zu werden.

Zu meinen Stärken zähle ich Teamfähigkeit, Ehrlichkeit und die gewissenhafte Erledigung von Aufgaben.
Ich würde sie gerne in einem Vorstellungsgespräch davon überzeugen, dass ich eine Bereicherung für [Firmenname] bin, außerdem stelle ich mich gerne für ein unbezahltes Praktikum zur Verfügung, damit sie sich ein besseres Bild von mir machen können.

MfG ...



Vielen Dank.

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TheGuide
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Re: Fachinformatiker Bewerbungsmuster nach Studienabbruch

Beitrag von TheGuide » 10.12.2018, 19:35

LoremIpsum hat geschrieben:Derzeit studiere ich Informatik an der TU-Dortmund im ersten Semester, doch ich habe schnell gemerkt das ich Probleme habe das Studium mit dem gewünschten Ergebnis abzuschließen, während ich einen eigenen Haushalt führe und einem Nebenjob nachgehe.
In deinem ersten Satz solltest du deine Motivation, Fachinformatiker zu werden, darlegen. Positiv. Du steckst im ersten Semester, da ist dein Studium noch nicht relevant, das mit dem eigenen Haushalt geht vielleicht nur einem Drittel der Ruhrgebietsstudenten so, aber nahezu 100 % aller anderen Studenten außerhalb des Ruhrgebiets. Interessiert auch nicht wirklich.
Mein ganzes leben beschäftige ich mich nun schon mit den unterschiedlichsten Aspekten der angewandten Informatik,
Also du bist aus dem Uterus deiner Mutter direkt an die Tastatur geplumpst? (Dein "ganzes Leben"?)
Was verbirgt sich hinter den "unterschiedlichsten Aspekten"?

sei es Spiele_Entwicklung,
Spielentwicklung
Deswegen war für mich schon immer klar,
S.o.: Was heißt das?
dass ich in diese Richtung gehen werde und deshalb habe ich mich auch dazu entschlossen mein Abitur nachzuholen und zu studieren.
Das sind keine Argumente für deine Einstellung.

Mir ist bewusst, dass man in diesem Bereich ständig mit Änderungen und Neuerungen zu tun hat und deswegen lese ich in meiner Freizeit viel über allgemeine Informatik oder tausche mich Online mit anderen Programmierern aus um neues zu lernen und auchKOMMA um anderen zu helfen.
Ich interessiere mich sehr für verschiedene Web-Technologien und finde ihr Patensystem sehr interessant und würde mich freuen Hilfestellungen von Erfahrenen Informatikern zu bekommen. Außerdem finde ich es gut, dass sie Auszubildenden die Chance geben übernommen zu werden.
Wiederholungen vermeiden, Anreden groß!
Zu meinen Stärken zähle ich Teamfähigkeit, Ehrlichkeit und die gewissenhafte Erledigung von Aufgaben.
Ich würde sie gerne in einem Vorstellungsgespräch davon überzeugen, dass ich eine Bereicherung für [Firmenname] bin, außerdem stelle ich mich gerne für ein unbezahltes Praktikum zur Verfügung, damit sie sich ein besseres Bild von mir machen können.

LoremIpsum
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Beitrag von LoremIpsum » 16.01.2019, 21:58

Ich habe die Bewerbung jetzt überarbeitet und würde sie gerne noch ein mal durchchecken lassen und dazu habe ich noch die Frage, ob ich den Bezug zur Firma besser in den letzten oder den vorletzten Absatz reinschreiben soll.


Sehr geehrte Damen und Herren,

Über eigene Recherchen im Internet habe ich erfahren, dass Sie Auszubildende im Bereich Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung für das Jahr 2019 suchen.

Zur Zeit studiere ich Informatik an der TU-Dortmund, aber ich habe festgestellt das meine Stärken eher im praktischen Bereich liegen und ich mich im IT-Bereich umorientieren möchte.

Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für das Programmieren in den verschiedensten Bereichen, sei es die Gestaltung von Webseiten, oder der Programmierung von Software für den PC oder Smartphones. Generell bin ich technischen Neuerungen aufgeschlossen und verstehe die Grundlagen schnell.

Zu meinen Stärken zähle ich Teamfähigkeit, Ehrlichkeit und die gewissenhafte Erledigung von Aufgaben.
Ich würde sie gerne in einem Vorstellungsgespräch davon überzeugen, dass ich eine Bereicherung für --FIRMA-- bin. Gerne stelle ich mich persönlich vor und freue mich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, außerdem stelle ich mich für ein unbezahltes Praktikum zur Verfügung, damit Sie sich ein besseres Bild von mir machen können.


Vielen Dank!

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TheGuide
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Beitrag von TheGuide » 17.01.2019, 21:56

LoremIpsum hat geschrieben: Sehr geehrte Damen und Herren,

Über eigene Recherchen im Internet habe ich erfahren, dass Sie Auszubildende im Bereich Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung für das Jahr 2019 suchen.
Was soll man mit dem ersten Satz anfangen?
Nach dem Komma geht es klein weiter.
Was ist das Antonym zu „eigene Recherchen“? „Fremde Recherchen“?
Zur Zeit studiere ich Informatik an der TU-Dortmund, aber ich habe festgestellt das meine Stärken eher im praktischen Bereich liegen und ich mich im IT-Bereich umorientieren möchte.
Typische Studienabbrechergeschichte.
Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich für das Programmieren
Was heißt „schon seit meiner Kindheit“? Das ist sehr ungenau.
in den verschiedensten Bereichen,
das ist recht vage.
Zu meinen Stärken zähle ich Teamfähigkeit, Ehrlichkeit und die gewissenhafte Erledigung von Aufgaben.
Gewissenhaftigkeit
Ich würde sie gerne in einem Vorstellungsgespräch davon überzeugen, dass ich eine Bereicherung für --FIRMA-- bin. Gerne stelle ich mich persönlich vor und freue mich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, außerdem stelle ich mich für ein unbezahltes Praktikum zur Verfügung, damit Sie sich ein besseres Bild von mir machen können.
Praktika in dieser Position sind meist unbezahlt, das musst du nicht betonen, zumal du dich selbst so völlig unnötig um die etwaige Chance einer Vergütung bringst.

Dein Studium spielt eigentlich keine Rolle, in dem einen Semester kannst du eigentlich nicht viel für die Ausbildung Relevantes erlernt haben. Daher solltest du dies mit dem Lebenslauf als abgegolten sehen.

Arbeite besser heraus, warum du Fachinformatiker werden willst, was du kannst und welches deine Stärken sind. Letztere hast du, wobei unklar ist, wann/wie/wo du diese Stärken belegt hast. Ehrlichkeit sollte eigentlich so selbstverständlich sein, die Nennung ist eher peinlich.

LoremIpsum
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Beitrag von LoremIpsum » 20.01.2019, 15:28

Ok manche Sachen verstehe ich ja, aber was soll ich zum Beispiel schreiben anstatt meiner Kindheit? Ich mache das halt schon seitdem ich ca 13 bin, soll ich das dann auch so reinschreiben? Oder soll ich mir ganz was anderes überlegen? Wie in etwa
"Ich habe mit der Zeit Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Programmierung gesammelt, sei es die Gestaltung von Webseiten mit HTML, Java und MySQL, oder der Programmierung von Software für den PC oder Smartphones mit Hilfe von C#."

Soll ich den Teil das ich momentan studiere ganz raus lassen? Weil ich so ziemlich überall lese das es rein gehört.

Das Praktikum kann ruhig unbezahlt sein, da ich zur Zeit studiere. Das heißt ich bekomme BAföG, dazu habe ich noch einen Nebenjob und darf nicht mehr verdienen, aber den habe ich mittlerweile auch gestrichen.

Zudem bleibt da noch die Frage ob ich den Bezug zur Firma in den letzten Absatz reinschreibe oder wo anders?

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